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  <title>Zeichenimpulse</title>

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  <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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  <description><![CDATA[Die Zeichenimpulse von Luise Kloos sind eine freundliche Einladung zum Zeichnen. Menschen, die zeichnen, schärfen die Wahrnehmung, Konzentration, Sensibilität und natürlich ihre Kreativität – Lebensfreude inklusive. In einfachen Anleitungen kann jede Person mitmachen, es gibt keine Schranken von Vorkenntnissen oder Alter.]]></description>
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    <itunes:title>Erwartung</itunes:title>
    <title>Erwartung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben, wenn wir zeichnen oder an ein Bild herangehen, das wir zeichnerisch gestalten, immer die Frage untergelegt: Wie werden wir das angehen, wie soll das gehen? Allein die Linie, wie ich mit ihr umgehe. Die Linie, die auch zu einer Fläche werden kann, wenn ich viele Linien zusammenlege oder übereinanderlege. Oder viele Punkte. Oder Strichelemente. So entsteht dann etwas, das in die Fläche geht, aber aus Linien besteht. Aus kurzen Strichen, aus längeren Strichen und so weiter. Also, das ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben, wenn wir zeichnen oder an ein Bild herangehen, das wir zeichnerisch gestalten, immer die Frage untergelegt: Wie werden wir das angehen, wie soll das gehen? Allein die Linie, wie ich mit ihr umgehe. Die Linie, die auch zu einer Fläche werden kann, wenn ich viele Linien zusammenlege oder übereinanderlege. Oder viele Punkte. Oder Strichelemente. So entsteht dann etwas, das in die Fläche geht, aber aus Linien besteht. Aus kurzen Strichen, aus längeren Strichen und so weiter. Also, das Wesen der Zeichnung ist die Linie. Wie ich diese Linie gestalte, darin findet sich der Ausdruck meiner Zeichnung wieder. Das ist das Grundgerüst für jede Zeichnung. Für jedes Betrachten einer Zeichnung. Damit haben wir den Grundstein für eine gelungene Zeichnung gelegt. Und dennoch stehen wir immer wieder neu vor der Frage: „In welche Stimmung bringen wir unsere Zeichnung?“ Unbewusst ist diese Frage immer da. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben, wenn wir zeichnen oder an ein Bild herangehen, das wir zeichnerisch gestalten, immer die Frage untergelegt: Wie werden wir das angehen, wie soll das gehen? Allein die Linie, wie ich mit ihr umgehe. Die Linie, die auch zu einer Fläche werden kann, wenn ich viele Linien zusammenlege oder übereinanderlege. Oder viele Punkte. Oder Strichelemente. So entsteht dann etwas, das in die Fläche geht, aber aus Linien besteht. Aus kurzen Strichen, aus längeren Strichen und so weiter. Also, das Wesen der Zeichnung ist die Linie. Wie ich diese Linie gestalte, darin findet sich der Ausdruck meiner Zeichnung wieder. Das ist das Grundgerüst für jede Zeichnung. Für jedes Betrachten einer Zeichnung. Damit haben wir den Grundstein für eine gelungene Zeichnung gelegt. Und dennoch stehen wir immer wieder neu vor der Frage: „In welche Stimmung bringen wir unsere Zeichnung?“ Unbewusst ist diese Frage immer da. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Licht</itunes:title>
    <title>Licht</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Es ist Winter geworden. Der Herbst hat sich zurückgezogen und eigentlich schon dem Winter Platz einräumen müssen. Das bedeutet, dass die Tage immer kürzer werden, noch kürzer und noch kürzer, und die Nächte immer länger. Diese Zeit des Advents hat viele Traditionen hervorgebracht. Unter anderem auch den Adventkranz. Der Adventkranz ist noch nicht so eine alte Tradition. Erst im 19. Jahrhundert wurde er von evangelischen Priestern in die Welt gebracht. Ursprünglich hatte er dreiundzwanzig Kerz...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Es ist Winter geworden. Der Herbst hat sich zurückgezogen und eigentlich schon dem Winter Platz einräumen müssen. Das bedeutet, dass die Tage immer kürzer werden, noch kürzer und noch kürzer, und die Nächte immer länger. Diese Zeit des Advents hat viele Traditionen hervorgebracht. Unter anderem auch den Adventkranz. Der Adventkranz ist noch nicht so eine alte Tradition. Erst im 19. Jahrhundert wurde er von evangelischen Priestern in die Welt gebracht. Ursprünglich hatte er dreiundzwanzig Kerzen plus eine Kerze für den Heiligen Abend. Vier Kerzen von diesen dreiundzwanzig haben den Sonntag markiert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam dieser Adventkranz auch ins katholische Brauchtum. Heute ist ein Adventkranz in fast jedem Haushalt ein Muss. Wenn er traditionell gestaltet ist, fällt am Adventkranz auf, dass eine Kerze eine andere Farbe hat als die anderen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Winter geworden. Der Herbst hat sich zurückgezogen und eigentlich schon dem Winter Platz einräumen müssen. Das bedeutet, dass die Tage immer kürzer werden, noch kürzer und noch kürzer, und die Nächte immer länger. Diese Zeit des Advents hat viele Traditionen hervorgebracht. Unter anderem auch den Adventkranz. Der Adventkranz ist noch nicht so eine alte Tradition. Erst im 19. Jahrhundert wurde er von evangelischen Priestern in die Welt gebracht. Ursprünglich hatte er dreiundzwanzig Kerzen plus eine Kerze für den Heiligen Abend. Vier Kerzen von diesen dreiundzwanzig haben den Sonntag markiert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam dieser Adventkranz auch ins katholische Brauchtum. Heute ist ein Adventkranz in fast jedem Haushalt ein Muss. Wenn er traditionell gestaltet ist, fällt am Adventkranz auf, dass eine Kerze eine andere Farbe hat als die anderen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 15 Dec 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Misteln</itunes:title>
    <title>Misteln</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls beschäftigen wir uns mit einer Pflanze, die natürlich einen besonderen Bezug zur Jahreszeit Winter hat: die Misteln, die kennen wir alle. Sie wachsen als Parasiten auf Bäumen, manche auch in Sukkulenten oder als Wurzelparasiten. Meist werden sie dort wirksam, wo die Bäume schon älter sind, und werden durch die Vögel übertragen. Tatsächlich stammt der Name Mistel von „Mist“, weil die Mistelsamen von Vögeln – besonders von der Misteldrossel, aber auch anderen Arten – gefressen ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls beschäftigen wir uns mit einer Pflanze, die natürlich einen besonderen Bezug zur Jahreszeit Winter hat: die Misteln, die kennen wir alle. Sie wachsen als Parasiten auf Bäumen, manche auch in Sukkulenten oder als Wurzelparasiten. Meist werden sie dort wirksam, wo die Bäume schon älter sind, und werden durch die Vögel übertragen. Tatsächlich stammt der Name Mistel von „Mist“, weil die Mistelsamen von Vögeln – besonders von der Misteldrossel, aber auch anderen Arten – gefressen werden und dann mit der Ausscheidung, also mit dem Vogelmist, wieder auf die Bäume kommen. Manche Vögel streifen auch das Schnäbelchen nach dem Fressen der Mistelsamen an der Baumrinde ab, weil das so klebrig ist, und pflanzen so die Samen in die Baumrinde ein. Misteln sind immergrün und kommen in allen gemäßigten Breiten, aber auch in den Tropen und Subtropen vor. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls beschäftigen wir uns mit einer Pflanze, die natürlich einen besonderen Bezug zur Jahreszeit Winter hat: die Misteln, die kennen wir alle. Sie wachsen als Parasiten auf Bäumen, manche auch in Sukkulenten oder als Wurzelparasiten. Meist werden sie dort wirksam, wo die Bäume schon älter sind, und werden durch die Vögel übertragen. Tatsächlich stammt der Name Mistel von „Mist“, weil die Mistelsamen von Vögeln – besonders von der Misteldrossel, aber auch anderen Arten – gefressen werden und dann mit der Ausscheidung, also mit dem Vogelmist, wieder auf die Bäume kommen. Manche Vögel streifen auch das Schnäbelchen nach dem Fressen der Mistelsamen an der Baumrinde ab, weil das so klebrig ist, und pflanzen so die Samen in die Baumrinde ein. Misteln sind immergrün und kommen in allen gemäßigten Breiten, aber auch in den Tropen und Subtropen vor. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Moose</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Bei meinen täglichen Waldspaziergängen fallen mir im Herbst vor allem die Moose auf. Nach dem Regen sind die Moose besonders grün und prachtvoll. Es ist eine sehr lohnende Aufgabe, über dieses Gewächs zeichnerisch nachzudenken. Was zeichnet die Moose aus? Sie sind, nach dem was man aus der Evolutionsgeschichte weiß, die ältesten Pflanzen, darauf kann man jedenfalls nach den fossilen Funden schließen. Es gibt über 60 000 Arten an Moosen. Sie kommen sogar in der Wüste vor und haben natürlich au...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Bei meinen täglichen Waldspaziergängen fallen mir im Herbst vor allem die Moose auf. Nach dem Regen sind die Moose besonders grün und prachtvoll. Es ist eine sehr lohnende Aufgabe, über dieses Gewächs zeichnerisch nachzudenken. Was zeichnet die Moose aus? Sie sind, nach dem was man aus der Evolutionsgeschichte weiß, die ältesten Pflanzen, darauf kann man jedenfalls nach den fossilen Funden schließen. Es gibt über 60 000 Arten an Moosen. Sie kommen sogar in der Wüste vor und haben natürlich auch die Eiszeit überlebt. Das heißt, sie können bei sehr kalten Temperaturen tausende von Jahren eingefroren überleben und wenn das Eis dann wieder weg ist, beginnen sie bei der richtigen Temperatur wieder zu wachsen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Bei meinen täglichen Waldspaziergängen fallen mir im Herbst vor allem die Moose auf. Nach dem Regen sind die Moose besonders grün und prachtvoll. Es ist eine sehr lohnende Aufgabe, über dieses Gewächs zeichnerisch nachzudenken. Was zeichnet die Moose aus? Sie sind, nach dem was man aus der Evolutionsgeschichte weiß, die ältesten Pflanzen, darauf kann man jedenfalls nach den fossilen Funden schließen. Es gibt über 60 000 Arten an Moosen. Sie kommen sogar in der Wüste vor und haben natürlich auch die Eiszeit überlebt. Das heißt, sie können bei sehr kalten Temperaturen tausende von Jahren eingefroren überleben und wenn das Eis dann wieder weg ist, beginnen sie bei der richtigen Temperatur wieder zu wachsen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wilde Zyklamen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wilde Zyklamen sind die letzten Blüten, die der Herbst uns bietet. Die Zyklamen sind von einem herrlichen Duft. Sie werden manchmal auch das europäische Alpenveilchen genannt. Wir beschäftigen uns mit diesem wilden Gewächs, das so zart im Wald steht, meistens braucht es Eichen und Buchen in der Nähe, also einen Mischwald, und es braucht Kalkgestein. Dann kann es unter Umständen gedeihen. Das Alpenveilchen ist sehr selten geworden, in Deutschland ist es eine vom Aussterben bedrohte Pflanze auf...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wilde Zyklamen sind die letzten Blüten, die der Herbst uns bietet. Die Zyklamen sind von einem herrlichen Duft. Sie werden manchmal auch das europäische Alpenveilchen genannt. Wir beschäftigen uns mit diesem wilden Gewächs, das so zart im Wald steht, meistens braucht es Eichen und Buchen in der Nähe, also einen Mischwald, und es braucht Kalkgestein. Dann kann es unter Umständen gedeihen. Das Alpenveilchen ist sehr selten geworden, in Deutschland ist es eine vom Aussterben bedrohte Pflanze auf der roten Liste. Auch in anderen Ländern ist es eine gefährdete Pflanze, inzwischen auch in Österreich. Umso mehr ist es eine Glückseligkeit so ein Pflänzchen zu sehen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wilde Zyklamen sind die letzten Blüten, die der Herbst uns bietet. Die Zyklamen sind von einem herrlichen Duft. Sie werden manchmal auch das europäische Alpenveilchen genannt. Wir beschäftigen uns mit diesem wilden Gewächs, das so zart im Wald steht, meistens braucht es Eichen und Buchen in der Nähe, also einen Mischwald, und es braucht Kalkgestein. Dann kann es unter Umständen gedeihen. Das Alpenveilchen ist sehr selten geworden, in Deutschland ist es eine vom Aussterben bedrohte Pflanze auf der roten Liste. Auch in anderen Ländern ist es eine gefährdete Pflanze, inzwischen auch in Österreich. Umso mehr ist es eine Glückseligkeit so ein Pflänzchen zu sehen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Herbstnebel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luft, die euch die Nase umweht. Vielleicht ist schon der Schnee in der Luft und man riecht ihn förmlich. Und wir kennen den Nebel, der langsam Wälder und Fluren füllt. Was tut die Natur im Herbst? Die Natur zieht sich zurück. Sie wirft alles Alte ab, um die Säfte ruhig zu stellen, nach innen ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luft, die euch die Nase umweht. Vielleicht ist schon der Schnee in der Luft und man riecht ihn förmlich. Und wir kennen den Nebel, der langsam Wälder und Fluren füllt. Was tut die Natur im Herbst? Die Natur zieht sich zurück. Sie wirft alles Alte ab, um die Säfte ruhig zu stellen, nach innen zu gehen und neue Kräfte aufzubauen, die dann im Winter vollkommen ruhen und im Frühjahr neu sprießen. Der Herbst ist aber auch eine Zeit der Ernte. Man kann sogar noch im Spätherbst ganz viele Beeren ernten. Die letzten Blumen blühen noch. Die vielen Früchte, die zu Beginn des Herbstes geerntet werden können, sind jetzt vielleicht schon eingelagert und halten sich uns bereit, damit wir gut durch den Winter kommen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luft, die euch die Nase umweht. Vielleicht ist schon der Schnee in der Luft und man riecht ihn förmlich. Und wir kennen den Nebel, der langsam Wälder und Fluren füllt. Was tut die Natur im Herbst? Die Natur zieht sich zurück. Sie wirft alles Alte ab, um die Säfte ruhig zu stellen, nach innen zu gehen und neue Kräfte aufzubauen, die dann im Winter vollkommen ruhen und im Frühjahr neu sprießen. Der Herbst ist aber auch eine Zeit der Ernte. Man kann sogar noch im Spätherbst ganz viele Beeren ernten. Die letzten Blumen blühen noch. Die vielen Früchte, die zu Beginn des Herbstes geerntet werden können, sind jetzt vielleicht schon eingelagert und halten sich uns bereit, damit wir gut durch den Winter kommen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Perspektive</itunes:title>
    <title>Perspektive</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich euch eine Übung vorschlagen, von der ich glaube, dass sie euch gefällt, oder ich hoffe es zumindest. Die Übung hat mit dem Thema Zentralperspektive zu tun. Ihr wisst, die Zentralperspektive war eine der großen Errungenschaften der Renaissance. Die Architekten haben zunehmend Plätze, und auch große Hallen, Kirchen und so weiter in dieser Perspektive gedacht und gebaut. In der Perspektive von einem bestimmten Blickwinkel aus, wo der Betrachter oder die Betrachterin e...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich euch eine Übung vorschlagen, von der ich glaube, dass sie euch gefällt, oder ich hoffe es zumindest. Die Übung hat mit dem Thema Zentralperspektive zu tun. Ihr wisst, die Zentralperspektive war eine der großen Errungenschaften der Renaissance. Die Architekten haben zunehmend Plätze, und auch große Hallen, Kirchen und so weiter in dieser Perspektive gedacht und gebaut. In der Perspektive von einem bestimmten Blickwinkel aus, wo der Betrachter oder die Betrachterin einen Standpunkt einnimmt und die Fluchtpunkte ins Zentrum gerückt werden. Das ist eine besondere technische und gestalterische Errungenschaft der Renaissance. Ich möchte euch diese Perspektive vorschlagen, allerdings mit einer sehr einfachen Methode.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich euch eine Übung vorschlagen, von der ich glaube, dass sie euch gefällt, oder ich hoffe es zumindest. Die Übung hat mit dem Thema Zentralperspektive zu tun. Ihr wisst, die Zentralperspektive war eine der großen Errungenschaften der Renaissance. Die Architekten haben zunehmend Plätze, und auch große Hallen, Kirchen und so weiter in dieser Perspektive gedacht und gebaut. In der Perspektive von einem bestimmten Blickwinkel aus, wo der Betrachter oder die Betrachterin einen Standpunkt einnimmt und die Fluchtpunkte ins Zentrum gerückt werden. Das ist eine besondere technische und gestalterische Errungenschaft der Renaissance. Ich möchte euch diese Perspektive vorschlagen, allerdings mit einer sehr einfachen Methode.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Der Rhythmus</itunes:title>
    <title>Der Rhythmus</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte in diesem Impuls mit euch etwas über das Thema Rhythmus nachdenken. Rhythmus, wenn wir ihn begreifen als ein fließend bewegtes Auf und Ab oder Stark und Schwach einer Linie oder eines Fleckes oder auch wenn man die Farbe einsetzt. Die vollkommene Darstellung eines solchen Rhythmus ist eigentlich der Kreis. In ihm ist dieses rhythmische Fließen angelegt, ohne Anhalten und von unbegrenzter Schnelligkeit oder auch Langsamkeit.  ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte in diesem Impuls mit euch etwas über das Thema Rhythmus nachdenken. Rhythmus, wenn wir ihn begreifen als ein fließend bewegtes Auf und Ab oder Stark und Schwach einer Linie oder eines Fleckes oder auch wenn man die Farbe einsetzt. Die vollkommene Darstellung eines solchen Rhythmus ist eigentlich der Kreis. In ihm ist dieses rhythmische Fließen angelegt, ohne Anhalten und von unbegrenzter Schnelligkeit oder auch Langsamkeit. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte in diesem Impuls mit euch etwas über das Thema Rhythmus nachdenken. Rhythmus, wenn wir ihn begreifen als ein fließend bewegtes Auf und Ab oder Stark und Schwach einer Linie oder eines Fleckes oder auch wenn man die Farbe einsetzt. Die vollkommene Darstellung eines solchen Rhythmus ist eigentlich der Kreis. In ihm ist dieses rhythmische Fließen angelegt, ohne Anhalten und von unbegrenzter Schnelligkeit oder auch Langsamkeit. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Die Verzerrung</itunes:title>
    <title>Die Verzerrung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte euch wieder ein neues Experiment vorschlagen. Das Fachwort dafür heißt Linienchromatismus. Das ist nichts anderes, als wenn ihr zum Beispiel Linien von einem Baumstamm anschaut, die ähnlich verlaufen und sich doch verändern. Eine Holzmaserung ist wie das Echo einer Linie, die sich immer wieder leicht verändert. Auch bei Felsen kann das zu beobachten sein oder auch, wenn man Bewegung in einem flüssigen Medium darstellen möchte. Für diesen Impuls schlage ich euch vor, eure persönlich...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte euch wieder ein neues Experiment vorschlagen. Das Fachwort dafür heißt Linienchromatismus. Das ist nichts anderes, als wenn ihr zum Beispiel Linien von einem Baumstamm anschaut, die ähnlich verlaufen und sich doch verändern. Eine Holzmaserung ist wie das Echo einer Linie, die sich immer wieder leicht verändert. Auch bei Felsen kann das zu beobachten sein oder auch, wenn man Bewegung in einem flüssigen Medium darstellen möchte. Für diesen Impuls schlage ich euch vor, eure persönlichen Jahresringe zu versuchen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte euch wieder ein neues Experiment vorschlagen. Das Fachwort dafür heißt Linienchromatismus. Das ist nichts anderes, als wenn ihr zum Beispiel Linien von einem Baumstamm anschaut, die ähnlich verlaufen und sich doch verändern. Eine Holzmaserung ist wie das Echo einer Linie, die sich immer wieder leicht verändert. Auch bei Felsen kann das zu beobachten sein oder auch, wenn man Bewegung in einem flüssigen Medium darstellen möchte. Für diesen Impuls schlage ich euch vor, eure persönlichen Jahresringe zu versuchen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Schachtel</itunes:title>
    <title>Die Schachtel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn wir eine Naturstudie sehr genau verfolgen, kommen wir entweder in einen Flow und möchten gerne mehr Naturstudien machen und gar nicht mehr aufhören, oder wir haben das Gefühl, es braucht eine Pause. Diese Pause würde sich sehr gut eignen, sich der Geometrie zuzuwenden. Der prinzipielle Stand der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ich sehe, dass es nicht nur international viele Ausstellungen zum Thema Zeichnung gibt, sondern es mittlerweile sogar Kuns...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn wir eine Naturstudie sehr genau verfolgen, kommen wir entweder in einen Flow und möchten gerne mehr Naturstudien machen und gar nicht mehr aufhören, oder wir haben das Gefühl, es braucht eine Pause. Diese Pause würde sich sehr gut eignen, sich der Geometrie zuzuwenden. Der prinzipielle Stand der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ich sehe, dass es nicht nur international viele Ausstellungen zum Thema Zeichnung gibt, sondern es mittlerweile sogar Kunstmessen gibt, auf denen das Thema Zeichnen ein Schwerpunkt ist. In Berlin heißt so eine Messe „Paper Positions“, auf der auch der „Paper Art Award“ vergeben wird. „Paper Art“, das meint eben Zeichnung auf Papieren, also das Thema Papier gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Impuls möchte ich das Wort Papier im doppelten Sinn in der Zeichnung thematisieren, im Zusammenhang mit Geometrie. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir eine Naturstudie sehr genau verfolgen, kommen wir entweder in einen Flow und möchten gerne mehr Naturstudien machen und gar nicht mehr aufhören, oder wir haben das Gefühl, es braucht eine Pause. Diese Pause würde sich sehr gut eignen, sich der Geometrie zuzuwenden. Der prinzipielle Stand der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ich sehe, dass es nicht nur international viele Ausstellungen zum Thema Zeichnung gibt, sondern es mittlerweile sogar Kunstmessen gibt, auf denen das Thema Zeichnen ein Schwerpunkt ist. In Berlin heißt so eine Messe „Paper Positions“, auf der auch der „Paper Art Award“ vergeben wird. „Paper Art“, das meint eben Zeichnung auf Papieren, also das Thema Papier gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Impuls möchte ich das Wort Papier im doppelten Sinn in der Zeichnung thematisieren, im Zusammenhang mit Geometrie. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Punkt in Bewegung</itunes:title>
    <title>Punkt in Bewegung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Es gibt in unserem Alltag alle Arten von zufälligen Spuren zu beobachten, zum Beispiel auf dem Straßenbelag, auf Wirtshaustischen, auf einem Feld. Wir können Vieles zu einer Zeichnung erklären. Genauso wie zum Beispiel die Kondensstreifen am Himmel Linien sind. Diese Zeichnungen besitzen gegenüber den absichtsvoll, von versierter Hand entworfenen Linien eine große Unmittelbarkeit und Echtheit, weil sie so unbekümmert schön sind. Weil keine Absicht, keine gestalterische Absicht zugrunde liegt....]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Es gibt in unserem Alltag alle Arten von zufälligen Spuren zu beobachten, zum Beispiel auf dem Straßenbelag, auf Wirtshaustischen, auf einem Feld. Wir können Vieles zu einer Zeichnung erklären. Genauso wie zum Beispiel die Kondensstreifen am Himmel Linien sind. Diese Zeichnungen besitzen gegenüber den absichtsvoll, von versierter Hand entworfenen Linien eine große Unmittelbarkeit und Echtheit, weil sie so unbekümmert schön sind. Weil keine Absicht, keine gestalterische Absicht zugrunde liegt. Wenn wir diese zufälligen, organisch entstandenen Strukturen und Formen wahrnehmen, ist das eine große Inspirationsquelle für viele Zeichnerinnen und Zeichner. Auch die Frage nach Absicht und Beliebigkeit wird dabei gestellt. Diese Ausweitung des Zeichenbegriffes macht es nicht einfacher. Denn: Was ist eine gute Zeichnung? Was dürfen wir als gute Zeichnung benennen? Und so möchte ich euch heute zu einem Spiel einladen. Paul Klee hat etwas sehr Schönes über das Zeichnen gesagt: „Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht.“ </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in unserem Alltag alle Arten von zufälligen Spuren zu beobachten, zum Beispiel auf dem Straßenbelag, auf Wirtshaustischen, auf einem Feld. Wir können Vieles zu einer Zeichnung erklären. Genauso wie zum Beispiel die Kondensstreifen am Himmel Linien sind. Diese Zeichnungen besitzen gegenüber den absichtsvoll, von versierter Hand entworfenen Linien eine große Unmittelbarkeit und Echtheit, weil sie so unbekümmert schön sind. Weil keine Absicht, keine gestalterische Absicht zugrunde liegt. Wenn wir diese zufälligen, organisch entstandenen Strukturen und Formen wahrnehmen, ist das eine große Inspirationsquelle für viele Zeichnerinnen und Zeichner. Auch die Frage nach Absicht und Beliebigkeit wird dabei gestellt. Diese Ausweitung des Zeichenbegriffes macht es nicht einfacher. Denn: Was ist eine gute Zeichnung? Was dürfen wir als gute Zeichnung benennen? Und so möchte ich euch heute zu einem Spiel einladen. Paul Klee hat etwas sehr Schönes über das Zeichnen gesagt: „Die Linie ist ein Punkt, der spazieren geht.“ </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Kontur</itunes:title>
    <title>Kontur</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Jede Form hat eine Kontur. Die Kontur ist das, was wir mit unseren Sehfähigkeiten und den Möglichkeiten, wie unser Auge gebaut ist, jedenfalls wiedererkennen. Wir sind Sehende, die den Umriss brauchen, um etwas wiederzuerkennen. Das ist für die Zeichnung natürlich von besonderem Interesse. Wenn wir von der Kontur sprechen, sprechen wir auch von Umriss oder Silhouette. Diese drei Wörter kennt ihr wahrscheinlich aus der Alltagssprache, sie meinen immer dasselbe, aber werden in unterschiedlichen...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Jede Form hat eine Kontur. Die Kontur ist das, was wir mit unseren Sehfähigkeiten und den Möglichkeiten, wie unser Auge gebaut ist, jedenfalls wiedererkennen. Wir sind Sehende, die den Umriss brauchen, um etwas wiederzuerkennen. Das ist für die Zeichnung natürlich von besonderem Interesse. Wenn wir von der Kontur sprechen, sprechen wir auch von Umriss oder Silhouette. Diese drei Wörter kennt ihr wahrscheinlich aus der Alltagssprache, sie meinen immer dasselbe, aber werden in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Das Wort Umriss kommt von „ritzen“ oder „reißen“, genauso wie Aufriss, Grundriss oder Schrägriss, das alles hat Bedeutung für die Zeichnung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Jede Form hat eine Kontur. Die Kontur ist das, was wir mit unseren Sehfähigkeiten und den Möglichkeiten, wie unser Auge gebaut ist, jedenfalls wiedererkennen. Wir sind Sehende, die den Umriss brauchen, um etwas wiederzuerkennen. Das ist für die Zeichnung natürlich von besonderem Interesse. Wenn wir von der Kontur sprechen, sprechen wir auch von Umriss oder Silhouette. Diese drei Wörter kennt ihr wahrscheinlich aus der Alltagssprache, sie meinen immer dasselbe, aber werden in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Das Wort Umriss kommt von „ritzen“ oder „reißen“, genauso wie Aufriss, Grundriss oder Schrägriss, das alles hat Bedeutung für die Zeichnung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Reduktion und Raster</itunes:title>
    <title>Reduktion und Raster</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte beginnen mit dem Gedanken an ein leeres Blatt oder eine leere Leinwand. Egal, ob ihr sehr erfahren in der Malerei und Zeichnung seid oder am Beginn steht, der Moment, in dem ihr vor dem leeren Blatt oder der Leinwand steht, ist ein sehr spezieller. Eine der großen Fragen ist, wo und wie ihr beginnt. Das Wie ist noch nicht so tragisch, das werden wir später hören, aber vor allem das Wo interessiert uns. Denn bereits ein kleines Element, mit dem Pinsel oder dem Bleistift gesetzt, def...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte beginnen mit dem Gedanken an ein leeres Blatt oder eine leere Leinwand. Egal, ob ihr sehr erfahren in der Malerei und Zeichnung seid oder am Beginn steht, der Moment, in dem ihr vor dem leeren Blatt oder der Leinwand steht, ist ein sehr spezieller. Eine der großen Fragen ist, wo und wie ihr beginnt. Das Wie ist noch nicht so tragisch, das werden wir später hören, aber vor allem das Wo interessiert uns. Denn bereits ein kleines Element, mit dem Pinsel oder dem Bleistift gesetzt, definiert den Raum im Blatt. Das zu verstehen, ist wunderbar und deswegen möchte ich euch zwei Anregungen dazu geben. Ihr könnt beiden folgen oder nur einer, das hängt von eurem Zeitbudget ab. Beide haben mit Reduktion zu tun, aber die erste ist die absolute Reduktionsübung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte beginnen mit dem Gedanken an ein leeres Blatt oder eine leere Leinwand. Egal, ob ihr sehr erfahren in der Malerei und Zeichnung seid oder am Beginn steht, der Moment, in dem ihr vor dem leeren Blatt oder der Leinwand steht, ist ein sehr spezieller. Eine der großen Fragen ist, wo und wie ihr beginnt. Das Wie ist noch nicht so tragisch, das werden wir später hören, aber vor allem das Wo interessiert uns. Denn bereits ein kleines Element, mit dem Pinsel oder dem Bleistift gesetzt, definiert den Raum im Blatt. Das zu verstehen, ist wunderbar und deswegen möchte ich euch zwei Anregungen dazu geben. Ihr könnt beiden folgen oder nur einer, das hängt von eurem Zeitbudget ab. Beide haben mit Reduktion zu tun, aber die erste ist die absolute Reduktionsübung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Einfach Sein</itunes:title>
    <title>Einfach Sein</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Es kann sein, dass ihr in der Zeichnung sehr unterschiedliche Arbeiten vorhabt, dass ihr sehr unterschiedliche Ideen und wunderbare Konzepte entwickelt habt. Dennoch, bei aller Unterschiedlichkeit, gibt es Gemeinsamkeiten, auf die wir uns gemeinsam einlassen: die Kriterien, was ein gutes Bild ist, was eine gute Arbeit ist. Davon gibt es ein paar wenige in der Kunst, auf die wir uns stützen können und die miteinander abgewogen immer in verschiedensten Zonen enden. Wir fragen uns oft, was ist d...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Es kann sein, dass ihr in der Zeichnung sehr unterschiedliche Arbeiten vorhabt, dass ihr sehr unterschiedliche Ideen und wunderbare Konzepte entwickelt habt. Dennoch, bei aller Unterschiedlichkeit, gibt es Gemeinsamkeiten, auf die wir uns gemeinsam einlassen: die Kriterien, was ein gutes Bild ist, was eine gute Arbeit ist. Davon gibt es ein paar wenige in der Kunst, auf die wir uns stützen können und die miteinander abgewogen immer in verschiedensten Zonen enden. Wir fragen uns oft, was ist denn überhaupt ein Bild? Das ist, philosophisch gesehen, nach Immanuel Kant, die ontologische Fragestellung. Die Existenz, das Sein, das Werden, das ihr alle in euren Gedanken grundgelegt habt: Was mache ich denn überhaupt? Was bewegt mich, dieses Bild zu malen? Welche Themen sind mir wichtig? Was ist denn mein Bild? Das ist diese Frage nach dem Wesen, nach dem Sein. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Es kann sein, dass ihr in der Zeichnung sehr unterschiedliche Arbeiten vorhabt, dass ihr sehr unterschiedliche Ideen und wunderbare Konzepte entwickelt habt. Dennoch, bei aller Unterschiedlichkeit, gibt es Gemeinsamkeiten, auf die wir uns gemeinsam einlassen: die Kriterien, was ein gutes Bild ist, was eine gute Arbeit ist. Davon gibt es ein paar wenige in der Kunst, auf die wir uns stützen können und die miteinander abgewogen immer in verschiedensten Zonen enden. Wir fragen uns oft, was ist denn überhaupt ein Bild? Das ist, philosophisch gesehen, nach Immanuel Kant, die ontologische Fragestellung. Die Existenz, das Sein, das Werden, das ihr alle in euren Gedanken grundgelegt habt: Was mache ich denn überhaupt? Was bewegt mich, dieses Bild zu malen? Welche Themen sind mir wichtig? Was ist denn mein Bild? Das ist diese Frage nach dem Wesen, nach dem Sein. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Suche nach Möglichkeiten</itunes:title>
    <title>Suche nach Möglichkeiten</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Vielleicht habt ihr euch bereits intensiv Gedanken gemacht, was in der nächsten Zeit zeichnerisch entstehen soll, vielleicht habt ihr Konzepte, Konzeptideen, oder auch nur vage Ideen. Wenn wir am Beginn eines längeren Prozesses sind, ist es so ähnlich wie vor einem leeren Blatt Papier oder einer leeren Leinwand zu stehen. Da ist noch alles unberührt und vielleicht auch sehr vage. Jedenfalls ist es aufregend und es macht Lust nach den eigenen Möglichkeiten zu suchen. Also lautet dieser Impuls ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Vielleicht habt ihr euch bereits intensiv Gedanken gemacht, was in der nächsten Zeit zeichnerisch entstehen soll, vielleicht habt ihr Konzepte, Konzeptideen, oder auch nur vage Ideen. Wenn wir am Beginn eines längeren Prozesses sind, ist es so ähnlich wie vor einem leeren Blatt Papier oder einer leeren Leinwand zu stehen. Da ist noch alles unberührt und vielleicht auch sehr vage. Jedenfalls ist es aufregend und es macht Lust nach den eigenen Möglichkeiten zu suchen. Also lautet dieser Impuls „Die Suche nach Möglichkeiten“. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht habt ihr euch bereits intensiv Gedanken gemacht, was in der nächsten Zeit zeichnerisch entstehen soll, vielleicht habt ihr Konzepte, Konzeptideen, oder auch nur vage Ideen. Wenn wir am Beginn eines längeren Prozesses sind, ist es so ähnlich wie vor einem leeren Blatt Papier oder einer leeren Leinwand zu stehen. Da ist noch alles unberührt und vielleicht auch sehr vage. Jedenfalls ist es aufregend und es macht Lust nach den eigenen Möglichkeiten zu suchen. Also lautet dieser Impuls „Die Suche nach Möglichkeiten“. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Der rote Fleck</itunes:title>
    <title>Der rote Fleck</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte euch heute zu folgender Idee einladen: Normalerweise arbeitet ihr mit dem Bleistift oder auch mit Tusche, aber heute möchte ich euch animieren, einen Buntstift in die Hand zu nehmen. Und zwar in Rot. Rot ist eine Farbe, die wir im Normalfall als Signalfarbe bezeichnen. Rot kann sehr viel Emotion erzeugen. Vom dunkelsten bis zum hellsten Rot, vom aggressivsten Rot bis zum weichsten Rot, vom fröhlichsten Rot bis zum traurigsten Rot. Ihr seht schon, wenn wir die Farbe Rot in einer gew...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute zu folgender Idee einladen: Normalerweise arbeitet ihr mit dem Bleistift oder auch mit Tusche, aber heute möchte ich euch animieren, einen Buntstift in die Hand zu nehmen. Und zwar in Rot. Rot ist eine Farbe, die wir im Normalfall als Signalfarbe bezeichnen. Rot kann sehr viel Emotion erzeugen. Vom dunkelsten bis zum hellsten Rot, vom aggressivsten Rot bis zum weichsten Rot, vom fröhlichsten Rot bis zum traurigsten Rot. Ihr seht schon, wenn wir die Farbe Rot in einer gewissen Tonalität beschreiben wollen, haben wir dafür ein Wort der Emotion zur Verfügung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute zu folgender Idee einladen: Normalerweise arbeitet ihr mit dem Bleistift oder auch mit Tusche, aber heute möchte ich euch animieren, einen Buntstift in die Hand zu nehmen. Und zwar in Rot. Rot ist eine Farbe, die wir im Normalfall als Signalfarbe bezeichnen. Rot kann sehr viel Emotion erzeugen. Vom dunkelsten bis zum hellsten Rot, vom aggressivsten Rot bis zum weichsten Rot, vom fröhlichsten Rot bis zum traurigsten Rot. Ihr seht schon, wenn wir die Farbe Rot in einer gewissen Tonalität beschreiben wollen, haben wir dafür ein Wort der Emotion zur Verfügung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Dreidimensionale Linien im Außenraum – Stromnetz</itunes:title>
    <title>Dreidimensionale Linien im Außenraum – Stromnetz</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Nachdem wir uns so intensiv mit der geraden Linie und dem zauberhaften E beschäftigt habt, gebe ich euch in diesem Impuls eine andere Idee, die euch hoffentlich ebenso inspiriert. Und zwar Linien im Außenraum, dreidimensionale Linien, die wir täglich beobachten können und die ihr bestimmt schon einmal beobachtet habt: Stromleitungen. Im Zeitalter der Digitalisierung wird manches sehr schnell als analog abqualifiziert, wenn es noch händisch gemacht oder betrieben wird oder man eine Maschine da...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns so intensiv mit der geraden Linie und dem zauberhaften E beschäftigt habt, gebe ich euch in diesem Impuls eine andere Idee, die euch hoffentlich ebenso inspiriert. Und zwar Linien im Außenraum, dreidimensionale Linien, die wir täglich beobachten können und die ihr bestimmt schon einmal beobachtet habt: Stromleitungen. Im Zeitalter der Digitalisierung wird manches sehr schnell als analog abqualifiziert, wenn es noch händisch gemacht oder betrieben wird oder man eine Maschine dazu braucht. Aber diese ganze Digitalisierung ist undenkbar ohne Strom. Alles, was wir heute verwenden, Autos, Haushaltsmaschinen, Fernsehgeräte, Computer, Handys, Türöffner, hat begonnen mit der Idee von künstlichem Licht. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns so intensiv mit der geraden Linie und dem zauberhaften E beschäftigt habt, gebe ich euch in diesem Impuls eine andere Idee, die euch hoffentlich ebenso inspiriert. Und zwar Linien im Außenraum, dreidimensionale Linien, die wir täglich beobachten können und die ihr bestimmt schon einmal beobachtet habt: Stromleitungen. Im Zeitalter der Digitalisierung wird manches sehr schnell als analog abqualifiziert, wenn es noch händisch gemacht oder betrieben wird oder man eine Maschine dazu braucht. Aber diese ganze Digitalisierung ist undenkbar ohne Strom. Alles, was wir heute verwenden, Autos, Haushaltsmaschinen, Fernsehgeräte, Computer, Handys, Türöffner, hat begonnen mit der Idee von künstlichem Licht. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Das zauberhafte E</itunes:title>
    <title>Das zauberhafte E</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Was ich in diesem Impuls versuchen möchte, ist die Verbindung zwischen senkrechter und waagrechter Linie im Buchstaben E. Im großgeschriebenen E haben wir eine senkrechte und drei waagrechte Linien, die kürzer oder länger sein können. Probiert auf einem A3 Blatt die verschiedensten Es aus: mit sehr langen waagrechten und kurzen senkrechten Linien, oder einer langen senkrechten und kurzen waagrechten. Die Variationen innerhalb dieser Extreme probiert ihr aus und komponiert sie zueinander. Spie...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Was ich in diesem Impuls versuchen möchte, ist die Verbindung zwischen senkrechter und waagrechter Linie im Buchstaben E. Im großgeschriebenen E haben wir eine senkrechte und drei waagrechte Linien, die kürzer oder länger sein können. Probiert auf einem A3 Blatt die verschiedensten Es aus: mit sehr langen waagrechten und kurzen senkrechten Linien, oder einer langen senkrechten und kurzen waagrechten. Die Variationen innerhalb dieser Extreme probiert ihr aus und komponiert sie zueinander. Spielt mit den Helligkeiten in der Linie, ob die senkrechte kräftig ist und die anderen zart, oder die waagrechten kräftig und die senkrechte zart.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Was ich in diesem Impuls versuchen möchte, ist die Verbindung zwischen senkrechter und waagrechter Linie im Buchstaben E. Im großgeschriebenen E haben wir eine senkrechte und drei waagrechte Linien, die kürzer oder länger sein können. Probiert auf einem A3 Blatt die verschiedensten Es aus: mit sehr langen waagrechten und kurzen senkrechten Linien, oder einer langen senkrechten und kurzen waagrechten. Die Variationen innerhalb dieser Extreme probiert ihr aus und komponiert sie zueinander. Spielt mit den Helligkeiten in der Linie, ob die senkrechte kräftig ist und die anderen zart, oder die waagrechten kräftig und die senkrechte zart.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 25 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die gerade Linie</itunes:title>
    <title>Die gerade Linie</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Heute möchte ich euch wieder einmal die Linie ans Herz legen. Es gibt eine sehr schöne Geschichte: Zwei Künstler liefern sich einen Wettstreit darüber, wer die feinere Linie zeichnen könne. Abwechselnd und jedes Mal unbeobachtet vom anderen begeben sich Apelles, so hieß der eine der alten Griechen, und sein Rivale Protogenes zu einer Bildtafel und setzen ihre Linien darauf. Zuerst Apelles, dann Protogenes und dann noch einmal Apelles. Das Ergebnis ist ein fast leeres Bild mit drei übereinande...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Heute möchte ich euch wieder einmal die Linie ans Herz legen. Es gibt eine sehr schöne Geschichte: Zwei Künstler liefern sich einen Wettstreit darüber, wer die feinere Linie zeichnen könne. Abwechselnd und jedes Mal unbeobachtet vom anderen begeben sich Apelles, so hieß der eine der alten Griechen, und sein Rivale Protogenes zu einer Bildtafel und setzen ihre Linien darauf. Zuerst Apelles, dann Protogenes und dann noch einmal Apelles. Das Ergebnis ist ein fast leeres Bild mit drei übereinanderliegenden unterschiedlich farbigen Linien. Und die dritte Linie ist so fein, dass kein Platz mehr für eine weitere ist. Das erzählt der römische Philosoph Plinius. Es soll ein so berühmtes Bild gewesen sein, dass der Sieger Apelles gesagt hat, dass er es sich zu einer beständigen Aufgabe machen würde, niemals einen Tag mehr vergehen zu lassen, ohne eine Linie zu ziehen, um sein Können zu üben.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich euch wieder einmal die Linie ans Herz legen. Es gibt eine sehr schöne Geschichte: Zwei Künstler liefern sich einen Wettstreit darüber, wer die feinere Linie zeichnen könne. Abwechselnd und jedes Mal unbeobachtet vom anderen begeben sich Apelles, so hieß der eine der alten Griechen, und sein Rivale Protogenes zu einer Bildtafel und setzen ihre Linien darauf. Zuerst Apelles, dann Protogenes und dann noch einmal Apelles. Das Ergebnis ist ein fast leeres Bild mit drei übereinanderliegenden unterschiedlich farbigen Linien. Und die dritte Linie ist so fein, dass kein Platz mehr für eine weitere ist. Das erzählt der römische Philosoph Plinius. Es soll ein so berühmtes Bild gewesen sein, dass der Sieger Apelles gesagt hat, dass er es sich zu einer beständigen Aufgabe machen würde, niemals einen Tag mehr vergehen zu lassen, ohne eine Linie zu ziehen, um sein Können zu üben.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Buchstaben als Zeichen</itunes:title>
    <title>Buchstaben als Zeichen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wassily Kandinsky, das war ein großer Meister zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist lange das erste abstrakte Gemälde zugeschrieben worden, aber wir wissen, dass sich die Kunstgeschichte ein bisschen verändert hat. Aber zumindest sein erstes abstraktes Bild hat er 1910 gemacht. Aber er war auch Theoretiker und hat zum Beispiel über grundlegende Linientypen geschrieben. Die gerade Linie, die eckige Linie und die runde Linie. Er hat also sehr fasziniert auf diese Linien geschaut und auch die Verb...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wassily Kandinsky, das war ein großer Meister zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist lange das erste abstrakte Gemälde zugeschrieben worden, aber wir wissen, dass sich die Kunstgeschichte ein bisschen verändert hat. Aber zumindest sein erstes abstraktes Bild hat er 1910 gemacht. Aber er war auch Theoretiker und hat zum Beispiel über grundlegende Linientypen geschrieben. Die gerade Linie, die eckige Linie und die runde Linie. Er hat also sehr fasziniert auf diese Linien geschaut und auch die Verbindungen erkannt, die durch das Zeichnen entstehen. Wenn wir Verbindungen bei eckigen, geraden oder runden Linien herstellen, sind wir eigentlich gar nicht mehr weit entfernt von den Buchstaben. Ich möchte also heute Buchstaben als grafische Zeichen, als zu zeichnende Zeichen ausprobieren. Jeder Buchstabe ist nichts anderes als auch Zeichnung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wassily Kandinsky, das war ein großer Meister zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist lange das erste abstrakte Gemälde zugeschrieben worden, aber wir wissen, dass sich die Kunstgeschichte ein bisschen verändert hat. Aber zumindest sein erstes abstraktes Bild hat er 1910 gemacht. Aber er war auch Theoretiker und hat zum Beispiel über grundlegende Linientypen geschrieben. Die gerade Linie, die eckige Linie und die runde Linie. Er hat also sehr fasziniert auf diese Linien geschaut und auch die Verbindungen erkannt, die durch das Zeichnen entstehen. Wenn wir Verbindungen bei eckigen, geraden oder runden Linien herstellen, sind wir eigentlich gar nicht mehr weit entfernt von den Buchstaben. Ich möchte also heute Buchstaben als grafische Zeichen, als zu zeichnende Zeichen ausprobieren. Jeder Buchstabe ist nichts anderes als auch Zeichnung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Linien stürzen sich alle in den Fluchtpunkt</itunes:title>
    <title>Die Linien stürzen sich alle in den Fluchtpunkt</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben schon über den Raum in verschiedenen Dimensionen gesprochen und heute möchte ich einen Begriff einführen, den ihr kennt, aber der für die Perspektive wichtig ist: Das ist der Fluchtpunkt. Ein Punkt, auf den sich der Blick richtet. Im Räumlichen, auf den Zeichnungen oder auch im Architekturgeschehen, ist das ein Punkt, den ihr selbst festlegt. Ihr könnt also, wenn ihr zeichnet oder ein Haus entwerft, entscheiden, wo sich alle Linien bündeln und so den Fluchtpunkt festlegen. Eigentlic...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben schon über den Raum in verschiedenen Dimensionen gesprochen und heute möchte ich einen Begriff einführen, den ihr kennt, aber der für die Perspektive wichtig ist: Das ist der Fluchtpunkt. Ein Punkt, auf den sich der Blick richtet. Im Räumlichen, auf den Zeichnungen oder auch im Architekturgeschehen, ist das ein Punkt, den ihr selbst festlegt. Ihr könnt also, wenn ihr zeichnet oder ein Haus entwerft, entscheiden, wo sich alle Linien bündeln und so den Fluchtpunkt festlegen. Eigentlich ist es üblich, dass vorne am Blatt unten ist und hinten ist oben. Wir würden automatisch sagen, dass der Fluchtpunkt hinten ist, auf eurem Zeichenblatt also oben. Aber für diese Übung und das Nachdenken über den Fluchtpunkt möchte ich es genau umgekehrt beginnen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben schon über den Raum in verschiedenen Dimensionen gesprochen und heute möchte ich einen Begriff einführen, den ihr kennt, aber der für die Perspektive wichtig ist: Das ist der Fluchtpunkt. Ein Punkt, auf den sich der Blick richtet. Im Räumlichen, auf den Zeichnungen oder auch im Architekturgeschehen, ist das ein Punkt, den ihr selbst festlegt. Ihr könnt also, wenn ihr zeichnet oder ein Haus entwerft, entscheiden, wo sich alle Linien bündeln und so den Fluchtpunkt festlegen. Eigentlich ist es üblich, dass vorne am Blatt unten ist und hinten ist oben. Wir würden automatisch sagen, dass der Fluchtpunkt hinten ist, auf eurem Zeichenblatt also oben. Aber für diese Übung und das Nachdenken über den Fluchtpunkt möchte ich es genau umgekehrt beginnen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Mythologischer Frosch</itunes:title>
    <title>Mythologischer Frosch</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ihr habt euch in den letzten Impulsen zeichnerisch an verschiedenen Insekten und Spinnentieren versucht. In der Kette der Tiere steht die Spinne in der Evolutionsgeschichte hinter den Insekten. Spinnentiere haben acht Beine und Insekten haben sechs Beine, das ist in gewisser Hinsicht ein evolutionärer Fortschritt. So wenden wir uns in diesem Impuls der nächsten evolutionären Stufe zu: den Amphibien und im Speziellen dem Frosch. Was zeichnet die Amphibien aus? Das ist eine sehr spannende Frage...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ihr habt euch in den letzten Impulsen zeichnerisch an verschiedenen Insekten und Spinnentieren versucht. In der Kette der Tiere steht die Spinne in der Evolutionsgeschichte hinter den Insekten. Spinnentiere haben acht Beine und Insekten haben sechs Beine, das ist in gewisser Hinsicht ein evolutionärer Fortschritt. So wenden wir uns in diesem Impuls der nächsten evolutionären Stufe zu: den Amphibien und im Speziellen dem Frosch. Was zeichnet die Amphibien aus? Das ist eine sehr spannende Frage, vor allem, wenn wir uns dann weiter in Richtung nächster Stufe hangeln: das wären nach den Amphibien die Reptilien. Amphibien sind jedenfalls Wirbeltiere, sie haben eine Wirbelsäule wie wir Menschen. Wer gehört dazu? Zum Beispiel Salamander, Lurche, Kröten, Frösche, damit sind die Amphibien gemeint. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt euch in den letzten Impulsen zeichnerisch an verschiedenen Insekten und Spinnentieren versucht. In der Kette der Tiere steht die Spinne in der Evolutionsgeschichte hinter den Insekten. Spinnentiere haben acht Beine und Insekten haben sechs Beine, das ist in gewisser Hinsicht ein evolutionärer Fortschritt. So wenden wir uns in diesem Impuls der nächsten evolutionären Stufe zu: den Amphibien und im Speziellen dem Frosch. Was zeichnet die Amphibien aus? Das ist eine sehr spannende Frage, vor allem, wenn wir uns dann weiter in Richtung nächster Stufe hangeln: das wären nach den Amphibien die Reptilien. Amphibien sind jedenfalls Wirbeltiere, sie haben eine Wirbelsäule wie wir Menschen. Wer gehört dazu? Zum Beispiel Salamander, Lurche, Kröten, Frösche, damit sind die Amphibien gemeint. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Spinnen</itunes:title>
    <title>Spinnen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ihr habt euch in den vergangenen Impulsen mit Insekten beschäftigt und natürlich ließe sich diese Reihe unglaublich weit fortsetzen. Die wichtigsten und markantesten, uns als besonders schön oder interessant erscheinenden Insekten habt ihr mit Käfern, mit Bienen, mit Schmetterlingen und mit Libellen bearbeitet. Natürlich gäbe es noch viele Arten zu besprechen, von Stechmücken und Motten, von den kleinsten Fruchtfliegen bis zu den großen Stuben- oder Fleischfliegen. Was ebenfalls wie ein Insek...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ihr habt euch in den vergangenen Impulsen mit Insekten beschäftigt und natürlich ließe sich diese Reihe unglaublich weit fortsetzen. Die wichtigsten und markantesten, uns als besonders schön oder interessant erscheinenden Insekten habt ihr mit Käfern, mit Bienen, mit Schmetterlingen und mit Libellen bearbeitet. Natürlich gäbe es noch viele Arten zu besprechen, von Stechmücken und Motten, von den kleinsten Fruchtfliegen bis zu den großen Stuben- oder Fleischfliegen. Was ebenfalls wie ein Insekt erscheint, aber keines ist, ist die Spinne. In diesem Impuls werden wir uns mit Spinnentieren beschäftigen, denn sie sind unglaublich interessant für die Zeichnung. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt euch in den vergangenen Impulsen mit Insekten beschäftigt und natürlich ließe sich diese Reihe unglaublich weit fortsetzen. Die wichtigsten und markantesten, uns als besonders schön oder interessant erscheinenden Insekten habt ihr mit Käfern, mit Bienen, mit Schmetterlingen und mit Libellen bearbeitet. Natürlich gäbe es noch viele Arten zu besprechen, von Stechmücken und Motten, von den kleinsten Fruchtfliegen bis zu den großen Stuben- oder Fleischfliegen. Was ebenfalls wie ein Insekt erscheint, aber keines ist, ist die Spinne. In diesem Impuls werden wir uns mit Spinnentieren beschäftigen, denn sie sind unglaublich interessant für die Zeichnung. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Schillernde Libellen</itunes:title>
    <title>Schillernde Libellen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mit dem Schmetterling habt ihr euch schon den feinsten Linien angenähert und ich möchte das in diesem Impuls mit einem Thema noch vertiefen, erweitern und verfeinern, und zwar mit dem Thema Libelle. Die Libelle ist von allen Insekten sicherlich das filigranste, zauberhafteste Wesen, das unserem Auge erscheinen kann. Libellen sind besondere Wesen, weil sie so durchsichtig transparent oder schillernd in blau und grün erscheinen und nur sehr flüchtig zu sehen sind.  ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mit dem Schmetterling habt ihr euch schon den feinsten Linien angenähert und ich möchte das in diesem Impuls mit einem Thema noch vertiefen, erweitern und verfeinern, und zwar mit dem Thema Libelle. Die Libelle ist von allen Insekten sicherlich das filigranste, zauberhafteste Wesen, das unserem Auge erscheinen kann. Libellen sind besondere Wesen, weil sie so durchsichtig transparent oder schillernd in blau und grün erscheinen und nur sehr flüchtig zu sehen sind. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Schmetterling habt ihr euch schon den feinsten Linien angenähert und ich möchte das in diesem Impuls mit einem Thema noch vertiefen, erweitern und verfeinern, und zwar mit dem Thema Libelle. Die Libelle ist von allen Insekten sicherlich das filigranste, zauberhafteste Wesen, das unserem Auge erscheinen kann. Libellen sind besondere Wesen, weil sie so durchsichtig transparent oder schillernd in blau und grün erscheinen und nur sehr flüchtig zu sehen sind. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Zauberhafte Schmetterlinge</itunes:title>
    <title>Zauberhafte Schmetterlinge</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich die prachtvollsten Insekten, die wir kennen, besprechen, und zwar sind das die Schmetterlinge. Die Schmetterlinge gibt es in unendlicher Vielfalt. Sie kommen überall vor, nur nicht in der Antarktis, dort ist es zu kalt, aber sonst gibt es überall auf der Welt Schmetterlinge. Allein in Österreich zählt man 4000 verschiedene Arten, je nach Gegend und Feuchtwiesen und Blütenständen, wo Schmetterlinge gut gedeihen können, gibt es besonders viele. Schmetterlinge wurden ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich die prachtvollsten Insekten, die wir kennen, besprechen, und zwar sind das die Schmetterlinge. Die Schmetterlinge gibt es in unendlicher Vielfalt. Sie kommen überall vor, nur nicht in der Antarktis, dort ist es zu kalt, aber sonst gibt es überall auf der Welt Schmetterlinge. Allein in Österreich zählt man 4000 verschiedene Arten, je nach Gegend und Feuchtwiesen und Blütenständen, wo Schmetterlinge gut gedeihen können, gibt es besonders viele. Schmetterlinge wurden immer auch als zoologische Besonderheiten wertgeschätzt. Praktisch in jedem Zoo oder botanischem Garten gibt es auch ein Schmetterlingshaus.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich die prachtvollsten Insekten, die wir kennen, besprechen, und zwar sind das die Schmetterlinge. Die Schmetterlinge gibt es in unendlicher Vielfalt. Sie kommen überall vor, nur nicht in der Antarktis, dort ist es zu kalt, aber sonst gibt es überall auf der Welt Schmetterlinge. Allein in Österreich zählt man 4000 verschiedene Arten, je nach Gegend und Feuchtwiesen und Blütenständen, wo Schmetterlinge gut gedeihen können, gibt es besonders viele. Schmetterlinge wurden immer auch als zoologische Besonderheiten wertgeschätzt. Praktisch in jedem Zoo oder botanischem Garten gibt es auch ein Schmetterlingshaus.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Fantastische Insekten</itunes:title>
    <title>Fantastische Insekten</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Insekten sind aus zeichnerischer Perspektive fantastisch. Mit ihren Fühlern, Härchen, Flügeln, den Zeichnungen in ihren Körpern muten sie sich graphisch an. Insekten sind unglaublich vielfältig, zum Teil auch noch unterforscht. Obwohl bereits eine Million Insektenarten wissenschaftlich beschrieben wurde, geht man davon aus, dass es ein Vielfaches an Millionen mehr noch nicht bekannt ist. Besonders in den tropischen Regenwäldern vermutet man viele Millionen unentdeckte Arten von Insekten. Die ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Insekten sind aus zeichnerischer Perspektive fantastisch. Mit ihren Fühlern, Härchen, Flügeln, den Zeichnungen in ihren Körpern muten sie sich graphisch an. Insekten sind unglaublich vielfältig, zum Teil auch noch unterforscht. Obwohl bereits eine Million Insektenarten wissenschaftlich beschrieben wurde, geht man davon aus, dass es ein Vielfaches an Millionen mehr noch nicht bekannt ist. Besonders in den tropischen Regenwäldern vermutet man viele Millionen unentdeckte Arten von Insekten. Die frühesten Funde, nämlich Insekten-Fossilien, sind rund vierhundert Millionen Jahre alt. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Insekten sind aus zeichnerischer Perspektive fantastisch. Mit ihren Fühlern, Härchen, Flügeln, den Zeichnungen in ihren Körpern muten sie sich graphisch an. Insekten sind unglaublich vielfältig, zum Teil auch noch unterforscht. Obwohl bereits eine Million Insektenarten wissenschaftlich beschrieben wurde, geht man davon aus, dass es ein Vielfaches an Millionen mehr noch nicht bekannt ist. Besonders in den tropischen Regenwäldern vermutet man viele Millionen unentdeckte Arten von Insekten. Die frühesten Funde, nämlich Insekten-Fossilien, sind rund vierhundert Millionen Jahre alt. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Klappen, Knicke, Stufen</itunes:title>
    <title>Klappen, Knicke, Stufen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir sind nicht denkbar ohne Raum. Selbst die Physiker können das nicht denken. Egal was wir tun, denken, fühlen, sehen oder hören, es ist ohne Raum nicht vorstellbar. Deswegen ist Raum in der bildenden Kunst ein großes Thema. Ich möchte euch dazu heute ein paar Übungen vorschlagen, um den Raum in der Zeichnung auszuprobieren. Wenn ihr eine gerade Linie von oben nach unten zieht, und diese Linie an einer bestimmten Stelle knickt und eine Richtungsänderung vornimmt, immer wieder, bei jeder neue...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir sind nicht denkbar ohne Raum. Selbst die Physiker können das nicht denken. Egal was wir tun, denken, fühlen, sehen oder hören, es ist ohne Raum nicht vorstellbar. Deswegen ist Raum in der bildenden Kunst ein großes Thema. Ich möchte euch dazu heute ein paar Übungen vorschlagen, um den Raum in der Zeichnung auszuprobieren. Wenn ihr eine gerade Linie von oben nach unten zieht, und diese Linie an einer bestimmten Stelle knickt und eine Richtungsänderung vornimmt, immer wieder, bei jeder neuen Linie immer an derselben Stelle die gleiche Richtungsänderung, mit demselben Abstand zwischen den Linien, dann entsteht bereits so etwas wie eine Perspektive. Das ist die erste Übung. Wenn ihr die Richtung immer wieder ändert, die Linien also kürzer sind und einmal diagonal nach links, einmal diagonal nach rechts gehen, werden diese Knicke zu Stufen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind nicht denkbar ohne Raum. Selbst die Physiker können das nicht denken. Egal was wir tun, denken, fühlen, sehen oder hören, es ist ohne Raum nicht vorstellbar. Deswegen ist Raum in der bildenden Kunst ein großes Thema. Ich möchte euch dazu heute ein paar Übungen vorschlagen, um den Raum in der Zeichnung auszuprobieren. Wenn ihr eine gerade Linie von oben nach unten zieht, und diese Linie an einer bestimmten Stelle knickt und eine Richtungsänderung vornimmt, immer wieder, bei jeder neuen Linie immer an derselben Stelle die gleiche Richtungsänderung, mit demselben Abstand zwischen den Linien, dann entsteht bereits so etwas wie eine Perspektive. Das ist die erste Übung. Wenn ihr die Richtung immer wieder ändert, die Linien also kürzer sind und einmal diagonal nach links, einmal diagonal nach rechts gehen, werden diese Knicke zu Stufen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Raster zerschneiden und neu zusammensetzen</itunes:title>
    <title>Raster zerschneiden und neu zusammensetzen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir sind noch immer beim Raster, weil das ein so unglaublich intensives Thema ist. Ich möchte euch den Raster in diesem Impuls in einer spielerischen Weise weiterentwickeln lassen. Und zwar mit zwei Teilaufgaben: Die erste Aufgabe ist, dass ihr ein Blatt Papier nehmt und einen Raster zeichnet. Dieser Raster kann horizontale, vertikale und diagonale Linien haben. Aber keine Kurven, keine Schnörkel, nur gerade Linien, die ihr bis zum Blattrand durchzieht. Da gibt es stärkere Linien, zartere Lin...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir sind noch immer beim Raster, weil das ein so unglaublich intensives Thema ist. Ich möchte euch den Raster in diesem Impuls in einer spielerischen Weise weiterentwickeln lassen. Und zwar mit zwei Teilaufgaben: Die erste Aufgabe ist, dass ihr ein Blatt Papier nehmt und einen Raster zeichnet. Dieser Raster kann horizontale, vertikale und diagonale Linien haben. Aber keine Kurven, keine Schnörkel, nur gerade Linien, die ihr bis zum Blattrand durchzieht. Da gibt es stärkere Linien, zartere Linien, größere und kleinere Abstände. Ihr könnt mit Kohle arbeiten, dann sind die Linien besonders schön kräftig. Ihr könnt aber auch mit Pinsel und Tusche arbeiten oder mit Bleistift. Auf jeden Fall ist es schön, wenn ihr in Schwarz-Weiß arbeitet. Ihr könnt mehrere Blätter machen, um unterschiedliche Raster-Möglichkeiten auszuprobieren. Diese Aufgabe erscheint einfach, aber sie bietet sehr viele Möglichkeiten. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind noch immer beim Raster, weil das ein so unglaublich intensives Thema ist. Ich möchte euch den Raster in diesem Impuls in einer spielerischen Weise weiterentwickeln lassen. Und zwar mit zwei Teilaufgaben: Die erste Aufgabe ist, dass ihr ein Blatt Papier nehmt und einen Raster zeichnet. Dieser Raster kann horizontale, vertikale und diagonale Linien haben. Aber keine Kurven, keine Schnörkel, nur gerade Linien, die ihr bis zum Blattrand durchzieht. Da gibt es stärkere Linien, zartere Linien, größere und kleinere Abstände. Ihr könnt mit Kohle arbeiten, dann sind die Linien besonders schön kräftig. Ihr könnt aber auch mit Pinsel und Tusche arbeiten oder mit Bleistift. Auf jeden Fall ist es schön, wenn ihr in Schwarz-Weiß arbeitet. Ihr könnt mehrere Blätter machen, um unterschiedliche Raster-Möglichkeiten auszuprobieren. Diese Aufgabe erscheint einfach, aber sie bietet sehr viele Möglichkeiten. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Konstruktion einer Fassade</itunes:title>
    <title>Konstruktion einer Fassade</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben das letzte Mal den Raster anhand der Fassade geübt, und deren waagrechte und senkrechte Linien beobachtet und studiert. Wenn wir von Fassaden sprechen, kommen uns natürlich ganz unterschiedliche Formen unter, wie Dreiecke, runde Öffnungen, Bögen und so weiter. Aber auch diesen Formen, die genauso geometrisch sind, liegt immer ein Raster zugrunde. Falls ihr vielleicht in der letzten Übung schon vorgegriffen und diese Spezialformen einbezogen habt, so bitte ich euch, wirklich dieser R...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben das letzte Mal den Raster anhand der Fassade geübt, und deren waagrechte und senkrechte Linien beobachtet und studiert. Wenn wir von Fassaden sprechen, kommen uns natürlich ganz unterschiedliche Formen unter, wie Dreiecke, runde Öffnungen, Bögen und so weiter. Aber auch diesen Formen, die genauso geometrisch sind, liegt immer ein Raster zugrunde. Falls ihr vielleicht in der letzten Übung schon vorgegriffen und diese Spezialformen einbezogen habt, so bitte ich euch, wirklich dieser Raster-Idee mit nur waagrechten und senkrechten Linien zu folgen und es noch einmal auszuprobieren. Es ist eine grundlegende Übung für jedes bildnerische Gestalten, genauso wie für die Architektur. Das geht so weit, dass die ersten Architekturzeichnungen und Entwürfe immer auf Millimeterpapier stattfinden. Wenn wir uns im Raum orientieren möchten, ist es am einfachsten, sich ein kariertes Blatt zu nehmen oder waagrechte und senkrechte Linien zu zeichnen, sodass ein Raster entsteht.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben das letzte Mal den Raster anhand der Fassade geübt, und deren waagrechte und senkrechte Linien beobachtet und studiert. Wenn wir von Fassaden sprechen, kommen uns natürlich ganz unterschiedliche Formen unter, wie Dreiecke, runde Öffnungen, Bögen und so weiter. Aber auch diesen Formen, die genauso geometrisch sind, liegt immer ein Raster zugrunde. Falls ihr vielleicht in der letzten Übung schon vorgegriffen und diese Spezialformen einbezogen habt, so bitte ich euch, wirklich dieser Raster-Idee mit nur waagrechten und senkrechten Linien zu folgen und es noch einmal auszuprobieren. Es ist eine grundlegende Übung für jedes bildnerische Gestalten, genauso wie für die Architektur. Das geht so weit, dass die ersten Architekturzeichnungen und Entwürfe immer auf Millimeterpapier stattfinden. Wenn wir uns im Raum orientieren möchten, ist es am einfachsten, sich ein kariertes Blatt zu nehmen oder waagrechte und senkrechte Linien zu zeichnen, sodass ein Raster entsteht.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>In einem Café sitzen und Häuser beobachten</itunes:title>
    <title>In einem Café sitzen und Häuser beobachten</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich euch nicht in die Natur, sondern in ein Café locken, weil das Wetter nun warm und es sehr schön ist, in die Stadt, in ein Café zu gehen und einen Kaffee in der Sonne zu genießen. Aber natürlich mit einer zeichnerischen Absicht. Und zwar in der Beobachtung der Häuser, die dieses Café umgeben. Nehmt euren Zeichenblock mit und studiert die senkrechten und waagrechten Linien, die ihr in dieser Umgebung findet. Es ist genau genommen eine Übung zum Raster, aber eben aus ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich euch nicht in die Natur, sondern in ein Café locken, weil das Wetter nun warm und es sehr schön ist, in die Stadt, in ein Café zu gehen und einen Kaffee in der Sonne zu genießen. Aber natürlich mit einer zeichnerischen Absicht. Und zwar in der Beobachtung der Häuser, die dieses Café umgeben. Nehmt euren Zeichenblock mit und studiert die senkrechten und waagrechten Linien, die ihr in dieser Umgebung findet. Es ist genau genommen eine Übung zum Raster, aber eben aus der konkreten Beobachtung der euch umgebenden Situation. Ihr macht also nichts Anderes als senkrechte und waagrechte Linien, keine Schnörkel, keine Kurven, keine Kreise. Am besten ist es, wenn ihr das Zeichenblatt einrahmt, also ihm Begrenzungslinien gebt, sodass ihr wisst, wo das Feld ist, auf dem ihr euch bewegt. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich euch nicht in die Natur, sondern in ein Café locken, weil das Wetter nun warm und es sehr schön ist, in die Stadt, in ein Café zu gehen und einen Kaffee in der Sonne zu genießen. Aber natürlich mit einer zeichnerischen Absicht. Und zwar in der Beobachtung der Häuser, die dieses Café umgeben. Nehmt euren Zeichenblock mit und studiert die senkrechten und waagrechten Linien, die ihr in dieser Umgebung findet. Es ist genau genommen eine Übung zum Raster, aber eben aus der konkreten Beobachtung der euch umgebenden Situation. Ihr macht also nichts Anderes als senkrechte und waagrechte Linien, keine Schnörkel, keine Kurven, keine Kreise. Am besten ist es, wenn ihr das Zeichenblatt einrahmt, also ihm Begrenzungslinien gebt, sodass ihr wisst, wo das Feld ist, auf dem ihr euch bewegt. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Einfühlung in das Wesen der Iris</itunes:title>
    <title>Einfühlung in das Wesen der Iris</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir beschäftigen uns dieses Mal mit der Iris, mit der Schwertlilie. Die Iris gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Sie ist unglaublich prachtvoll, aber kurzlebig. Die Blüte blüht nur wenige Tage. Aber sie hat eine sehr schöne Bedeutung. Sie steht für eine positive Nachricht. Sie ist auch ein Symbol für Kreativität, für Energie, für Beständigkeit. Wenn man eine Iris schenkt, dann sagt man damit der beschenkten Person: „Ich stehe bedingungslos zu dir.“ Also, die Schwertlilie ist ein Zeich...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir beschäftigen uns dieses Mal mit der Iris, mit der Schwertlilie. Die Iris gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Sie ist unglaublich prachtvoll, aber kurzlebig. Die Blüte blüht nur wenige Tage. Aber sie hat eine sehr schöne Bedeutung. Sie steht für eine positive Nachricht. Sie ist auch ein Symbol für Kreativität, für Energie, für Beständigkeit. Wenn man eine Iris schenkt, dann sagt man damit der beschenkten Person: „Ich stehe bedingungslos zu dir.“ Also, die Schwertlilie ist ein Zeichen der Treue. Sie ist auch ein Symbol in der französischen Geschichte. Da wurde die Iris als Wappenzeichen für die französische Monarchie entwickelt. Die Bourbonen haben damit begonnen. Daher ist die Iris ein sehr berühmtes Symbol für das französische Königreich. Auch heute wird sie gerne als Symbol hergenommen, oder auch zum Beispiel als Tattoo. Die berühmtesten Iris sind wohl die von Vincent van Gogh. Es lohnt sich sehr, diese vielen unterschiedlichen Ideen, die er für Iris gemalt hat, einmal zu studieren und sich anregen zu lassen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir beschäftigen uns dieses Mal mit der Iris, mit der Schwertlilie. Die Iris gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Sie ist unglaublich prachtvoll, aber kurzlebig. Die Blüte blüht nur wenige Tage. Aber sie hat eine sehr schöne Bedeutung. Sie steht für eine positive Nachricht. Sie ist auch ein Symbol für Kreativität, für Energie, für Beständigkeit. Wenn man eine Iris schenkt, dann sagt man damit der beschenkten Person: „Ich stehe bedingungslos zu dir.“ Also, die Schwertlilie ist ein Zeichen der Treue. Sie ist auch ein Symbol in der französischen Geschichte. Da wurde die Iris als Wappenzeichen für die französische Monarchie entwickelt. Die Bourbonen haben damit begonnen. Daher ist die Iris ein sehr berühmtes Symbol für das französische Königreich. Auch heute wird sie gerne als Symbol hergenommen, oder auch zum Beispiel als Tattoo. Die berühmtesten Iris sind wohl die von Vincent van Gogh. Es lohnt sich sehr, diese vielen unterschiedlichen Ideen, die er für Iris gemalt hat, einmal zu studieren und sich anregen zu lassen.</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 26 May 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Transformation des Löwenzahns</itunes:title>
    <title>Transformation des Löwenzahns</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Im heutigen Impuls möchte ich euch wieder einmal intensiv ans Herz legen, euch der Natur zuzuwenden, und zwar mit den verschiedenen Stadien der Blüte des Löwenzahns. Das geht nie besser als jetzt, wenn wir alle Stadien haben: die Knospen; die Knospen, die sich oben schon ein bisschen gelb verfärben; dann das Stadium, in dem sich die Blüte leicht zu öffnen beginnt; das Stadium, wenn die Blüte ganz offen ist; das Stadium, in dem sich die Blüte schließt und außen schon ein bisschen bräunlich wir...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Im heutigen Impuls möchte ich euch wieder einmal intensiv ans Herz legen, euch der Natur zuzuwenden, und zwar mit den verschiedenen Stadien der Blüte des Löwenzahns. Das geht nie besser als jetzt, wenn wir alle Stadien haben: die Knospen; die Knospen, die sich oben schon ein bisschen gelb verfärben; dann das Stadium, in dem sich die Blüte leicht zu öffnen beginnt; das Stadium, wenn die Blüte ganz offen ist; das Stadium, in dem sich die Blüte schließt und außen schon ein bisschen bräunlich wird, aber noch gelb hervorscheint; dann ist die Blüte geschlossen und das Gelb wird oben schon dürr; dann wieder geschlossen und ein bisschen Weiß schaut schon hervor; im nächsten Stadium ist die Blüte zwar immer noch geschlossen, aber es schaut schon ein bisschen mehr Weiß von der Pusteblume hervor; dann beginnt sich die Blume zu öffnen und ist ganz flauschig; bis sie dann als Pusteblume ganz geöffnet ist; das Stadium, wenn die Pusteblume ganz geöffnet die ersten kleinen Samen verliert; und schließlich die nackte Pusteblume, bei der vielleicht noch ein Same drinsteckt. Zwölf Stadien der Blüte von der Knospe bis hin zum vollkommenen Verblühen. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Im heutigen Impuls möchte ich euch wieder einmal intensiv ans Herz legen, euch der Natur zuzuwenden, und zwar mit den verschiedenen Stadien der Blüte des Löwenzahns. Das geht nie besser als jetzt, wenn wir alle Stadien haben: die Knospen; die Knospen, die sich oben schon ein bisschen gelb verfärben; dann das Stadium, in dem sich die Blüte leicht zu öffnen beginnt; das Stadium, wenn die Blüte ganz offen ist; das Stadium, in dem sich die Blüte schließt und außen schon ein bisschen bräunlich wird, aber noch gelb hervorscheint; dann ist die Blüte geschlossen und das Gelb wird oben schon dürr; dann wieder geschlossen und ein bisschen Weiß schaut schon hervor; im nächsten Stadium ist die Blüte zwar immer noch geschlossen, aber es schaut schon ein bisschen mehr Weiß von der Pusteblume hervor; dann beginnt sich die Blume zu öffnen und ist ganz flauschig; bis sie dann als Pusteblume ganz geöffnet ist; das Stadium, wenn die Pusteblume ganz geöffnet die ersten kleinen Samen verliert; und schließlich die nackte Pusteblume, bei der vielleicht noch ein Same drinsteckt. Zwölf Stadien der Blüte von der Knospe bis hin zum vollkommenen Verblühen. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 19 May 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Ich in Relation</itunes:title>
    <title>Ich in Relation</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn wir im Zeichnen uns selbst zum Thema nehmen, können wir verschiedene Zugänge wählen. Einen Zugang haben wir schon versucht, über das Porträt. Heute möchte ich euch vorschlagen, es über den Kontext zu versuchen. Der Kontext, der uns umgibt, der unser Leben ausmacht; das, was wir lieben, was wir gerne tun, worauf wir uns freuen, was wir uns sehnlich wünschen. Dieser Kontext, das bedeutet uns selbst zu fragen, in welchen Zusammenhängen wir leben. In seiner Relativitätstheorie würde Einstein...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn wir im Zeichnen uns selbst zum Thema nehmen, können wir verschiedene Zugänge wählen. Einen Zugang haben wir schon versucht, über das Porträt. Heute möchte ich euch vorschlagen, es über den Kontext zu versuchen. Der Kontext, der uns umgibt, der unser Leben ausmacht; das, was wir lieben, was wir gerne tun, worauf wir uns freuen, was wir uns sehnlich wünschen. Dieser Kontext, das bedeutet uns selbst zu fragen, in welchen Zusammenhängen wir leben. In seiner Relativitätstheorie würde Einstein sofort eine Formel für unsere unterschiedlichen Verhältnisse zueinander finden. Wir werden aber nicht die Formeln bemühen, sondern unsere Verhältnisse zu anderen Menschen, Dingen und Situationen und diese bildnerisch ausloten. Alles steht in Relation zueinander. Wenn ihr allein in einem Zimmer seid, dann füllt ihr diesen Raum mit eurem Bewusstsein, mit euren Tätigkeiten aus. Wenn jedoch eine zweite Person in den Raum tritt, ändert sich sofort alles. Das Zimmer ist wie eine kleine Schachtel, in der alles miteinander in Beziehung steht. Wenn wir uns die Welt als große Schachtel vorstellen, haben wir einen großen Raum, den wir beanspruchen können, und dennoch sind wir umgeben von Dingen, mit denen wir in einem bestimmten Verhältnis stehen und agieren. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir im Zeichnen uns selbst zum Thema nehmen, können wir verschiedene Zugänge wählen. Einen Zugang haben wir schon versucht, über das Porträt. Heute möchte ich euch vorschlagen, es über den Kontext zu versuchen. Der Kontext, der uns umgibt, der unser Leben ausmacht; das, was wir lieben, was wir gerne tun, worauf wir uns freuen, was wir uns sehnlich wünschen. Dieser Kontext, das bedeutet uns selbst zu fragen, in welchen Zusammenhängen wir leben. In seiner Relativitätstheorie würde Einstein sofort eine Formel für unsere unterschiedlichen Verhältnisse zueinander finden. Wir werden aber nicht die Formeln bemühen, sondern unsere Verhältnisse zu anderen Menschen, Dingen und Situationen und diese bildnerisch ausloten. Alles steht in Relation zueinander. Wenn ihr allein in einem Zimmer seid, dann füllt ihr diesen Raum mit eurem Bewusstsein, mit euren Tätigkeiten aus. Wenn jedoch eine zweite Person in den Raum tritt, ändert sich sofort alles. Das Zimmer ist wie eine kleine Schachtel, in der alles miteinander in Beziehung steht. Wenn wir uns die Welt als große Schachtel vorstellen, haben wir einen großen Raum, den wir beanspruchen können, und dennoch sind wir umgeben von Dingen, mit denen wir in einem bestimmten Verhältnis stehen und agieren. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 12 May 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Striche in der Natur – blühende Haselnuss</itunes:title>
    <title>Striche in der Natur – blühende Haselnuss</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir sind wieder beim Thema Raum, das aus vielerlei Hinsicht unerschöpflich ist. Etwas, das das Zeichnen für manche von euch vielleicht so schwierig, aber gleichzeitig auch so interessant macht, ist, dass alles, was wir anschauen, jedes Objekt dreidimensional ist, die Zeichnung aber nur zweidimensional, was eine große Herausforderung ist. Es gibt diese dritte Dimension im Zeichnen nicht. Und genau um diese Dimension möchte ich mit euch ringen und darüber reden. Egal ob wir einen Sessel oder St...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir sind wieder beim Thema Raum, das aus vielerlei Hinsicht unerschöpflich ist. Etwas, das das Zeichnen für manche von euch vielleicht so schwierig, aber gleichzeitig auch so interessant macht, ist, dass alles, was wir anschauen, jedes Objekt dreidimensional ist, die Zeichnung aber nur zweidimensional, was eine große Herausforderung ist. Es gibt diese dritte Dimension im Zeichnen nicht. Und genau um diese Dimension möchte ich mit euch ringen und darüber reden. Egal ob wir einen Sessel oder Stuhl anschauen, einen Tisch, ein Glas oder einen Becher, oder ob wir in die Natur gehen, ganz egal, wir haben immer das Dreidimensionale. In der Natur ist im Frühjahr beziehungsweise im Bergfrühjahr ein zauberhaftes Phänomen zu beobachten, nämlich die austreibenden Haselnusssträucher, die so kleine, längliche, gelbe Würstchen haben, die eigentlich schon die Blüten sind. Wenn nicht gerade der Sturm weht und die Zweige mehr waagrecht als senkrecht sind, so haben wir bei einer gewissen Distanz bei einem Blick auf dieses Gewächs das Gefühl, dass es sich um Striche handelt. Kleine, gelbe Striche in einer bestimmten Verteilung auf einem Strauch oder nahezu Baum. Ich möchte euch animieren, euch so etwas anzuschauen oder auch ein Foto von eurem Spaziergang mitzunehmen und dann nichts anderes zu tun, als diese Striche zu verteilen. Ein Strich ist kurz und gerade, nichts anderes. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind wieder beim Thema Raum, das aus vielerlei Hinsicht unerschöpflich ist. Etwas, das das Zeichnen für manche von euch vielleicht so schwierig, aber gleichzeitig auch so interessant macht, ist, dass alles, was wir anschauen, jedes Objekt dreidimensional ist, die Zeichnung aber nur zweidimensional, was eine große Herausforderung ist. Es gibt diese dritte Dimension im Zeichnen nicht. Und genau um diese Dimension möchte ich mit euch ringen und darüber reden. Egal ob wir einen Sessel oder Stuhl anschauen, einen Tisch, ein Glas oder einen Becher, oder ob wir in die Natur gehen, ganz egal, wir haben immer das Dreidimensionale. In der Natur ist im Frühjahr beziehungsweise im Bergfrühjahr ein zauberhaftes Phänomen zu beobachten, nämlich die austreibenden Haselnusssträucher, die so kleine, längliche, gelbe Würstchen haben, die eigentlich schon die Blüten sind. Wenn nicht gerade der Sturm weht und die Zweige mehr waagrecht als senkrecht sind, so haben wir bei einer gewissen Distanz bei einem Blick auf dieses Gewächs das Gefühl, dass es sich um Striche handelt. Kleine, gelbe Striche in einer bestimmten Verteilung auf einem Strauch oder nahezu Baum. Ich möchte euch animieren, euch so etwas anzuschauen oder auch ein Foto von eurem Spaziergang mitzunehmen und dann nichts anderes zu tun, als diese Striche zu verteilen. Ein Strich ist kurz und gerade, nichts anderes. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 05 May 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Leberblümchen</itunes:title>
    <title>Leberblümchen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn man den Fortschritt des Frühlings in der Natur beobachtet, dann sind es die kleinen Blütchen, die einen begeistern, wenn sie sich Schritt für Schritt aus der braunen Laubschicht oder aus den braunen Wiesen heraus entwickeln. Ein frühes, sicheres Zeichen für den Frühling ist das Leberblümchen. Je höher man in die Berge hinauf geht, desto mehr kommt man in dieser Zeit mit dem Leberblümchen in Kontakt. Es sind oft große Flächen in den Wäldern, die blau und lila, ganz zart betont, flächig vo...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn man den Fortschritt des Frühlings in der Natur beobachtet, dann sind es die kleinen Blütchen, die einen begeistern, wenn sie sich Schritt für Schritt aus der braunen Laubschicht oder aus den braunen Wiesen heraus entwickeln. Ein frühes, sicheres Zeichen für den Frühling ist das Leberblümchen. Je höher man in die Berge hinauf geht, desto mehr kommt man in dieser Zeit mit dem Leberblümchen in Kontakt. Es sind oft große Flächen in den Wäldern, die blau und lila, ganz zart betont, flächig von diesen Leberblümchen durchdrungen sind. Wir wollen uns in diesem Impuls das Leberblümchen ganz genau anschauen. Wenn es euch gelingt, in die Natur zu gehen und ein Leberblümchen zu finden, könnt ihr das studieren oder ihr schaut euch Fotos im Internet an. Da seht ihr acht azurblaue Blütenblätter und wenn ihr auf die Unterseite der Blüte schaut, seht ihr drei grüne Hochblätter. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Fortschritt des Frühlings in der Natur beobachtet, dann sind es die kleinen Blütchen, die einen begeistern, wenn sie sich Schritt für Schritt aus der braunen Laubschicht oder aus den braunen Wiesen heraus entwickeln. Ein frühes, sicheres Zeichen für den Frühling ist das Leberblümchen. Je höher man in die Berge hinauf geht, desto mehr kommt man in dieser Zeit mit dem Leberblümchen in Kontakt. Es sind oft große Flächen in den Wäldern, die blau und lila, ganz zart betont, flächig von diesen Leberblümchen durchdrungen sind. Wir wollen uns in diesem Impuls das Leberblümchen ganz genau anschauen. Wenn es euch gelingt, in die Natur zu gehen und ein Leberblümchen zu finden, könnt ihr das studieren oder ihr schaut euch Fotos im Internet an. Da seht ihr acht azurblaue Blütenblätter und wenn ihr auf die Unterseite der Blüte schaut, seht ihr drei grüne Hochblätter. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Struktur in der Zeichnung</itunes:title>
    <title>Struktur in der Zeichnung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Vielleicht ist euch bei Naturstudien aufgefallen, dass zum Beispiel in den Blättern der Primeln oder der Haselnusssträucher eine Struktur ist. In diesem Impuls möchte ich im zeichnerischen Sinne auf das Thema Struktur eingehen. Das ist eine etwas freiere Angelegenheit, bei der wir uns von der Form lösen, also von der Form eines bestimmten Gegenstandes.  Dennoch gehen wir in die Beobachtung der Natur hinein, mit der Frage, was denn Struktur ist und was Struktur sein kann. Wenn wir es aus ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Vielleicht ist euch bei Naturstudien aufgefallen, dass zum Beispiel in den Blättern der Primeln oder der Haselnusssträucher eine Struktur ist. In diesem Impuls möchte ich im zeichnerischen Sinne auf das Thema Struktur eingehen. Das ist eine etwas freiere Angelegenheit, bei der wir uns von der Form lösen, also von der Form eines bestimmten Gegenstandes. <br/>Dennoch gehen wir in die Beobachtung der Natur hinein, mit der Frage, was denn Struktur ist und was Struktur sein kann. Wenn wir es aus der Sicht der Zeichnung ausdrücken, stellen wir fest, dass Struktur dann Struktur ist, wenn ein bestimmtes Modul immer wieder wiederholt wird. Das kann ein Punkt sein, oder ein Strich, oder ein kleines Kringel, oder sich wiederholende Rauten, oder wiederholende S-Formen, X-Formen oder Y-Formen und so weiter. Ein Zeichen eben, das sich immer wieder wiederholt und in Summe eine Struktur bildet.<br/>Deshalb möchte ich euch einladen, mit offenen Augen in die Natur hinauszugehen und zu schauen, was alles eine Struktur hat und was zeichnerisch interessant ist. Wenn wir auf einen Baumstamm blicken, sehen wir, dass die Rinde eine bestimmte Struktur hat. Wenn wir einen Stein aufgeschnitten sehen, sehen wir im Inneren des Steines Struktur. Wenn wir die Oberfläche einer geschotterten Straße sehen, dann ist in diesen kleinen Erhabenheiten des Schotters Struktur. <br/>Pflastersteine sind Struktur. Eine Wiese mit den vielen Grashalmen ist Struktur. Geäst eines Gebüsches ist Struktur. Schäfchenwolken am Himmel sind Struktur. Viele Regentropfen sind Struktur. Wellen ergeben eine Struktur, kleine Wellen im Wasser. Oder Luftblasen, wenn man Mineralwasser einschenkt und diese kleinen Gasbläschen aufsteigen, ergeben eine Struktur. Der Schaum in der Badewanne oder eben beim Eischneeschlagen hat Struktur. Struktur hat auch die Bienenwabe. Ihr seht schon, ihr könnt das in alle Elemente ausdehnen. Wenn ihr in euren, vielleicht aufgeräumten, Küchenkasten blickt, in dem eure Gläser stehen, so bilden die Gläser eine Struktur.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist euch bei Naturstudien aufgefallen, dass zum Beispiel in den Blättern der Primeln oder der Haselnusssträucher eine Struktur ist. In diesem Impuls möchte ich im zeichnerischen Sinne auf das Thema Struktur eingehen. Das ist eine etwas freiere Angelegenheit, bei der wir uns von der Form lösen, also von der Form eines bestimmten Gegenstandes. <br/>Dennoch gehen wir in die Beobachtung der Natur hinein, mit der Frage, was denn Struktur ist und was Struktur sein kann. Wenn wir es aus der Sicht der Zeichnung ausdrücken, stellen wir fest, dass Struktur dann Struktur ist, wenn ein bestimmtes Modul immer wieder wiederholt wird. Das kann ein Punkt sein, oder ein Strich, oder ein kleines Kringel, oder sich wiederholende Rauten, oder wiederholende S-Formen, X-Formen oder Y-Formen und so weiter. Ein Zeichen eben, das sich immer wieder wiederholt und in Summe eine Struktur bildet.<br/>Deshalb möchte ich euch einladen, mit offenen Augen in die Natur hinauszugehen und zu schauen, was alles eine Struktur hat und was zeichnerisch interessant ist. Wenn wir auf einen Baumstamm blicken, sehen wir, dass die Rinde eine bestimmte Struktur hat. Wenn wir einen Stein aufgeschnitten sehen, sehen wir im Inneren des Steines Struktur. Wenn wir die Oberfläche einer geschotterten Straße sehen, dann ist in diesen kleinen Erhabenheiten des Schotters Struktur. <br/>Pflastersteine sind Struktur. Eine Wiese mit den vielen Grashalmen ist Struktur. Geäst eines Gebüsches ist Struktur. Schäfchenwolken am Himmel sind Struktur. Viele Regentropfen sind Struktur. Wellen ergeben eine Struktur, kleine Wellen im Wasser. Oder Luftblasen, wenn man Mineralwasser einschenkt und diese kleinen Gasbläschen aufsteigen, ergeben eine Struktur. Der Schaum in der Badewanne oder eben beim Eischneeschlagen hat Struktur. Struktur hat auch die Bienenwabe. Ihr seht schon, ihr könnt das in alle Elemente ausdehnen. Wenn ihr in euren, vielleicht aufgeräumten, Küchenkasten blickt, in dem eure Gläser stehen, so bilden die Gläser eine Struktur.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 21 Apr 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Raum</itunes:title>
    <title>Raum</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte in diesem Impuls gerne die Gedanken über den Raum mit euch vertiefen. Um in Richtung Perspektive und Raum vorzudringen, möchte ich diese zwei Begriffe kurz erklären.  Die Perspektive ist prinzipiell eine Errungenschaft der Renaissance. Die Renaissance hat hervorgebracht, dass in der visuellen Darstellung, in Zeichnungen und Bildern, eine Zentralperspektive angelegt wurde, was natürlich mit der Architektur einherging. Diese Zentralperspektive hat einen sogenannten Fluchtpunkt, ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte in diesem Impuls gerne die Gedanken über den Raum mit euch vertiefen. Um in Richtung Perspektive und Raum vorzudringen, möchte ich diese zwei Begriffe kurz erklären. <br/>Die Perspektive ist prinzipiell eine Errungenschaft der Renaissance. Die Renaissance hat hervorgebracht, dass in der visuellen Darstellung, in Zeichnungen und Bildern, eine Zentralperspektive angelegt wurde, was natürlich mit der Architektur einherging. Diese Zentralperspektive hat einen sogenannten Fluchtpunkt, auf den sich alles im Bildgeschehen ausrichtet und dem sich alles in seiner Form unterordnet, um die Zentralperspektive zu unterstützen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte in diesem Impuls gerne die Gedanken über den Raum mit euch vertiefen. Um in Richtung Perspektive und Raum vorzudringen, möchte ich diese zwei Begriffe kurz erklären. <br/>Die Perspektive ist prinzipiell eine Errungenschaft der Renaissance. Die Renaissance hat hervorgebracht, dass in der visuellen Darstellung, in Zeichnungen und Bildern, eine Zentralperspektive angelegt wurde, was natürlich mit der Architektur einherging. Diese Zentralperspektive hat einen sogenannten Fluchtpunkt, auf den sich alles im Bildgeschehen ausrichtet und dem sich alles in seiner Form unterordnet, um die Zentralperspektive zu unterstützen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Karfreitagsratschen</itunes:title>
    <title>Karfreitagsratschen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir sind in der Osterwoche angelangt. Die Osterwoche ist eine Woche voller Brauchtum. Das Osterfest ist das größte Fest, das wir im Christentum feiern. Was hat das nun mit dem Zeichnen zu tun? Es gibt ein sehr markantes Instrument in der Osterwoche, das wahrscheinlich viele von euch kennen, und zwar sind das die Karfreitagsratschen. Das ist ein Holzinstrument, das zu Ostern anstatt der Glocken verwendet wird. Denn die Tradition und der Glaube ist, dass die Kirchenglocken in dieser Zeit nach R...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir sind in der Osterwoche angelangt. Die Osterwoche ist eine Woche voller Brauchtum. Das Osterfest ist das größte Fest, das wir im Christentum feiern. Was hat das nun mit dem Zeichnen zu tun? Es gibt ein sehr markantes Instrument in der Osterwoche, das wahrscheinlich viele von euch kennen, und zwar sind das die Karfreitagsratschen. Das ist ein Holzinstrument, das zu Ostern anstatt der Glocken verwendet wird. Denn die Tradition und der Glaube ist, dass die Kirchenglocken in dieser Zeit nach Rom fliegen. Sie fliegen am Gründonnerstag nach dem Gloria der Messe nach Rom und in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag, zur Ostermette, wieder beim Gloria, kommen sie zurück. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind in der Osterwoche angelangt. Die Osterwoche ist eine Woche voller Brauchtum. Das Osterfest ist das größte Fest, das wir im Christentum feiern. Was hat das nun mit dem Zeichnen zu tun? Es gibt ein sehr markantes Instrument in der Osterwoche, das wahrscheinlich viele von euch kennen, und zwar sind das die Karfreitagsratschen. Das ist ein Holzinstrument, das zu Ostern anstatt der Glocken verwendet wird. Denn die Tradition und der Glaube ist, dass die Kirchenglocken in dieser Zeit nach Rom fliegen. Sie fliegen am Gründonnerstag nach dem Gloria der Messe nach Rom und in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag, zur Ostermette, wieder beim Gloria, kommen sie zurück. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Raster – Der erste Schritt</itunes:title>
    <title>Raster – Der erste Schritt</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte heute mit etwas beginnen, das sehr einfach ist und das grundlegend für jede Zeichnung, für jedes bildnerische Gestalten ist: der Raster. Einen Raster zu zeichnen, bedeutet, dass ihr ein Zeichenblatt vor euch habt und senkrechte gerade Linien vom oberen bis zum unteren Rand des Blattes durchzieht und dann waagrechte gerade Linien von links nach rechts. Immer gerade. Ihr könnt euch eine Randlinie, in ca. 1,5 cm Abstand vom Zeichenblattrand anzeichnen, oder es gar nicht einfassen. Abe...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte heute mit etwas beginnen, das sehr einfach ist und das grundlegend für jede Zeichnung, für jedes bildnerische Gestalten ist: der Raster. Einen Raster zu zeichnen, bedeutet, dass ihr ein Zeichenblatt vor euch habt und senkrechte gerade Linien vom oberen bis zum unteren Rand des Blattes durchzieht und dann waagrechte gerade Linien von links nach rechts. Immer gerade. Ihr könnt euch eine Randlinie, in ca. 1,5 cm Abstand vom Zeichenblattrand anzeichnen, oder es gar nicht einfassen. Aber auf jeden Fall zieht ihr nur gerade Linien. Diese einfache Übung scheint sehr banal zu sein, aber sie bietet unendliche viele Möglichkeiten, die Kreativität in dieser Einfachheit auszuloten. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute mit etwas beginnen, das sehr einfach ist und das grundlegend für jede Zeichnung, für jedes bildnerische Gestalten ist: der Raster. Einen Raster zu zeichnen, bedeutet, dass ihr ein Zeichenblatt vor euch habt und senkrechte gerade Linien vom oberen bis zum unteren Rand des Blattes durchzieht und dann waagrechte gerade Linien von links nach rechts. Immer gerade. Ihr könnt euch eine Randlinie, in ca. 1,5 cm Abstand vom Zeichenblattrand anzeichnen, oder es gar nicht einfassen. Aber auf jeden Fall zieht ihr nur gerade Linien. Diese einfache Übung scheint sehr banal zu sein, aber sie bietet unendliche viele Möglichkeiten, die Kreativität in dieser Einfachheit auszuloten. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Parallele Linien</itunes:title>
    <title>Parallele Linien</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Was oft – quasi nebenbei – entsteht, wenn ihr eine Naturstudie macht, besonders dann, wenn ihr eine Blüte oder einen Baumstamm zeichnet, sind parallele Linien. Es ist gut, wenn ihr eine parallele Linie in der Kontur des Stängels oder des Baumstammes habt, zwei Linien nebeneinander, damit es kräftiger wirkt. Dieses Wort „parallel“ möchte ich in diesem Impuls gerne näher betrachten, weil es viele neue Möglichkeiten bietet. Denn diese Linien, die nebeneinander, parallel zueinander verlaufen, erg...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Was oft – quasi nebenbei – entsteht, wenn ihr eine Naturstudie macht, besonders dann, wenn ihr eine Blüte oder einen Baumstamm zeichnet, sind parallele Linien. Es ist gut, wenn ihr eine parallele Linie in der Kontur des Stängels oder des Baumstammes habt, zwei Linien nebeneinander, damit es kräftiger wirkt. Dieses Wort „parallel“ möchte ich in diesem Impuls gerne näher betrachten, weil es viele neue Möglichkeiten bietet. Denn diese Linien, die nebeneinander, parallel zueinander verlaufen, ergeben einen Linienklang, weil die Linien nicht ganz gleichmäßig schwingen. Dort, wo sie auf einer Seite zart ist, ist sie auf der anderen Seite stark und umgekehrt und so entsteht ein Linienklang. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Was oft – quasi nebenbei – entsteht, wenn ihr eine Naturstudie macht, besonders dann, wenn ihr eine Blüte oder einen Baumstamm zeichnet, sind parallele Linien. Es ist gut, wenn ihr eine parallele Linie in der Kontur des Stängels oder des Baumstammes habt, zwei Linien nebeneinander, damit es kräftiger wirkt. Dieses Wort „parallel“ möchte ich in diesem Impuls gerne näher betrachten, weil es viele neue Möglichkeiten bietet. Denn diese Linien, die nebeneinander, parallel zueinander verlaufen, ergeben einen Linienklang, weil die Linien nicht ganz gleichmäßig schwingen. Dort, wo sie auf einer Seite zart ist, ist sie auf der anderen Seite stark und umgekehrt und so entsteht ein Linienklang. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Landschaftsstudien – Wolken</itunes:title>
    <title>Landschaftsstudien – Wolken</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich gebe euch heute eine Anregung, die euch in ihrer Vielfalt an Möglichkeiten vielleicht eine lange Zeit beschäftigen kann und die ihr immer wieder aufs Neue versuchen und ausprobieren könnt. Und zwar sind das Landschaftsstudien. Ich möchte euch dazu ein Zitat von Hokusai mitgeben, das ist ein japanischer Maler und Zeichner, der bei uns vor allem durch seine Welle berühmt wurde. Aber auch viele andere Holzschnitte und Malereien, die wir aus Japan kennen, sind von Hokusai. Als er bereits über...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich gebe euch heute eine Anregung, die euch in ihrer Vielfalt an Möglichkeiten vielleicht eine lange Zeit beschäftigen kann und die ihr immer wieder aufs Neue versuchen und ausprobieren könnt. Und zwar sind das Landschaftsstudien. Ich möchte euch dazu ein Zitat von Hokusai mitgeben, das ist ein japanischer Maler und Zeichner, der bei uns vor allem durch seine Welle berühmt wurde. Aber auch viele andere Holzschnitte und Malereien, die wir aus Japan kennen, sind von Hokusai. Als er bereits über achtzig Jahre alt war, sagte er, nun glaube er endlich so weit zu sein, um einige Werke von Bedeutung schaffen zu können. Damit meinte er nicht nur die Beherrschung der Vielheit der Dinge, sonst wäre er nicht der bedeutende Künstler, den wir bewundern, sondern ebenso sehr die Erschaffung des totalen Werkes. Für diesen Impuls möchte ich euch die Wolken nahelegen. Wenn man das Thema Wolken in den Mund nimmt, so fangen manche sofort an, gedankenlos Wolkenlinien zu zeichnen. Aber ich hätte gerne, dass ihr die Wolken ganz genau studiert. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe euch heute eine Anregung, die euch in ihrer Vielfalt an Möglichkeiten vielleicht eine lange Zeit beschäftigen kann und die ihr immer wieder aufs Neue versuchen und ausprobieren könnt. Und zwar sind das Landschaftsstudien. Ich möchte euch dazu ein Zitat von Hokusai mitgeben, das ist ein japanischer Maler und Zeichner, der bei uns vor allem durch seine Welle berühmt wurde. Aber auch viele andere Holzschnitte und Malereien, die wir aus Japan kennen, sind von Hokusai. Als er bereits über achtzig Jahre alt war, sagte er, nun glaube er endlich so weit zu sein, um einige Werke von Bedeutung schaffen zu können. Damit meinte er nicht nur die Beherrschung der Vielheit der Dinge, sonst wäre er nicht der bedeutende Künstler, den wir bewundern, sondern ebenso sehr die Erschaffung des totalen Werkes. Für diesen Impuls möchte ich euch die Wolken nahelegen. Wenn man das Thema Wolken in den Mund nimmt, so fangen manche sofort an, gedankenlos Wolkenlinien zu zeichnen. Aber ich hätte gerne, dass ihr die Wolken ganz genau studiert. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Formen aus Plastik</itunes:title>
    <title>Formen aus Plastik</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Im 20. Jahrhundert sehen wir ab den 60er-Jahren eine totale Hinwendung zum Plastik. Plastik ist das bestimmende Element nicht nur im Innendesign, sondern auch im Alltagsgebrauch geworden. Alles ist in Plastik eingewickelt. Das hat einerseits praktische Vorteile, weil Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Obst und Gemüse, länger frisch bleiben. Aber mittlerweile ist alles in Plastik eingepackt und selbst Gegenstände, wie Sitzmöglichkeiten, Tische, Vasen, Gläser oder Lampen sind aus Plastik. Wenn ih...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Im 20. Jahrhundert sehen wir ab den 60er-Jahren eine totale Hinwendung zum Plastik. Plastik ist das bestimmende Element nicht nur im Innendesign, sondern auch im Alltagsgebrauch geworden. Alles ist in Plastik eingewickelt. Das hat einerseits praktische Vorteile, weil Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Obst und Gemüse, länger frisch bleiben. Aber mittlerweile ist alles in Plastik eingepackt und selbst Gegenstände, wie Sitzmöglichkeiten, Tische, Vasen, Gläser oder Lampen sind aus Plastik. Wenn ihr nachschaut, welche Gefäße ihr im Repertoire eures Haushaltes habt, ist es zeichnerisch interessant, welche Plastikformen das sind. Welche Formen, welche Gefäße, welche Schüsseln, welche Töpfe, welche Schalen, welche Gläser, welche Flaschen, welche Löffel sind aus Plastik? Da möchte ich euch anregen, ein Stillleben nur mit Plastikteilen zu machen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Im 20. Jahrhundert sehen wir ab den 60er-Jahren eine totale Hinwendung zum Plastik. Plastik ist das bestimmende Element nicht nur im Innendesign, sondern auch im Alltagsgebrauch geworden. Alles ist in Plastik eingewickelt. Das hat einerseits praktische Vorteile, weil Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Obst und Gemüse, länger frisch bleiben. Aber mittlerweile ist alles in Plastik eingepackt und selbst Gegenstände, wie Sitzmöglichkeiten, Tische, Vasen, Gläser oder Lampen sind aus Plastik. Wenn ihr nachschaut, welche Gefäße ihr im Repertoire eures Haushaltes habt, ist es zeichnerisch interessant, welche Plastikformen das sind. Welche Formen, welche Gefäße, welche Schüsseln, welche Töpfe, welche Schalen, welche Gläser, welche Flaschen, welche Löffel sind aus Plastik? Da möchte ich euch anregen, ein Stillleben nur mit Plastikteilen zu machen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Gefäße – Flaschen </itunes:title>
    <title>Gefäße – Flaschen </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Nachdem wir uns im letzten Impuls der Teezeremonie gewidmet haben, mit Teetassen und Teekannen, möchte ich heute gerne das Prinzip von Gefäßen mit euch durchdenken. Eine Teetasse, eine Teekanne, das sind Gefäße, in dir wir etwas hineinfüllen können, und das hat in der Menschheitsgeschichte eine große Bedeutung. Man hat sehr früh begonnen, aus Lehm Gefäße zu machen, um etwas darin aufzubewahren. Diese Gefäße haben sich mit der Zeit weiterentwickelt, aber sie haben immer eine Bedeutung für den ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns im letzten Impuls der Teezeremonie gewidmet haben, mit Teetassen und Teekannen, möchte ich heute gerne das Prinzip von Gefäßen mit euch durchdenken. Eine Teetasse, eine Teekanne, das sind Gefäße, in dir wir etwas hineinfüllen können, und das hat in der Menschheitsgeschichte eine große Bedeutung. Man hat sehr früh begonnen, aus Lehm Gefäße zu machen, um etwas darin aufzubewahren. Diese Gefäße haben sich mit der Zeit weiterentwickelt, aber sie haben immer eine Bedeutung für den Menschen in seiner Geschichte. <br/>Die frühesten Funde der Archäologie haben immer mit Gefäßen zu tun. Man sagt auch, dass wenn wir im Traum eine Schale sehen, das etwas mit der eigenen Identität zu tun hat. Und so haben ganz allgemein Gefäße eben mit der Identität der Menschheit zu tun, weil wir aus diesen alten Gefäßen sehr viel von der Kultur ablesen können. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns im letzten Impuls der Teezeremonie gewidmet haben, mit Teetassen und Teekannen, möchte ich heute gerne das Prinzip von Gefäßen mit euch durchdenken. Eine Teetasse, eine Teekanne, das sind Gefäße, in dir wir etwas hineinfüllen können, und das hat in der Menschheitsgeschichte eine große Bedeutung. Man hat sehr früh begonnen, aus Lehm Gefäße zu machen, um etwas darin aufzubewahren. Diese Gefäße haben sich mit der Zeit weiterentwickelt, aber sie haben immer eine Bedeutung für den Menschen in seiner Geschichte. <br/>Die frühesten Funde der Archäologie haben immer mit Gefäßen zu tun. Man sagt auch, dass wenn wir im Traum eine Schale sehen, das etwas mit der eigenen Identität zu tun hat. Und so haben ganz allgemein Gefäße eben mit der Identität der Menschheit zu tun, weil wir aus diesen alten Gefäßen sehr viel von der Kultur ablesen können. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 03 Mar 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Teatime – Stillleben</itunes:title>
    <title>Teatime – Stillleben</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte euch heute einen Impuls geben, der mit dem Innenraum zu tun hat. Wir unterscheiden drei große Gebiete des bildnerischen Gestaltens, was jedenfalls Zeichnung und Malerei betrifft. Das ist erstens der Außenraum, also alles, was mit Landschaft zu tun hat. Zum Zweiten beschäftigt sich Malerei und Zeichnung mit dem Innenraum, das betrifft alles, was mit Stillleben zu tun hat. Und schließlich als dritten großen Bereich das Portrait sowie die menschliche Figur. Diese drei großen Gebiete g...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute einen Impuls geben, der mit dem Innenraum zu tun hat. Wir unterscheiden drei große Gebiete des bildnerischen Gestaltens, was jedenfalls Zeichnung und Malerei betrifft. Das ist erstens der Außenraum, also alles, was mit Landschaft zu tun hat. Zum Zweiten beschäftigt sich Malerei und Zeichnung mit dem Innenraum, das betrifft alles, was mit Stillleben zu tun hat. Und schließlich als dritten großen Bereich das Portrait sowie die menschliche Figur. Diese drei großen Gebiete gibt es. Natürlich wurde das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweitert, um die neuen Möglichkeiten der Abstraktion und die gefundenen Objekte im Realismus, die Objekte aus dem alltäglichen Gebrauch, die wir schon fertig vorfinden. Und so ein zweideutiges Objekt, das wir im Innenraum vorfinden und das wir aus dem täglichen Gebrauch herausnehmen, wollen wir heute zeichnen: Eine Teekanne mit Teetassen. Aber schöne, aus dem schönen Service, das ihr zuhause habt. Ihr gestaltet ein Setting mit der Teekanne und mit zwei Tassen, das natürlich viel erzählen kann. Ihr wisst, Erzählung ist nicht unbedingt das, was wir in der Zeichnung gerne hätten, sondern es geht um die Unmittelbarkeit des Ausdrucks. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute einen Impuls geben, der mit dem Innenraum zu tun hat. Wir unterscheiden drei große Gebiete des bildnerischen Gestaltens, was jedenfalls Zeichnung und Malerei betrifft. Das ist erstens der Außenraum, also alles, was mit Landschaft zu tun hat. Zum Zweiten beschäftigt sich Malerei und Zeichnung mit dem Innenraum, das betrifft alles, was mit Stillleben zu tun hat. Und schließlich als dritten großen Bereich das Portrait sowie die menschliche Figur. Diese drei großen Gebiete gibt es. Natürlich wurde das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweitert, um die neuen Möglichkeiten der Abstraktion und die gefundenen Objekte im Realismus, die Objekte aus dem alltäglichen Gebrauch, die wir schon fertig vorfinden. Und so ein zweideutiges Objekt, das wir im Innenraum vorfinden und das wir aus dem täglichen Gebrauch herausnehmen, wollen wir heute zeichnen: Eine Teekanne mit Teetassen. Aber schöne, aus dem schönen Service, das ihr zuhause habt. Ihr gestaltet ein Setting mit der Teekanne und mit zwei Tassen, das natürlich viel erzählen kann. Ihr wisst, Erzählung ist nicht unbedingt das, was wir in der Zeichnung gerne hätten, sondern es geht um die Unmittelbarkeit des Ausdrucks. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Falten und Wellen</itunes:title>
    <title>Falten und Wellen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ihr habt in den letzten Zeichnungen mit Licht und Schatten gearbeitet. Was mit diesen Licht- und Schattenarbeiten auch angesprochen ist, ist der große Themenkomplex der Räumlichkeit. Wir sind immer fasziniert, wenn wir in einem Bild vorne und hinten, oben und unten, links und rechts erkennen. Es ist egal, ob gegenständlich oder abstrakt, wir lieben es, wenn wir in Räume schauen können. Wir haben schon einiges geübt, was mit Räumlichkeit zusammenhängt: Groß und Klein, Licht und Schatten, der s...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ihr habt in den letzten Zeichnungen mit Licht und Schatten gearbeitet. Was mit diesen Licht- und Schattenarbeiten auch angesprochen ist, ist der große Themenkomplex der Räumlichkeit. Wir sind immer fasziniert, wenn wir in einem Bild vorne und hinten, oben und unten, links und rechts erkennen. Es ist egal, ob gegenständlich oder abstrakt, wir lieben es, wenn wir in Räume schauen können. Wir haben schon einiges geübt, was mit Räumlichkeit zusammenhängt: Groß und Klein, Licht und Schatten, der stufenlose Übergang von Dunkel zu Hell und von Hell zu Dunkel. Heute möchte ich euch gerne eine Übung vorschlagen, die mit Falten und Wellen zu tun hat. Ihr wisst, Falten und Wellen haben eine große Bedeutung in der Kunstgeschichte, vor allem in den alten Bildern. Die wunderbaren Kleider können wir uns ohne Falten und Wellen nicht vorstellen. Wir beginnen aber mit einer einfacheren Übung, und zwar dem sogenannten Fischgrätmuster. Ein Fischgrätmuster, das sind kurze Striche, immer gleich lang, leicht diagonal, von links unten nach rechts oben, und dann von rechts oben nach links unten. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt in den letzten Zeichnungen mit Licht und Schatten gearbeitet. Was mit diesen Licht- und Schattenarbeiten auch angesprochen ist, ist der große Themenkomplex der Räumlichkeit. Wir sind immer fasziniert, wenn wir in einem Bild vorne und hinten, oben und unten, links und rechts erkennen. Es ist egal, ob gegenständlich oder abstrakt, wir lieben es, wenn wir in Räume schauen können. Wir haben schon einiges geübt, was mit Räumlichkeit zusammenhängt: Groß und Klein, Licht und Schatten, der stufenlose Übergang von Dunkel zu Hell und von Hell zu Dunkel. Heute möchte ich euch gerne eine Übung vorschlagen, die mit Falten und Wellen zu tun hat. Ihr wisst, Falten und Wellen haben eine große Bedeutung in der Kunstgeschichte, vor allem in den alten Bildern. Die wunderbaren Kleider können wir uns ohne Falten und Wellen nicht vorstellen. Wir beginnen aber mit einer einfacheren Übung, und zwar dem sogenannten Fischgrätmuster. Ein Fischgrätmuster, das sind kurze Striche, immer gleich lang, leicht diagonal, von links unten nach rechts oben, und dann von rechts oben nach links unten. </p>]]></content:encoded>
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    <title>Leiter</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Die letzten Zeichenerfahrungen waren sehr stark mit dem Licht verbunden und ich möchte das gerne noch ein wenig weitertreiben, und zwar mit einem Objekt, das ganz einfach ist, aber sehr große Bedeutung hat, auch in der Bibel: die Leiter. Die Leiter, die wir im Alltag brauchen, um irgendwo hinaufzusteigen, um etwas zu reinigen, etwas zu montieren oder eine Glühbirne zu wechseln, oder um Kirschen oder Äpfel vom Baum zu holen, erscheint in der Bibel als Jakobsleiter, im übertragenen Sinn als Vis...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Die letzten Zeichenerfahrungen waren sehr stark mit dem Licht verbunden und ich möchte das gerne noch ein wenig weitertreiben, und zwar mit einem Objekt, das ganz einfach ist, aber sehr große Bedeutung hat, auch in der Bibel: die Leiter. Die Leiter, die wir im Alltag brauchen, um irgendwo hinaufzusteigen, um etwas zu reinigen, etwas zu montieren oder eine Glühbirne zu wechseln, oder um Kirschen oder Äpfel vom Baum zu holen, erscheint in der Bibel als Jakobsleiter, im übertragenen Sinn als Vision, als Traum Jakobs, der auf der Flucht war und eine Vision hatte. Diese Himmelsleiter, die er sah, ist die Leiter zum Paradies. Das Tor wird geöffnet und die Engel können auf und nieder steigen. Das war eine Lichterscheinung für den Heiligen Jakob. Ich meine die Leiter etwas neutraler, aber auch unsere Leiter hat mit Licht zu tun: Die Leiter bekommt sehr viel Licht, aber das Licht sehen wir nicht, wir wissen erst darum, weil die Leiter einen Schatten wirft. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Zeichenerfahrungen waren sehr stark mit dem Licht verbunden und ich möchte das gerne noch ein wenig weitertreiben, und zwar mit einem Objekt, das ganz einfach ist, aber sehr große Bedeutung hat, auch in der Bibel: die Leiter. Die Leiter, die wir im Alltag brauchen, um irgendwo hinaufzusteigen, um etwas zu reinigen, etwas zu montieren oder eine Glühbirne zu wechseln, oder um Kirschen oder Äpfel vom Baum zu holen, erscheint in der Bibel als Jakobsleiter, im übertragenen Sinn als Vision, als Traum Jakobs, der auf der Flucht war und eine Vision hatte. Diese Himmelsleiter, die er sah, ist die Leiter zum Paradies. Das Tor wird geöffnet und die Engel können auf und nieder steigen. Das war eine Lichterscheinung für den Heiligen Jakob. Ich meine die Leiter etwas neutraler, aber auch unsere Leiter hat mit Licht zu tun: Die Leiter bekommt sehr viel Licht, aber das Licht sehen wir nicht, wir wissen erst darum, weil die Leiter einen Schatten wirft. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Weicher Übergang</itunes:title>
    <title>Weicher Übergang</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Der letzte Impuls war eine Anregung, einen scharfen Kontrast zu zeichnen, von oben nach unten beziehungsweise von unten nach oben. Heute möchte ich mit euch einen weichen Kontrast versuchen. Das ist etwas sehr Wichtiges, das man in der Zeichnung immer wieder braucht, und wir wollen es als Übung einmal versuchen. Es wird eine tolle Zeichnung, wenn ihr euch Mühe gebt, denn es ist ein bisschen mühsam, aber ihr lernt auch viel für alle anderen Aufgaben, bei denen ihr weiche Übergänge braucht. Zie...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Der letzte Impuls war eine Anregung, einen scharfen Kontrast zu zeichnen, von oben nach unten beziehungsweise von unten nach oben. Heute möchte ich mit euch einen weichen Kontrast versuchen. Das ist etwas sehr Wichtiges, das man in der Zeichnung immer wieder braucht, und wir wollen es als Übung einmal versuchen. Es wird eine tolle Zeichnung, wenn ihr euch Mühe gebt, denn es ist ein bisschen mühsam, aber ihr lernt auch viel für alle anderen Aufgaben, bei denen ihr weiche Übergänge braucht. Zieht über das Zeichenblatt eine Diagonale; eine ganz zarte, nur für euer Auge, sodass ihr wisst, dort ist die Bruchlinie des Übergangs. <br/>Damit ist euer Blatt auch schon in zwei Hälften geteilt: die zwei Seiten dieser Diagonale. Dann beginnt ihr die eine Seite, sagen wir die linke Seite, ganz zart mit feinen Strichen zu definieren. Ihr braucht also einen härteren Bleistift. Und damit definiert ihr, indem ihr viele Striche übereinander lagert, den Bildraum von oben dunkel nach unten hell. Das heißt, ihr geht ganz zart in diese Fläche hinein und nur durch die vielen Überlagerungen erscheint es dunkel, dort, wo die Striche verdichtet sind, und wird dann graduell weniger dicht, leichter und dadurch heller. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Impuls war eine Anregung, einen scharfen Kontrast zu zeichnen, von oben nach unten beziehungsweise von unten nach oben. Heute möchte ich mit euch einen weichen Kontrast versuchen. Das ist etwas sehr Wichtiges, das man in der Zeichnung immer wieder braucht, und wir wollen es als Übung einmal versuchen. Es wird eine tolle Zeichnung, wenn ihr euch Mühe gebt, denn es ist ein bisschen mühsam, aber ihr lernt auch viel für alle anderen Aufgaben, bei denen ihr weiche Übergänge braucht. Zieht über das Zeichenblatt eine Diagonale; eine ganz zarte, nur für euer Auge, sodass ihr wisst, dort ist die Bruchlinie des Übergangs. <br/>Damit ist euer Blatt auch schon in zwei Hälften geteilt: die zwei Seiten dieser Diagonale. Dann beginnt ihr die eine Seite, sagen wir die linke Seite, ganz zart mit feinen Strichen zu definieren. Ihr braucht also einen härteren Bleistift. Und damit definiert ihr, indem ihr viele Striche übereinander lagert, den Bildraum von oben dunkel nach unten hell. Das heißt, ihr geht ganz zart in diese Fläche hinein und nur durch die vielen Überlagerungen erscheint es dunkel, dort, wo die Striche verdichtet sind, und wird dann graduell weniger dicht, leichter und dadurch heller. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 03 Feb 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Licht durch Kontrast</itunes:title>
    <title>Licht durch Kontrast</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich mit euch wieder einmal das sehr, sehr große und wichtige Thema Licht besprechen, denn in der Zeichnung das Licht zu bemühen, scheint ja zunächst widersinnig, denn wir zeichnen ja schon auf ein weißes Papier. Die Zeichenfläche ist hell und jeder Strich macht die Fläche eigentlich dunkler. Trotzdem ist das Licht im Bild viel mehr als nur die Helligkeit im Blatt. Es ist zunächst dieser Wechsel von Hell und Dunkel, dieser Kontrast. Dieses Hell-Dunkel erzeugt eine gewis...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich mit euch wieder einmal das sehr, sehr große und wichtige Thema Licht besprechen, denn in der Zeichnung das Licht zu bemühen, scheint ja zunächst widersinnig, denn wir zeichnen ja schon auf ein weißes Papier. Die Zeichenfläche ist hell und jeder Strich macht die Fläche eigentlich dunkler. Trotzdem ist das Licht im Bild viel mehr als nur die Helligkeit im Blatt. Es ist zunächst dieser Wechsel von Hell und Dunkel, dieser Kontrast. Dieses Hell-Dunkel erzeugt eine gewisse Atmosphäre. Wenn wir erahnen, was hell bleibt und was dunkel sein soll, die Ahnung erzeugt eine Atmosphäre. Die einzige natürliche Lichtquelle ist unsere Sonne. Sie scheint immer – bekannterweise dreht sich ja die Erde um die Sonne – und beleuchtet die Dinge wie vor Millionen von Jahren auch. Es hängt immer davon ab, wie sich die Erde zur Sonne wendet, aber die Sonne selbst scheint immer gleich. Dennoch sind unsere Wahrnehmung und die Darstellung von Licht einem so großen Wandel unterworfen. Warum ist das so? Natürlich hat das mit unserer Kulturgeschichte zu tun und auch mit unseren Möglichkeiten des Wahrnehmens. In Europa ist in der Malerei erst in der Neuzeit entschieden auf das Phänomen Licht aufmerksam gemacht geworden. Das hat es vor Caravaggio und seinen Zeitgenossen nicht gegeben. Rembrandt hat dann die Beleuchtung als solche zum wichtigsten Mittel seiner Bildgestaltung gemacht. Der spezifische Charakter des Lichtes im Bild entscheidet darüber, wie wir das Motiv wahrnehmen: Ist es deutlich, ist es geheimnisvoll, ist es aufregend, schmeichelnd, aggressiv? Ihr seht, das Licht erweckt die Dinge und die Räume zum Leben. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich mit euch wieder einmal das sehr, sehr große und wichtige Thema Licht besprechen, denn in der Zeichnung das Licht zu bemühen, scheint ja zunächst widersinnig, denn wir zeichnen ja schon auf ein weißes Papier. Die Zeichenfläche ist hell und jeder Strich macht die Fläche eigentlich dunkler. Trotzdem ist das Licht im Bild viel mehr als nur die Helligkeit im Blatt. Es ist zunächst dieser Wechsel von Hell und Dunkel, dieser Kontrast. Dieses Hell-Dunkel erzeugt eine gewisse Atmosphäre. Wenn wir erahnen, was hell bleibt und was dunkel sein soll, die Ahnung erzeugt eine Atmosphäre. Die einzige natürliche Lichtquelle ist unsere Sonne. Sie scheint immer – bekannterweise dreht sich ja die Erde um die Sonne – und beleuchtet die Dinge wie vor Millionen von Jahren auch. Es hängt immer davon ab, wie sich die Erde zur Sonne wendet, aber die Sonne selbst scheint immer gleich. Dennoch sind unsere Wahrnehmung und die Darstellung von Licht einem so großen Wandel unterworfen. Warum ist das so? Natürlich hat das mit unserer Kulturgeschichte zu tun und auch mit unseren Möglichkeiten des Wahrnehmens. In Europa ist in der Malerei erst in der Neuzeit entschieden auf das Phänomen Licht aufmerksam gemacht geworden. Das hat es vor Caravaggio und seinen Zeitgenossen nicht gegeben. Rembrandt hat dann die Beleuchtung als solche zum wichtigsten Mittel seiner Bildgestaltung gemacht. Der spezifische Charakter des Lichtes im Bild entscheidet darüber, wie wir das Motiv wahrnehmen: Ist es deutlich, ist es geheimnisvoll, ist es aufregend, schmeichelnd, aggressiv? Ihr seht, das Licht erweckt die Dinge und die Räume zum Leben. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Faltungen</itunes:title>
    <title>Faltungen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Es gibt gewisse Themen, die seit Jahrhunderten Thema innerhalb der Zeichnung sind, immer wieder und in vielen verschiedenen Aspekten vorkommen. Eines dieser Themen, die immer wieder die da sind, die nie weg waren, die notwendig sind – haben wir auch in Landschaftsdarstellungen, und zwar die Faltungen. Die Landschaft – sofern man nicht an eine große Ebene denkt – ist in Wahrheit, wenn man sie von weit weg betrachtet, gefaltet und gefältelt. Ein Gebirge, ob hoch oder auch weniger hoch, besteht ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Es gibt gewisse Themen, die seit Jahrhunderten Thema innerhalb der Zeichnung sind, immer wieder und in vielen verschiedenen Aspekten vorkommen. Eines dieser Themen, die immer wieder die da sind, die nie weg waren, die notwendig sind – haben wir auch in Landschaftsdarstellungen, und zwar die Faltungen. Die Landschaft – sofern man nicht an eine große Ebene denkt – ist in Wahrheit, wenn man sie von weit weg betrachtet, gefaltet und gefältelt. Ein Gebirge, ob hoch oder auch weniger hoch, besteht aus Höhen und Tiefen. Diese Falten sind im Laufe der Jahrmillionen durch die Bildung der Erdkruste entstanden. Natürlich kennen wir auch unsere eigenen Falten in der Haut. Das ist etwas, dass uns jeden Tag im Spiegel begegnet. Stofffalten sind kunsthistorisch besonders häufig zu beobachten. Die Künstler mussten in ihrer Grundausbildung lernen und tief verstehen, wie der Faltenwurf einer Robe, eines Mantels, eines Vorhangs, eines Tischtuchs und so weiter tatsächlich funktioniert. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt gewisse Themen, die seit Jahrhunderten Thema innerhalb der Zeichnung sind, immer wieder und in vielen verschiedenen Aspekten vorkommen. Eines dieser Themen, die immer wieder die da sind, die nie weg waren, die notwendig sind – haben wir auch in Landschaftsdarstellungen, und zwar die Faltungen. Die Landschaft – sofern man nicht an eine große Ebene denkt – ist in Wahrheit, wenn man sie von weit weg betrachtet, gefaltet und gefältelt. Ein Gebirge, ob hoch oder auch weniger hoch, besteht aus Höhen und Tiefen. Diese Falten sind im Laufe der Jahrmillionen durch die Bildung der Erdkruste entstanden. Natürlich kennen wir auch unsere eigenen Falten in der Haut. Das ist etwas, dass uns jeden Tag im Spiegel begegnet. Stofffalten sind kunsthistorisch besonders häufig zu beobachten. Die Künstler mussten in ihrer Grundausbildung lernen und tief verstehen, wie der Faltenwurf einer Robe, eines Mantels, eines Vorhangs, eines Tischtuchs und so weiter tatsächlich funktioniert. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Landschaft</itunes:title>
    <title>Landschaft</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich gemeinsam mit euch über die Landschaft im Zeichnen nachdenken, sodass ihr mit der Idee von Landschaft auch in eure Zeichnung gehen könnt. Das Darstellen von Landschaft ist in der Kunstgeschichte eine sehr, sehr alte Gestaltungsform. Zunächst ging es darum, ein Stück Landschaft aus der unberührten und vom Menschen unbeeinflussten Natur darzustellen. Über die verschiedenen Kunstepochen hat sich diese Idee verdeutlicht, nämlich das Verhältnis von Mensch gegenüber der ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich gemeinsam mit euch über die Landschaft im Zeichnen nachdenken, sodass ihr mit der Idee von Landschaft auch in eure Zeichnung gehen könnt. Das Darstellen von Landschaft ist in der Kunstgeschichte eine sehr, sehr alte Gestaltungsform. Zunächst ging es darum, ein Stück Landschaft aus der unberührten und vom Menschen unbeeinflussten Natur darzustellen. Über die verschiedenen Kunstepochen hat sich diese Idee verdeutlicht, nämlich das Verhältnis von Mensch gegenüber der Natur, von Mensch zu seiner Umwelt. Auch die Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse kann man aufgrund der Landschaftsdarstellungen sehr genau erkennen. Die frühesten Landschaftsdarstellungen sind schon in der altägyptischen Kunst und in der altorientalischen Kunst zu sehen. Auch in der Kunst auf Kreta, im berühmten Palast von Knossos aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. sind Landschaften dargestellt. In Etrurien gibt es Paläste, wo zum Beispiel Landschaftsdarstellungen mit Geschichten von der Odyssee gefunden wurden. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich gemeinsam mit euch über die Landschaft im Zeichnen nachdenken, sodass ihr mit der Idee von Landschaft auch in eure Zeichnung gehen könnt. Das Darstellen von Landschaft ist in der Kunstgeschichte eine sehr, sehr alte Gestaltungsform. Zunächst ging es darum, ein Stück Landschaft aus der unberührten und vom Menschen unbeeinflussten Natur darzustellen. Über die verschiedenen Kunstepochen hat sich diese Idee verdeutlicht, nämlich das Verhältnis von Mensch gegenüber der Natur, von Mensch zu seiner Umwelt. Auch die Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse kann man aufgrund der Landschaftsdarstellungen sehr genau erkennen. Die frühesten Landschaftsdarstellungen sind schon in der altägyptischen Kunst und in der altorientalischen Kunst zu sehen. Auch in der Kunst auf Kreta, im berühmten Palast von Knossos aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. sind Landschaften dargestellt. In Etrurien gibt es Paläste, wo zum Beispiel Landschaftsdarstellungen mit Geschichten von der Odyssee gefunden wurden. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Beziehung zwischen Formen – Raben und Krähen</itunes:title>
    <title>Beziehung zwischen Formen – Raben und Krähen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte mit euch in diesem Impuls über Raben und Krähen nachdenken, die besonders im Winter so markante Vögel sind. Sie sind die größten Vögel in der Ordnung der Sperlingsvögel. Die Rabenvögel haben große kulturhistorische und mythologische Bedeutung, die für uns ZeichnerInnen interessant ist. Weltweit sind sie eine wichtige Figur in Märchen und Sagen. Aber auch alte Götter und Könige haben ihre Weisheit, ihre Intelligenz und ihre Flugfähigkeit genutzt. Das heißt, diese Vögel spielten eine...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte mit euch in diesem Impuls über Raben und Krähen nachdenken, die besonders im Winter so markante Vögel sind. Sie sind die größten Vögel in der Ordnung der Sperlingsvögel. Die Rabenvögel haben große kulturhistorische und mythologische Bedeutung, die für uns ZeichnerInnen interessant ist. Weltweit sind sie eine wichtige Figur in Märchen und Sagen. Aber auch alte Götter und Könige haben ihre Weisheit, ihre Intelligenz und ihre Flugfähigkeit genutzt. Das heißt, diese Vögel spielten eine große Rolle im Aberglauben. Im Märchen kommen die Krähe oder der Rabe oft als weiser Wanderer vor, oder sie weisen verirrten Wanderern den Weg und geben ihnen Tipps mit auf die Reise. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mit euch in diesem Impuls über Raben und Krähen nachdenken, die besonders im Winter so markante Vögel sind. Sie sind die größten Vögel in der Ordnung der Sperlingsvögel. Die Rabenvögel haben große kulturhistorische und mythologische Bedeutung, die für uns ZeichnerInnen interessant ist. Weltweit sind sie eine wichtige Figur in Märchen und Sagen. Aber auch alte Götter und Könige haben ihre Weisheit, ihre Intelligenz und ihre Flugfähigkeit genutzt. Das heißt, diese Vögel spielten eine große Rolle im Aberglauben. Im Märchen kommen die Krähe oder der Rabe oft als weiser Wanderer vor, oder sie weisen verirrten Wanderern den Weg und geben ihnen Tipps mit auf die Reise. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Selbstbildnis im Kontext</itunes:title>
    <title>Selbstbildnis im Kontext</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte heute etwas ansprechen, was für uns im Zeichnen wichtig ist: Wir haben eine Welt, die eine Kunstwelt ist. Diese Kunstwelt ist ein Spiegelbild der restlichen Welt, denn die Kunst ist nicht abstrakt auf irgendeinem Planeten und zieht sich abgehoben durch das Universum, sondern sie ist verbunden mit dem, was uns gesellschaftlich, was unsere Zeit beschäftigt. Wenn wir die Entwicklung der Kunstgeschichte betrachten, dann fragen sich manche: „Das war schon und das war schon und das war s...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte heute etwas ansprechen, was für uns im Zeichnen wichtig ist: Wir haben eine Welt, die eine Kunstwelt ist. Diese Kunstwelt ist ein Spiegelbild der restlichen Welt, denn die Kunst ist nicht abstrakt auf irgendeinem Planeten und zieht sich abgehoben durch das Universum, sondern sie ist verbunden mit dem, was uns gesellschaftlich, was unsere Zeit beschäftigt. Wenn wir die Entwicklung der Kunstgeschichte betrachten, dann fragen sich manche: „Das war schon und das war schon und das war schon, also wozu soll ich noch?“ Aber das ist nie die Frage, die sich die Kunst stellt oder die sich Künstler und Künstlerinnen stellen, sondern sie stellen sich die Frage: „Was kann ich beitragen? Was kann ich zum Ausdruck bringen? Was kann ich selbst aus meiner Schöpfungskraft heraus zum Ausdruck bringen?“ Das bedeutet, dass wir ganz in uns gehen müssen, dass wir bei uns bleiben müssen. Wenn wir aber nun uns selbst und unser Leben betrachten, müssen wir eine adäquate Sprache für das finden, was wir ausdrücken wollen. Das kann zum Beispiel über die Darstellung des Porträts sein. Dort ist es am eindrücklichsten, weil am subtilsten, weil wir darin Linien finden, die uns berühren, die uns vom Leben erzählen, die uns von unseren Kämpfen erzählen, von unserem Werdegang, von unserer Entwicklung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute etwas ansprechen, was für uns im Zeichnen wichtig ist: Wir haben eine Welt, die eine Kunstwelt ist. Diese Kunstwelt ist ein Spiegelbild der restlichen Welt, denn die Kunst ist nicht abstrakt auf irgendeinem Planeten und zieht sich abgehoben durch das Universum, sondern sie ist verbunden mit dem, was uns gesellschaftlich, was unsere Zeit beschäftigt. Wenn wir die Entwicklung der Kunstgeschichte betrachten, dann fragen sich manche: „Das war schon und das war schon und das war schon, also wozu soll ich noch?“ Aber das ist nie die Frage, die sich die Kunst stellt oder die sich Künstler und Künstlerinnen stellen, sondern sie stellen sich die Frage: „Was kann ich beitragen? Was kann ich zum Ausdruck bringen? Was kann ich selbst aus meiner Schöpfungskraft heraus zum Ausdruck bringen?“ Das bedeutet, dass wir ganz in uns gehen müssen, dass wir bei uns bleiben müssen. Wenn wir aber nun uns selbst und unser Leben betrachten, müssen wir eine adäquate Sprache für das finden, was wir ausdrücken wollen. Das kann zum Beispiel über die Darstellung des Porträts sein. Dort ist es am eindrücklichsten, weil am subtilsten, weil wir darin Linien finden, die uns berühren, die uns vom Leben erzählen, die uns von unseren Kämpfen erzählen, von unserem Werdegang, von unserer Entwicklung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 30 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Christrose</itunes:title>
    <title>Christrose</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mitten im tiefen Winter gibt es ein Wunder in unserer Natur und dieses Wunder ist eine Blume, die mitten im Winter blüht. Und zwar ist das die Schneerose. Die Schneerose ist auch bekannt als Christrose oder Schwarze Nieswurz. Die Pflanzenart kommt vor allem in den Alpen vor, in Deutschland gibt es sie nur in Bayern. Sie ist allerdings vom Aussterben bedroht und daher geschützt, in Deutschland steht sie sogar auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Die Hauptblütezeit ist von Jänner und F...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mitten im tiefen Winter gibt es ein Wunder in unserer Natur und dieses Wunder ist eine Blume, die mitten im Winter blüht. Und zwar ist das die Schneerose. Die Schneerose ist auch bekannt als Christrose oder Schwarze Nieswurz. Die Pflanzenart kommt vor allem in den Alpen vor, in Deutschland gibt es sie nur in Bayern. Sie ist allerdings vom Aussterben bedroht und daher geschützt, in Deutschland steht sie sogar auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Die Hauptblütezeit ist von Jänner und Februar bis in den April hinein, je nachdem wie viel Schnee es gibt und wie hoch er liegt. Es gibt sie auch in den Gärten, vor allem in Steingärten. Die Schneerose ist eine Rose, die sehr beglückend zu sehen ist. Einfach aus dem Grund, dass wenn man ein Schneefeld sieht und plötzlich weiße Blüten herausstehen, man begeistert ist. Die Schneerose wird grundsätzlich normal von Bienen bestäubt, aber durch die frühe Blütezeit ist das manchmal nicht möglich. Deshalb sind sie sehr lange bestäubbar und sie können sich sogar selbst bestäuben, wenn die Witterungsverhältnisse und die Klimaverhältnisse es ermöglichen. Der volkstümliche Name Schneerose bezieht sich auf den Schnee, also auf die frühe Blütezeit zu Jahresbeginn. Der Name Christrose kommt daher, dass man diese Pflanze so kultivieren konnte, dass die Blüten sich ungefähr um die Weihnachtszeit entfalten.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mitten im tiefen Winter gibt es ein Wunder in unserer Natur und dieses Wunder ist eine Blume, die mitten im Winter blüht. Und zwar ist das die Schneerose. Die Schneerose ist auch bekannt als Christrose oder Schwarze Nieswurz. Die Pflanzenart kommt vor allem in den Alpen vor, in Deutschland gibt es sie nur in Bayern. Sie ist allerdings vom Aussterben bedroht und daher geschützt, in Deutschland steht sie sogar auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Die Hauptblütezeit ist von Jänner und Februar bis in den April hinein, je nachdem wie viel Schnee es gibt und wie hoch er liegt. Es gibt sie auch in den Gärten, vor allem in Steingärten. Die Schneerose ist eine Rose, die sehr beglückend zu sehen ist. Einfach aus dem Grund, dass wenn man ein Schneefeld sieht und plötzlich weiße Blüten herausstehen, man begeistert ist. Die Schneerose wird grundsätzlich normal von Bienen bestäubt, aber durch die frühe Blütezeit ist das manchmal nicht möglich. Deshalb sind sie sehr lange bestäubbar und sie können sich sogar selbst bestäuben, wenn die Witterungsverhältnisse und die Klimaverhältnisse es ermöglichen. Der volkstümliche Name Schneerose bezieht sich auf den Schnee, also auf die frühe Blütezeit zu Jahresbeginn. Der Name Christrose kommt daher, dass man diese Pflanze so kultivieren konnte, dass die Blüten sich ungefähr um die Weihnachtszeit entfalten.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Formen von Eis</itunes:title>
    <title>Formen von Eis</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich ein Thema für die kalte Jahreszeit vorschlagen: Formen von Eis. Eis ist durch seine verschiedenen Entstehungsarten in unterschiedlichen Formen sichtbar. Was Eis immer braucht, ist ein Partikel, etwa ein Staubpartikel oder eine bestimmte Bakterienkonstellation, um die herum sich Eiskristalle anlegen und formen können. Wenn Wasser vollkommen frei von allen Partikeln ist, braucht es bis zu minus 70 Grad, um zu frieren. Im Normalfall friert es aber bei 0 beziehungsweis...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich ein Thema für die kalte Jahreszeit vorschlagen: Formen von Eis. Eis ist durch seine verschiedenen Entstehungsarten in unterschiedlichen Formen sichtbar. Was Eis immer braucht, ist ein Partikel, etwa ein Staubpartikel oder eine bestimmte Bakterienkonstellation, um die herum sich Eiskristalle anlegen und formen können. Wenn Wasser vollkommen frei von allen Partikeln ist, braucht es bis zu minus 70 Grad, um zu frieren. Im Normalfall friert es aber bei 0 beziehungsweise minus 1 Grad Celsius. Eis kommt als Schneeflocke vor, als gefrorener Nebel, also Raureif, als Hagelkörner, als Schneegrieseln. Diese Formen kennen wir als Niederschlag. Natürlich kann stehendes Wasser frieren, aber auch das Meer kann frieren. Wobei es interessant ist, dass der gefrorene Teil eines Eismeeres Süßwasser ist. Die verschiedenen Eisformen sind besonders in der Malerei und in der Zeichnung von Interesse, weil sie so schöne Formen für unser Auge bilden.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich ein Thema für die kalte Jahreszeit vorschlagen: Formen von Eis. Eis ist durch seine verschiedenen Entstehungsarten in unterschiedlichen Formen sichtbar. Was Eis immer braucht, ist ein Partikel, etwa ein Staubpartikel oder eine bestimmte Bakterienkonstellation, um die herum sich Eiskristalle anlegen und formen können. Wenn Wasser vollkommen frei von allen Partikeln ist, braucht es bis zu minus 70 Grad, um zu frieren. Im Normalfall friert es aber bei 0 beziehungsweise minus 1 Grad Celsius. Eis kommt als Schneeflocke vor, als gefrorener Nebel, also Raureif, als Hagelkörner, als Schneegrieseln. Diese Formen kennen wir als Niederschlag. Natürlich kann stehendes Wasser frieren, aber auch das Meer kann frieren. Wobei es interessant ist, dass der gefrorene Teil eines Eismeeres Süßwasser ist. Die verschiedenen Eisformen sind besonders in der Malerei und in der Zeichnung von Interesse, weil sie so schöne Formen für unser Auge bilden.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Kreis – vom Dunkel ins Hell</itunes:title>
    <title>Kreis – vom Dunkel ins Hell</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte euch heute folgende Übung vorschlagen: Der Kreis vom Dunkel ins Hell. Vielleicht habt ihr einen Zirkel zuhause oder verschiedene runde Gegenstände in unterschiedlichem Durchmesser, auf jeden Fall braucht ihr heute die runde Form. Und zwar so, dass ihr von innen nach außen größer werdende Kreisflächen im Durchmesser habt. Schön wäre, wenn ihr vier oder fünf Kreissegmente macht. Nehmt ein Zeichenblatt in A3 und setzt den Kreis zentral oder leicht über die Hälfte des Blattes an. Dann ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute folgende Übung vorschlagen: Der Kreis vom Dunkel ins Hell. Vielleicht habt ihr einen Zirkel zuhause oder verschiedene runde Gegenstände in unterschiedlichem Durchmesser, auf jeden Fall braucht ihr heute die runde Form. Und zwar so, dass ihr von innen nach außen größer werdende Kreisflächen im Durchmesser habt. Schön wäre, wenn ihr vier oder fünf Kreissegmente macht. Nehmt ein Zeichenblatt in A3 und setzt den Kreis zentral oder leicht über die Hälfte des Blattes an. Dann zeichnet ihr mit zarten Bleistiftlinien die Kreisringe, sodass euer Auge sich anhalten kann und weiß, wo es ist, um zu arbeiten und ganz vorsichtig von Dunkel nach Hell zu gehen. Das heißt, ihr arbeitet heute mit Tusche oder zumindest mit Aquarellfarbe, mit einer Farbe und einem Farbton eurer Wahl und geht mit kleinen Elementen des Pinsels, am besten mit punktuellen Elementen, in jeden Kreisring in einer unterschiedlichen Nuancierung hinein. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte euch heute folgende Übung vorschlagen: Der Kreis vom Dunkel ins Hell. Vielleicht habt ihr einen Zirkel zuhause oder verschiedene runde Gegenstände in unterschiedlichem Durchmesser, auf jeden Fall braucht ihr heute die runde Form. Und zwar so, dass ihr von innen nach außen größer werdende Kreisflächen im Durchmesser habt. Schön wäre, wenn ihr vier oder fünf Kreissegmente macht. Nehmt ein Zeichenblatt in A3 und setzt den Kreis zentral oder leicht über die Hälfte des Blattes an. Dann zeichnet ihr mit zarten Bleistiftlinien die Kreisringe, sodass euer Auge sich anhalten kann und weiß, wo es ist, um zu arbeiten und ganz vorsichtig von Dunkel nach Hell zu gehen. Das heißt, ihr arbeitet heute mit Tusche oder zumindest mit Aquarellfarbe, mit einer Farbe und einem Farbton eurer Wahl und geht mit kleinen Elementen des Pinsels, am besten mit punktuellen Elementen, in jeden Kreisring in einer unterschiedlichen Nuancierung hinein. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 09 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Runde Form</itunes:title>
    <title>Runde Form</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Einige Künstler haben sich in ihren Werken mit dem Winter beschäftigt. Zum Beispiel gibt es Arbeiten von Andy Goldsworthy, ein LandArt Künstler, in denen es um Schneebälle geht. Vielleicht habt ihr selbst gerade Schneebälle zur Verfügung, vielleicht aber auch nicht. Das ist auch keine Voraussetzung. Ich möchte nur anhand dieser visuellen Erscheinung der Schneebälle eine Form besprechen: den Kreis. Ihr wisst, der Kreis ist eine geometrische Form, wie auch die Kugel. Aber in eurem Fall ist er m...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Einige Künstler haben sich in ihren Werken mit dem Winter beschäftigt. Zum Beispiel gibt es Arbeiten von Andy Goldsworthy, ein LandArt Künstler, in denen es um Schneebälle geht. Vielleicht habt ihr selbst gerade Schneebälle zur Verfügung, vielleicht aber auch nicht. Das ist auch keine Voraussetzung. Ich möchte nur anhand dieser visuellen Erscheinung der Schneebälle eine Form besprechen: den Kreis. Ihr wisst, der Kreis ist eine geometrische Form, wie auch die Kugel. Aber in eurem Fall ist er mit der Hand gezogen und weist deshalb nicht ganz diese perfekte Kreislinie auf. Das heißt, es ist ein rundes Formelement, das eine Variation in der Kontur hat. Die Kreise, die ihr zieht, können mit Bleistift gezogen werden. Dann variiert die Linie innerhalb dieses runden Elementes sehr schön, sodass sie feine Schwingungen erzeugt, stärker und zarter.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Einige Künstler haben sich in ihren Werken mit dem Winter beschäftigt. Zum Beispiel gibt es Arbeiten von Andy Goldsworthy, ein LandArt Künstler, in denen es um Schneebälle geht. Vielleicht habt ihr selbst gerade Schneebälle zur Verfügung, vielleicht aber auch nicht. Das ist auch keine Voraussetzung. Ich möchte nur anhand dieser visuellen Erscheinung der Schneebälle eine Form besprechen: den Kreis. Ihr wisst, der Kreis ist eine geometrische Form, wie auch die Kugel. Aber in eurem Fall ist er mit der Hand gezogen und weist deshalb nicht ganz diese perfekte Kreislinie auf. Das heißt, es ist ein rundes Formelement, das eine Variation in der Kontur hat. Die Kreise, die ihr zieht, können mit Bleistift gezogen werden. Dann variiert die Linie innerhalb dieses runden Elementes sehr schön, sodass sie feine Schwingungen erzeugt, stärker und zarter.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Vogelbeeren</itunes:title>
    <title>Vogelbeeren</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls wenden wir uns einem besonderen Baum zu, der besondere Früchte hat: die Vogelbeere, auch bekannt als Eberesche. Klimakundige Personen haben kundgetan, dass die Eberesche alle zehn Jahre besonders viele Früchte trägt. Und immer, wenn das der Fall ist, wird es ein guter Winter. Sprich, es gibt Schnee und Kälte. Das ist schon einmal ein Grund, sich der Vogelbeere zuzuwenden. Aber die Eberesche oder Vogelbeere ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Gewächs.  Die Kult...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls wenden wir uns einem besonderen Baum zu, der besondere Früchte hat: die Vogelbeere, auch bekannt als Eberesche. Klimakundige Personen haben kundgetan, dass die Eberesche alle zehn Jahre besonders viele Früchte trägt. Und immer, wenn das der Fall ist, wird es ein guter Winter. Sprich, es gibt Schnee und Kälte. Das ist schon einmal ein Grund, sich der Vogelbeere zuzuwenden. Aber die Eberesche oder Vogelbeere ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Gewächs. <br/>Die Kulturgeschichte ist durchzogen von diesen Bäumen. Bereits bei den Germanen kommt sie vor. Es wird gesagt, dass die Eberesche dem Gott Thor als geweihter Baum heilig ist. Thor war sich sicher, dass die Eberesche der heilige Baum ist. <br/>In ärmlicheren Gegenden war die Eberesche früher begehrt, weil die Leute aus diesem Holz Spielzeug gefertigt haben. Besonders im Erzgebirge, wo sehr viele Spielwaren geschnitzt wurden und heute noch werden, hat der Vogelbeerbaum den Status eines Nationalbaumes. Auch in den skandinavischen Ländern hat die Eberesche eine wichtige Bedeutung. Im keltischen Baumkreis zählt sie neben dem Apfelbaum, der Walnuss und der Tanne zu den Lebensbäumen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls wenden wir uns einem besonderen Baum zu, der besondere Früchte hat: die Vogelbeere, auch bekannt als Eberesche. Klimakundige Personen haben kundgetan, dass die Eberesche alle zehn Jahre besonders viele Früchte trägt. Und immer, wenn das der Fall ist, wird es ein guter Winter. Sprich, es gibt Schnee und Kälte. Das ist schon einmal ein Grund, sich der Vogelbeere zuzuwenden. Aber die Eberesche oder Vogelbeere ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Gewächs. <br/>Die Kulturgeschichte ist durchzogen von diesen Bäumen. Bereits bei den Germanen kommt sie vor. Es wird gesagt, dass die Eberesche dem Gott Thor als geweihter Baum heilig ist. Thor war sich sicher, dass die Eberesche der heilige Baum ist. <br/>In ärmlicheren Gegenden war die Eberesche früher begehrt, weil die Leute aus diesem Holz Spielzeug gefertigt haben. Besonders im Erzgebirge, wo sehr viele Spielwaren geschnitzt wurden und heute noch werden, hat der Vogelbeerbaum den Status eines Nationalbaumes. Auch in den skandinavischen Ländern hat die Eberesche eine wichtige Bedeutung. Im keltischen Baumkreis zählt sie neben dem Apfelbaum, der Walnuss und der Tanne zu den Lebensbäumen. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Herbstanemonen</itunes:title>
    <title>Herbstanemonen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn ihr selbst wilde Früchte oder wilde Samen beim Spazierengehen durch Wald oder Wiese am Wegrand findet, dann seid ihr eingeladen, eure eigenen individuellen Funde zu bearbeiten. Für diesen Impuls möchte ich die Früchte der Herbstanemone zum Thema machen. Warum habe ich sie ausgewählt? Sie ist optisch sehr reizvoll! Auf den ersten Blick sieht sie fast aus wie eine Baumwollfrucht. Allerdings, dort, wo der braune Teil ist, der vom Stängel herauskommt, ist es markant anders. Dieser Teil ist m...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn ihr selbst wilde Früchte oder wilde Samen beim Spazierengehen durch Wald oder Wiese am Wegrand findet, dann seid ihr eingeladen, eure eigenen individuellen Funde zu bearbeiten. Für diesen Impuls möchte ich die Früchte der Herbstanemone zum Thema machen. Warum habe ich sie ausgewählt? Sie ist optisch sehr reizvoll! Auf den ersten Blick sieht sie fast aus wie eine Baumwollfrucht. Allerdings, dort, wo der braune Teil ist, der vom Stängel herauskommt, ist es markant anders. Dieser Teil ist mit vielen kleinen Samen besetzt. Eine Frucht besteht immer aus Samen und dem Fruchtteil. Diese Samen sind optisch sehr reizvoll, weil sie ganz verdichtet beginnen und dann ausstreuen. Sogar nach einer bestimmten Struktur, die ich ähnlich den Sonnenblumen finde. Wenn wir das Innere der Sonnenblume anschauen, gehen die Sonnenblumenkerne in einer bestimmten Struktur, wie in versetzten Rhomben, vom Zentrum hinaus in die Peripherie. Bei den Herbstanemonen ist das noch viel markanter. Denn die Sonnenblume hat am Ende ja die Blätter und die Punkte werden nicht lose, sondern einfach im Radius größer. Bei den Herbstanemonen ist es allerdings so, dass sich die vereinzelten Pünktchen weit hinausstreuen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr selbst wilde Früchte oder wilde Samen beim Spazierengehen durch Wald oder Wiese am Wegrand findet, dann seid ihr eingeladen, eure eigenen individuellen Funde zu bearbeiten. Für diesen Impuls möchte ich die Früchte der Herbstanemone zum Thema machen. Warum habe ich sie ausgewählt? Sie ist optisch sehr reizvoll! Auf den ersten Blick sieht sie fast aus wie eine Baumwollfrucht. Allerdings, dort, wo der braune Teil ist, der vom Stängel herauskommt, ist es markant anders. Dieser Teil ist mit vielen kleinen Samen besetzt. Eine Frucht besteht immer aus Samen und dem Fruchtteil. Diese Samen sind optisch sehr reizvoll, weil sie ganz verdichtet beginnen und dann ausstreuen. Sogar nach einer bestimmten Struktur, die ich ähnlich den Sonnenblumen finde. Wenn wir das Innere der Sonnenblume anschauen, gehen die Sonnenblumenkerne in einer bestimmten Struktur, wie in versetzten Rhomben, vom Zentrum hinaus in die Peripherie. Bei den Herbstanemonen ist das noch viel markanter. Denn die Sonnenblume hat am Ende ja die Blätter und die Punkte werden nicht lose, sondern einfach im Radius größer. Bei den Herbstanemonen ist es allerdings so, dass sich die vereinzelten Pünktchen weit hinausstreuen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Rote Beeren</itunes:title>
    <title>Rote Beeren</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Für diesen Impuls rate ich euch, wieder einmal in die Natur zu gehen und zu beobachten, wo ihr rote Beeren seht. Es ist nicht so wichtig, genau zu identifizieren, welcher Strauch es ist, wichtig sind die schönen roten Beeren. Diese Beeren im Detail zu studieren ist diesmal die Aufgabe. Ihr nehmt euch ein paar Beeren mit nach Hause oder ihr fotografiert sie. Studiert zuerst die Frucht als solches ganz genau. Vor allem das Innere, diese kleine Stelle, wo sich etwas tut. Bei jeder Frucht gibt es...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Für diesen Impuls rate ich euch, wieder einmal in die Natur zu gehen und zu beobachten, wo ihr rote Beeren seht. Es ist nicht so wichtig, genau zu identifizieren, welcher Strauch es ist, wichtig sind die schönen roten Beeren. Diese Beeren im Detail zu studieren ist diesmal die Aufgabe. Ihr nehmt euch ein paar Beeren mit nach Hause oder ihr fotografiert sie. Studiert zuerst die Frucht als solches ganz genau. Vor allem das Innere, diese kleine Stelle, wo sich etwas tut. Bei jeder Frucht gibt es eine Stelle, wo irgendwann das Insekt in die Blüte gekrochen ist, um sie zu bestäuben und woraus dann eben die Frucht entsteht. Diese Stelle, wo sich etwas tut, könnt ihr genau studieren. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Für diesen Impuls rate ich euch, wieder einmal in die Natur zu gehen und zu beobachten, wo ihr rote Beeren seht. Es ist nicht so wichtig, genau zu identifizieren, welcher Strauch es ist, wichtig sind die schönen roten Beeren. Diese Beeren im Detail zu studieren ist diesmal die Aufgabe. Ihr nehmt euch ein paar Beeren mit nach Hause oder ihr fotografiert sie. Studiert zuerst die Frucht als solches ganz genau. Vor allem das Innere, diese kleine Stelle, wo sich etwas tut. Bei jeder Frucht gibt es eine Stelle, wo irgendwann das Insekt in die Blüte gekrochen ist, um sie zu bestäuben und woraus dann eben die Frucht entsteht. Diese Stelle, wo sich etwas tut, könnt ihr genau studieren. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 11 Nov 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Die Eiche</itunes:title>
    <title>Die Eiche</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Anknüpfend and den Impuls „Waldspaziergang“ möchte ich gerne vertiefend einen Baum vorstellen: die Eiche. Die Eiche ist besonders in Deutschland, aber auch in ganz Mitteleuropa, ein wichtiger Baum. Für Deutschland hat sie in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung. Erstens ist sie nach der Buche die Baumart, die am häufigsten vorkommt. Aufgrund ihrer Kraft und ihrer Ausdauer und ihrer Langlebigkeit verbindet man sie auch mit den Qualitäten des deutschen Volkes. Die Eiche selbst, das Blatt ode...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Anknüpfend and den Impuls „Waldspaziergang“ möchte ich gerne vertiefend einen Baum vorstellen: die Eiche. Die Eiche ist besonders in Deutschland, aber auch in ganz Mitteleuropa, ein wichtiger Baum. Für Deutschland hat sie in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung. Erstens ist sie nach der Buche die Baumart, die am häufigsten vorkommt. Aufgrund ihrer Kraft und ihrer Ausdauer und ihrer Langlebigkeit verbindet man sie auch mit den Qualitäten des deutschen Volkes. Die Eiche selbst, das Blatt oder auch die Eichel kommen in vielen Symbolen vor. Sie haben große mystische Kräfte in den verschiedenen Kulturen, in den Religionen und in den Sagen. Im Christentum, zum Beispiel, ist die Eiche ein Lebensbaum, weil sie mit ihrem dauerhaften Holz und ihrem langen Leben für das ewige Leben und das ewige Heil steht. Ich möchte euch einladen, einmal genauer auf die Rinde zu schauen. Dazu schaut ihr euch den Stamm einer jungen Eiche gut an. Es kann auch ein Foto sein, um eure Vorstellungskraft zu unterstützen. Die Rinde eines Baumes durchläuft mit der Zeit eine extreme Veränderung. Bei den älteren Bäumen kommen oft Knorren und Ausbuchtungen heraus. Aber die deutlich jüngeren Bäume zeichnen sich durch diese besondere Struktur aus. Daran kann man, ohne das Blatt zu sehen, sehr schnell erkennen, dass es eine Eiche ist. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Anknüpfend and den Impuls „Waldspaziergang“ möchte ich gerne vertiefend einen Baum vorstellen: die Eiche. Die Eiche ist besonders in Deutschland, aber auch in ganz Mitteleuropa, ein wichtiger Baum. Für Deutschland hat sie in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung. Erstens ist sie nach der Buche die Baumart, die am häufigsten vorkommt. Aufgrund ihrer Kraft und ihrer Ausdauer und ihrer Langlebigkeit verbindet man sie auch mit den Qualitäten des deutschen Volkes. Die Eiche selbst, das Blatt oder auch die Eichel kommen in vielen Symbolen vor. Sie haben große mystische Kräfte in den verschiedenen Kulturen, in den Religionen und in den Sagen. Im Christentum, zum Beispiel, ist die Eiche ein Lebensbaum, weil sie mit ihrem dauerhaften Holz und ihrem langen Leben für das ewige Leben und das ewige Heil steht. Ich möchte euch einladen, einmal genauer auf die Rinde zu schauen. Dazu schaut ihr euch den Stamm einer jungen Eiche gut an. Es kann auch ein Foto sein, um eure Vorstellungskraft zu unterstützen. Die Rinde eines Baumes durchläuft mit der Zeit eine extreme Veränderung. Bei den älteren Bäumen kommen oft Knorren und Ausbuchtungen heraus. Aber die deutlich jüngeren Bäume zeichnen sich durch diese besondere Struktur aus. Daran kann man, ohne das Blatt zu sehen, sehr schnell erkennen, dass es eine Eiche ist. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Collage</itunes:title>
    <title>Collage</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls spreche ich über die Möglichkeiten und Technik der Collage, und deren Vielseitigkeit. Ich möchte euch anregen, es mit einer Collage zu versuchen. Aber zunächst einmal möchte ich in den Begriff hineinführen. Die Collage ist eine Technik, die in der bildenden Kunst ihren Ausgang genommen hat, bei der man mehrere Teile auf eine Unterlage klebt und sie so zu einem neuen Bild zusammenfügt. Das heißt, es ist etwas auf eine Unterlage geklebt. Das Wort Collage ist natürlich nicht nur...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls spreche ich über die Möglichkeiten und Technik der Collage, und deren Vielseitigkeit. Ich möchte euch anregen, es mit einer Collage zu versuchen. Aber zunächst einmal möchte ich in den Begriff hineinführen. Die Collage ist eine Technik, die in der bildenden Kunst ihren Ausgang genommen hat, bei der man mehrere Teile auf eine Unterlage klebt und sie so zu einem neuen Bild zusammenfügt. Das heißt, es ist etwas auf eine Unterlage geklebt. Das Wort Collage ist natürlich nicht nur für die bildenden Kunst relevant, sondern später auch in der Literatur und auch im darstellenden Bereich. Es gibt Textcollagen, Musikcollagen, Theatercollagen, Filmcollagen, oder auch Text-Bild-Collagen, wie zum Beispiel von der berühmten Autorin Herta Müller. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls spreche ich über die Möglichkeiten und Technik der Collage, und deren Vielseitigkeit. Ich möchte euch anregen, es mit einer Collage zu versuchen. Aber zunächst einmal möchte ich in den Begriff hineinführen. Die Collage ist eine Technik, die in der bildenden Kunst ihren Ausgang genommen hat, bei der man mehrere Teile auf eine Unterlage klebt und sie so zu einem neuen Bild zusammenfügt. Das heißt, es ist etwas auf eine Unterlage geklebt. Das Wort Collage ist natürlich nicht nur für die bildenden Kunst relevant, sondern später auch in der Literatur und auch im darstellenden Bereich. Es gibt Textcollagen, Musikcollagen, Theatercollagen, Filmcollagen, oder auch Text-Bild-Collagen, wie zum Beispiel von der berühmten Autorin Herta Müller. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Im Wald</itunes:title>
    <title>Im Wald</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es hat tatsächlich eine wunderbare Energie, etwas neu zu beginnen. Wiederum einen Abschnitt, ein Thema, eine Idee neu zu beginnen, etwas, das noch nicht da war. Das hat eine große Kraft, dieses Neue, das noch nie Dagewesene und damit beginnen wir heute. Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luf...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es hat tatsächlich eine wunderbare Energie, etwas neu zu beginnen. Wiederum einen Abschnitt, ein Thema, eine Idee neu zu beginnen, etwas, das noch nicht da war. Das hat eine große Kraft, dieses Neue, das noch nie Dagewesene und damit beginnen wir heute. Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luft, die euch die Nase umweht. Ihr stellt euch einen Herbststurm, oder einen lauen Herbsttag im Weingarten, oder eine klare Herbststimmung auf den Bergen, oder eine nebelige Situation vor, die euch nur schemenhaft die Formen der Landschaft preisgibt. Es fallen euch sicher noch viele andere ein. Jedenfalls eine Herbststimmung. Das ist der Einstieg in diese Zeicheneinheit.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Es hat tatsächlich eine wunderbare Energie, etwas neu zu beginnen. Wiederum einen Abschnitt, ein Thema, eine Idee neu zu beginnen, etwas, das noch nicht da war. Das hat eine große Kraft, dieses Neue, das noch nie Dagewesene und damit beginnen wir heute. Wir sind jetzt in dieser wunderbaren Jahreszeit Herbst. Die verfärbten Blätter sind vielleicht schon in großer Zahl zu Boden gegangen, und dennoch ist der Herbst eine Pracht: diese Farben und diese klare Luft, die euch die Nase umweht. Ihr stellt euch einen Herbststurm, oder einen lauen Herbsttag im Weingarten, oder eine klare Herbststimmung auf den Bergen, oder eine nebelige Situation vor, die euch nur schemenhaft die Formen der Landschaft preisgibt. Es fallen euch sicher noch viele andere ein. Jedenfalls eine Herbststimmung. Das ist der Einstieg in diese Zeicheneinheit.</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Persönliches Herbarium</itunes:title>
    <title>Persönliches Herbarium</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Beim vergangenen Impuls „Waldspaziergang“ habe ich zum Sammeln und Pressen von Blättern und anderen Pflanzenteilen angeregt. Diese gepressten Teile könnt ihr jetzt verwenden, um Collagen mit Naturobjekten aus dem Pflanzenreich als Thema aufzugreifen. Die Praxis Pflanzen zu pressen und zu trocknen ist eine alte. Das älteste überlieferte Herbarium stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert (1524). Es ist in Kassel, in Deutschland zu Hause. Ursprünglich hat man Pflanzen getrocknet, um im Winter Ansc...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Beim vergangenen Impuls „Waldspaziergang“ habe ich zum Sammeln und Pressen von Blättern und anderen Pflanzenteilen angeregt. Diese gepressten Teile könnt ihr jetzt verwenden, um Collagen mit Naturobjekten aus dem Pflanzenreich als Thema aufzugreifen. Die Praxis Pflanzen zu pressen und zu trocknen ist eine alte. Das älteste überlieferte Herbarium stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert (1524). Es ist in Kassel, in Deutschland zu Hause. Ursprünglich hat man Pflanzen getrocknet, um im Winter Anschauungsmaterial zu haben. So hat diese Tradition des Herbariums begonnen. Mit der Zeit hat man erkannt, dass man das mit allen Pflanzen machen könnte, dass man das Herbarium systematisieren und die Wurzeln, den Knospenstand, den Blütenstand und den Fruchtstand dazugeben könnte. Daraus sind dann wissenschaftliche Werke geworden. Inzwischen gibt es solche Herbarien weltweit, die meisten in Europa und Amerika, die wenigsten in Afrika. Meistens sind sie in botanischen Gärten oder naturhistorischen Museen zu finden. Die größten Herbarien gibt es in Paris, Sankt Petersburg, London, St. Louis, Wien (die sind vor allem zu Zeiten der Monarchie entstanden) und auch in Berlin. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Beim vergangenen Impuls „Waldspaziergang“ habe ich zum Sammeln und Pressen von Blättern und anderen Pflanzenteilen angeregt. Diese gepressten Teile könnt ihr jetzt verwenden, um Collagen mit Naturobjekten aus dem Pflanzenreich als Thema aufzugreifen. Die Praxis Pflanzen zu pressen und zu trocknen ist eine alte. Das älteste überlieferte Herbarium stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert (1524). Es ist in Kassel, in Deutschland zu Hause. Ursprünglich hat man Pflanzen getrocknet, um im Winter Anschauungsmaterial zu haben. So hat diese Tradition des Herbariums begonnen. Mit der Zeit hat man erkannt, dass man das mit allen Pflanzen machen könnte, dass man das Herbarium systematisieren und die Wurzeln, den Knospenstand, den Blütenstand und den Fruchtstand dazugeben könnte. Daraus sind dann wissenschaftliche Werke geworden. Inzwischen gibt es solche Herbarien weltweit, die meisten in Europa und Amerika, die wenigsten in Afrika. Meistens sind sie in botanischen Gärten oder naturhistorischen Museen zu finden. Die größten Herbarien gibt es in Paris, Sankt Petersburg, London, St. Louis, Wien (die sind vor allem zu Zeiten der Monarchie entstanden) und auch in Berlin. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Waldspaziergang</itunes:title>
    <title>Waldspaziergang</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Diesmal gibt es wieder zwei Aufgaben, die miteinander verbunden sind. Dazu bitte ich euch, dass ihr in die Natur hinausgeht. Spazieren geht. Mit offenen Augen. Die erste Aufgabe ist, dass ihr euch Blätter und andere Pflanzenteile aus der Wiese oder vom Wegrand sucht, die ihr mit heimnehmt, um sie zu pressen. Es können auch Gräser sein, oder zarte Blüten, nur keine zu dickfleischigen Pflanzen. Legt diese Blätter flach zwischen Zeitungsblätter oder Küchenrollen, die nehmen die Feuchtigkeit beso...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Diesmal gibt es wieder zwei Aufgaben, die miteinander verbunden sind. Dazu bitte ich euch, dass ihr in die Natur hinausgeht. Spazieren geht. Mit offenen Augen. Die erste Aufgabe ist, dass ihr euch Blätter und andere Pflanzenteile aus der Wiese oder vom Wegrand sucht, die ihr mit heimnehmt, um sie zu pressen. Es können auch Gräser sein, oder zarte Blüten, nur keine zu dickfleischigen Pflanzen. Legt diese Blätter flach zwischen Zeitungsblätter oder Küchenrollen, die nehmen die Feuchtigkeit besonders gut auf. Die Blätter berühren sich dabei gegenseitig nicht, lasst viel Platz zum Pressen. Wenn ihr alle gesammelten Pflanzen so vorbereitet habt, beschwert sie gut, damit sie plattgedrückt werden. <br/>Die Sammeltätigkeit hat schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte begonnen. Dieses Sammeln heute hat damit zu tun, dass ihr nur etwas nehmt, was euer Auge anzieht. Dass ihr euch von Sammelobjekt zu Sammelobjekt verliebt. Dass ihr sagt: „Oh, das ist schön.“ oder: „Ah, das ist auch schön, das habe ich so noch nicht wahrgenommen.“ Mit diesem Entdeckerauge, mit diesem Staunen, geht ihr heute, um eure Blätter zu sammeln. Diese gepressten Blätter braucht ihr für einen späteren Impuls, aber die Vorbereitung ist jetzt nötig.<br/>Die zweite Aufgabe ist der Blick in die Bäume beim Gehen im Wald, in der Natur. Versucht euch dann zeichnerisch an einem Baum. Ihr könnt einen ganzen Wald zeichnen, oder ein Waldstück oder einen ganzen Baum. Worauf kommt es an? Zuerst auch hier: Schaut, ob der Baum oder das Waldstück eurer Zuneigung entspricht. Ob ihr sagt: „Ah, das ist schön, das mag ich, das gefällt mir.“ Und: „Das stelle ich mir vor, dass ich das auch schaffe.“ Mit dieser Einstellung geht ihr an die Zeichnung heran. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal gibt es wieder zwei Aufgaben, die miteinander verbunden sind. Dazu bitte ich euch, dass ihr in die Natur hinausgeht. Spazieren geht. Mit offenen Augen. Die erste Aufgabe ist, dass ihr euch Blätter und andere Pflanzenteile aus der Wiese oder vom Wegrand sucht, die ihr mit heimnehmt, um sie zu pressen. Es können auch Gräser sein, oder zarte Blüten, nur keine zu dickfleischigen Pflanzen. Legt diese Blätter flach zwischen Zeitungsblätter oder Küchenrollen, die nehmen die Feuchtigkeit besonders gut auf. Die Blätter berühren sich dabei gegenseitig nicht, lasst viel Platz zum Pressen. Wenn ihr alle gesammelten Pflanzen so vorbereitet habt, beschwert sie gut, damit sie plattgedrückt werden. <br/>Die Sammeltätigkeit hat schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte begonnen. Dieses Sammeln heute hat damit zu tun, dass ihr nur etwas nehmt, was euer Auge anzieht. Dass ihr euch von Sammelobjekt zu Sammelobjekt verliebt. Dass ihr sagt: „Oh, das ist schön.“ oder: „Ah, das ist auch schön, das habe ich so noch nicht wahrgenommen.“ Mit diesem Entdeckerauge, mit diesem Staunen, geht ihr heute, um eure Blätter zu sammeln. Diese gepressten Blätter braucht ihr für einen späteren Impuls, aber die Vorbereitung ist jetzt nötig.<br/>Die zweite Aufgabe ist der Blick in die Bäume beim Gehen im Wald, in der Natur. Versucht euch dann zeichnerisch an einem Baum. Ihr könnt einen ganzen Wald zeichnen, oder ein Waldstück oder einen ganzen Baum. Worauf kommt es an? Zuerst auch hier: Schaut, ob der Baum oder das Waldstück eurer Zuneigung entspricht. Ob ihr sagt: „Ah, das ist schön, das mag ich, das gefällt mir.“ Und: „Das stelle ich mir vor, dass ich das auch schaffe.“ Mit dieser Einstellung geht ihr an die Zeichnung heran. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Spiralen, durch die Licht bricht</itunes:title>
    <title>Spiralen, durch die Licht bricht</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Diesmal gibt es zwei Aufgaben. Die Spirale ist weiterhin das Thema. Wir bleiben noch bei der Spirale, die ist zu gut, um sie schon loszulassen. Aber das Thema wird etwas konkreter: die Spirale als Licht. Ihr geht folgendermaßen vor: Zunächst einmal setzt ihr ein Quadrat auf das Blatt. Mit dem Lineal. Und in dieses Quadrat hinein zeichnet ihr eine Spirale. Die hat eine Linie. Nur eine Linie. Dann geht ihr mit einer Farbe eurer Wahl, das kann schwarze Tusche sein, oder eine andere Tönung, oder ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Diesmal gibt es zwei Aufgaben. Die Spirale ist weiterhin das Thema. Wir bleiben noch bei der Spirale, die ist zu gut, um sie schon loszulassen. Aber das Thema wird etwas konkreter: die Spirale als Licht. Ihr geht folgendermaßen vor: Zunächst einmal setzt ihr ein Quadrat auf das Blatt. Mit dem Lineal. Und in dieses Quadrat hinein zeichnet ihr eine Spirale. Die hat eine Linie. Nur eine Linie. Dann geht ihr mit einer Farbe eurer Wahl, das kann schwarze Tusche sein, oder eine andere Tönung, oder Kohle oder Bleistift oder Kugelschreiber, in das Quadrat. Mit kleinen Strichen, die dann zu einer Fläche verschwimmen, so flächig, dass nur die Linie weiß stehen bleibt. Der Hintergrund ist dunkel. Die Spirale bleibt im Weiß des Blattes. Und ihr sperrt diese Linie dann so nah wie möglich ein. Ihr müsst von links und rechts mit der Farbe die Linie begrenzen. Dann bleibt nur die Spirale frei. Schön wäre, wenn euer Quadrat groß wird. So, dass die Line auch einen Platz darin hat. Und so, dass ihr Platz habt, zwischen den Linien der Spirale mit eurer Farbe hineinzugehen. Das ist die erste Übung. Die zweite Übung macht ihr auf einem zweiten Blatt. Ihr setzt wieder ein Quadrat aufs Blatt. Diesmal nicht zentral in der Mitte. Die Spirale setzt ihr nicht ganz in das Quadrat, sondern sie geht auch darüber hinaus in den restlichen Bildraum des Zeichenblatts. Und dann geht ihr wieder so vor, dass ihr innerhalb des Quadrates mit Farbe so zur Spirale hingeht, dass die Line weiß bleibt. Wie bei der ersten Übung. Aber außerhalb des Quadrates wird die Linie der Spirale Farbe annehmen. Nämlich die Farbe, die ihr für die Fläche im Quadrat verwendet habt.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal gibt es zwei Aufgaben. Die Spirale ist weiterhin das Thema. Wir bleiben noch bei der Spirale, die ist zu gut, um sie schon loszulassen. Aber das Thema wird etwas konkreter: die Spirale als Licht. Ihr geht folgendermaßen vor: Zunächst einmal setzt ihr ein Quadrat auf das Blatt. Mit dem Lineal. Und in dieses Quadrat hinein zeichnet ihr eine Spirale. Die hat eine Linie. Nur eine Linie. Dann geht ihr mit einer Farbe eurer Wahl, das kann schwarze Tusche sein, oder eine andere Tönung, oder Kohle oder Bleistift oder Kugelschreiber, in das Quadrat. Mit kleinen Strichen, die dann zu einer Fläche verschwimmen, so flächig, dass nur die Linie weiß stehen bleibt. Der Hintergrund ist dunkel. Die Spirale bleibt im Weiß des Blattes. Und ihr sperrt diese Linie dann so nah wie möglich ein. Ihr müsst von links und rechts mit der Farbe die Linie begrenzen. Dann bleibt nur die Spirale frei. Schön wäre, wenn euer Quadrat groß wird. So, dass die Line auch einen Platz darin hat. Und so, dass ihr Platz habt, zwischen den Linien der Spirale mit eurer Farbe hineinzugehen. Das ist die erste Übung. Die zweite Übung macht ihr auf einem zweiten Blatt. Ihr setzt wieder ein Quadrat aufs Blatt. Diesmal nicht zentral in der Mitte. Die Spirale setzt ihr nicht ganz in das Quadrat, sondern sie geht auch darüber hinaus in den restlichen Bildraum des Zeichenblatts. Und dann geht ihr wieder so vor, dass ihr innerhalb des Quadrates mit Farbe so zur Spirale hingeht, dass die Line weiß bleibt. Wie bei der ersten Übung. Aber außerhalb des Quadrates wird die Linie der Spirale Farbe annehmen. Nämlich die Farbe, die ihr für die Fläche im Quadrat verwendet habt.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Spirale</itunes:title>
    <title>Spirale</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mit dem Farn haben wir uns schon an die Spirale herangetastet. Ich möchte sie jetzt gerne umfassend besprechen. Was kann eine Spirale alles sein?  Die Spirale ist ein Ursymbol. Aus der Beobachtung der Natur heraus hat sie als geometrische Form und zur Berechnung von Phänomenen Eingang in die Naturwissenschaft gefunden. Die Spirale kann sich von außen nach innen bewegen, oder von innen nach außen. Wir beginnen mit einer Spirale, die von innen nach außen geht, dann kann sich die Linie im g...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mit dem Farn haben wir uns schon an die Spirale herangetastet. Ich möchte sie jetzt gerne umfassend besprechen. Was kann eine Spirale alles sein? <br/>Die Spirale ist ein Ursymbol. Aus der Beobachtung der Natur heraus hat sie als geometrische Form und zur Berechnung von Phänomenen Eingang in die Naturwissenschaft gefunden. Die Spirale kann sich von außen nach innen bewegen, oder von innen nach außen. Wir beginnen mit einer Spirale, die von innen nach außen geht, dann kann sich die Linie im gleichen Abstand nach außen bewegen, bis das Blatt endet. Theoretisch ist es eine unendliche Möglichkeit. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Farn haben wir uns schon an die Spirale herangetastet. Ich möchte sie jetzt gerne umfassend besprechen. Was kann eine Spirale alles sein? <br/>Die Spirale ist ein Ursymbol. Aus der Beobachtung der Natur heraus hat sie als geometrische Form und zur Berechnung von Phänomenen Eingang in die Naturwissenschaft gefunden. Die Spirale kann sich von außen nach innen bewegen, oder von innen nach außen. Wir beginnen mit einer Spirale, die von innen nach außen geht, dann kann sich die Linie im gleichen Abstand nach außen bewegen, bis das Blatt endet. Theoretisch ist es eine unendliche Möglichkeit. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Farne</itunes:title>
    <title>Farne</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Alles, was wir in der Zeichnung machen, geschieht mit Liebe. Dazu brauchen wir die Einfühlung in das was wir sehen und auch in das was am Zeichenblatt geschieht. Dieses Mal wollen wir uns den Farnen zuwenden. Schon Leonardo da Vinci hat Farne in seinen Werken als Formen verwendet, aus denen er auch Wolken und Wasser gestaltet hat. Diese Motive hat er aus Spiralen heraus entwickelt. Friedensreich Hundertwasser war von Farnen in Neuseeland beseelt und es kommen häufig Spiralen in seinen Werken ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Alles, was wir in der Zeichnung machen, geschieht mit Liebe. Dazu brauchen wir die Einfühlung in das was wir sehen und auch in das was am Zeichenblatt geschieht. Dieses Mal wollen wir uns den Farnen zuwenden. Schon Leonardo da Vinci hat Farne in seinen Werken als Formen verwendet, aus denen er auch Wolken und Wasser gestaltet hat. Diese Motive hat er aus Spiralen heraus entwickelt. Friedensreich Hundertwasser war von Farnen in Neuseeland beseelt und es kommen häufig Spiralen in seinen Werken vor. Neben dem Vogel Kiwi und der Kiwi-Frucht ist der Silberfarn eines der bekanntesten Symbole für Neuseeland. Die Farne haben große Bedeutung in der Mythologie und im Volksglauben. Es sind geheimnisvolle Pflanzen, die in Zusammenhang mit Elfen stehen. So heißt es, dass der Farn zu den Elfen führt.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Alles, was wir in der Zeichnung machen, geschieht mit Liebe. Dazu brauchen wir die Einfühlung in das was wir sehen und auch in das was am Zeichenblatt geschieht. Dieses Mal wollen wir uns den Farnen zuwenden. Schon Leonardo da Vinci hat Farne in seinen Werken als Formen verwendet, aus denen er auch Wolken und Wasser gestaltet hat. Diese Motive hat er aus Spiralen heraus entwickelt. Friedensreich Hundertwasser war von Farnen in Neuseeland beseelt und es kommen häufig Spiralen in seinen Werken vor. Neben dem Vogel Kiwi und der Kiwi-Frucht ist der Silberfarn eines der bekanntesten Symbole für Neuseeland. Die Farne haben große Bedeutung in der Mythologie und im Volksglauben. Es sind geheimnisvolle Pflanzen, die in Zusammenhang mit Elfen stehen. So heißt es, dass der Farn zu den Elfen führt.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 16 Sep 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Phönix</itunes:title>
    <title>Phönix</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Es gibt zwei große Gebiete, um das Thema Metamorphosen und Transformationen zu bearbeiten. Das eine ist die Entwicklung einer Form, und das andere ist die Stimmung, in der sich diese Form befindet. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Phönix. Wir alle kennen den Spruch „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, von dem man glaubt, es ist schon verloren, das aber dann in neuem Glanz erscheint, oder wenn man eine Niederlage erlitten hat, aufsteht und mit neuer Kraft weiter macht. Der Phönix is...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Es gibt zwei große Gebiete, um das Thema Metamorphosen und Transformationen zu bearbeiten. Das eine ist die Entwicklung einer Form, und das andere ist die Stimmung, in der sich diese Form befindet. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Phönix. Wir alle kennen den Spruch „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, von dem man glaubt, es ist schon verloren, das aber dann in neuem Glanz erscheint, oder wenn man eine Niederlage erlitten hat, aufsteht und mit neuer Kraft weiter macht. Der Phönix ist ein Tier der Metamorphose aus dem Feuer. Das Feuer ist in sich selbst schon eine Transformation. Denn das Feuer als solches braucht Nahrung, nämlich Holz oder einen anderen brennbaren Stoff, dazu Luft und Hitze, um sich aus diesem brennbaren Stoff zu nähren, und dann bleibt eigentlich nichts übrig. Also in diesem Akt der Transformation geht die Energie von Feuer nach unserer Alltagslogik und Beobachtung verloren. In der Mythologie entsteht aus dem Feuer eine neue Form und das ist der Phönix. Das ist unglaublich spannend, weil der Phönix uns dadurch natürlich eine unglaubliche Breite an Fantasie erschließt und zu einem wichtigen Sinnbild wird.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei große Gebiete, um das Thema Metamorphosen und Transformationen zu bearbeiten. Das eine ist die Entwicklung einer Form, und das andere ist die Stimmung, in der sich diese Form befindet. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Phönix. Wir alle kennen den Spruch „Wie ein Phönix aus der Asche“ für etwas, von dem man glaubt, es ist schon verloren, das aber dann in neuem Glanz erscheint, oder wenn man eine Niederlage erlitten hat, aufsteht und mit neuer Kraft weiter macht. Der Phönix ist ein Tier der Metamorphose aus dem Feuer. Das Feuer ist in sich selbst schon eine Transformation. Denn das Feuer als solches braucht Nahrung, nämlich Holz oder einen anderen brennbaren Stoff, dazu Luft und Hitze, um sich aus diesem brennbaren Stoff zu nähren, und dann bleibt eigentlich nichts übrig. Also in diesem Akt der Transformation geht die Energie von Feuer nach unserer Alltagslogik und Beobachtung verloren. In der Mythologie entsteht aus dem Feuer eine neue Form und das ist der Phönix. Das ist unglaublich spannend, weil der Phönix uns dadurch natürlich eine unglaubliche Breite an Fantasie erschließt und zu einem wichtigen Sinnbild wird.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Metamorphosen und Transformationen  – Geheimnisse</itunes:title>
    <title>Metamorphosen und Transformationen  – Geheimnisse</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn wir uns mit dem Thema Metamorphosen und Transformationen beschäftigen, gilt es zwei grundlegende Voraussetzungen in der Zeichnung zu beachten. Die erste ist die Freiheit der Fantasie, die keine Zensur brauchen kann. Darf ich das, soll ich das, kann ich das? Das sind Fragen, die euch nicht beschäftigen sollen. Egal, welche Idee euch ins Hirn oder in den Stift springt, führt diese Idee sofort aus. Das ist eine ungeahnte Quelle von neuen Möglichkeiten, die ihr noch nicht kennt. Es ist wicht...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn wir uns mit dem Thema Metamorphosen und Transformationen beschäftigen, gilt es zwei grundlegende Voraussetzungen in der Zeichnung zu beachten. Die erste ist die Freiheit der Fantasie, die keine Zensur brauchen kann. Darf ich das, soll ich das, kann ich das? Das sind Fragen, die euch nicht beschäftigen sollen. Egal, welche Idee euch ins Hirn oder in den Stift springt, führt diese Idee sofort aus. Das ist eine ungeahnte Quelle von neuen Möglichkeiten, die ihr noch nicht kennt. Es ist wichtig, dass ihr euch diese Freiheit in jedem Augenblick des Gestaltens zugesteht. Dass ihr euch bewusstwerdet, dass sie Teil des Konzeptes für die fantasievollen Neugebilde ist, die dieses Thema so reizvoll machen. Die zweite, genauso grundangelegte Tatsache in diesem Thema ist, dass jede Zeichnung geheimnisvoll ist. Da wir unsere Einfälle vorher nicht kennen – und selbst wenn wir vielleicht schon eine Idee dazu haben, schwingt immer das Geheimnisvolle mit, das Unerklärbare. Diese Art von Geheimnis setzt eben die Freiheit voraus, von der ich zuvor gesprochen habe. Diese beiden Begriffe, eure Freiheit in der Fantasie und im Augenblick und das damit verbundene Geheimnis, das sich darin offenbart, sind für die kommenden Impulse unbedingt zu respektieren und hoch einzuschätzen. Sie sind das Ausgangsmaterial, eure innere Einstellung zum Thema. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir uns mit dem Thema Metamorphosen und Transformationen beschäftigen, gilt es zwei grundlegende Voraussetzungen in der Zeichnung zu beachten. Die erste ist die Freiheit der Fantasie, die keine Zensur brauchen kann. Darf ich das, soll ich das, kann ich das? Das sind Fragen, die euch nicht beschäftigen sollen. Egal, welche Idee euch ins Hirn oder in den Stift springt, führt diese Idee sofort aus. Das ist eine ungeahnte Quelle von neuen Möglichkeiten, die ihr noch nicht kennt. Es ist wichtig, dass ihr euch diese Freiheit in jedem Augenblick des Gestaltens zugesteht. Dass ihr euch bewusstwerdet, dass sie Teil des Konzeptes für die fantasievollen Neugebilde ist, die dieses Thema so reizvoll machen. Die zweite, genauso grundangelegte Tatsache in diesem Thema ist, dass jede Zeichnung geheimnisvoll ist. Da wir unsere Einfälle vorher nicht kennen – und selbst wenn wir vielleicht schon eine Idee dazu haben, schwingt immer das Geheimnisvolle mit, das Unerklärbare. Diese Art von Geheimnis setzt eben die Freiheit voraus, von der ich zuvor gesprochen habe. Diese beiden Begriffe, eure Freiheit in der Fantasie und im Augenblick und das damit verbundene Geheimnis, das sich darin offenbart, sind für die kommenden Impulse unbedingt zu respektieren und hoch einzuschätzen. Sie sind das Ausgangsmaterial, eure innere Einstellung zum Thema. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Das Studium der Natur</itunes:title>
    <title>Das Studium der Natur</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn wir gemeinsam mit dem Zeichenstift über Natur und Abstraktion nachdenken, ist das eine Situation, die natürlich auch Geschichte hat. Früher – und damit ist gemeint im 19. Jahrhundert und davor – war es die einzige Möglichkeit durch die realistische Darstellung mitzuteilen, wie Dinge aussehen. Mit der Entwicklung der Fotografie hat sich für die Zeichnung und Malerei sehr viel geändert. Ein Monet wäre ohne Fotografie nicht denkbar. Das heißt, die Impressionisten zu der Zeit haben die Chanc...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wenn wir gemeinsam mit dem Zeichenstift über Natur und Abstraktion nachdenken, ist das eine Situation, die natürlich auch Geschichte hat. Früher – und damit ist gemeint im 19. Jahrhundert und davor – war es die einzige Möglichkeit durch die realistische Darstellung mitzuteilen, wie Dinge aussehen. Mit der Entwicklung der Fotografie hat sich für die Zeichnung und Malerei sehr viel geändert. Ein Monet wäre ohne Fotografie nicht denkbar. Das heißt, die Impressionisten zu der Zeit haben die Chance erkannt, dass sie nicht mehr gezwungen sind, die Dinge darzustellen, wie der Realismus es einfordert, sondern sie konnten abstrahieren und Stimmungen ausdrücken. Das war der Aufbruch hinein in die Moderne und schließlich der Wegbereiter für die abstrakte Kunst. Das Studium der Natur in der Zeichnung ist bis heute unabdingbar für jede Kunstausbildung und überaus aktuell.<br/>Das Studium der Natur macht euch auch ein Geschenk. Um in der Naturstudie und in der Kunst etwas genau und schön machen, müsst ihr die Zeit hinter euch lassen. Euch Zeit nehmen, wie es die Sache braucht. Wenn ihr euch langsam hineinvertieft und euch konzentriert, seid ihr außerhalb der Zeit. Weil ihr ganz im Moment sein müsst. Das ist eine außerordentliche Erfahrung, die ihr geschenkt bekommt. Dass ihr losgelöst seid von diesem Stress des Alltags. Dass ihr versunken seid in die wunderbaren Linien, die euch die Natur in den Zeichenstift einflüstert. Das zweite Geschenk, das damit einhergeht, ist, dass ihr ein tiefes Verständnis für das Wesen der Pflanze, für das Wesen dieses Stücks Natur entwickelt, das ihr euch vorgenommen habt. Wenn es auch eine einfache Form ist. Über das Zeichnen teilt sich euch ein tiefes Verständnis über das Wesen mit, über das innere Wesen. Und ihr werdet feststellen, dass jeder Baum, jede Blüte, jedes Blatt, jeder Stein, jedes Tier, jeder Vogel, jede Mücke, was immer ihr findet, aber vor allem scheinbar statische Dinge, wie eben Pflanzen, die ja an einem Ort angewurzelt sind, ein einzigartiges Wesen in sich tragen. Und es wird der Einblick in das Leben, in die Schöpfung, wieder eine Spur tiefer sein. Das ist der Lohn, der auf euch wartet, der bereitsteht, für das, dass ihr euch der Naturstudie und deren Abstraktion widmet. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir gemeinsam mit dem Zeichenstift über Natur und Abstraktion nachdenken, ist das eine Situation, die natürlich auch Geschichte hat. Früher – und damit ist gemeint im 19. Jahrhundert und davor – war es die einzige Möglichkeit durch die realistische Darstellung mitzuteilen, wie Dinge aussehen. Mit der Entwicklung der Fotografie hat sich für die Zeichnung und Malerei sehr viel geändert. Ein Monet wäre ohne Fotografie nicht denkbar. Das heißt, die Impressionisten zu der Zeit haben die Chance erkannt, dass sie nicht mehr gezwungen sind, die Dinge darzustellen, wie der Realismus es einfordert, sondern sie konnten abstrahieren und Stimmungen ausdrücken. Das war der Aufbruch hinein in die Moderne und schließlich der Wegbereiter für die abstrakte Kunst. Das Studium der Natur in der Zeichnung ist bis heute unabdingbar für jede Kunstausbildung und überaus aktuell.<br/>Das Studium der Natur macht euch auch ein Geschenk. Um in der Naturstudie und in der Kunst etwas genau und schön machen, müsst ihr die Zeit hinter euch lassen. Euch Zeit nehmen, wie es die Sache braucht. Wenn ihr euch langsam hineinvertieft und euch konzentriert, seid ihr außerhalb der Zeit. Weil ihr ganz im Moment sein müsst. Das ist eine außerordentliche Erfahrung, die ihr geschenkt bekommt. Dass ihr losgelöst seid von diesem Stress des Alltags. Dass ihr versunken seid in die wunderbaren Linien, die euch die Natur in den Zeichenstift einflüstert. Das zweite Geschenk, das damit einhergeht, ist, dass ihr ein tiefes Verständnis für das Wesen der Pflanze, für das Wesen dieses Stücks Natur entwickelt, das ihr euch vorgenommen habt. Wenn es auch eine einfache Form ist. Über das Zeichnen teilt sich euch ein tiefes Verständnis über das Wesen mit, über das innere Wesen. Und ihr werdet feststellen, dass jeder Baum, jede Blüte, jedes Blatt, jeder Stein, jedes Tier, jeder Vogel, jede Mücke, was immer ihr findet, aber vor allem scheinbar statische Dinge, wie eben Pflanzen, die ja an einem Ort angewurzelt sind, ein einzigartiges Wesen in sich tragen. Und es wird der Einblick in das Leben, in die Schöpfung, wieder eine Spur tiefer sein. Das ist der Lohn, der auf euch wartet, der bereitsteht, für das, dass ihr euch der Naturstudie und deren Abstraktion widmet. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Der Duft des Lavendel</itunes:title>
    <title>Der Duft des Lavendel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen sind Eigenschaften, die für das Zeichnen ganz wesentlich sind. Das werdet ihr bei den vergangenen Impulsen bestimmt gemerkt und geübt haben. Diesmal lade ich ein, ein Lavendelfeld anzusehen, das euch als Anregung dienen soll und diese Übung mit den Feldern im Detail fortsetzt. Ein Lavendelfeld besteht aus vielen Lavendelbüschen. Wir kennen diese Lavendelfelder aus der Provence in Frankreich. Es fällt auf, dass die Landschaft leicht hügelig ist. Je nach B...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen sind Eigenschaften, die für das Zeichnen ganz wesentlich sind. Das werdet ihr bei den vergangenen Impulsen bestimmt gemerkt und geübt haben. Diesmal lade ich ein, ein Lavendelfeld anzusehen, das euch als Anregung dienen soll und diese Übung mit den Feldern im Detail fortsetzt. Ein Lavendelfeld besteht aus vielen Lavendelbüschen. Wir kennen diese Lavendelfelder aus der Provence in Frankreich. Es fällt auf, dass die Landschaft leicht hügelig ist. Je nach Blickwinkel kann man im Hintergrund einen grünen Fleck oder ein Haus, das ganz grün eingewachsen ist erkennen, das sich farblich in diese Lavendelstrukturen einfügt. Der Hintergrund dieser Übung ist, dass ihr eine kleine Geometrie für ein mögliches Haus in euer Zeichenfeld einführt. Um dieses Zeichenfeld herum baut ihr dann die Struktur eures Feldes auf, die ein bestimmtes Wachstum hat. Wie hier in dem Fall der Lavendel. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen sind Eigenschaften, die für das Zeichnen ganz wesentlich sind. Das werdet ihr bei den vergangenen Impulsen bestimmt gemerkt und geübt haben. Diesmal lade ich ein, ein Lavendelfeld anzusehen, das euch als Anregung dienen soll und diese Übung mit den Feldern im Detail fortsetzt. Ein Lavendelfeld besteht aus vielen Lavendelbüschen. Wir kennen diese Lavendelfelder aus der Provence in Frankreich. Es fällt auf, dass die Landschaft leicht hügelig ist. Je nach Blickwinkel kann man im Hintergrund einen grünen Fleck oder ein Haus, das ganz grün eingewachsen ist erkennen, das sich farblich in diese Lavendelstrukturen einfügt. Der Hintergrund dieser Übung ist, dass ihr eine kleine Geometrie für ein mögliches Haus in euer Zeichenfeld einführt. Um dieses Zeichenfeld herum baut ihr dann die Struktur eures Feldes auf, die ein bestimmtes Wachstum hat. Wie hier in dem Fall der Lavendel. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Blick von oben auf unsere Felder </itunes:title>
    <title>Blick von oben auf unsere Felder </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich hoffe, ihr konntet euch gut mit den Kornfeldern und Getreideähren beschäftigen. Für diesen Impuls schlage ich euch eine Vertiefung vor: den Blick auf unsere Felder von oben. Spätestens wenn man im Flugzeug sitzt, aber auch wenn man auf einem Turm oder einem Berg oder einem hohen Haus ist, bekommt man einen kleinen Überblick über die Landschaft – wir alle kennen diesen Blick in die Landschaft, auf die Felder.  Was fällt uns da auf? Grundsätzlich ist einmal das Gelände bemerkenswert. M...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich hoffe, ihr konntet euch gut mit den Kornfeldern und Getreideähren beschäftigen. Für diesen Impuls schlage ich euch eine Vertiefung vor: den Blick auf unsere Felder von oben. Spätestens wenn man im Flugzeug sitzt, aber auch wenn man auf einem Turm oder einem Berg oder einem hohen Haus ist, bekommt man einen kleinen Überblick über die Landschaft – wir alle kennen diesen Blick in die Landschaft, auf die Felder. <br/>Was fällt uns da auf? Grundsätzlich ist einmal das Gelände bemerkenswert. Meist ist es eine flache Gegend, vielleicht mit Hügeln oder kleinen Bergen, auf denen sich die Felder befinden. Die flachere oder leicht hügelige Landschaft, die den Bauern eine gewisse Struktur und Anbauweise ermöglicht, ihre Felder zu bestellen. Hier gibt es große Unterschiede, je nachdem, in welchem Kulturraum und welchem geografischen Raum man sich befindet. <br/>So ist z.B. in Deutschland und in Österreich ein kleiner Unterschied, wie groß die Felder sind. In Österreich gibt es keine so riesig großen weiten und flache Ebenen, sondern es sich immer wieder Hügel oder Berge dazwischen, oder der Wald involviert sich</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, ihr konntet euch gut mit den Kornfeldern und Getreideähren beschäftigen. Für diesen Impuls schlage ich euch eine Vertiefung vor: den Blick auf unsere Felder von oben. Spätestens wenn man im Flugzeug sitzt, aber auch wenn man auf einem Turm oder einem Berg oder einem hohen Haus ist, bekommt man einen kleinen Überblick über die Landschaft – wir alle kennen diesen Blick in die Landschaft, auf die Felder. <br/>Was fällt uns da auf? Grundsätzlich ist einmal das Gelände bemerkenswert. Meist ist es eine flache Gegend, vielleicht mit Hügeln oder kleinen Bergen, auf denen sich die Felder befinden. Die flachere oder leicht hügelige Landschaft, die den Bauern eine gewisse Struktur und Anbauweise ermöglicht, ihre Felder zu bestellen. Hier gibt es große Unterschiede, je nachdem, in welchem Kulturraum und welchem geografischen Raum man sich befindet. <br/>So ist z.B. in Deutschland und in Österreich ein kleiner Unterschied, wie groß die Felder sind. In Österreich gibt es keine so riesig großen weiten und flache Ebenen, sondern es sich immer wieder Hügel oder Berge dazwischen, oder der Wald involviert sich</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Der Hund, die Katze und der Vogel</itunes:title>
    <title>Der Hund, die Katze und der Vogel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Unsere Zeichenaufgabe widmet sich diesmal den Tieren. Dem Hund, der Katze und dem Vogel. Was hat das mit dem Sommer zu tun? Es hat vielmehr mit eurer inneren Einstellung, mit eurer Qualität beim Zeichnen zu tun. Vielleicht erscheint euch diese andere Ebene beim Zeichnen zunächst unwichtig. Aber dennoch fließen diese Gedanken, die wir beim Zeichnen unbedingt brauchen, ja mit ein. Sucht euch also eines dieser Tiere aus. Wer mit dem Hund nichts anfangen kann, der wählt die Katze. Oder den Vogel,...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Unsere Zeichenaufgabe widmet sich diesmal den Tieren. Dem Hund, der Katze und dem Vogel. Was hat das mit dem Sommer zu tun? Es hat vielmehr mit eurer inneren Einstellung, mit eurer Qualität beim Zeichnen zu tun. Vielleicht erscheint euch diese andere Ebene beim Zeichnen zunächst unwichtig. Aber dennoch fließen diese Gedanken, die wir beim Zeichnen unbedingt brauchen, ja mit ein. Sucht euch also eines dieser Tiere aus. Wer mit dem Hund nichts anfangen kann, der wählt die Katze. Oder den Vogel, der im Sommer singt und trällert und euch jeden Tag das Abendlied am Balkon pfeift. Ich möchte gerne beginnen, den Hund zu besprechen. Der Hund ist ein dem Menschen sehr nahes Tier. Er ist vor allem ein treues Tier. Ein Hund ist, wenn er ein gutes Verhältnis zu seinem Herrchen oder Frauchen hat, ein absolut treues Wesen. Jetzt können wir das auf den inneren Hund in uns umlegen. Der innere Hund kann auch die Treue zu sich selbst bedeuten. Diese Treue ist etwas, was euch ganz tief gehört. Beim Zeichnen also das, was ihr entwickelt habt, die wunderbaren Linien, die neuen Ideen, die neuen Bildlösungen, auch die Kämpfe, die euch mitunter während des Prozesses begleitet haben. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Zeichenaufgabe widmet sich diesmal den Tieren. Dem Hund, der Katze und dem Vogel. Was hat das mit dem Sommer zu tun? Es hat vielmehr mit eurer inneren Einstellung, mit eurer Qualität beim Zeichnen zu tun. Vielleicht erscheint euch diese andere Ebene beim Zeichnen zunächst unwichtig. Aber dennoch fließen diese Gedanken, die wir beim Zeichnen unbedingt brauchen, ja mit ein. Sucht euch also eines dieser Tiere aus. Wer mit dem Hund nichts anfangen kann, der wählt die Katze. Oder den Vogel, der im Sommer singt und trällert und euch jeden Tag das Abendlied am Balkon pfeift. Ich möchte gerne beginnen, den Hund zu besprechen. Der Hund ist ein dem Menschen sehr nahes Tier. Er ist vor allem ein treues Tier. Ein Hund ist, wenn er ein gutes Verhältnis zu seinem Herrchen oder Frauchen hat, ein absolut treues Wesen. Jetzt können wir das auf den inneren Hund in uns umlegen. Der innere Hund kann auch die Treue zu sich selbst bedeuten. Diese Treue ist etwas, was euch ganz tief gehört. Beim Zeichnen also das, was ihr entwickelt habt, die wunderbaren Linien, die neuen Ideen, die neuen Bildlösungen, auch die Kämpfe, die euch mitunter während des Prozesses begleitet haben. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Der Apfel</itunes:title>
    <title>Der Apfel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Diesmal möchte ich euch gerne in das Reich der Äpfel verführen. Ein Thema, das im Sommer startet und bis in den Herbst hineingeht. Der Apfel hat eine sehr umfangreiche Kulturgeschichte und eine unendliche Geschichte in der Mythologie, der Spiritualität, der Religion. Da gibt es unzählige Apfelgeschichten. Der Apfel ist bei uns als Frucht sehr bekannt. Er stammt wahrscheinlich aus Asien, aus dem Kaukasus, wo die Äpfel schon sehr früh gekreuzt wurden und eine köstliche Frucht ergeben haben. Der...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Diesmal möchte ich euch gerne in das Reich der Äpfel verführen. Ein Thema, das im Sommer startet und bis in den Herbst hineingeht. Der Apfel hat eine sehr umfangreiche Kulturgeschichte und eine unendliche Geschichte in der Mythologie, der Spiritualität, der Religion. Da gibt es unzählige Apfelgeschichten. Der Apfel ist bei uns als Frucht sehr bekannt. Er stammt wahrscheinlich aus Asien, aus dem Kaukasus, wo die Äpfel schon sehr früh gekreuzt wurden und eine köstliche Frucht ergeben haben. Der Apfel ist immer aktuell. Er ist sehr gesund, wir kennen das englische Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away“. Es gibt unglaublich viele Sorten von Äpfeln, allein im Alpenraum sind es über 150 verschiedene Sorten. Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz I., hat seinerzeit in der Steiermark viel Aufbauarbeit und Modernisierung hervorgebracht. Er hat Apfelmodelle von über 150 verschiedenen Apfelsorten in einer Berliner Werkstätte in Auftrag gegeben. Da gab es eigene Apfelmodellbauer und diese Modelle sind so echt und so schön, dass man das Gefühl hat, man könnte hineinbeißen, selbst wenn man sie in der Hand hält. Sie sind auch im Gewicht, in der Form, in der Farbe und im Glanz genauso wie in der Natur.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal möchte ich euch gerne in das Reich der Äpfel verführen. Ein Thema, das im Sommer startet und bis in den Herbst hineingeht. Der Apfel hat eine sehr umfangreiche Kulturgeschichte und eine unendliche Geschichte in der Mythologie, der Spiritualität, der Religion. Da gibt es unzählige Apfelgeschichten. Der Apfel ist bei uns als Frucht sehr bekannt. Er stammt wahrscheinlich aus Asien, aus dem Kaukasus, wo die Äpfel schon sehr früh gekreuzt wurden und eine köstliche Frucht ergeben haben. Der Apfel ist immer aktuell. Er ist sehr gesund, wir kennen das englische Sprichwort: „An apple a day keeps the doctor away“. Es gibt unglaublich viele Sorten von Äpfeln, allein im Alpenraum sind es über 150 verschiedene Sorten. Erzherzog Johann, der Bruder von Kaiser Franz I., hat seinerzeit in der Steiermark viel Aufbauarbeit und Modernisierung hervorgebracht. Er hat Apfelmodelle von über 150 verschiedenen Apfelsorten in einer Berliner Werkstätte in Auftrag gegeben. Da gab es eigene Apfelmodellbauer und diese Modelle sind so echt und so schön, dass man das Gefühl hat, man könnte hineinbeißen, selbst wenn man sie in der Hand hält. Sie sind auch im Gewicht, in der Form, in der Farbe und im Glanz genauso wie in der Natur.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Struktur eines Getreidefeldes</itunes:title>
    <title>Struktur eines Getreidefeldes</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mit dem Impuls Sprung ins Wasser berührten wir das Element Wasser. Diesmal wollen wir uns dem Element Erde widmen. Es geht mir darum, dass ihr euch verschiedene Strukturen genauer anschaut. So wie beim Wasser, da gibt es unterschiedliche Qualitäten: eine ruhige Wasseroberfläche, eine bewegte Wasseroberfläche, ein Sprung ins Wasser. Es gibt noch einige weitere Vorstellungen, wie ihr Wasser zeichnerisch erzeugen könnt. Das könnt ihr gerne weiter ausprobieren, damit ist das Thema ja nicht beende...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mit dem Impuls Sprung ins Wasser berührten wir das Element Wasser. Diesmal wollen wir uns dem Element Erde widmen. Es geht mir darum, dass ihr euch verschiedene Strukturen genauer anschaut. So wie beim Wasser, da gibt es unterschiedliche Qualitäten: eine ruhige Wasseroberfläche, eine bewegte Wasseroberfläche, ein Sprung ins Wasser. Es gibt noch einige weitere Vorstellungen, wie ihr Wasser zeichnerisch erzeugen könnt. Das könnt ihr gerne weiter ausprobieren, damit ist das Thema ja nicht beendet. Ich möchte euch aber andere Dinge anbieten, mit dem Element Erde. Bei diesem Impuls geht es um ein Getreidefeld. Und um die strukturelle Identität. Es ist dies eine weitere Grundübung, um zu verstehen, was die Totalität im Bild bedeutet. Ich spreche diese Totalität immer wieder an, weil sie im Grunde genommen ein schwieriger Verständnisbegriff ist und dennoch leicht geübt werden kann. Die strukturelle Identität im Bild ist gleichzeitig die Garantie für die Totalität im Bild. Vielleicht habt ihr ein Weizenfeld vor eurem Haus oder dort, wo ihr spazieren, geht. Sonst fertigt euch Fotos an. Auf jeden Fall beginnt ihr damit, das einzelne Korn zu studieren. Danach eine Ähre, so dass ein bisschen Naturstudie dabei ist. Und am Ende das ganze Feld. Das braucht dann die Wiederholung von dem, was ihr im Einzelnen studiert habt. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Impuls Sprung ins Wasser berührten wir das Element Wasser. Diesmal wollen wir uns dem Element Erde widmen. Es geht mir darum, dass ihr euch verschiedene Strukturen genauer anschaut. So wie beim Wasser, da gibt es unterschiedliche Qualitäten: eine ruhige Wasseroberfläche, eine bewegte Wasseroberfläche, ein Sprung ins Wasser. Es gibt noch einige weitere Vorstellungen, wie ihr Wasser zeichnerisch erzeugen könnt. Das könnt ihr gerne weiter ausprobieren, damit ist das Thema ja nicht beendet. Ich möchte euch aber andere Dinge anbieten, mit dem Element Erde. Bei diesem Impuls geht es um ein Getreidefeld. Und um die strukturelle Identität. Es ist dies eine weitere Grundübung, um zu verstehen, was die Totalität im Bild bedeutet. Ich spreche diese Totalität immer wieder an, weil sie im Grunde genommen ein schwieriger Verständnisbegriff ist und dennoch leicht geübt werden kann. Die strukturelle Identität im Bild ist gleichzeitig die Garantie für die Totalität im Bild. Vielleicht habt ihr ein Weizenfeld vor eurem Haus oder dort, wo ihr spazieren, geht. Sonst fertigt euch Fotos an. Auf jeden Fall beginnt ihr damit, das einzelne Korn zu studieren. Danach eine Ähre, so dass ein bisschen Naturstudie dabei ist. Und am Ende das ganze Feld. Das braucht dann die Wiederholung von dem, was ihr im Einzelnen studiert habt. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 22 Jul 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Wiese und Käfer</itunes:title>
    <title>Wiese und Käfer</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ein kurzer gerader Strich ist auch Geometrie. Mit einem kurzen geraden Strich könnt ihr Strukturen entwickeln, wie zum Beispiel eine Wiese, einen Rasen oder einen Nadelbaum. In diesem Impuls möchte ich euch anregen, eine Wiese bzw. Rasen anzuschauen und so abstrahiert in die Struktur zu gehen, sodass ihr nur kurze Striche verwendet. Ein gutes Beispiel wäre wieder einmal die Bilder von David Hockney zu studieren, der so wunderbar die Struktur von Wiese bzw. Rasen auf die Leinwand setzt. Eine W...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ein kurzer gerader Strich ist auch Geometrie. Mit einem kurzen geraden Strich könnt ihr Strukturen entwickeln, wie zum Beispiel eine Wiese, einen Rasen oder einen Nadelbaum. In diesem Impuls möchte ich euch anregen, eine Wiese bzw. Rasen anzuschauen und so abstrahiert in die Struktur zu gehen, sodass ihr nur kurze Striche verwendet. Ein gutes Beispiel wäre wieder einmal die Bilder von David Hockney zu studieren, der so wunderbar die Struktur von Wiese bzw. Rasen auf die Leinwand setzt. Eine Wiese bietet längere und kürzere Striche an. Aber ihr bleibt bei der strukturellen Identität der Zeichnung und macht wirklich nur kurze Striche. Striche, die in jedem Augenblick von höchstem Bewusstsein gesetzt werden. Formuliert diese Striche sehr schön aus und beobachtet vor allem, wo die Kumulierungen sind. Da gibt es Verdichtungen von bestimmten Gräsern und wenn ihr genau hinschaut, seht ihr: da ist es manchmal etwas heller grün oder etwas dunkler grün, da ist etwas Sauerampfer drin oder andere Gräser. Also macht die Striche kurz, macht sie nicht lang wie die langen Gräser. Kurze Striche. Denkt euch die Wiese mit kurzen Strichen. Über das ganze Blatt verteilt gibt es Verdichtungen, gibt es lockerere Stellen, dort gibt es also nur wenige Striche. Und wenn ihr das fertig habt, gibt es irgendwo einen Käfer, einen schwarzen. Ihr setzt einen kleinen Käfer in diese Komposition hinein. Ein kleines schwarzes Element, das eine vitale Form hat. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer gerader Strich ist auch Geometrie. Mit einem kurzen geraden Strich könnt ihr Strukturen entwickeln, wie zum Beispiel eine Wiese, einen Rasen oder einen Nadelbaum. In diesem Impuls möchte ich euch anregen, eine Wiese bzw. Rasen anzuschauen und so abstrahiert in die Struktur zu gehen, sodass ihr nur kurze Striche verwendet. Ein gutes Beispiel wäre wieder einmal die Bilder von David Hockney zu studieren, der so wunderbar die Struktur von Wiese bzw. Rasen auf die Leinwand setzt. Eine Wiese bietet längere und kürzere Striche an. Aber ihr bleibt bei der strukturellen Identität der Zeichnung und macht wirklich nur kurze Striche. Striche, die in jedem Augenblick von höchstem Bewusstsein gesetzt werden. Formuliert diese Striche sehr schön aus und beobachtet vor allem, wo die Kumulierungen sind. Da gibt es Verdichtungen von bestimmten Gräsern und wenn ihr genau hinschaut, seht ihr: da ist es manchmal etwas heller grün oder etwas dunkler grün, da ist etwas Sauerampfer drin oder andere Gräser. Also macht die Striche kurz, macht sie nicht lang wie die langen Gräser. Kurze Striche. Denkt euch die Wiese mit kurzen Strichen. Über das ganze Blatt verteilt gibt es Verdichtungen, gibt es lockerere Stellen, dort gibt es also nur wenige Striche. Und wenn ihr das fertig habt, gibt es irgendwo einen Käfer, einen schwarzen. Ihr setzt einen kleinen Käfer in diese Komposition hinein. Ein kleines schwarzes Element, das eine vitale Form hat. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Zum Wasser finden</itunes:title>
    <title>Zum Wasser finden</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Für diesen Impuls schlage ich eine Vorübung zum Thema Wasser vor, um die beiden Schwierigkeiten der Abstraktion und der Totalität des Bildes des vorherigen Impulses weiter zu vertiefen. Und zwar: Ihr nehmt ein Zeichenblatt in A3. Mit eurem Lineal zieht ihr ein geometrisches Feld, das kann quadratisch oder rechteckig sein. Dann zieht ihr mit der freien Hand von Rand zu Rand ganz gerade eine Linie mit dem Bleistift. So gerade wie möglich. Das Bewusstsein ist nur bei dem Punkt ganz vorne am Stif...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Für diesen Impuls schlage ich eine Vorübung zum Thema Wasser vor, um die beiden Schwierigkeiten der Abstraktion und der Totalität des Bildes des vorherigen Impulses weiter zu vertiefen. Und zwar: Ihr nehmt ein Zeichenblatt in A3. Mit eurem Lineal zieht ihr ein geometrisches Feld, das kann quadratisch oder rechteckig sein. Dann zieht ihr mit der freien Hand von Rand zu Rand ganz gerade eine Linie mit dem Bleistift. So gerade wie möglich. Das Bewusstsein ist nur bei dem Punkt ganz vorne am Stift. Da, wo er aufdrückt. Die Linie ist sehr sensibel. Und mit der freien Hand ist der Strich natürlich nicht wie mit dem Lineal. Die Linie vibriert. Sie bewegt sich leicht. Sie ist auch nicht überall gleich hell oder dunkel. Aber ihr versucht die Linie so ebenmäßig und gleichförmig wie möglich zu ziehen. Ganz präzise. Und ganz eng, vielleicht einen Millimeter oder einen halben entfernt, folgt die nächste Linie.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Für diesen Impuls schlage ich eine Vorübung zum Thema Wasser vor, um die beiden Schwierigkeiten der Abstraktion und der Totalität des Bildes des vorherigen Impulses weiter zu vertiefen. Und zwar: Ihr nehmt ein Zeichenblatt in A3. Mit eurem Lineal zieht ihr ein geometrisches Feld, das kann quadratisch oder rechteckig sein. Dann zieht ihr mit der freien Hand von Rand zu Rand ganz gerade eine Linie mit dem Bleistift. So gerade wie möglich. Das Bewusstsein ist nur bei dem Punkt ganz vorne am Stift. Da, wo er aufdrückt. Die Linie ist sehr sensibel. Und mit der freien Hand ist der Strich natürlich nicht wie mit dem Lineal. Die Linie vibriert. Sie bewegt sich leicht. Sie ist auch nicht überall gleich hell oder dunkel. Aber ihr versucht die Linie so ebenmäßig und gleichförmig wie möglich zu ziehen. Ganz präzise. Und ganz eng, vielleicht einen Millimeter oder einen halben entfernt, folgt die nächste Linie.</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Sommer – Der Sprung ins Wasser</itunes:title>
    <title>Sommer – Der Sprung ins Wasser</title>
    <itunes:summary><![CDATA[ Der Sommer lädt uns zu folgender Übung ein. Es gibt wundervolle Musikthemen zum Sommer. Einerseits aus der klassischen Musik, die ganz eindeutig das Thema oder den Titel Sommer haben. Wie der Sommernachtstraum von Mendelssohn oder die Vier Jahreszeiten von Vivaldi. Andererseits gibt es auch Chansons, wie „La Mer“ zum Beispiel. Es gibt unendlich viele andere Möglichkeiten, ob es nun Volksmusik oder Pop oder Rap oder Jazz ist. Es kann auch ein unerwartetes Lied sein, das eure Sommermelodie ist...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><br/>Der Sommer lädt uns zu folgender Übung ein. Es gibt wundervolle Musikthemen zum Sommer. Einerseits aus der klassischen Musik, die ganz eindeutig das Thema oder den Titel Sommer haben. Wie der Sommernachtstraum von Mendelssohn oder die Vier Jahreszeiten von Vivaldi. Andererseits gibt es auch Chansons, wie „La Mer“ zum Beispiel. Es gibt unendlich viele andere Möglichkeiten, ob es nun Volksmusik oder Pop oder Rap oder Jazz ist. Es kann auch ein unerwartetes Lied sein, das eure Sommermelodie ist. Die Melodie, als ihr jung wart, vielleicht aus eurem ersten Urlaub am See oder als ihr euch mit Freunden getroffen habt, und ihr verbindet diese wunderbare Zeit mit einer bestimmten Musik. <br/><br/>Erinnert euch, was war das? Diese Erinnerung und dieses Gefühl sind etwas sehr Ausgiebiges. Also besorgt euch diese Musik, aus dem Internet, aus den alten Schallplatten oder CDs. Diese Musik muss euch ganz besonders am Herzen liegen. Und mit eurem Sommergefühl zu tun haben. Und dann schließt ihr die Augen und hört die Musik. Ihr habt also ein Blatt Papier und einen gespitzten Bleistift vorbereitet, schließt die Augen und lasst euch im Hören auf die Musik ein. Und dann spürt ihr euch, wie ihr dort sitzt. Ihr schwebt in der Musik. Ihr nehmt euch im Hören der Musik wahr. Eure Gefühle, eure Gedanken, euren Körper, so wie es sich gerade anfühlt. Nehmt euch selbst mit der Musik des Sommers wahr. Irgendwann kommt der Impuls und ihr folgt dem Impuls und beginnt zu zeichnen. Mit dem Bewusstsein, dass die Spitze des Bleistiftes der wesentlichste Punkt ist, auf den ihr euch konzentriert. Darauf, wie der Bleistift auf das Papier aufdrückt. Die Musik lenkt und leitet euch. Fließt die Linie? Oder schwingt sie? Gibt die Musik Rhythmen vor? Wechseln die Instrumente? Ist es laut oder leise? Ist es dramatisch, weil sich gerade ein Gewitter abspielt, oder sind Vogelstimmen zu hören, die der Komponist da eingebaut hat, oder ist es das Geräusch von Wasser? Alle diese Phänomene werden sich in eurer Linie widerspiegeln. Ganz anders, als ihr erwartet. Aber ganz bestimmt.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><br/>Der Sommer lädt uns zu folgender Übung ein. Es gibt wundervolle Musikthemen zum Sommer. Einerseits aus der klassischen Musik, die ganz eindeutig das Thema oder den Titel Sommer haben. Wie der Sommernachtstraum von Mendelssohn oder die Vier Jahreszeiten von Vivaldi. Andererseits gibt es auch Chansons, wie „La Mer“ zum Beispiel. Es gibt unendlich viele andere Möglichkeiten, ob es nun Volksmusik oder Pop oder Rap oder Jazz ist. Es kann auch ein unerwartetes Lied sein, das eure Sommermelodie ist. Die Melodie, als ihr jung wart, vielleicht aus eurem ersten Urlaub am See oder als ihr euch mit Freunden getroffen habt, und ihr verbindet diese wunderbare Zeit mit einer bestimmten Musik. <br/><br/>Erinnert euch, was war das? Diese Erinnerung und dieses Gefühl sind etwas sehr Ausgiebiges. Also besorgt euch diese Musik, aus dem Internet, aus den alten Schallplatten oder CDs. Diese Musik muss euch ganz besonders am Herzen liegen. Und mit eurem Sommergefühl zu tun haben. Und dann schließt ihr die Augen und hört die Musik. Ihr habt also ein Blatt Papier und einen gespitzten Bleistift vorbereitet, schließt die Augen und lasst euch im Hören auf die Musik ein. Und dann spürt ihr euch, wie ihr dort sitzt. Ihr schwebt in der Musik. Ihr nehmt euch im Hören der Musik wahr. Eure Gefühle, eure Gedanken, euren Körper, so wie es sich gerade anfühlt. Nehmt euch selbst mit der Musik des Sommers wahr. Irgendwann kommt der Impuls und ihr folgt dem Impuls und beginnt zu zeichnen. Mit dem Bewusstsein, dass die Spitze des Bleistiftes der wesentlichste Punkt ist, auf den ihr euch konzentriert. Darauf, wie der Bleistift auf das Papier aufdrückt. Die Musik lenkt und leitet euch. Fließt die Linie? Oder schwingt sie? Gibt die Musik Rhythmen vor? Wechseln die Instrumente? Ist es laut oder leise? Ist es dramatisch, weil sich gerade ein Gewitter abspielt, oder sind Vogelstimmen zu hören, die der Komponist da eingebaut hat, oder ist es das Geräusch von Wasser? Alle diese Phänomene werden sich in eurer Linie widerspiegeln. Ganz anders, als ihr erwartet. Aber ganz bestimmt.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Rose</itunes:title>
    <title>Die Rose</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Der Beginn des Sommers ist in unseren Breiten durch die Rosenblüte markiert. Einige Arten blühen nur einmal und intensiv. Manche blühen das ganze Jahr über, bis zum Frost. So lange ist die Rose dann in den Gärten zu sehen. Die Rose hat eine gewaltige Kulturgeschichte. Sie taucht 3.000 - 4.000 v. Chr. bereits in China und in Babylonien auf. Von dort hat sie sich in Ägypten, bei den Griechen und natürlich bei den Römern fortgesetzt. In der griechischen Antike kommt die Rose immer wieder vor, es...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Der Beginn des Sommers ist in unseren Breiten durch die Rosenblüte markiert. Einige Arten blühen nur einmal und intensiv. Manche blühen das ganze Jahr über, bis zum Frost. So lange ist die Rose dann in den Gärten zu sehen. Die Rose hat eine gewaltige Kulturgeschichte. Sie taucht 3.000 - 4.000 v. Chr. bereits in China und in Babylonien auf. Von dort hat sie sich in Ägypten, bei den Griechen und natürlich bei den Römern fortgesetzt. In der griechischen Antike kommt die Rose immer wieder vor, es gab einen richtigen Rosenkult und die Rose wurde als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Die Perser haben das Rosenöl erfunden. In Asien hat die Rose eine hohe heilige, rituelle Kraft. Auch bei uns ist die Rose sehr beliebt, und hat nicht nur eine tief mythologische Bedeutung, sondern sie findet sich auch in der Architektur, in Märchen, wie „Dornröschen“ oder „Schneeweißchen und Rosenrot“, in Symbolen, in Liedern und in Gedichten – von Goethe gibt es eine ganze Reihe. Also es ist eine unglaubliche Geschichte, die solch eine Blüte der Menschheit in vielen Facetten schenkt. Natürlich ist auch die Kunstgeschichte voller Rosen. In erster Linie haben Rosen dort immer die Bedeutung von Liebe. Wenn wir jemandem eine Liebeserklärung machen wollen, dann schenken wir eine Rose. Aber sie enthält auch den Schmerz, die Dornen. Da sind oft Liebe und Schmerz sozusagen auf einer Ebene, oder der Liebe folgt der Schmerz. Das kennen wir aus unserem Leben. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Der Beginn des Sommers ist in unseren Breiten durch die Rosenblüte markiert. Einige Arten blühen nur einmal und intensiv. Manche blühen das ganze Jahr über, bis zum Frost. So lange ist die Rose dann in den Gärten zu sehen. Die Rose hat eine gewaltige Kulturgeschichte. Sie taucht 3.000 - 4.000 v. Chr. bereits in China und in Babylonien auf. Von dort hat sie sich in Ägypten, bei den Griechen und natürlich bei den Römern fortgesetzt. In der griechischen Antike kommt die Rose immer wieder vor, es gab einen richtigen Rosenkult und die Rose wurde als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Die Perser haben das Rosenöl erfunden. In Asien hat die Rose eine hohe heilige, rituelle Kraft. Auch bei uns ist die Rose sehr beliebt, und hat nicht nur eine tief mythologische Bedeutung, sondern sie findet sich auch in der Architektur, in Märchen, wie „Dornröschen“ oder „Schneeweißchen und Rosenrot“, in Symbolen, in Liedern und in Gedichten – von Goethe gibt es eine ganze Reihe. Also es ist eine unglaubliche Geschichte, die solch eine Blüte der Menschheit in vielen Facetten schenkt. Natürlich ist auch die Kunstgeschichte voller Rosen. In erster Linie haben Rosen dort immer die Bedeutung von Liebe. Wenn wir jemandem eine Liebeserklärung machen wollen, dann schenken wir eine Rose. Aber sie enthält auch den Schmerz, die Dornen. Da sind oft Liebe und Schmerz sozusagen auf einer Ebene, oder der Liebe folgt der Schmerz. Das kennen wir aus unserem Leben. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Das Quadrat</itunes:title>
    <title>Das Quadrat</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In den letzten Impulsen haben wir ausführlich über den Punkt und damit auch über die runde Form, nachgedacht, zeichnerisch nachgedacht. In dieser Übung gehen wir einen Schritt weiter, indem wir überlegen, was in einem Kreis Platz hat. Definitiv steckt in einem Kreis ein Quadrat. Es lassen sich die vier äußersten Pole innerhalb des Kreises mit gleich langen Linien verbinden und dadurch entsteht ein Quadrat. Ihr kennt diese Bilder von Leonarda da Vinci, wo er den vitruvianischen Menschen in ein...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In den letzten Impulsen haben wir ausführlich über den Punkt und damit auch über die runde Form, nachgedacht, zeichnerisch nachgedacht. In dieser Übung gehen wir einen Schritt weiter, indem wir überlegen, was in einem Kreis Platz hat. Definitiv steckt in einem Kreis ein Quadrat. Es lassen sich die vier äußersten Pole innerhalb des Kreises mit gleich langen Linien verbinden und dadurch entsteht ein Quadrat. Ihr kennt diese Bilder von Leonarda da Vinci, wo er den vitruvianischen Menschen in einen Kreis zeichnet und im Kreis ein Quadrat bildet. Bei diesem vitruvianischen Menschen ist der Mittelpunkt des Kreises genau dort, wo der Nabel ist. Hingegen bilden den Mittelpunkt des Quadrates in diesen Zeichnungen des vitruvianischen Menschen die Geschlechtsorgane. In der übersetzten Bedeutung meint das, dass das Quadrat erdgebunden ist, weil unmittelbar das Zentrum die Zeugung ist. Deswegen ist das Quadrat ein materielles Symbol, das heißt, es bildet die Erfahrung zur Materie, zum Erdgewordenen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Impulsen haben wir ausführlich über den Punkt und damit auch über die runde Form, nachgedacht, zeichnerisch nachgedacht. In dieser Übung gehen wir einen Schritt weiter, indem wir überlegen, was in einem Kreis Platz hat. Definitiv steckt in einem Kreis ein Quadrat. Es lassen sich die vier äußersten Pole innerhalb des Kreises mit gleich langen Linien verbinden und dadurch entsteht ein Quadrat. Ihr kennt diese Bilder von Leonarda da Vinci, wo er den vitruvianischen Menschen in einen Kreis zeichnet und im Kreis ein Quadrat bildet. Bei diesem vitruvianischen Menschen ist der Mittelpunkt des Kreises genau dort, wo der Nabel ist. Hingegen bilden den Mittelpunkt des Quadrates in diesen Zeichnungen des vitruvianischen Menschen die Geschlechtsorgane. In der übersetzten Bedeutung meint das, dass das Quadrat erdgebunden ist, weil unmittelbar das Zentrum die Zeugung ist. Deswegen ist das Quadrat ein materielles Symbol, das heißt, es bildet die Erfahrung zur Materie, zum Erdgewordenen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Sonne</itunes:title>
    <title>Die Sonne</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Vielleicht hat der Punkt in euren Arbeiten schon eine gewisse Variation eingenommen und ihr habt Arbeiten entwickelt, die wirklich vom wörtlichen Punkt am Ende einer geschriebenen Zeile ausgehen oder von Schnittpunkten, wo sich Linien kreuzen und im Zentrum einen Punkt bilden, oder auch eine große Kreisfläche. Das ist eine sehr gute Angelegenheit. Der größte Punkt aus der Sicht unseres Planeten ist die Sonne. Die Sonne ist besonders in der Kunstgeschichte von sehr großem Interesse. Es finden ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Vielleicht hat der Punkt in euren Arbeiten schon eine gewisse Variation eingenommen und ihr habt Arbeiten entwickelt, die wirklich vom wörtlichen Punkt am Ende einer geschriebenen Zeile ausgehen oder von Schnittpunkten, wo sich Linien kreuzen und im Zentrum einen Punkt bilden, oder auch eine große Kreisfläche. Das ist eine sehr gute Angelegenheit. Der größte Punkt aus der Sicht unseres Planeten ist die Sonne. Die Sonne ist besonders in der Kunstgeschichte von sehr großem Interesse. Es finden sich wunderbare Sonnen in den Kulturen der lateinamerikanischen Malerei, in Darstellungen der Maya und der Inka, weil die Sonne eine Kraft ist, die sozusagen von göttlichen Wesen gegeben ist. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hat der Punkt in euren Arbeiten schon eine gewisse Variation eingenommen und ihr habt Arbeiten entwickelt, die wirklich vom wörtlichen Punkt am Ende einer geschriebenen Zeile ausgehen oder von Schnittpunkten, wo sich Linien kreuzen und im Zentrum einen Punkt bilden, oder auch eine große Kreisfläche. Das ist eine sehr gute Angelegenheit. Der größte Punkt aus der Sicht unseres Planeten ist die Sonne. Die Sonne ist besonders in der Kunstgeschichte von sehr großem Interesse. Es finden sich wunderbare Sonnen in den Kulturen der lateinamerikanischen Malerei, in Darstellungen der Maya und der Inka, weil die Sonne eine Kraft ist, die sozusagen von göttlichen Wesen gegeben ist. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Abstraktion – Denken und Verstehen</itunes:title>
    <title>Abstraktion – Denken und Verstehen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mit dem Thema Natur und Abstraktion gibt es ein weites Feld zu beackern, das abgesehen vom Studium der Natur und der daraus abzuleitenden Abstraktionsleistung sehr stark das Metaphysische berührt. Wenn wir von Abstraktion sprechen, haben wir eine gewisse Vielfalt an Möglichkeiten, Abstraktion zu definieren. Das macht bis heute Probleme. Denn, was ist eigentlich Abstraktion? Wenn wir zum Wörterbuch greifen, sehen wir: „Abstraktion, lateinisch abstractus, abgezogen. Oder abstrahere, abziehen, e...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mit dem Thema Natur und Abstraktion gibt es ein weites Feld zu beackern, das abgesehen vom Studium der Natur und der daraus abzuleitenden Abstraktionsleistung sehr stark das Metaphysische berührt. Wenn wir von Abstraktion sprechen, haben wir eine gewisse Vielfalt an Möglichkeiten, Abstraktion zu definieren. Das macht bis heute Probleme. Denn, was ist eigentlich Abstraktion? Wenn wir zum Wörterbuch greifen, sehen wir: „Abstraktion, lateinisch abstractus, abgezogen. Oder abstrahere, abziehen, entfernen, trennen.“ Da haben wir noch keine Vorstellung, was das meint. Dennoch sind diese Begriffe ziemlich treffend, weil wir bei Abstraktion ständig auch von Reduktion sprechen. Wenn wir etwa sagen, wir lassen so viel weg wie nur möglich, um den größtmöglichen Ausdruck zu erreichen. Im Abstraktionsvorgang lassen wir also Dinge weg, um zu einer Allgemeingültigkeit zu kommen.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Thema Natur und Abstraktion gibt es ein weites Feld zu beackern, das abgesehen vom Studium der Natur und der daraus abzuleitenden Abstraktionsleistung sehr stark das Metaphysische berührt. Wenn wir von Abstraktion sprechen, haben wir eine gewisse Vielfalt an Möglichkeiten, Abstraktion zu definieren. Das macht bis heute Probleme. Denn, was ist eigentlich Abstraktion? Wenn wir zum Wörterbuch greifen, sehen wir: „Abstraktion, lateinisch abstractus, abgezogen. Oder abstrahere, abziehen, entfernen, trennen.“ Da haben wir noch keine Vorstellung, was das meint. Dennoch sind diese Begriffe ziemlich treffend, weil wir bei Abstraktion ständig auch von Reduktion sprechen. Wenn wir etwa sagen, wir lassen so viel weg wie nur möglich, um den größtmöglichen Ausdruck zu erreichen. Im Abstraktionsvorgang lassen wir also Dinge weg, um zu einer Allgemeingültigkeit zu kommen.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Der Punkt</itunes:title>
    <title>Der Punkt</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Die Aufgabe mit der elementaren Ordnung habt ihr in den beiden vorangegangenen Impulsen schon gelöst und dabei gemerkt, dass damit die Grundlagen jeder Komposition, die grundlegenden Fragen der Komposition geübt und eingefühlt werden. So möchte ich in diesem Impuls noch ein bisschen ins Detail dieser Übung gehen, und zwar mit dem Punkt. Leonardo da Vinci sagt: „der Anfang zur Wissenschaft der Malerei ist der Punkt.“ Das ist interessant, weil einem Punkt meistens nicht viel Bedeutung zumessen ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Die Aufgabe mit der elementaren Ordnung habt ihr in den beiden vorangegangenen Impulsen schon gelöst und dabei gemerkt, dass damit die Grundlagen jeder Komposition, die grundlegenden Fragen der Komposition geübt und eingefühlt werden. So möchte ich in diesem Impuls noch ein bisschen ins Detail dieser Übung gehen, und zwar mit dem Punkt. Leonardo da Vinci sagt: „der Anfang zur Wissenschaft der Malerei ist der Punkt.“ Das ist interessant, weil einem Punkt meistens nicht viel Bedeutung zumessen wird. Aber der Punkt ist sehr vieldeutig. Als Punkt kann man einen Punkt am Ende des Satzes verstehen. Oder auch eine richtige Kreisfläche, die sich am Bild wie ein Punkt auswirkt. Es kann ein heller Punkt sein, ein dunkler, ein farbiger. Es kann ein Schnittpunkt von Linien sein. Es kann die Steigerung eines Tons sein, bei welchem am Ende ein Punkt steht. Es kann ein Kraftpunkt sein und es kann ein Treffpunkt sein, ein Treffpunkt von farbigen und strukturellen Flächen. Jeder Punkt ist also ein Kraftzentrum. Im Grunde genommen ist es eine Macht, die der Punkt behauptet, und diese behauptet er dann, wenn der richtige Platz des Punktes in Bezug auf das gesamte Blatt und eben der Nachbarpunkte einen Dialog mit der eigenen Größe und der Intensität bildet. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufgabe mit der elementaren Ordnung habt ihr in den beiden vorangegangenen Impulsen schon gelöst und dabei gemerkt, dass damit die Grundlagen jeder Komposition, die grundlegenden Fragen der Komposition geübt und eingefühlt werden. So möchte ich in diesem Impuls noch ein bisschen ins Detail dieser Übung gehen, und zwar mit dem Punkt. Leonardo da Vinci sagt: „der Anfang zur Wissenschaft der Malerei ist der Punkt.“ Das ist interessant, weil einem Punkt meistens nicht viel Bedeutung zumessen wird. Aber der Punkt ist sehr vieldeutig. Als Punkt kann man einen Punkt am Ende des Satzes verstehen. Oder auch eine richtige Kreisfläche, die sich am Bild wie ein Punkt auswirkt. Es kann ein heller Punkt sein, ein dunkler, ein farbiger. Es kann ein Schnittpunkt von Linien sein. Es kann die Steigerung eines Tons sein, bei welchem am Ende ein Punkt steht. Es kann ein Kraftpunkt sein und es kann ein Treffpunkt sein, ein Treffpunkt von farbigen und strukturellen Flächen. Jeder Punkt ist also ein Kraftzentrum. Im Grunde genommen ist es eine Macht, die der Punkt behauptet, und diese behauptet er dann, wenn der richtige Platz des Punktes in Bezug auf das gesamte Blatt und eben der Nachbarpunkte einen Dialog mit der eigenen Größe und der Intensität bildet. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 27 May 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Elementare Ordnungen Teil 2</itunes:title>
    <title>Elementare Ordnungen Teil 2</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Im letzten Impuls habe ich über die elementaren Ordnungen gesprochen. Diese Grundordnung ist sehr wichtig für den Aufbau der Zeichnung oder des Bildes, das viele Möglichkeiten gibt, weiter zu bauen, weil sich das Gefühl für die Bildentwicklung verfeinert. Wo sind die Elemente kumuliert und welche Ordnung ergibt sich daraus? Wenn ihr diese Ordnungsübung genau durchdenkt und praktiziert, werdet ihr mehr Sicherheit in der Aufteilung und in der Verteilung der Elemente im Bild bekommen. Auch in de...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Im letzten Impuls habe ich über die elementaren Ordnungen gesprochen. Diese Grundordnung ist sehr wichtig für den Aufbau der Zeichnung oder des Bildes, das viele Möglichkeiten gibt, weiter zu bauen, weil sich das Gefühl für die Bildentwicklung verfeinert. Wo sind die Elemente kumuliert und welche Ordnung ergibt sich daraus? Wenn ihr diese Ordnungsübung genau durchdenkt und praktiziert, werdet ihr mehr Sicherheit in der Aufteilung und in der Verteilung der Elemente im Bild bekommen. Auch in der Natur, aus jeder Form der Natur, sind geometrische Formen ableitbar, auf verschiedene Art und Weise. In der vorangegangenen Übung habt ihr nun schon die geometrischen Grundformen geübt, wie sie sich auf einem Bild verteilen können. Das könnt ihr nun vertiefen und mit Formen der Natur verbinden.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Impuls habe ich über die elementaren Ordnungen gesprochen. Diese Grundordnung ist sehr wichtig für den Aufbau der Zeichnung oder des Bildes, das viele Möglichkeiten gibt, weiter zu bauen, weil sich das Gefühl für die Bildentwicklung verfeinert. Wo sind die Elemente kumuliert und welche Ordnung ergibt sich daraus? Wenn ihr diese Ordnungsübung genau durchdenkt und praktiziert, werdet ihr mehr Sicherheit in der Aufteilung und in der Verteilung der Elemente im Bild bekommen. Auch in der Natur, aus jeder Form der Natur, sind geometrische Formen ableitbar, auf verschiedene Art und Weise. In der vorangegangenen Übung habt ihr nun schon die geometrischen Grundformen geübt, wie sie sich auf einem Bild verteilen können. Das könnt ihr nun vertiefen und mit Formen der Natur verbinden.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 20 May 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Elementare Ordnungen Teil 1</itunes:title>
    <title>Elementare Ordnungen Teil 1</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Was ist eine elementare Ordnung in einem Bild? Es gibt die horizontale Ordnung, die vertikale Ordnung, die diagonale Ordnung, und dann die Mischformen. Horizontal-vertikal, horizontal-diagonal, vertikal-diagonal, diagonal-diagonal, horizontal-vertikal-diagonal und natürlich auch zirkulär. Wie gestaltet ihr das? Zeichnet euch auf eurem Zeichenblatt Felder ein, teilt es zum Beispiel in neun Quadrate, um in jedem Quadrat eine dieser Ordnungen auszuprobieren. Studiert in dieser Übung diese elemen...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Was ist eine elementare Ordnung in einem Bild? Es gibt die horizontale Ordnung, die vertikale Ordnung, die diagonale Ordnung, und dann die Mischformen. Horizontal-vertikal, horizontal-diagonal, vertikal-diagonal, diagonal-diagonal, horizontal-vertikal-diagonal und natürlich auch zirkulär. Wie gestaltet ihr das? Zeichnet euch auf eurem Zeichenblatt Felder ein, teilt es zum Beispiel in neun Quadrate, um in jedem Quadrat eine dieser Ordnungen auszuprobieren. Studiert in dieser Übung diese elementaren Ordnungen für euch und probiert sie aus, damit ihr sie dann auch anzuwenden versteht. Man ist sonst sehr versucht, immer wieder dieselbe Ordnung anzuwenden. Deshalb diese Übung, in der ihr den Hell-Dunkel-Kontrast als Masse in dieser elementaren Ordnung mit vielen kleinen Strichen definiert, sodass ihr sehr schöne Flächen erzeugt. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eine elementare Ordnung in einem Bild? Es gibt die horizontale Ordnung, die vertikale Ordnung, die diagonale Ordnung, und dann die Mischformen. Horizontal-vertikal, horizontal-diagonal, vertikal-diagonal, diagonal-diagonal, horizontal-vertikal-diagonal und natürlich auch zirkulär. Wie gestaltet ihr das? Zeichnet euch auf eurem Zeichenblatt Felder ein, teilt es zum Beispiel in neun Quadrate, um in jedem Quadrat eine dieser Ordnungen auszuprobieren. Studiert in dieser Übung diese elementaren Ordnungen für euch und probiert sie aus, damit ihr sie dann auch anzuwenden versteht. Man ist sonst sehr versucht, immer wieder dieselbe Ordnung anzuwenden. Deshalb diese Übung, in der ihr den Hell-Dunkel-Kontrast als Masse in dieser elementaren Ordnung mit vielen kleinen Strichen definiert, sodass ihr sehr schöne Flächen erzeugt. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 13 May 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Abstraktion durch Vergrößerung</itunes:title>
    <title>Abstraktion durch Vergrößerung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben zum Thema Natur und Abstraktion nun einige Wege beschritten, wie das geht, in eine abstraktere Form zu kommen. In diesem Impuls schlage ich euch eine explizit vor, die wir schon kurz angesprochen haben, und zwar ist das die Vergrößerung. Ihr könnt ein Ding aus der Natur, ein ganz realistisches Ding aus der Natur, so vergrößern, dass die Betrachterin oder der Betrachter nicht mehr den Zusammenhang herstellen kann, worum es geht, und trotzdem sind die Konturen aus der Natur entnommen....]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben zum Thema Natur und Abstraktion nun einige Wege beschritten, wie das geht, in eine abstraktere Form zu kommen. In diesem Impuls schlage ich euch eine explizit vor, die wir schon kurz angesprochen haben, und zwar ist das die Vergrößerung. Ihr könnt ein Ding aus der Natur, ein ganz realistisches Ding aus der Natur, so vergrößern, dass die Betrachterin oder der Betrachter nicht mehr den Zusammenhang herstellen kann, worum es geht, und trotzdem sind die Konturen aus der Natur entnommen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben zum Thema Natur und Abstraktion nun einige Wege beschritten, wie das geht, in eine abstraktere Form zu kommen. In diesem Impuls schlage ich euch eine explizit vor, die wir schon kurz angesprochen haben, und zwar ist das die Vergrößerung. Ihr könnt ein Ding aus der Natur, ein ganz realistisches Ding aus der Natur, so vergrößern, dass die Betrachterin oder der Betrachter nicht mehr den Zusammenhang herstellen kann, worum es geht, und trotzdem sind die Konturen aus der Natur entnommen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 06 May 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Milzkraut</itunes:title>
    <title>Milzkraut</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Milzkraut ist eine Pflanze, die besonders im Frühling im Wald blüht, meist an den Rändern der Wege, dort, wo es feucht ist. Es ist ein Frühlingsgewächs, das oft unbeachtet ist; man sieht es und erkennt es zwar, aber man schenkt ihm keine besondere Aufmerksamkeit. In der Kunstgeschichte kommt es nicht vor und wenn man es findet, gibt man es wahrscheinlich nicht in eine Vase. Dennoch ist es ein Gewächs, von dem ich meine, dass es uns viel lehren kann. ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Das Milzkraut ist eine Pflanze, die besonders im Frühling im Wald blüht, meist an den Rändern der Wege, dort, wo es feucht ist. Es ist ein Frühlingsgewächs, das oft unbeachtet ist; man sieht es und erkennt es zwar, aber man schenkt ihm keine besondere Aufmerksamkeit. In der Kunstgeschichte kommt es nicht vor und wenn man es findet, gibt man es wahrscheinlich nicht in eine Vase. Dennoch ist es ein Gewächs, von dem ich meine, dass es uns viel lehren kann.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Das Milzkraut ist eine Pflanze, die besonders im Frühling im Wald blüht, meist an den Rändern der Wege, dort, wo es feucht ist. Es ist ein Frühlingsgewächs, das oft unbeachtet ist; man sieht es und erkennt es zwar, aber man schenkt ihm keine besondere Aufmerksamkeit. In der Kunstgeschichte kommt es nicht vor und wenn man es findet, gibt man es wahrscheinlich nicht in eine Vase. Dennoch ist es ein Gewächs, von dem ich meine, dass es uns viel lehren kann.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Veilchen</itunes:title>
    <title>Veilchen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben gesehen, dass Zeichnungen, wenn sie linear angelegt sind, eine ganz andere Spannung erhalten, als wenn sie flächig sind. Deswegen bestärke ich euch sehr in den Linien. Die Linien sind das grundlegende Medium für die Zeichnung, der Ausdruck einer Linie ist die Königsdisziplin in der Zeichnung. In diesem Impuls üben wir den Ausdruck der Linie mit den Veilchen.  ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben gesehen, dass Zeichnungen, wenn sie linear angelegt sind, eine ganz andere Spannung erhalten, als wenn sie flächig sind. Deswegen bestärke ich euch sehr in den Linien. Die Linien sind das grundlegende Medium für die Zeichnung, der Ausdruck einer Linie ist die Königsdisziplin in der Zeichnung. In diesem Impuls üben wir den Ausdruck der Linie mit den Veilchen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben gesehen, dass Zeichnungen, wenn sie linear angelegt sind, eine ganz andere Spannung erhalten, als wenn sie flächig sind. Deswegen bestärke ich euch sehr in den Linien. Die Linien sind das grundlegende Medium für die Zeichnung, der Ausdruck einer Linie ist die Königsdisziplin in der Zeichnung. In diesem Impuls üben wir den Ausdruck der Linie mit den Veilchen. </p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Das Nest – Form, Struktur, Proportion</itunes:title>
    <title>Das Nest – Form, Struktur, Proportion</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wir haben im vergangenen Impuls das Thema Ei besprochen und wenn wir uns mit dem Ei beschäftigen, dann ist natürlich das Nest nicht weit. Denn wenn das Ei von Vögeln gelegt werden soll, so braucht es einen Schutz und das ist eben das Nest. Der Begriff Nest wird metaphorisch sehr stark in der Bezeichnung für Geborgenheit verwendet. Für eine angenehme Heimeligkeit, für eine Geborgenheit und Wärme spendende Gemeinschaft, also für Familie, Lebensgemeinschaften, Gemeinden, Gruppen, wo eine liebevo...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Wir haben im vergangenen Impuls das Thema Ei besprochen und wenn wir uns mit dem Ei beschäftigen, dann ist natürlich das Nest nicht weit. Denn wenn das Ei von Vögeln gelegt werden soll, so braucht es einen Schutz und das ist eben das Nest. Der Begriff Nest wird metaphorisch sehr stark in der Bezeichnung für Geborgenheit verwendet. Für eine angenehme Heimeligkeit, für eine Geborgenheit und Wärme spendende Gemeinschaft, also für Familie, Lebensgemeinschaften, Gemeinden, Gruppen, wo eine liebevolle, nette, warme Atmosphäre herrscht, in der man sich geborgen fühlt. Auch auf eine bestimmte Art gestaltete Räume, werden manchmal so empfunden, als ob sie ein Nest wären. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben im vergangenen Impuls das Thema Ei besprochen und wenn wir uns mit dem Ei beschäftigen, dann ist natürlich das Nest nicht weit. Denn wenn das Ei von Vögeln gelegt werden soll, so braucht es einen Schutz und das ist eben das Nest. Der Begriff Nest wird metaphorisch sehr stark in der Bezeichnung für Geborgenheit verwendet. Für eine angenehme Heimeligkeit, für eine Geborgenheit und Wärme spendende Gemeinschaft, also für Familie, Lebensgemeinschaften, Gemeinden, Gruppen, wo eine liebevolle, nette, warme Atmosphäre herrscht, in der man sich geborgen fühlt. Auch auf eine bestimmte Art gestaltete Räume, werden manchmal so empfunden, als ob sie ein Nest wären. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Fri, 15 Apr 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Das Ei – Studie von Formen</itunes:title>
    <title>Das Ei – Studie von Formen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Täglich halten wir ein Symbol für das Leben in unseren Händen oder genießen es am Teller. Das ist das Ei. Das Ei ist unmittelbar ein Fruchtbarkeitssymbol, in dem wir das Potential des Lebens vor uns haben, denn das Ei trägt in sich das Potential, dass neues Leben entsteht. Für uns Zeichner*innen ist das Ei in seiner Form interessant, weil es bei näherer Betrachtung eine faszinierende Form hat.  ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Täglich halten wir ein Symbol für das Leben in unseren Händen oder genießen es am Teller. Das ist das Ei. Das Ei ist unmittelbar ein Fruchtbarkeitssymbol, in dem wir das Potential des Lebens vor uns haben, denn das Ei trägt in sich das Potential, dass neues Leben entsteht. Für uns Zeichner*innen ist das Ei in seiner Form interessant, weil es bei näherer Betrachtung eine faszinierende Form hat. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Täglich halten wir ein Symbol für das Leben in unseren Händen oder genießen es am Teller. Das ist das Ei. Das Ei ist unmittelbar ein Fruchtbarkeitssymbol, in dem wir das Potential des Lebens vor uns haben, denn das Ei trägt in sich das Potential, dass neues Leben entsteht. Für uns Zeichner*innen ist das Ei in seiner Form interessant, weil es bei näherer Betrachtung eine faszinierende Form hat. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Transformation von Pflanzen – Tulpe</itunes:title>
    <title>Transformation von Pflanzen – Tulpe</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Schwierige und unsichere Zeiten motivieren die Sorgen von uns allen. Mein Rat lautet deshalb: geht zwischendurch in die Natur und zeichnet! Es ist gerade der Frühling eine so wunderbare Jahreszeit, weil in der Natur täglich eine sichtbare Veränderung festzustellen ist. Da sind Blüten, da sind grüne Teile an den Pflanzen, die beginnen auszutreiben. Mit der Zunahme des Lichts, der Dauer des Lichts am Tag, geht es sehr rasant, dass diese Knospen und Triebe mehr und mehr werden und aufblühen. Ein...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Schwierige und unsichere Zeiten motivieren die Sorgen von uns allen. Mein Rat lautet deshalb: geht zwischendurch in die Natur und zeichnet! Es ist gerade der Frühling eine so wunderbare Jahreszeit, weil in der Natur täglich eine sichtbare Veränderung festzustellen ist. Da sind Blüten, da sind grüne Teile an den Pflanzen, die beginnen auszutreiben. Mit der Zunahme des Lichts, der Dauer des Lichts am Tag, geht es sehr rasant, dass diese Knospen und Triebe mehr und mehr werden und aufblühen. Eine Pflanze, die in sich selbst besonders schöne Transformationen erfährt und erfahren hat, möchte ich in diesem Impuls genauer besprechen. Das ist die Tulpe. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Schwierige und unsichere Zeiten motivieren die Sorgen von uns allen. Mein Rat lautet deshalb: geht zwischendurch in die Natur und zeichnet! Es ist gerade der Frühling eine so wunderbare Jahreszeit, weil in der Natur täglich eine sichtbare Veränderung festzustellen ist. Da sind Blüten, da sind grüne Teile an den Pflanzen, die beginnen auszutreiben. Mit der Zunahme des Lichts, der Dauer des Lichts am Tag, geht es sehr rasant, dass diese Knospen und Triebe mehr und mehr werden und aufblühen. Eine Pflanze, die in sich selbst besonders schöne Transformationen erfährt und erfahren hat, möchte ich in diesem Impuls genauer besprechen. Das ist die Tulpe. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Naturstudie – Heidekraut</itunes:title>
    <title>Naturstudie – Heidekraut</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Dieses Heidekraut nun der Ausgangspunkt für unsere Zeichnung und ich möchte euch einladen, genau auf die Blüten zu schauen. Diese Blütchen sind unglaublich in ihrer Zartheit. Sie sind klein, aber sehr robust. Wenn ihr sie genau anschaut, werdet ihr auch interessante Details in den Blüten finden. Sie haben eben diese wunderschöne blassrosa Farbe, die in der Fläche besonders schön zur Geltung kommt. Schaut euch dieses Gewächs im Detail ganz genau an und macht eine Naturstudie. Nehmt die Freihei...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Dieses Heidekraut nun der Ausgangspunkt für unsere Zeichnung und ich möchte euch einladen, genau auf die Blüten zu schauen. Diese Blütchen sind unglaublich in ihrer Zartheit. Sie sind klein, aber sehr robust. Wenn ihr sie genau anschaut, werdet ihr auch interessante Details in den Blüten finden. Sie haben eben diese wunderschöne blassrosa Farbe, die in der Fläche besonders schön zur Geltung kommt. Schaut euch dieses Gewächs im Detail ganz genau an und macht eine Naturstudie. Nehmt die Freiheit in Anspruch, Teile davon herauszunehmen und diese auf einem Blatt zu studieren.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Heidekraut nun der Ausgangspunkt für unsere Zeichnung und ich möchte euch einladen, genau auf die Blüten zu schauen. Diese Blütchen sind unglaublich in ihrer Zartheit. Sie sind klein, aber sehr robust. Wenn ihr sie genau anschaut, werdet ihr auch interessante Details in den Blüten finden. Sie haben eben diese wunderschöne blassrosa Farbe, die in der Fläche besonders schön zur Geltung kommt. Schaut euch dieses Gewächs im Detail ganz genau an und macht eine Naturstudie. Nehmt die Freiheit in Anspruch, Teile davon herauszunehmen und diese auf einem Blatt zu studieren.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Das Zündholz – Formenkomposition und Struktur</itunes:title>
    <title>Das Zündholz – Formenkomposition und Struktur</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Immer wieder kommt beim Zeichnen das Gefühl auf, das Bild ist nicht spannend genug. Wie kann man das ändern? Das geht durch Proportionen. Sie sind eine gute Möglichkeit, um eine Zeichnung spannend zu machen. Dazu ist zu sagen, dass man diese Proportionen übertreiben muss – viel größer und viel kleiner – um diese Spannung tatsächlich zu bekommen. Und zwar mit einem Ding, das uns heutzutage zwar nicht mehr täglich begegnet, das aber jeder kennt: das ist das Zündholz.   ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Immer wieder kommt beim Zeichnen das Gefühl auf, das Bild ist nicht spannend genug. Wie kann man das ändern? Das geht durch Proportionen. Sie sind eine gute Möglichkeit, um eine Zeichnung spannend zu machen. Dazu ist zu sagen, dass man diese Proportionen übertreiben muss – viel größer und viel kleiner – um diese Spannung tatsächlich zu bekommen. Und zwar mit einem Ding, das uns heutzutage zwar nicht mehr täglich begegnet, das aber jeder kennt: das ist das Zündholz.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt beim Zeichnen das Gefühl auf, das Bild ist nicht spannend genug. Wie kann man das ändern? Das geht durch Proportionen. Sie sind eine gute Möglichkeit, um eine Zeichnung spannend zu machen. Dazu ist zu sagen, dass man diese Proportionen übertreiben muss – viel größer und viel kleiner – um diese Spannung tatsächlich zu bekommen. Und zwar mit einem Ding, das uns heutzutage zwar nicht mehr täglich begegnet, das aber jeder kennt: das ist das Zündholz.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Hoher Berg, kleines Haus - Proportionen</itunes:title>
    <title>Hoher Berg, kleines Haus - Proportionen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Die Aufgabe lautet: ein hoher Berg und ein kleines Haus. Es geht darum, diese Proportion, die zueinander wirkt, zu suchen und nicht die banale Wirklichkeit zu illustrieren. Also nicht wie sonst hinten der hohe Berg, der auf der Zeichnung ganz klein ist, und vorne das Haus und wir können uns denken, dass der Berg höher als das Haus ist. Nein, es ist wörtlich zu nehmen: auf eurem Blatt Papier, egal wie groß es ist, ist der Berg alleinnehmend und das Haus ist ganz klein, das kann wie eine kleine...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Die Aufgabe lautet: ein hoher Berg und ein kleines Haus. Es geht darum, diese Proportion, die zueinander wirkt, zu suchen und nicht die banale Wirklichkeit zu illustrieren. Also nicht wie sonst hinten der hohe Berg, der auf der Zeichnung ganz klein ist, und vorne das Haus und wir können uns denken, dass der Berg höher als das Haus ist. Nein, es ist wörtlich zu nehmen: auf eurem Blatt Papier, egal wie groß es ist, ist der Berg alleinnehmend und das Haus ist ganz klein, das kann wie eine kleine rechteckige Schachtel sein.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufgabe lautet: ein hoher Berg und ein kleines Haus. Es geht darum, diese Proportion, die zueinander wirkt, zu suchen und nicht die banale Wirklichkeit zu illustrieren. Also nicht wie sonst hinten der hohe Berg, der auf der Zeichnung ganz klein ist, und vorne das Haus und wir können uns denken, dass der Berg höher als das Haus ist. Nein, es ist wörtlich zu nehmen: auf eurem Blatt Papier, egal wie groß es ist, ist der Berg alleinnehmend und das Haus ist ganz klein, das kann wie eine kleine rechteckige Schachtel sein.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Linien aus der Natur – Die Buche</itunes:title>
    <title>Linien aus der Natur – Die Buche</title>
    <itunes:summary><![CDATA[In diesem Impuls möchte ich mit euch einen Baum näher betrachten, und zwar die Buche. Gar nicht so sehr in ihrer großen Ausdehnung, sondern einen Blick auf den Stamm werfen, konkret die Rinde genau studieren. Da seht ihr viele Linien, und das ist natürlich ein anregender Ausgangspunkt für eine Linienstudie. Eine Linienstudie, die aus der Buche kommt.  ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich mit euch einen Baum näher betrachten, und zwar die Buche. Gar nicht so sehr in ihrer großen Ausdehnung, sondern einen Blick auf den Stamm werfen, konkret die Rinde genau studieren. Da seht ihr viele Linien, und das ist natürlich ein anregender Ausgangspunkt für eine Linienstudie. Eine Linienstudie, die aus der Buche kommt. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Impuls möchte ich mit euch einen Baum näher betrachten, und zwar die Buche. Gar nicht so sehr in ihrer großen Ausdehnung, sondern einen Blick auf den Stamm werfen, konkret die Rinde genau studieren. Da seht ihr viele Linien, und das ist natürlich ein anregender Ausgangspunkt für eine Linienstudie. Eine Linienstudie, die aus der Buche kommt. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Blickwinkel</itunes:title>
    <title>Blickwinkel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich möchte heute ein weiteres Feld fürs Zeichnen erschließen: den eigenen Blickwinkel. Dieser eigene Blickwinkel, den jeder Mensch in sich trägt, ist eine Gewohnheit, etwas Unbewusstes. Beim Zeichnen schauen wir auf Gegenstände und Dinge und versuchen sie dann in der Zeichnung entsprechend zu lösen. Und da ist es sehr, sehr gut, einmal den Blickwinkel zu ändern. Die Perspektive zu ändern. Die Dinge von einem anderen Winkel aus zu betrachten.    ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ich möchte heute ein weiteres Feld fürs Zeichnen erschließen: den eigenen Blickwinkel. Dieser eigene Blickwinkel, den jeder Mensch in sich trägt, ist eine Gewohnheit, etwas Unbewusstes. Beim Zeichnen schauen wir auf Gegenstände und Dinge und versuchen sie dann in der Zeichnung entsprechend zu lösen. Und da ist es sehr, sehr gut, einmal den Blickwinkel zu ändern. Die Perspektive zu ändern. Die Dinge von einem anderen Winkel aus zu betrachten. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute ein weiteres Feld fürs Zeichnen erschließen: den eigenen Blickwinkel. Dieser eigene Blickwinkel, den jeder Mensch in sich trägt, ist eine Gewohnheit, etwas Unbewusstes. Beim Zeichnen schauen wir auf Gegenstände und Dinge und versuchen sie dann in der Zeichnung entsprechend zu lösen. Und da ist es sehr, sehr gut, einmal den Blickwinkel zu ändern. Die Perspektive zu ändern. Die Dinge von einem anderen Winkel aus zu betrachten. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 25 Feb 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Blick aus dem Fenster</itunes:title>
    <title>Blick aus dem Fenster</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Im Winter verbringen wir viel Zeit in Innenräumen. Vielleicht sind die Tage grau, manchmal schimmert das Blau ein bisschen durch den Nebel und es stimmt uns hoffnungsfroh, wenn wir mehr Licht sehen. Daraus leite ich eine Aufgabe ab, die mit etwas zu tun hat, das wir eigentlich täglich tun, ohne darüber nachzudenken. Es gehört zu unseren normalen Dingen, die wir tun, ohne dass wir uns über ihre ästhetischen Möglichkeiten bewusst werden. Nämlich: der Blick aus dem Fenster.    ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Im Winter verbringen wir viel Zeit in Innenräumen. Vielleicht sind die Tage grau, manchmal schimmert das Blau ein bisschen durch den Nebel und es stimmt uns hoffnungsfroh, wenn wir mehr Licht sehen. Daraus leite ich eine Aufgabe ab, die mit etwas zu tun hat, das wir eigentlich täglich tun, ohne darüber nachzudenken. Es gehört zu unseren normalen Dingen, die wir tun, ohne dass wir uns über ihre ästhetischen Möglichkeiten bewusst werden. Nämlich: der Blick aus dem Fenster. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter verbringen wir viel Zeit in Innenräumen. Vielleicht sind die Tage grau, manchmal schimmert das Blau ein bisschen durch den Nebel und es stimmt uns hoffnungsfroh, wenn wir mehr Licht sehen. Daraus leite ich eine Aufgabe ab, die mit etwas zu tun hat, das wir eigentlich täglich tun, ohne darüber nachzudenken. Es gehört zu unseren normalen Dingen, die wir tun, ohne dass wir uns über ihre ästhetischen Möglichkeiten bewusst werden. Nämlich: der Blick aus dem Fenster. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Vom Dunkel ins Hell</itunes:title>
    <title>Vom Dunkel ins Hell</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ein schöner fließender Übergang soll dabei herauskommen. Das wird vielleicht sogar mehrere Anläufe brauchen. Ihr müsst immer wieder über das Blatt gehen, so dass ihr diesen stufenlosen Übergang bekommt. In der Natur kann man Sonnenuntergänge oder Sonnenaufgänge gut beobachten, wo dieser stufenlose Übergang so ganz zart und zauberhaft von Dunkel nach Hell funktioniert. Diesen Übergang werden wir später auch noch brauchen. Jetzt ist es eine Übung, die sich nur auf den Übergang selbst konzentrie...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Ein schöner fließender Übergang soll dabei herauskommen. Das wird vielleicht sogar mehrere Anläufe brauchen. Ihr müsst immer wieder über das Blatt gehen, so dass ihr diesen stufenlosen Übergang bekommt. In der Natur kann man Sonnenuntergänge oder Sonnenaufgänge gut beobachten, wo dieser stufenlose Übergang so ganz zart und zauberhaft von Dunkel nach Hell funktioniert. Diesen Übergang werden wir später auch noch brauchen. Jetzt ist es eine Übung, die sich nur auf den Übergang selbst konzentriert.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Ein schöner fließender Übergang soll dabei herauskommen. Das wird vielleicht sogar mehrere Anläufe brauchen. Ihr müsst immer wieder über das Blatt gehen, so dass ihr diesen stufenlosen Übergang bekommt. In der Natur kann man Sonnenuntergänge oder Sonnenaufgänge gut beobachten, wo dieser stufenlose Übergang so ganz zart und zauberhaft von Dunkel nach Hell funktioniert. Diesen Übergang werden wir später auch noch brauchen. Jetzt ist es eine Übung, die sich nur auf den Übergang selbst konzentriert.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Zwei Flächen in spannungsvoller Beziehung</itunes:title>
    <title>Zwei Flächen in spannungsvoller Beziehung</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Eine Übung zum absichtslosen Zeichnen mit Konzept. Und zwar: legt auf einem Blatt Papier zwei Rechtecke oder Quadrate an, gleich groß und parallel nebeneinander. Nicht zu klein. Dann kritzelt ihr in das jeweilige Feld hinein. Gerne wieder mit Musik, aber das Ausschlaggebende ist, dass ihr die Linien, die ihr nach der letzten Übung auf euren Blättern hattet, noch mal anschaut. Welche sind besonders schön gelungen? Klar und fein schwingend? Es gibt immer ein paar, die noch schöner sind als der ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Eine Übung zum absichtslosen Zeichnen mit Konzept.<br/>Und zwar: legt auf einem Blatt Papier zwei Rechtecke oder Quadrate an, gleich groß und parallel nebeneinander. Nicht zu klein. Dann kritzelt ihr in das jeweilige Feld hinein. Gerne wieder mit Musik, aber das Ausschlaggebende ist, dass ihr die Linien, die ihr nach der letzten Übung auf euren Blättern hattet, noch mal anschaut. Welche sind besonders schön gelungen? Klar und fein schwingend? Es gibt immer ein paar, die noch schöner sind als der Rest. Und diese ganz besonders gelungenen Linien, auf die baut ihr weiter auf. So, dass die Linie noch feiner und noch feiner wird. Und schließlich begegnen sich diese zwei Felder und es entsteht eine geheimnisvolle Spannung.<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Übung zum absichtslosen Zeichnen mit Konzept.<br/>Und zwar: legt auf einem Blatt Papier zwei Rechtecke oder Quadrate an, gleich groß und parallel nebeneinander. Nicht zu klein. Dann kritzelt ihr in das jeweilige Feld hinein. Gerne wieder mit Musik, aber das Ausschlaggebende ist, dass ihr die Linien, die ihr nach der letzten Übung auf euren Blättern hattet, noch mal anschaut. Welche sind besonders schön gelungen? Klar und fein schwingend? Es gibt immer ein paar, die noch schöner sind als der Rest. Und diese ganz besonders gelungenen Linien, auf die baut ihr weiter auf. So, dass die Linie noch feiner und noch feiner wird. Und schließlich begegnen sich diese zwei Felder und es entsteht eine geheimnisvolle Spannung.<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Wie finde ich ins Zeichnen hinein?</itunes:title>
    <title>Wie finde ich ins Zeichnen hinein?</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Mit der ersten Übung ins Zeichnen hineinkommen, den Willen loslassen und der Intuition vertrauen. Das Kritzeln ist ein kunstvolles Kritzeln. Wir sprechen hier von der Kunst der Zeichnung. Die Kunst der Zeichnung ist immer dort zu finden: in der Kunst der Linie, der Vibration der Linie. ]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Mit der ersten Übung ins Zeichnen hineinkommen, den Willen loslassen und der Intuition vertrauen. Das Kritzeln ist ein kunstvolles Kritzeln. Wir sprechen hier von der Kunst der Zeichnung. Die Kunst der Zeichnung ist immer dort zu finden: in der Kunst der Linie, der Vibration der Linie.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der ersten Übung ins Zeichnen hineinkommen, den Willen loslassen und der Intuition vertrauen. Das Kritzeln ist ein kunstvolles Kritzeln. Wir sprechen hier von der Kunst der Zeichnung. Die Kunst der Zeichnung ist immer dort zu finden: in der Kunst der Linie, der Vibration der Linie.</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Die Zeichenimpulse</itunes:title>
    <title>Die Zeichenimpulse</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Dieser Podcast bietet leicht verständliche Anregungen zum Zeichnen.  Menschen, die zeichnen, schärfen die Wahrnehmung, Konzentration, Sensibilität und natürlich ihre Kreativität – Lebensfreude inklusive.  Die Zeichenimpulse sind eine freundliche Einladung, mit einem Stift auf Papier Linien zu zeichnen. In einfachen Anleitungen kann jede Person mitmachen, es gibt keine Schranken von Vorkenntnissen oder Alter. Zeichnen lädt ein, sich zu fokussieren, die eigene Wahrnehmung und Sensibilität ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Dieser Podcast bietet leicht verständliche Anregungen zum Zeichnen. <br/>Menschen, die zeichnen, schärfen die Wahrnehmung, Konzentration, Sensibilität und natürlich ihre Kreativität – Lebensfreude inklusive.<br/><br/>Die Zeichenimpulse sind eine freundliche Einladung, mit einem Stift auf Papier Linien zu zeichnen. In einfachen Anleitungen kann jede Person mitmachen, es gibt keine Schranken von Vorkenntnissen oder Alter. Zeichnen lädt ein, sich zu fokussieren, die eigene Wahrnehmung und Sensibilität zu verfeinern und kreative Lösungen zu versuchen. Es ist die Qualität der Linie, die im Fokus steht. Jede Zeichnung ist ein Experiment und macht sehr viel Spaß. Zeichnen beginnt damit wie man sich den Arbeitsplatz bereitet, sich vorher streckt und dann hinsetzt und mit der inneren Sammlung eine Entdeckungsreise für das eigene kreative Schaffen unternimmt. <br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Podcast bietet leicht verständliche Anregungen zum Zeichnen. <br/>Menschen, die zeichnen, schärfen die Wahrnehmung, Konzentration, Sensibilität und natürlich ihre Kreativität – Lebensfreude inklusive.<br/><br/>Die Zeichenimpulse sind eine freundliche Einladung, mit einem Stift auf Papier Linien zu zeichnen. In einfachen Anleitungen kann jede Person mitmachen, es gibt keine Schranken von Vorkenntnissen oder Alter. Zeichnen lädt ein, sich zu fokussieren, die eigene Wahrnehmung und Sensibilität zu verfeinern und kreative Lösungen zu versuchen. Es ist die Qualität der Linie, die im Fokus steht. Jede Zeichnung ist ein Experiment und macht sehr viel Spaß. Zeichnen beginnt damit wie man sich den Arbeitsplatz bereitet, sich vorher streckt und dann hinsetzt und mit der inneren Sammlung eine Entdeckungsreise für das eigene kreative Schaffen unternimmt. <br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Luise Kloos</itunes:author>
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    <pubDate>Tue, 18 Jan 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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