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  <title>Podcast des Literarischen Salons</title>

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  <description><![CDATA[Hier findet ihr den Podcast des Literarischen Salons der Leibniz Universität Hannover. ]]></description>
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    <itunes:title>»Verlorene Schäfchen«</itunes:title>
    <title>»Verlorene Schäfchen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Verlorene Schäfchen« Das internationale Debüt des Jahres    Madeline Cash (Autorin)    Auf den ersten Blick wirkt der Debütroman von Madeline Cash wie das Porträt einer spießigen amerikanischen Vorstadtfamilie: Mutter, Vater, drei Töchter. Sonntags Kirche, pubertäre Rebellionen, Ehekrise — vielleicht können sich Familien also doch in ihrem Unglück gleichen? Bis sich die Wege der Familie Flynn mit immer skurrileren Figuren kreuzen. Spätestens mit dem Auftritt der dubiosen Selbsthilf...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Verlorene Schäfchen«</b><br/>Das internationale Debüt des Jahres  <br/><br/><b>Madeline Cash</b> (Autorin)  <br/><br/>Auf den ersten Blick wirkt der Debütroman von Madeline Cash wie das Porträt einer spießigen amerikanischen Vorstadtfamilie: Mutter, Vater, drei Töchter. Sonntags Kirche, pubertäre Rebellionen, Ehekrise — vielleicht können sich Familien also doch in ihrem Unglück gleichen? Bis sich die Wege der Familie Flynn mit immer skurrileren Figuren kreuzen. Spätestens mit dem Auftritt der dubiosen Selbsthilfegruppe »Verlorene Schäfchen«, einer fundamentalistischen Online-Bekanntschaft, dem »Kriegsverbrecher-Wes« und dem verschwörerischen Tech-Milliardär Paul Alabaster wird klar: Dieser maximalistische Roman ist alles andere als spießig! Teils Gaunerkomödie, teils Kultursatire, teils Familiendrama — das gefiel nicht nur den US-Indie-Bestsellerlisten, sondern auch dem Literarischen Quartett. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> fragt den Rising Star nach schwarzen Schafen und nach dem Zustand der amerikanischen Bürgerfamilie.<br/>Die deutschen Passagen liest <b>Stella Hilb</b> vom Schauspiel Hannover. </p><p>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Verlorene Schäfchen«</b><br/>Das internationale Debüt des Jahres  <br/><br/><b>Madeline Cash</b> (Autorin)  <br/><br/>Auf den ersten Blick wirkt der Debütroman von Madeline Cash wie das Porträt einer spießigen amerikanischen Vorstadtfamilie: Mutter, Vater, drei Töchter. Sonntags Kirche, pubertäre Rebellionen, Ehekrise — vielleicht können sich Familien also doch in ihrem Unglück gleichen? Bis sich die Wege der Familie Flynn mit immer skurrileren Figuren kreuzen. Spätestens mit dem Auftritt der dubiosen Selbsthilfegruppe »Verlorene Schäfchen«, einer fundamentalistischen Online-Bekanntschaft, dem »Kriegsverbrecher-Wes« und dem verschwörerischen Tech-Milliardär Paul Alabaster wird klar: Dieser maximalistische Roman ist alles andere als spießig! Teils Gaunerkomödie, teils Kultursatire, teils Familiendrama — das gefiel nicht nur den US-Indie-Bestsellerlisten, sondern auch dem Literarischen Quartett. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> fragt den Rising Star nach schwarzen Schafen und nach dem Zustand der amerikanischen Bürgerfamilie.<br/>Die deutschen Passagen liest <b>Stella Hilb</b> vom Schauspiel Hannover. </p><p>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der amerikanische Albtraum«</itunes:title>
    <title>»Der amerikanische Albtraum«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Der amerikanische Albtraum« Trump &amp; Co: Sie hören nicht auf, wir hören zu    Klaus Brinkbäumer (Autor, Journalist)   Really? Schon wieder Donald Trump? Ja, es ist ein Problem, diesem grotesken Opa ständig und noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken – während der sein Land ganz offenbar in den Neo-Faschismus präsidieren will. Und ja: Erst im letzten Programm war »OK, America?«-Podcasterin Rieke Havertz im Salon. Trotz aller Fassungs- und auch Ratlosigkeit über Trumps Wiederwahl: Die Fra...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der amerikanische Albtraum«</b><br/>Trump &amp; Co: Sie hören nicht auf, wir hören zu  <br/><b><br/>Klaus Brinkbäumer </b>(Autor, Journalist) <br/><br/>Really? Schon wieder Donald Trump? Ja, es ist ein Problem, diesem grotesken Opa ständig und noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken – während der sein Land ganz offenbar in den Neo-Faschismus präsidieren will. Und ja: Erst im letzten Programm war »OK, America?«-Podcasterin Rieke Havertz im Salon. Trotz aller Fassungs- und auch Ratlosigkeit über Trumps Wiederwahl: Die Frage, ob dieser ein Faschist sei, mochte unsere Gästin da noch nicht bejahen. Das war im No-<br/>vember. Inzwischen sind wir allerdings schon wieder weiter: einen völkerrechtswidrigen Angriff auf einen fremden Staat, Kriegs- und Kaufdrohungen an einen anderen, tödliche Staatsgewalt gegen die eigene Bevölkerung … <em>Der amerikanische Albtraum</em> heißt das neue Buch von Klaus Brinkbäumer, dem Co-Host von »OK, America?«. Brinkbäumer, ehemaliger Spiegel-Chefredakteur und langjähriger USA-Korrespondent, hat sein Buch jetzt ganz eindeutig untertitelt: »Faschismus made in USA.« Hört sich nicht an, als sei Trump allein das Problem, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.   </p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der amerikanische Albtraum«</b><br/>Trump &amp; Co: Sie hören nicht auf, wir hören zu  <br/><b><br/>Klaus Brinkbäumer </b>(Autor, Journalist) <br/><br/>Really? Schon wieder Donald Trump? Ja, es ist ein Problem, diesem grotesken Opa ständig und noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken – während der sein Land ganz offenbar in den Neo-Faschismus präsidieren will. Und ja: Erst im letzten Programm war »OK, America?«-Podcasterin Rieke Havertz im Salon. Trotz aller Fassungs- und auch Ratlosigkeit über Trumps Wiederwahl: Die Frage, ob dieser ein Faschist sei, mochte unsere Gästin da noch nicht bejahen. Das war im No-<br/>vember. Inzwischen sind wir allerdings schon wieder weiter: einen völkerrechtswidrigen Angriff auf einen fremden Staat, Kriegs- und Kaufdrohungen an einen anderen, tödliche Staatsgewalt gegen die eigene Bevölkerung … <em>Der amerikanische Albtraum</em> heißt das neue Buch von Klaus Brinkbäumer, dem Co-Host von »OK, America?«. Brinkbäumer, ehemaliger Spiegel-Chefredakteur und langjähriger USA-Korrespondent, hat sein Buch jetzt ganz eindeutig untertitelt: »Faschismus made in USA.« Hört sich nicht an, als sei Trump allein das Problem, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.   </p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>»Stern und Kosmos« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Stern und Kosmos«  ›Sieh den Himmel‹ — Astrale Begeisterung in der Lyrik um 1900   Sophie-C. Hartisch (Literaturwissenschaftlerin)  »Sieh den Himmel«, so beginnt Rilke das XI. seiner Sonette an Orpheus. Das tun wir und platzieren Mythologisches im Sternenrund, ist der Himmel uns doch fiktionaler wie epistemischer Raum geworden. Mehr noch, Rilkes Appell lässt sich im Zusammenhang seiner Zeit als Ausdruck eines gesteigerten kollektiven Interesses an Sternen und Kosmos lesen. Das schreibt Sophi...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Stern und Kosmos« </b><br/>›Sieh den Himmel‹ — Astrale Begeisterung in der Lyrik um 1900 <br/><br/><b>Sophie-C. Hartisch </b>(Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>»Sieh den Himmel«, so beginnt Rilke das XI. seiner Sonette an Orpheus. Das tun wir und platzieren Mythologisches im Sternenrund, ist der Himmel uns doch fiktionaler wie epistemischer Raum geworden. Mehr noch, Rilkes Appell lässt sich im Zusammenhang seiner Zeit als Ausdruck eines gesteigerten kollektiven Interesses an Sternen und Kosmos lesen. Das schreibt Sophie-C. Hartisch in ihrer umfangreichen Studie <em>Stern und Kosmos</em>. In den Jahrzehnten um 1900 hatten Astronomie und Astrologie Konjunktur, eröffnete die Fotografie einen vielgestaltigen Weltraum. In der Lyrik dieser Jahre wird die Bedeutung jener »sternischen Verbindung« (Rilke) reflektiert. Wo stehen wir? Wer sind wir im Angesicht des Alls? Neben Rainer Maria Rilke schreiben etwa Else Lasker-Schüler, Stefan George oder Georg Trakl im Bannkreis der Sterne. Über Lyrik und Wissen um die Jahrhundertwende spricht bildgestützt Salon-Moderator <b>Matthias Voge</b>l mit Sophie-C. Hartisch.</p><p>Foto: Tim Kirchhof</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Stern und Kosmos« </b><br/>›Sieh den Himmel‹ — Astrale Begeisterung in der Lyrik um 1900 <br/><br/><b>Sophie-C. Hartisch </b>(Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>»Sieh den Himmel«, so beginnt Rilke das XI. seiner Sonette an Orpheus. Das tun wir und platzieren Mythologisches im Sternenrund, ist der Himmel uns doch fiktionaler wie epistemischer Raum geworden. Mehr noch, Rilkes Appell lässt sich im Zusammenhang seiner Zeit als Ausdruck eines gesteigerten kollektiven Interesses an Sternen und Kosmos lesen. Das schreibt Sophie-C. Hartisch in ihrer umfangreichen Studie <em>Stern und Kosmos</em>. In den Jahrzehnten um 1900 hatten Astronomie und Astrologie Konjunktur, eröffnete die Fotografie einen vielgestaltigen Weltraum. In der Lyrik dieser Jahre wird die Bedeutung jener »sternischen Verbindung« (Rilke) reflektiert. Wo stehen wir? Wer sind wir im Angesicht des Alls? Neben Rainer Maria Rilke schreiben etwa Else Lasker-Schüler, Stefan George oder Georg Trakl im Bannkreis der Sterne. Über Lyrik und Wissen um die Jahrhundertwende spricht bildgestützt Salon-Moderator <b>Matthias Voge</b>l mit Sophie-C. Hartisch.</p><p>Foto: Tim Kirchhof</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Kunst für zu Hause?</itunes:title>
    <title>Kunst für zu Hause?</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Kunst für zu Hause? Das Öffentliche (in) der Literatur  Julia Stenzel (Literatur- und Theaterwissenschaftlerin) Ruth Mayer (Amerikanistin) Gigi L. Gina Galactica (Buchladen Rote Straße Göttingen)   Agora als Beispiel für einen demokratischen, öffentlichen Raum. Was aber bedeutet das, „Öffentlichkeit“, und wer gehört dazu? Denn auch im antiken Griechenland waren nur männliche Bürger dazu berechtigt, öffentlich zu sprechen. Mit der Agora als Ausgangsfrage beschäftigt sich das Forschungskolloqui...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Kunst für zu Hause?</b><br/>Das Öffentliche (in) der Literatur<br/><br/><b>Julia Stenzel </b>(Literatur- und Theaterwissenschaftlerin)<br/><b>Ruth Mayer </b>(Amerikanistin)<b><br/>Gigi L. Gina Galactica </b>(Buchladen Rote Straße Göttingen) <br/><br/>Agora als Beispiel für einen demokratischen, öffentlichen Raum. Was aber bedeutet das, „Öffentlichkeit“, und wer gehört dazu? Denn auch im antiken Griechenland waren nur männliche Bürger dazu berechtigt, öffentlich zu sprechen. Mit der Agora als Ausgangsfrage beschäftigt sich das Forschungskolloquium von Julia Stenzel »Agora und Öffentlichkeit – Teilhabe in Literatur und Theater« am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover, und es diskutiert u.a. das Problem von moderner Öffentlichkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und ihrer Beziehung. Ein Problem, das zum Beispiel dann manifest wird, wenn die Teilhabe öffentlich verweigert wird. Am Beispiel des Buchladens Rote Straße in Göttingen der Anfang des Jahres vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen wurde, lässt sich die Bedeutung von Öffentlichkeit und öffentlicher Meinung, die Politisierung des Buchhandels oder die Frage, was Öffentlichkeit mit Literatur zu tun hat, trefflich diskutieren. Dann machen wir das doch: Mit Gigi L. Gina Galactica vom Buchladen Rote Straße, mit Ruth Mayer (Amerikanistin an der LUH) und mit Julia Stenzel spricht Salon-Volontärin <b>Maren Koch</b> über die Frage des Öffentlichen in der Literatur. <br/><br/>Eine Kooperationsveranstaltung mit Julia Stenzel vom Deutschen Seminar der LUH, ermöglicht durch die Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Kunst für zu Hause?</b><br/>Das Öffentliche (in) der Literatur<br/><br/><b>Julia Stenzel </b>(Literatur- und Theaterwissenschaftlerin)<br/><b>Ruth Mayer </b>(Amerikanistin)<b><br/>Gigi L. Gina Galactica </b>(Buchladen Rote Straße Göttingen) <br/><br/>Agora als Beispiel für einen demokratischen, öffentlichen Raum. Was aber bedeutet das, „Öffentlichkeit“, und wer gehört dazu? Denn auch im antiken Griechenland waren nur männliche Bürger dazu berechtigt, öffentlich zu sprechen. Mit der Agora als Ausgangsfrage beschäftigt sich das Forschungskolloquium von Julia Stenzel »Agora und Öffentlichkeit – Teilhabe in Literatur und Theater« am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover, und es diskutiert u.a. das Problem von moderner Öffentlichkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und ihrer Beziehung. Ein Problem, das zum Beispiel dann manifest wird, wenn die Teilhabe öffentlich verweigert wird. Am Beispiel des Buchladens Rote Straße in Göttingen der Anfang des Jahres vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen wurde, lässt sich die Bedeutung von Öffentlichkeit und öffentlicher Meinung, die Politisierung des Buchhandels oder die Frage, was Öffentlichkeit mit Literatur zu tun hat, trefflich diskutieren. Dann machen wir das doch: Mit Gigi L. Gina Galactica vom Buchladen Rote Straße, mit Ruth Mayer (Amerikanistin an der LUH) und mit Julia Stenzel spricht Salon-Volontärin <b>Maren Koch</b> über die Frage des Öffentlichen in der Literatur. <br/><br/>Eine Kooperationsveranstaltung mit Julia Stenzel vom Deutschen Seminar der LUH, ermöglicht durch die Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der große Umbruch«</itunes:title>
    <title>»Der große Umbruch«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Der große Umbruch« Wer Visionen hat, ist hier genau richtig  Ricarda Lang (Politikerin) Steffen Mau (Soziologe)  Treffen sich ein Soziologe und eine Politikerin. Der Soziologe: Wissenschaftler, geboren in Ostdeutschland, als die Mauer noch stand. Die Politikerin: Pragmatikerin, geboren im West-deutschland der Nachwendezeit. Steffen Mau und Ricarda Lang mögen zwar unterschiedliche Biografien haben, sie eint jedoch ein tiefgreifendes Interesse an der Struktur, den Herausforderungen und den Cha...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der große Umbruch«</b><br/>Wer Visionen hat, ist hier genau richtig<br/><br/><b>Ricarda Lang </b>(Politikerin)<b><br/>Steffen Mau </b>(Soziologe)<br/><br/>Treffen sich ein Soziologe und eine Politikerin. Der Soziologe: Wissenschaftler, geboren in Ostdeutschland, als die Mauer noch stand. Die Politikerin: Pragmatikerin, geboren im West-deutschland der Nachwendezeit. Steffen Mau und Ricarda Lang mögen zwar unterschiedliche Biografien haben, sie eint jedoch ein tiefgreifendes Interesse an der Struktur, den Herausforderungen und den Chancen unserer Gesellschaft. Mau lehrt als Professor für Makrosoziologie an der HU Berlin, Lang sitzt für Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag. <em>Der große Umbruch</em> ist ein Buch gewordenes Gespräch. Ein Dialog über die ganz großen Fragen unserer Zeit: Wie lässt sich Demokratie stärken und erhalten? Wie kann sich der gesellschaftliche Diskurs von den Mechanismen der Affektpolitik loslösen? Welche Reformen sind dringend notwendig und warum? Und was braucht es, um trotz multipler Krisen eine kollektive Zuversicht (wieder)herzustellen? Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> wagt sich mit ihren beiden Gästen an Antworten.</p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der große Umbruch«</b><br/>Wer Visionen hat, ist hier genau richtig<br/><br/><b>Ricarda Lang </b>(Politikerin)<b><br/>Steffen Mau </b>(Soziologe)<br/><br/>Treffen sich ein Soziologe und eine Politikerin. Der Soziologe: Wissenschaftler, geboren in Ostdeutschland, als die Mauer noch stand. Die Politikerin: Pragmatikerin, geboren im West-deutschland der Nachwendezeit. Steffen Mau und Ricarda Lang mögen zwar unterschiedliche Biografien haben, sie eint jedoch ein tiefgreifendes Interesse an der Struktur, den Herausforderungen und den Chancen unserer Gesellschaft. Mau lehrt als Professor für Makrosoziologie an der HU Berlin, Lang sitzt für Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag. <em>Der große Umbruch</em> ist ein Buch gewordenes Gespräch. Ein Dialog über die ganz großen Fragen unserer Zeit: Wie lässt sich Demokratie stärken und erhalten? Wie kann sich der gesellschaftliche Diskurs von den Mechanismen der Affektpolitik loslösen? Welche Reformen sind dringend notwendig und warum? Und was braucht es, um trotz multipler Krisen eine kollektive Zuversicht (wieder)herzustellen? Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> wagt sich mit ihren beiden Gästen an Antworten.</p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Fundamentalös« </itunes:title>
    <title>»Fundamentalös« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Fundamentalös«  Von der Ex in London zur Extremismusprävention im Irak  Nussaibah Younis (Autorin)    Was bekommt man, wenn man Liebeskummer, den IS, Radi-kalisierung, den Irak, London, eine queere Protagonistin und eine gute Portion Humor miteinander vermischt? Ganz einfach: einen gelungenen Roman. Nussabiah Younis‘ Roman Fundamentalös schafft einen einzigartigen Spagat zwischen scheinbar unvereinbaren Themen. Nadia, die queere britisch-irakische Protagonistin mit Herzschmerz, zieht üb...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Fundamentalös« </b><br/>Von der Ex in London zur Extremismusprävention im Irak<br/><b><br/>Nussaibah Younis</b> (Autorin)  <br/><br/>Was bekommt man, wenn man Liebeskummer, den IS, Radi-kalisierung, den Irak, London, eine queere Protagonistin und eine gute Portion Humor miteinander vermischt? Ganz einfach: einen gelungenen Roman. Nussabiah Younis‘ Roman <em>Fundamentalös</em> schafft einen einzigartigen Spagat zwischen scheinbar unvereinbaren Themen. Nadia, die queere britisch-irakische Protagonistin mit Herzschmerz, zieht überstürzt in den Irak, wo sie in einem Deradikalisierungsprogramm der Vereinten Nationen für Frauen arbeitet, die sich dem IS angeschlossen haben. Zwischen absurden Allianzen, viel Bürokratie und einer potenziell, well, explosiven Beziehung zur ehemaligen IS-Braut Sara lotet der Roman mit viel Witz die Grenzen von Hilfe und Zugehörigkeit aus. Nach dem Unterschied zwischen Engagement und Selbstbetrug und wer hier eigentlich wen retten will, fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen übernimmt <b>Claudia Urbschat-Mingues</b>, Synchronstimme von Angelina Jolie.<br/><br/>In Kooperation mit dem Hochschulbüro für ChancenVielfalt.   </p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Fundamentalös« </b><br/>Von der Ex in London zur Extremismusprävention im Irak<br/><b><br/>Nussaibah Younis</b> (Autorin)  <br/><br/>Was bekommt man, wenn man Liebeskummer, den IS, Radi-kalisierung, den Irak, London, eine queere Protagonistin und eine gute Portion Humor miteinander vermischt? Ganz einfach: einen gelungenen Roman. Nussabiah Younis‘ Roman <em>Fundamentalös</em> schafft einen einzigartigen Spagat zwischen scheinbar unvereinbaren Themen. Nadia, die queere britisch-irakische Protagonistin mit Herzschmerz, zieht überstürzt in den Irak, wo sie in einem Deradikalisierungsprogramm der Vereinten Nationen für Frauen arbeitet, die sich dem IS angeschlossen haben. Zwischen absurden Allianzen, viel Bürokratie und einer potenziell, well, explosiven Beziehung zur ehemaligen IS-Braut Sara lotet der Roman mit viel Witz die Grenzen von Hilfe und Zugehörigkeit aus. Nach dem Unterschied zwischen Engagement und Selbstbetrug und wer hier eigentlich wen retten will, fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen übernimmt <b>Claudia Urbschat-Mingues</b>, Synchronstimme von Angelina Jolie.<br/><br/>In Kooperation mit dem Hochschulbüro für ChancenVielfalt.   </p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Diamanten«</itunes:title>
    <title>»Diamanten«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Diamanten«  David Vajda (Autor)  »Entweder wir sind Schweine und Arschlöcher. Oder Diamanten und Him-beeren.« Was auch immer die vier Geschwister für ihren Vater gerade sind, sie bleiben vereint im Versuch, den Tod der Mutter zu begreifen. Papo macht es ihnen nicht leicht, steckt er doch selbst in seiner jugoslawischen Vergangenheit fest. Turbulente Reisen, die die Familie nach Belgra...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Diamanten«</b><br/><b><br/>David Vajda</b> (Autor)<br/><br/>»Entweder wir sind Schweine und Arschlöcher. Oder Diamanten und Him-beeren.« Was auch immer die vier Geschwister für ihren Vater gerade sind, sie bleiben vereint im Versuch, den Tod der Mutter zu begreifen. Papo macht es ihnen nicht leicht, steckt er doch selbst in seiner jugoslawischen Vergangenheit fest. Turbulente Reisen, die die Familie nach Belgrad und Berlin, nach Griechenland und in die Provence ziehen, machen Europa zum Schauplatz einer tragikomischen Familiengeschichte. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht</b></p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Diamanten«</b><br/><b><br/>David Vajda</b> (Autor)<br/><br/>»Entweder wir sind Schweine und Arschlöcher. Oder Diamanten und Him-beeren.« Was auch immer die vier Geschwister für ihren Vater gerade sind, sie bleiben vereint im Versuch, den Tod der Mutter zu begreifen. Papo macht es ihnen nicht leicht, steckt er doch selbst in seiner jugoslawischen Vergangenheit fest. Turbulente Reisen, die die Familie nach Belgrad und Berlin, nach Griechenland und in die Provence ziehen, machen Europa zum Schauplatz einer tragikomischen Familiengeschichte. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht</b></p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Hearoes  </itunes:title>
    <title>Hearoes  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Hearoes   dazuGEHÖRen: Schwerhörigkeit, Ausgrenzung, CI-Implantate  Veronika Wolter (HNO-Klinikchefin) Thomas Lenarz (ehem. HNO-Chef MHH)  »Verstehen« meint »begreifen« und »hören« zugleich. Hä? Bist du doof? Auch kein Zufall: Das »Gehör« steckt in »Zusammengehörigkeit«. 10-15 Millionen Deutsche sind schwerhörig. Viele gehören dazu, sind aber nicht dabei. So wie Veronika Wolter, die als Kind ertaubte und schnell einsam wurde. Ihr Buch Ich höre dich berichtet, wie sie dennoch ihr Medizins...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Hearoes  </b><br/>dazuGEHÖRen: Schwerhörigkeit, Ausgrenzung, CI-Implantate<br/><br/><b>Veronika Wolter </b>(HNO-Klinikchefin)<br/><b>Thomas Lenarz</b> (ehem. HNO-Chef MHH)<br/><br/>»Verstehen« meint »begreifen« und »hören« zugleich. Hä? Bist du doof? Auch kein Zufall: Das »Gehör« steckt in »Zusammengehörigkeit«. 10-15 Millionen Deutsche sind schwerhörig. Viele gehören dazu, sind aber nicht dabei. So wie Veronika Wolter, die als Kind ertaubte und schnell einsam wurde. Ihr Buch Ich höre dich berichtet, wie sie dennoch ihr Medizinstudium durchzog, das sie auch in die MHH führte. Dort setzte ihr ihr damaliger Chef Thomas Lenarz ein Cochlear-Implantat ein. Heute hört Wolter super – vollständig ertaubt. Heute implantiert sie selbst. Heute ist sie – als einzige taube Frau weltweit – Chefin einer Hörklinik. Taube hörend machen: Man kann das CI-Implantat ein Wunder nennen. In der MHH ist Lenarz zu einem weltweit führenden Experten der Technik geworden. Das von ihm gegründete Deutsche Hörzentrum Hannover ist das weltweit größte CI-Zentrum. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>, selbst schwerhörig, hört den Hearoes zu. </p><p>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Hearoes  </b><br/>dazuGEHÖRen: Schwerhörigkeit, Ausgrenzung, CI-Implantate<br/><br/><b>Veronika Wolter </b>(HNO-Klinikchefin)<br/><b>Thomas Lenarz</b> (ehem. HNO-Chef MHH)<br/><br/>»Verstehen« meint »begreifen« und »hören« zugleich. Hä? Bist du doof? Auch kein Zufall: Das »Gehör« steckt in »Zusammengehörigkeit«. 10-15 Millionen Deutsche sind schwerhörig. Viele gehören dazu, sind aber nicht dabei. So wie Veronika Wolter, die als Kind ertaubte und schnell einsam wurde. Ihr Buch Ich höre dich berichtet, wie sie dennoch ihr Medizinstudium durchzog, das sie auch in die MHH führte. Dort setzte ihr ihr damaliger Chef Thomas Lenarz ein Cochlear-Implantat ein. Heute hört Wolter super – vollständig ertaubt. Heute implantiert sie selbst. Heute ist sie – als einzige taube Frau weltweit – Chefin einer Hörklinik. Taube hörend machen: Man kann das CI-Implantat ein Wunder nennen. In der MHH ist Lenarz zu einem weltweit führenden Experten der Technik geworden. Das von ihm gegründete Deutsche Hörzentrum Hannover ist das weltweit größte CI-Zentrum. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>, selbst schwerhörig, hört den Hearoes zu. </p><p>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Nation of Strangers«    </itunes:title>
    <title>»Nation of Strangers«    </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Nation of Strangers«     Fremd im eigenen Land, fremd in der neuen Stadt   Ece Temelkuran (Autorin)  Was bedeutet Heimat, wenn man sie verloren hat? In Nation of Strangers erzählt die türkische Autorin Ece Temelkuran von Entwurzelung, Exil und dem Gefühl, fremd zu werden – im eigenen Land, das sie nicht mehr will, und in der neuen Umgebung, die sie nicht komplett annimmt. Sie bezieht sich auf ihre eigenen Erfahrungen nach dem politischen Bruch mit der Türkei und ihre Begegnungen mi...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Nation of Strangers«    </b><br/>Fremd im eigenen Land, fremd in der neuen Stadt <br/><b><br/>Ece Temelkuran</b> (Autorin)<br/><br/>Was bedeutet Heimat, wenn man sie verloren hat? In Nation of Strangers erzählt die türkische Autorin Ece Temelkuran von Entwurzelung, Exil und dem Gefühl, fremd zu werden – im eigenen Land, das sie nicht mehr will, und in der neuen Umgebung, die sie nicht komplett annimmt. Sie bezieht sich auf ihre eigenen Erfahrungen nach dem politischen Bruch mit der Türkei und ihre Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihre Heimat zurückkönnen. Temelkuran entwirft ein Bild einer neuen, weltweiten Gemeinschaft: einer Nation von Fremden, die jenseits von Grenzen, Pässen und Herkunft entsteht. Aber haben die Fremden dann noch eine eigene Heimat? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin <b>Anja Herden</b>. </p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Nation of Strangers«    </b><br/>Fremd im eigenen Land, fremd in der neuen Stadt <br/><b><br/>Ece Temelkuran</b> (Autorin)<br/><br/>Was bedeutet Heimat, wenn man sie verloren hat? In Nation of Strangers erzählt die türkische Autorin Ece Temelkuran von Entwurzelung, Exil und dem Gefühl, fremd zu werden – im eigenen Land, das sie nicht mehr will, und in der neuen Umgebung, die sie nicht komplett annimmt. Sie bezieht sich auf ihre eigenen Erfahrungen nach dem politischen Bruch mit der Türkei und ihre Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihre Heimat zurückkönnen. Temelkuran entwirft ein Bild einer neuen, weltweiten Gemeinschaft: einer Nation von Fremden, die jenseits von Grenzen, Pässen und Herkunft entsteht. Aber haben die Fremden dann noch eine eigene Heimat? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin <b>Anja Herden</b>. </p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Zwei Päpste, zwei Bücher, eine Kirche </itunes:title>
    <title>Zwei Päpste, zwei Bücher, eine Kirche </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Zwei Päpste, zwei Bücher, eine Kirche  Wie weit kam Franziskus I., wohin will Leo XIV.?  Marco Politi (Journalist, Vaticanista) Andreas R. Batlogg (Publizist, Theologe)    Der Name war Signal: Franziskus. So nannte sich 2013 der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als Papst; zuvor hatte niemand Franz von Assisi als Namensgeber gewählt — ein Armut predigender Franziskanermönch passt eben kaum zu Pracht und Reichtum des Vatikans. Franziskus I. ist tot. Was bleibt von ihm, der Kapitalismus, K...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Zwei Päpste, zwei Bücher, eine Kirche </b><br/>Wie weit kam Franziskus I., wohin will Leo XIV.?<br/><b><br/>Marco Politi</b> (Journalist, Vaticanista)<br/><b>Andreas R. Batlogg</b> (Publizist, Theologe)  <br/><br/>Der Name war Signal: Franziskus. So nannte sich 2013 der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als Papst; zuvor hatte niemand Franz von Assisi als Namensgeber gewählt — ein Armut predigender Franziskanermönch passt eben kaum zu Pracht und Reichtum des Vatikans. Franziskus I. ist tot. Was bleibt von ihm, der Kapitalismus, Kriege und Klima thematisierte? Der verheiratete Priester zulassen wollte? Oder der – oh, mein Gott! – sogar Frauen in höhere Kirchenämter brachte? Marco Politi ist gebürtiger Römer und »vaticanista« seit Jahrzehnten. Sein Buch <em>Der Unvollendete</em> erschien kurz vor Franziskus´ Tod; es ist nicht sein erstes über die Kämpfe dieses Papstes mit seinen Gegnern. Kein Gegner, sondern Team Bergoglio ist der Nachfolger: Robert Francis Prevost, USA. Der war zuletzt eine Art Personalchef der katholischen Weltkirche, eine erste Biografie ist eben erschienen, geschrieben hat sie der Jesuit und Publizist Andreas R. Batlogg: <em>Leo XIV. Der neue Papst</em>. Soll der jetzt, mit Löwenmut, Franziskus’ Reformen fortsetzen? fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.  </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Zwei Päpste, zwei Bücher, eine Kirche </b><br/>Wie weit kam Franziskus I., wohin will Leo XIV.?<br/><b><br/>Marco Politi</b> (Journalist, Vaticanista)<br/><b>Andreas R. Batlogg</b> (Publizist, Theologe)  <br/><br/>Der Name war Signal: Franziskus. So nannte sich 2013 der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als Papst; zuvor hatte niemand Franz von Assisi als Namensgeber gewählt — ein Armut predigender Franziskanermönch passt eben kaum zu Pracht und Reichtum des Vatikans. Franziskus I. ist tot. Was bleibt von ihm, der Kapitalismus, Kriege und Klima thematisierte? Der verheiratete Priester zulassen wollte? Oder der – oh, mein Gott! – sogar Frauen in höhere Kirchenämter brachte? Marco Politi ist gebürtiger Römer und »vaticanista« seit Jahrzehnten. Sein Buch <em>Der Unvollendete</em> erschien kurz vor Franziskus´ Tod; es ist nicht sein erstes über die Kämpfe dieses Papstes mit seinen Gegnern. Kein Gegner, sondern Team Bergoglio ist der Nachfolger: Robert Francis Prevost, USA. Der war zuletzt eine Art Personalchef der katholischen Weltkirche, eine erste Biografie ist eben erschienen, geschrieben hat sie der Jesuit und Publizist Andreas R. Batlogg: <em>Leo XIV. Der neue Papst</em>. Soll der jetzt, mit Löwenmut, Franziskus’ Reformen fortsetzen? fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.  </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 19 May 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Fabula«</itunes:title>
    <title>»Fabula«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Fabula« Vom Vaterland zum Hühnerhof: die ETA als Witz und Schrecken   Fernando Aramburu (Autor)  Die zwanzigjährigen Asier und Joseba lassen sich auf einem südfranzösischen Hühnerhof nieder, weil sie dort von der baskischen Terrorgruppe ETA trainiert werden sollen. Wird schwierig, weil sich die ETA kurz darauf auflöst. So what. Asier und Joseba machen das schon. Die machen weiter. Mit ihren Mitteln. Und treffen María Cristina, eine junge Kommunistin … Mit Fabula kehrt der – über 30 Jahre in ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Fabula«</b><br/>Vom Vaterland zum Hühnerhof: die ETA als Witz und Schrecken <br/><b><br/>Fernando Aramburu</b> (Autor)<br/><br/>Die zwanzigjährigen Asier und Joseba lassen sich auf einem südfranzösischen Hühnerhof nieder, weil sie dort von der baskischen Terrorgruppe ETA trainiert werden sollen. Wird schwierig, weil sich die ETA kurz darauf auflöst. So what. Asier und Joseba machen das schon. Die machen weiter. Mit ihren Mitteln. Und treffen María Cristina, eine junge Kommunistin … Mit Fabula kehrt der – über 30 Jahre in Hannover lebende – Spanier Fernando Aramburu in die Themenwelt seines Romans Patria zurück, der ihn weltweit bekannt machte. Aber er tut es ganz im Sinne des berühmten Marx-Zitates, wonach sich »alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sozusagen zweimal ereignen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.« <em>Patria</em>, ein »Werk von gewaltiger Wucht« (ZEIT), war die Tragödie. <em>Fabula</em> ist die Farce, eine todkomische Groteske. Die SZ-Redakteurin <b>Karin Janker</b>, bis 2023 Spanien-Korrespondentin, moderiert. Ausgewählte deutsche Passagen werden gelesen vom Schauspieler <b>Rainer Frank</b>, ebenfalls in Hannover lebend, lange Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover inzwischen engagiert am Theater Magdeburg.</p><p>Foto: Nerea Lankuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Fabula«</b><br/>Vom Vaterland zum Hühnerhof: die ETA als Witz und Schrecken <br/><b><br/>Fernando Aramburu</b> (Autor)<br/><br/>Die zwanzigjährigen Asier und Joseba lassen sich auf einem südfranzösischen Hühnerhof nieder, weil sie dort von der baskischen Terrorgruppe ETA trainiert werden sollen. Wird schwierig, weil sich die ETA kurz darauf auflöst. So what. Asier und Joseba machen das schon. Die machen weiter. Mit ihren Mitteln. Und treffen María Cristina, eine junge Kommunistin … Mit Fabula kehrt der – über 30 Jahre in Hannover lebende – Spanier Fernando Aramburu in die Themenwelt seines Romans Patria zurück, der ihn weltweit bekannt machte. Aber er tut es ganz im Sinne des berühmten Marx-Zitates, wonach sich »alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sozusagen zweimal ereignen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.« <em>Patria</em>, ein »Werk von gewaltiger Wucht« (ZEIT), war die Tragödie. <em>Fabula</em> ist die Farce, eine todkomische Groteske. Die SZ-Redakteurin <b>Karin Janker</b>, bis 2023 Spanien-Korrespondentin, moderiert. Ausgewählte deutsche Passagen werden gelesen vom Schauspieler <b>Rainer Frank</b>, ebenfalls in Hannover lebend, lange Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover inzwischen engagiert am Theater Magdeburg.</p><p>Foto: Nerea Lankuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title> »Sperrgut«</itunes:title>
    <title> »Sperrgut«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Sperrgut«  Sophia Merwald (Autorin)  Was ist das für ein Ort, der auf einer Brachfläche eines Industriegebietes entstanden ist? Lusthansa, ein Haus gebaut von einer Frau als Zuhause, die denen Zuflucht geben will, die keines haben. Ein Gemeinschaftsort, ein Emanzipationsort, wo Frauen kommen und gehen, aber auch bleiben können. So wie die Protagonistin Stevie, die am Rand der Gesellsc...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Sperrgut«</b><br/><br/><b>Sophia Merwald</b> (Autorin)<br/><br/>Was ist das für ein Ort, der auf einer Brachfläche eines Industriegebietes entstanden ist? Lusthansa, ein Haus gebaut von einer Frau als Zuhause, die denen Zuflucht geben will, die keines haben. Ein Gemeinschaftsort, ein Emanzipationsort, wo Frauen kommen und gehen, aber auch bleiben können. So wie die Protagonistin Stevie, die am Rand der Gesellschaft im Lusthansa nicht nur endlich Sicherheit, sondern auch Liebe findet. Bis ein Abrissbescheid plötzlich die Existenz aller Bewohner:innen bedroht.<br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p><p>Sophia Merwald: Sperrgut<br/>park x ullstein Verlag<br/>304 Seiten</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Sperrgut«</b><br/><br/><b>Sophia Merwald</b> (Autorin)<br/><br/>Was ist das für ein Ort, der auf einer Brachfläche eines Industriegebietes entstanden ist? Lusthansa, ein Haus gebaut von einer Frau als Zuhause, die denen Zuflucht geben will, die keines haben. Ein Gemeinschaftsort, ein Emanzipationsort, wo Frauen kommen und gehen, aber auch bleiben können. So wie die Protagonistin Stevie, die am Rand der Gesellschaft im Lusthansa nicht nur endlich Sicherheit, sondern auch Liebe findet. Bis ein Abrissbescheid plötzlich die Existenz aller Bewohner:innen bedroht.<br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p><p>Sophia Merwald: Sperrgut<br/>park x ullstein Verlag<br/>304 Seiten</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Gradwanderungen   </itunes:title>
    <title>Gradwanderungen   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Gradwanderungen    Der Poetry Slam zum Thema »Klima, Zukunft, Zuversicht«  Antonia Josefa, Annika Blanke, Tanja Schwarz, Matti Linke (Poetry-Slammer:innen)  »Slam!« Genau, zu laut kann dieser Knall gar nicht sein! Denn das wissen wir doch längst: Die klimaschädlichen Emissionen weltweit sind viel zu hoch. Das müssen wir also: die Ener-giewende voranbringen, schnellstmöglich klimaneutral werden. Bloß – was tun wir? Auf jeden Fall tut die Klimaschutzagentur Region Hannover eine ganze ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Gradwanderungen   </b><br/>Der Poetry Slam zum Thema »Klima, Zukunft, Zuversicht«<br/><br/><b>Antonia Josefa, Annika Blanke, Tanja Schwarz, Matti Linke</b> (Poetry-Slammer:innen)<br/><br/>»Slam!« Genau, zu laut kann dieser Knall gar nicht sein! Denn das wissen wir doch längst: Die klimaschädlichen Emissionen weltweit sind viel zu hoch. Das müssen wir also: die Ener-giewende voranbringen, schnellstmöglich klimaneutral werden. Bloß – was tun wir? Auf jeden Fall tut die Klimaschutzagentur Region Hannover eine ganze Menge: Sie berät und informiert, sie vernetzt und motiviert, seit einem Viertel-jahrhundert schon. Zum Jubiläum macht die Klimaschutzagentur jetzt noch mehr: Mit dem Klima-Slam <em>Gradwanderungen</em> gibt es von ihr mal richtig was auf die Ohren. Das richtige Maß ist nämlich zu finden: zwischen nachhaltig lautem Alarm und der nötigen Zuversicht auf eine klimagerechte Zukunft. Mit ihren Texten begeben sich die Poetry-Slammer:innen Antonia Josefa, Annika Blanke, Tanja Schwarz und Matti Linke auf eine gesellschaftliche und kommunikative Gratwanderung – klimaaffin moderiert von Hannovers be-währten Slam-Managern <b>Henning Chadde</b> und <b>Jan Sedelies</b>.<br/><br/>In Kooperation mit Klimaschutzagentur Region Hannover und »Macht Worte!«.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Gradwanderungen   </b><br/>Der Poetry Slam zum Thema »Klima, Zukunft, Zuversicht«<br/><br/><b>Antonia Josefa, Annika Blanke, Tanja Schwarz, Matti Linke</b> (Poetry-Slammer:innen)<br/><br/>»Slam!« Genau, zu laut kann dieser Knall gar nicht sein! Denn das wissen wir doch längst: Die klimaschädlichen Emissionen weltweit sind viel zu hoch. Das müssen wir also: die Ener-giewende voranbringen, schnellstmöglich klimaneutral werden. Bloß – was tun wir? Auf jeden Fall tut die Klimaschutzagentur Region Hannover eine ganze Menge: Sie berät und informiert, sie vernetzt und motiviert, seit einem Viertel-jahrhundert schon. Zum Jubiläum macht die Klimaschutzagentur jetzt noch mehr: Mit dem Klima-Slam <em>Gradwanderungen</em> gibt es von ihr mal richtig was auf die Ohren. Das richtige Maß ist nämlich zu finden: zwischen nachhaltig lautem Alarm und der nötigen Zuversicht auf eine klimagerechte Zukunft. Mit ihren Texten begeben sich die Poetry-Slammer:innen Antonia Josefa, Annika Blanke, Tanja Schwarz und Matti Linke auf eine gesellschaftliche und kommunikative Gratwanderung – klimaaffin moderiert von Hannovers be-währten Slam-Managern <b>Henning Chadde</b> und <b>Jan Sedelies</b>.<br/><br/>In Kooperation mit Klimaschutzagentur Region Hannover und »Macht Worte!«.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 05 May 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Antigone« in Leichter Sprache  </itunes:title>
    <title>»Antigone« in Leichter Sprache  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Antigone« in Leichter Sprache   Sophokles’ Klassiker barrierefrei für alle   Anne Leichtfuß (Übersetzerin)  Nicht alle Menschen sind in der Lage, jede Information gleich gut zu verstehen. Manche Texte stellen für Viele eine große Hürde dar. Um ihnen mehr Teilhabe zu ermöglichen, entstand 1974 Easy Read, die englische Version von Leichter Sprache. Seit Ende der 1990er etabliert die sich zunehmend auch hierzulande – rund 17 Millionen Menschen profitieren davon. Es geht dabei nicht nur um ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Antigone« in Leichter Sprache  </b><br/>Sophokles’ Klassiker barrierefrei für alle <br/><br/>Anne Leichtfuß (Übersetzerin)<br/><br/>Nicht alle Menschen sind in der Lage, jede Information gleich gut zu verstehen. Manche Texte stellen für Viele eine große Hürde dar. Um ihnen mehr Teilhabe zu ermöglichen, entstand 1974 Easy Read, die englische Version von Leichter Sprache. Seit Ende der 1990er etabliert die sich zunehmend auch hierzulande – rund 17 Millionen Menschen profitieren davon. Es geht dabei nicht nur um behördliche Kommunikation. Auch Literatur wird erschlossen. Nun ist Anti•gone. Sophokles in Leichter Sprache erschienen, die berühmte Tragödie um Staatsräson und Aufbegehren. Anne Leichtfuß hat für eine Aufführung in den Münchner Kammerspielen, in Zusam-menarbeit mit dem Ensemble, den Text übersetzt. Bestimmt keine leichte Sache, denkt Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> und spricht mit Anne Leichtfuß über das rechte Maß an Einfachheit. <b>Shirin Eissa</b> und <b>Mohamed Achou</b>r vom Schauspiel Hannover lesen ausgewählte Passagen. </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Antigone« in Leichter Sprache  </b><br/>Sophokles’ Klassiker barrierefrei für alle <br/><br/>Anne Leichtfuß (Übersetzerin)<br/><br/>Nicht alle Menschen sind in der Lage, jede Information gleich gut zu verstehen. Manche Texte stellen für Viele eine große Hürde dar. Um ihnen mehr Teilhabe zu ermöglichen, entstand 1974 Easy Read, die englische Version von Leichter Sprache. Seit Ende der 1990er etabliert die sich zunehmend auch hierzulande – rund 17 Millionen Menschen profitieren davon. Es geht dabei nicht nur um behördliche Kommunikation. Auch Literatur wird erschlossen. Nun ist Anti•gone. Sophokles in Leichter Sprache erschienen, die berühmte Tragödie um Staatsräson und Aufbegehren. Anne Leichtfuß hat für eine Aufführung in den Münchner Kammerspielen, in Zusam-menarbeit mit dem Ensemble, den Text übersetzt. Bestimmt keine leichte Sache, denkt Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> und spricht mit Anne Leichtfuß über das rechte Maß an Einfachheit. <b>Shirin Eissa</b> und <b>Mohamed Achou</b>r vom Schauspiel Hannover lesen ausgewählte Passagen. </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Open Source Intelligence</itunes:title>
    <title>Open Source Intelligence</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Open Source Intelligence Gegen Fake-News: für einen nachrichtendienstlichen Journalismus   Lea Weinmann (Journalistin)  Der Begriff Open Source Intelligence, kurz OSINT, stammt ursprünglich aus dem Bereich der Nachrichtendienste und beschreibt heute die Recherche mithilfe von (online) frei zugänglichen Daten. Dabei werden von einer simplen Google-Suche bis hin zur Geolokalisierung von Fotos und Videos alle Register der Recherchekunst gezogen. Lea Weinmann arbeitet im Investigativteam der Südd...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Open Source Intelligence</b><br/>Gegen Fake-News: für einen nachrichtendienstlichen Journalismus <br/><b><br/>Lea Weinmann</b> (Journalistin)<br/><br/>Der Begriff Open Source Intelligence, kurz OSINT, stammt ursprünglich aus dem Bereich der Nachrichtendienste und beschreibt heute die Recherche mithilfe von (online) frei zugänglichen Daten. Dabei werden von einer simplen Google-Suche bis hin zur Geolokalisierung von Fotos und Videos alle Register der Recherchekunst gezogen. Lea Weinmann arbeitet im Investigativteam der Süddeutschen Zeitung und ist Spezi-alistin für OSINT-Recherchen. Sie hat unter anderem über die aktuellen Proteste im Iran geschrieben oder den massiven ukrainischen Drohnenangriff auf russische Langstrecken-bomber untersucht. Welche Tools werden bei OSINT-Recher-chen genutzt? Wie verarbeitet man die Flut von Berichten und Aufnahmen nach großen Ereignissen? Welche Bedeutung OSINT für den modernen Journalismus in Zeiten von Social Media und Fake News hat, fragt Salon-Moderator <b>Jonas Pagel</b>. <br/><br/>In Kooperation mit dem AStA der Leibniz Uni Hannover.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Open Source Intelligence</b><br/>Gegen Fake-News: für einen nachrichtendienstlichen Journalismus <br/><b><br/>Lea Weinmann</b> (Journalistin)<br/><br/>Der Begriff Open Source Intelligence, kurz OSINT, stammt ursprünglich aus dem Bereich der Nachrichtendienste und beschreibt heute die Recherche mithilfe von (online) frei zugänglichen Daten. Dabei werden von einer simplen Google-Suche bis hin zur Geolokalisierung von Fotos und Videos alle Register der Recherchekunst gezogen. Lea Weinmann arbeitet im Investigativteam der Süddeutschen Zeitung und ist Spezi-alistin für OSINT-Recherchen. Sie hat unter anderem über die aktuellen Proteste im Iran geschrieben oder den massiven ukrainischen Drohnenangriff auf russische Langstrecken-bomber untersucht. Welche Tools werden bei OSINT-Recher-chen genutzt? Wie verarbeitet man die Flut von Berichten und Aufnahmen nach großen Ereignissen? Welche Bedeutung OSINT für den modernen Journalismus in Zeiten von Social Media und Fake News hat, fragt Salon-Moderator <b>Jonas Pagel</b>. <br/><br/>In Kooperation mit dem AStA der Leibniz Uni Hannover.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Geld als Waffe«  </itunes:title>
    <title>»Geld als Waffe«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Geld als Waffe«   Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet   Ulrike Herrmann (Journalistin)  Blutzoll. Der Preis des Krieges. Eine Metapher, dachten wir. Nach der Lektüre von Ulrike Herrmanns neuem Buch Geld als Waffe denken wir anders. Hat nicht schon Trumps Umgang mit Zoll etwas Quasi-Militärisches? Herrmann, eine von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftserklärer:innen (Das Ende des Kapitalismus) zeigt, dass und wie Kriege ganz buchstäblich eher so etwas wie Zollblut forde...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Geld als Waffe«  </b><br/>Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet <br/><br/><b>Ulrike Herrmann</b> (Journalistin)<br/><br/>Blutzoll. Der Preis des Krieges. Eine Metapher, dachten wir. Nach der Lektüre von Ulrike Herrmanns neuem Buch Geld als Waffe denken wir anders. Hat nicht schon Trumps Umgang mit Zoll etwas Quasi-Militärisches? Herrmann, eine von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftserklärer:innen (<em>Das Ende des Kapitalismus</em>) zeigt, dass und wie Kriege ganz buchstäblich eher so etwas wie Zollblut fordern als Blutzoll: Wirtschaft ist Kriegsursache und Kriegswaffe zugleich (»Waffen kosten Geld – was das Geld zur eigentlichen Waffe macht. Es ist die Waffe aller Waffen.«). Was, wenn Waffen auch Geld schaffen und nicht nur kosten? Ist es in Russlands wirtschaftlichem Interesse, weiter Krieg zu führen? Ist es in Chinas Interesse, Taiwan anzugreifen, um von wirtschaftlichen Problemen abzulenken – oder sie gar zu lösen? Was ist eine »Kriegswirtschaft«? Salon-Moderator<b> Joachim Otte</b> fragt nach Waffenwirtschaft und Wirtschaftswaffen.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Geld als Waffe«  </b><br/>Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet <br/><br/><b>Ulrike Herrmann</b> (Journalistin)<br/><br/>Blutzoll. Der Preis des Krieges. Eine Metapher, dachten wir. Nach der Lektüre von Ulrike Herrmanns neuem Buch Geld als Waffe denken wir anders. Hat nicht schon Trumps Umgang mit Zoll etwas Quasi-Militärisches? Herrmann, eine von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftserklärer:innen (<em>Das Ende des Kapitalismus</em>) zeigt, dass und wie Kriege ganz buchstäblich eher so etwas wie Zollblut fordern als Blutzoll: Wirtschaft ist Kriegsursache und Kriegswaffe zugleich (»Waffen kosten Geld – was das Geld zur eigentlichen Waffe macht. Es ist die Waffe aller Waffen.«). Was, wenn Waffen auch Geld schaffen und nicht nur kosten? Ist es in Russlands wirtschaftlichem Interesse, weiter Krieg zu führen? Ist es in Chinas Interesse, Taiwan anzugreifen, um von wirtschaftlichen Problemen abzulenken – oder sie gar zu lösen? Was ist eine »Kriegswirtschaft«? Salon-Moderator<b> Joachim Otte</b> fragt nach Waffenwirtschaft und Wirtschaftswaffen.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Einsamkeit« </itunes:title>
    <title>»Einsamkeit« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Einsamkeit«  Ein wissenschaftlicher Blick auf ein Hundert Jahre altes Gefühl    Maike Luhmann (Psychologin), Janosch Schobin (Soziologe)   No man is an island. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht Gemeinschaft, Nähe, Freundschaft. Wie diese Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, hat insbesondere Corona verdeutlicht: Einsamkeit ist ein Gesundheitsfaktor. 2024 hat die Bundesregierung erstmals ein »Einsamkeitsbarometer« veröffentlicht, das maßgeblich auf der Forschung von Maike Luhmann...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Einsamkeit« </b><br/>Ein wissenschaftlicher Blick auf ein Hundert Jahre altes Gefühl  <br/><br/><b>Maike Luhmann</b> (Psychologin), <b>Janosch Schobin</b> (Soziologe) <br/><br/>No man is an island. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht Gemeinschaft, Nähe, Freundschaft. Wie diese Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, hat insbesondere Corona verdeutlicht: Einsamkeit ist ein Gesundheitsfaktor. 2024 hat die Bundesregierung erstmals ein »Einsamkeitsbarometer« veröffentlicht, das maßgeblich auf der Forschung von Maike Luhmann beruht. Die Psychologin forscht seit 15 Jahren zu Einsamkeit. Ergebnis: Armut, Care-Arbeit, Migrations- und Fluchterfahrungen erhöhen das Risiko signifikant. Einsamkeit betrifft alle Altersgruppen, aber Frauen tendenziell mehr als Männer; Menschen aus dem Osten mehr als Menschen aus dem Westen. Janosch Schobin betrachtet das Problem aus globaler Perspektive und sprach weltweit mit Menschen, die von Einsamkeit betroffen sind. Mit Luhmann (<em>Einsamkeit</em>) und Schobin (<em>In Zeiten der Einsamkeit</em>) spricht Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> über zwei Bücher und ein universelles Gefühl.</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Einsamkeit« </b><br/>Ein wissenschaftlicher Blick auf ein Hundert Jahre altes Gefühl  <br/><br/><b>Maike Luhmann</b> (Psychologin), <b>Janosch Schobin</b> (Soziologe) <br/><br/>No man is an island. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er braucht Gemeinschaft, Nähe, Freundschaft. Wie diese Bedürfnisse nicht erfüllt wurden, hat insbesondere Corona verdeutlicht: Einsamkeit ist ein Gesundheitsfaktor. 2024 hat die Bundesregierung erstmals ein »Einsamkeitsbarometer« veröffentlicht, das maßgeblich auf der Forschung von Maike Luhmann beruht. Die Psychologin forscht seit 15 Jahren zu Einsamkeit. Ergebnis: Armut, Care-Arbeit, Migrations- und Fluchterfahrungen erhöhen das Risiko signifikant. Einsamkeit betrifft alle Altersgruppen, aber Frauen tendenziell mehr als Männer; Menschen aus dem Osten mehr als Menschen aus dem Westen. Janosch Schobin betrachtet das Problem aus globaler Perspektive und sprach weltweit mit Menschen, die von Einsamkeit betroffen sind. Mit Luhmann (<em>Einsamkeit</em>) und Schobin (<em>In Zeiten der Einsamkeit</em>) spricht Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> über zwei Bücher und ein universelles Gefühl.</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Sommer 24«</itunes:title>
    <title>»Sommer 24«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Sommer 24« Als Schriftsteller die Welt aushalten: One Book After Another    Navid Kermani  (Autor)    Über 40 Bücher hat Navid Kermani inzwischen veröffentlicht: Reportagen, Aufsätze, Reden, Erzählungen, Romane. Wer als vielfach preisgekrönter Autor so umfassend und so lange schon das Weltgeschehen als Chronist begleitet, wird seiner Sache sicher sein, oder? Und müsste das nicht besonders dann gelten, wenn Ereignisse beschrieben werden, die schon aus der Gegenwart heraus als h...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Sommer 24«</b><br/>Als Schriftsteller die Welt aushalten: One Book After Another  <br/><b><br/>Navid Kermani</b>  (Autor)  <br/><br/>Über 40 Bücher hat Navid Kermani inzwischen veröffentlicht: Reportagen, Aufsätze, Reden, Erzählungen, Romane. Wer als vielfach preisgekrönter Autor so umfassend und so lange schon das Weltgeschehen als Chronist begleitet, wird seiner Sache sicher sein, oder? Und müsste das nicht besonders dann gelten, wenn Ereignisse beschrieben werden, die schon aus der Gegenwart heraus als historische Epochenbrüche charakterisiert werden? Gaza-Krieg, Ukraine, der Zerfall »des Westens« und seiner Werte – davon handelt Kermanis Roman <em>Sommer 24</em>. Dessen Erzähler allerdings ist sich eben nicht mehr sicher: Er konstatiert Uneindeutigkeiten in jenem Sommer, bemerkt Brüche und Widersprüche in den schriller werdenden öffentlichen Debatten – nicht nur dort, sondern auch im Privaten. »Steht das eine mit dem anderen im Zusammenhang?« fragt Kermanis Erzähler im Roman. Vom Autor Navid Kermani will die DLF-Redakteurin und mehrfache Literaturpreis-Jurorin <b>Wiebke Porombka</b> das auch wissen, bei dessen drittem Salon-Besuch nach 2002 und 2011. </p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Sommer 24«</b><br/>Als Schriftsteller die Welt aushalten: One Book After Another  <br/><b><br/>Navid Kermani</b>  (Autor)  <br/><br/>Über 40 Bücher hat Navid Kermani inzwischen veröffentlicht: Reportagen, Aufsätze, Reden, Erzählungen, Romane. Wer als vielfach preisgekrönter Autor so umfassend und so lange schon das Weltgeschehen als Chronist begleitet, wird seiner Sache sicher sein, oder? Und müsste das nicht besonders dann gelten, wenn Ereignisse beschrieben werden, die schon aus der Gegenwart heraus als historische Epochenbrüche charakterisiert werden? Gaza-Krieg, Ukraine, der Zerfall »des Westens« und seiner Werte – davon handelt Kermanis Roman <em>Sommer 24</em>. Dessen Erzähler allerdings ist sich eben nicht mehr sicher: Er konstatiert Uneindeutigkeiten in jenem Sommer, bemerkt Brüche und Widersprüche in den schriller werdenden öffentlichen Debatten – nicht nur dort, sondern auch im Privaten. »Steht das eine mit dem anderen im Zusammenhang?« fragt Kermanis Erzähler im Roman. Vom Autor Navid Kermani will die DLF-Redakteurin und mehrfache Literaturpreis-Jurorin <b>Wiebke Porombka</b> das auch wissen, bei dessen drittem Salon-Besuch nach 2002 und 2011. </p><p>Foto: Rosa Burczyk<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Grenzgänger:innen</itunes:title>
    <title>Grenzgänger:innen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Grenzgänger:innen Über Mauern und wie wir sie einreißen können   Daniel Kubiak (Soziologe) Olivia Schneider (»Ostfluencerin«)   Ost? West? Mauer in Deutschland? Das ist doch Geschichte. Alles längst wiedervereint, oder? Doch manche Mauern sind geblieben — nicht aus Beton, sondern in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Gerade junge Ostdeutsche erleben, wie Vorurteile und Unterschiede fortbestehen. Was heißt es, heute »ostdeutsch« zu sein? Was erzählen junge Menschen über Herkunft und Zu...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Grenzgänger:innen</b><br/>Über Mauern und wie wir sie einreißen können <br/><br/><b>Daniel Kubiak (Soziologe)<br/>Olivia Schneider</b> (»Ostfluencerin«) <br/><br/>Ost? West? Mauer in Deutschland? Das ist doch Geschichte. Alles längst wiedervereint, oder? Doch manche Mauern sind geblieben — nicht aus Beton, sondern in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Gerade junge Ostdeutsche erleben, wie Vorurteile und Unterschiede fortbestehen. Was heißt es, heute »ostdeutsch« zu sein? Was erzählen junge Menschen über Herkunft und Zugehörigkeit? Wie lassen sich diese unsichtbaren Grenzen überwinden? Und was ist denn da eigentlich los mit der AfD? Während der Westen den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, versuchen Olivia Schneider und Daniel Kubiak diese Fragen aus einer ostdeutschen Sicht zu verstehen. Die »Ostfluencerin« Schneider teilt Szenen aus ihrem Alltag: Senfeier, Schlemmerstuben — La Ostdeutsche Vita eben —, während Daniel Kubiak seit Jahren an der jungen ostdeutschen Identitätsbildung forscht. Um Senfeier geht es vielleicht trotzdem kurz.</p><p>Moderation: <b>Vanessa Beyer</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Grenzgänger:innen</b><br/>Über Mauern und wie wir sie einreißen können <br/><br/><b>Daniel Kubiak (Soziologe)<br/>Olivia Schneider</b> (»Ostfluencerin«) <br/><br/>Ost? West? Mauer in Deutschland? Das ist doch Geschichte. Alles längst wiedervereint, oder? Doch manche Mauern sind geblieben — nicht aus Beton, sondern in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Gerade junge Ostdeutsche erleben, wie Vorurteile und Unterschiede fortbestehen. Was heißt es, heute »ostdeutsch« zu sein? Was erzählen junge Menschen über Herkunft und Zugehörigkeit? Wie lassen sich diese unsichtbaren Grenzen überwinden? Und was ist denn da eigentlich los mit der AfD? Während der Westen den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, versuchen Olivia Schneider und Daniel Kubiak diese Fragen aus einer ostdeutschen Sicht zu verstehen. Die »Ostfluencerin« Schneider teilt Szenen aus ihrem Alltag: Senfeier, Schlemmerstuben — La Ostdeutsche Vita eben —, während Daniel Kubiak seit Jahren an der jungen ostdeutschen Identitätsbildung forscht. Um Senfeier geht es vielleicht trotzdem kurz.</p><p>Moderation: <b>Vanessa Beyer</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title> »Onigiri«</itunes:title>
    <title> »Onigiri«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Onigiri« Yuko Kuhn (Autorin)  Dass ihre Großmutter vor sechs Monaten gestorben ist, hat die Prota-gonistin Aki erst gar nicht bemerkt. Ihre Mutter Keiko auch nicht. Sie ist dement, deshalb vergisst sie diesen Tod später sogar. Kurzerhand beschließt Aki, mit Keiko noch einmal nach Japan zu reisen und erhofft sich — ja, was eigentlich? Behutsam verhandelt Kuhn in ihrem Roman eine Tochte...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Onigiri«</b></p><p><b>Yuko Kuhn</b> (Autorin)<br/><br/>Dass ihre Großmutter vor sechs Monaten gestorben ist, hat die Prota-gonistin Aki erst gar nicht bemerkt. Ihre Mutter Keiko auch nicht. Sie ist dement, deshalb vergisst sie diesen Tod später sogar. Kurzerhand beschließt Aki, mit Keiko noch einmal nach Japan zu reisen und erhofft sich — ja, was eigentlich? Behutsam verhandelt Kuhn in ihrem Roman eine Tochter-Mutter-Beziehung, die  geprägt ist von kulturellen Gegensätzen, Familienvergangen-heiten und der Suche nach Zugehörigkeit. <br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann</b> </p><p>Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Lesestellen kürzen.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Onigiri«</b></p><p><b>Yuko Kuhn</b> (Autorin)<br/><br/>Dass ihre Großmutter vor sechs Monaten gestorben ist, hat die Prota-gonistin Aki erst gar nicht bemerkt. Ihre Mutter Keiko auch nicht. Sie ist dement, deshalb vergisst sie diesen Tod später sogar. Kurzerhand beschließt Aki, mit Keiko noch einmal nach Japan zu reisen und erhofft sich — ja, was eigentlich? Behutsam verhandelt Kuhn in ihrem Roman eine Tochter-Mutter-Beziehung, die  geprägt ist von kulturellen Gegensätzen, Familienvergangen-heiten und der Suche nach Zugehörigkeit. <br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann</b> </p><p>Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Lesestellen kürzen.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Sommerhaus, 28 years later</itunes:title>
    <title>Sommerhaus, 28 years later</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Sommerhaus, 28 years later Holy Hermann! Vom »Fräuleinwunder« zur Klassikerin  Judith Hermann (Autorin)  28 Jahre nach der Erstveröffentlichung liest die Autorin von Sommerhaus, später (1998) aus ihrem Werk vor — mit einem gelben Reclams-Universal-Bibliothek-Bändchen in der Hand. So ist es: Judith Hermann ist jetzt RUB und sozusagen doppelt kanonisiert — sie lebt hinfort im deutschen Literaturkanon und -pantheon zugleich. 1999 wurde sie vom SPIEGEL noch subsäftelnd als Teil eines »Fräuleinwun...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Sommerhaus, 28 years later</b><br/>Holy Hermann! Vom »Fräuleinwunder« zur Klassikerin<br/><br/><b>Judith Hermann</b> (Autorin)<br/><br/>28 Jahre nach der Erstveröffentlichung liest die Autorin von <em>Sommerhaus, später </em>(1998) aus ihrem Werk vor — mit einem gelben Reclams-Universal-Bibliothek-Bändchen in der Hand. So ist es: Judith Hermann ist jetzt RUB und sozusagen doppelt kanonisiert — sie lebt hinfort im deutschen Literaturkanon und -pantheon zugleich. 1999 wurde sie vom SPIEGEL noch subsäftelnd als Teil eines »Fräuleinwunders« bezeichnet — heute Schullektüre, Klassiker, Literaturgeschichte. Alexander Košenina, Professor am Deutschen Seminar der Leibniz Universität und Literaturkritiker für die FAZ, hat RUB 14699 mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen. Bei ihrem dritten Salon-Besuch fragt er die Autorin, wie sie selbst auf die 28 Jahre zurückblickt, was der »Berliner Sound« war (oder ist?) und wie <em>Sommerhaus, später</em> sich im Kontext der Hermann’schen Poetikvorlesung <em>Wir hätten uns alles gesagt </em>von 2023 liest. Moderation <b>Alexander Košenina</b>.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sommerhaus, 28 years later</b><br/>Holy Hermann! Vom »Fräuleinwunder« zur Klassikerin<br/><br/><b>Judith Hermann</b> (Autorin)<br/><br/>28 Jahre nach der Erstveröffentlichung liest die Autorin von <em>Sommerhaus, später </em>(1998) aus ihrem Werk vor — mit einem gelben Reclams-Universal-Bibliothek-Bändchen in der Hand. So ist es: Judith Hermann ist jetzt RUB und sozusagen doppelt kanonisiert — sie lebt hinfort im deutschen Literaturkanon und -pantheon zugleich. 1999 wurde sie vom SPIEGEL noch subsäftelnd als Teil eines »Fräuleinwunders« bezeichnet — heute Schullektüre, Klassiker, Literaturgeschichte. Alexander Košenina, Professor am Deutschen Seminar der Leibniz Universität und Literaturkritiker für die FAZ, hat RUB 14699 mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen. Bei ihrem dritten Salon-Besuch fragt er die Autorin, wie sie selbst auf die 28 Jahre zurückblickt, was der »Berliner Sound« war (oder ist?) und wie <em>Sommerhaus, später</em> sich im Kontext der Hermann’schen Poetikvorlesung <em>Wir hätten uns alles gesagt </em>von 2023 liest. Moderation <b>Alexander Košenina</b>.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Cum/Ex, Milliarden und Moral« </itunes:title>
    <title>»Cum/Ex, Milliarden und Moral« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Cum/Ex, Milliarden und Moral«  Bürgergeld ist Peanuts dagegen: Finanzkriminalität in Deutschland   Anne Brorhilker (Juristin)   Die Angaben schwanken. Sicher ist: Wirtschafts- und Finanzkriminalität kostet den Staat eine dreistellige Milliardensumme — jährlich. Steuerhinterziehung allein verursacht einen Gesamtschaden von ungefähr 100 Milliarden Euro pro Jahr. Obendrein wird dieselbe Summe nach Schätzungen von Finanzwende e. V. in Deutschland gewaschen — ein Land, das gerne über Sozialschmar...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Cum/Ex, Milliarden und Moral« </b><br/>Bürgergeld ist Peanuts dagegen: Finanzkriminalität in Deutschland <br/><br/><b>Anne Brorhilker</b> (Juristin) <br/><br/>Die Angaben schwanken. Sicher ist: Wirtschafts- und Finanzkriminalität kostet den Staat eine dreistellige Milliardensumme — jährlich. Steuerhinterziehung allein verursacht einen Gesamtschaden von ungefähr 100 Milliarden Euro pro Jahr. Obendrein wird dieselbe Summe nach Schätzungen von Finanzwende e. V. in Deutschland gewaschen — ein Land, das gerne über Sozialschmarotze redet. Wir machen mit, allerdings mit Anne Brorhilker, seit Juni 2024 im Vorstand von Finanzwende e. V. Die langjährige Kölner Oberstaatsanwältin wurde bekannt als Cum/Ex-Chefermittlerin. »Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen« — die Tatsache, dass das, was nach Stammtisch klingt, leider allzu wahr ist, brachte Brorhilker nicht nur dazu, zu einer NGO zu gehen, sondern auch, ein Buch zu schreiben: <em>Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt</em>, erklärt sie Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>. </p><p>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Cum/Ex, Milliarden und Moral« </b><br/>Bürgergeld ist Peanuts dagegen: Finanzkriminalität in Deutschland <br/><br/><b>Anne Brorhilker</b> (Juristin) <br/><br/>Die Angaben schwanken. Sicher ist: Wirtschafts- und Finanzkriminalität kostet den Staat eine dreistellige Milliardensumme — jährlich. Steuerhinterziehung allein verursacht einen Gesamtschaden von ungefähr 100 Milliarden Euro pro Jahr. Obendrein wird dieselbe Summe nach Schätzungen von Finanzwende e. V. in Deutschland gewaschen — ein Land, das gerne über Sozialschmarotze redet. Wir machen mit, allerdings mit Anne Brorhilker, seit Juni 2024 im Vorstand von Finanzwende e. V. Die langjährige Kölner Oberstaatsanwältin wurde bekannt als Cum/Ex-Chefermittlerin. »Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen« — die Tatsache, dass das, was nach Stammtisch klingt, leider allzu wahr ist, brachte Brorhilker nicht nur dazu, zu einer NGO zu gehen, sondern auch, ein Buch zu schreiben: <em>Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt</em>, erklärt sie Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>. </p><p>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>HANNA 2025 – Der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover  </itunes:title>
    <title>HANNA 2025 – Der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[HANNA 2025 – Der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover   Preisverleihung an Jehona Kicaj im Literarischen Salon  Jehona Kicaj ist neue Preisträgerin des HANNA 2025, so heißt jetzt der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover, der seit 2017 vergeben wird. Ausgezeichnet wurde Jehona Kicaj für ihren Roman ë. Aus der Jury-Begründung: »Ein Mädchen gelangt nach Deutschland und entkommt damit dem Kosovokrieg. Es kann nur Albanisch, die Sprache mit dem kaum hörbaren Buchstaben »ë«. In...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>HANNA 2025 – Der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover  </b><br/>Preisverleihung an Jehona Kicaj im Literarischen Salon<br/><br/>Jehona Kicaj ist neue Preisträgerin des HANNA 2025, so heißt jetzt der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover, der seit 2017 vergeben wird. Ausgezeichnet wurde Jehona Kicaj für ihren Roman ë. Aus der Jury-Begründung: »Ein Mädchen gelangt nach Deutschland und entkommt damit dem Kosovokrieg. Es kann nur Albanisch, die Sprache mit dem kaum hörbaren Buchstaben »ë«. In diesem winzigen Zeichen ist Jehona Kicajs Debütroman verdichtet. Dieser handelt von traumatisierenden Kriegsfolgen, von einer gegen die kyrillische Schrift des Feindes verteidigten eigenen Kultur, vom Lernen der deutschen Sprache in Kindergarten und Schule, vom Stigma fremd wirkender Worte, Namen und Zeichen.« Wir freuen uns auf eine gloriose Rückkehr: Jehona Kicaj hat an der Leibniz Universität Hannover ihren Master für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft gemacht, ebendort bekommt sie jetzt den HANNA 2025 samt 10.000 € Preisgeld von OB <b>Belit Onay</b> überreicht. Die Laudatio hält <b>Lara Sielmann</b> (DLF); die Musik machen <b>Elina Duni &amp; Rob Luft</b>.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>HANNA 2025 – Der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover  </b><br/>Preisverleihung an Jehona Kicaj im Literarischen Salon<br/><br/>Jehona Kicaj ist neue Preisträgerin des HANNA 2025, so heißt jetzt der Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover, der seit 2017 vergeben wird. Ausgezeichnet wurde Jehona Kicaj für ihren Roman ë. Aus der Jury-Begründung: »Ein Mädchen gelangt nach Deutschland und entkommt damit dem Kosovokrieg. Es kann nur Albanisch, die Sprache mit dem kaum hörbaren Buchstaben »ë«. In diesem winzigen Zeichen ist Jehona Kicajs Debütroman verdichtet. Dieser handelt von traumatisierenden Kriegsfolgen, von einer gegen die kyrillische Schrift des Feindes verteidigten eigenen Kultur, vom Lernen der deutschen Sprache in Kindergarten und Schule, vom Stigma fremd wirkender Worte, Namen und Zeichen.« Wir freuen uns auf eine gloriose Rückkehr: Jehona Kicaj hat an der Leibniz Universität Hannover ihren Master für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft gemacht, ebendort bekommt sie jetzt den HANNA 2025 samt 10.000 € Preisgeld von OB <b>Belit Onay</b> überreicht. Die Laudatio hält <b>Lara Sielmann</b> (DLF); die Musik machen <b>Elina Duni &amp; Rob Luft</b>.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Das Land, das ich dir zeigen will«  </itunes:title>
    <title>»Das Land, das ich dir zeigen will«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Das Land, das ich dir zeigen will«   Unterwegs an einem Ort der Widersprüche   Sara Klatt (Autorin)  Jede Gesellschaft ist vielfältiger, als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Das gilt auch und zurzeit vielleicht besonders für einen kleinen Staat wie Israel. Das Land, das ich dir zeigen will ist als Roman vor dem 7. Oktober entstanden. Darin folgt man der Protagonistin auf ihrer Reise zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Eine überzeugte Tramperin, geprägt von der Geschichte ihres Großva...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Das Land, das ich dir zeigen will«  </b><br/>Unterwegs an einem Ort der Widersprüche <br/><br/><b>Sara Klatt</b> (Autorin)<br/><br/>Jede Gesellschaft ist vielfältiger, als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Das gilt auch und zurzeit vielleicht besonders für einen kleinen Staat wie Israel. <em>Das Land, das ich dir zeigen will</em> ist als Roman vor dem 7. Oktober entstanden. Darin folgt man der Protagonistin auf ihrer Reise zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Eine überzeugte Tramperin, geprägt von der Geschichte ihres Großvaters, einem Berliner Juden, der in den 1940er Jahren in Israel ein neues Leben fand. Es ist eine Reise durch ein Israel, wie es vor dem aktuellen Krieg und seinen grausamen Folgen existierte. Die Fotojournalistin und Autorin Sara Klatt hat ein außergewöhnliches Debüt veröffentlicht, geprägt von Menschenliebe und einem scharfsinnigen Blick für die Feinheiten des menschlichen Zusammenlebens. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> fragt, was es in diesem Land vor langer und kurzer Zeit alles zu sehen gab — und was davon noch übrig ist.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Das Land, das ich dir zeigen will«  </b><br/>Unterwegs an einem Ort der Widersprüche <br/><br/><b>Sara Klatt</b> (Autorin)<br/><br/>Jede Gesellschaft ist vielfältiger, als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Das gilt auch und zurzeit vielleicht besonders für einen kleinen Staat wie Israel. <em>Das Land, das ich dir zeigen will</em> ist als Roman vor dem 7. Oktober entstanden. Darin folgt man der Protagonistin auf ihrer Reise zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Eine überzeugte Tramperin, geprägt von der Geschichte ihres Großvaters, einem Berliner Juden, der in den 1940er Jahren in Israel ein neues Leben fand. Es ist eine Reise durch ein Israel, wie es vor dem aktuellen Krieg und seinen grausamen Folgen existierte. Die Fotojournalistin und Autorin Sara Klatt hat ein außergewöhnliches Debüt veröffentlicht, geprägt von Menschenliebe und einem scharfsinnigen Blick für die Feinheiten des menschlichen Zusammenlebens. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> fragt, was es in diesem Land vor langer und kurzer Zeit alles zu sehen gab — und was davon noch übrig ist.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Goodbye, Amerika?«</itunes:title>
    <title>»Goodbye, Amerika?«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Goodbye, Amerika?« Wie geht es weiter – beziehungsweise: Geht es weiter mit den USA?  Rieke Havertz (Journalistin)  Okay, 2016 hat ein Land einen absurd unsympathischen, frauenverachtenden, rassistischen Hochstapler zum Präsidenten gemacht. Aus Versehen! Der war doch schnell wieder weg, mit good old Joe Biden war dann alles wieder gut und dieser Trump bloß politischer Blechschaden. Leider nein. Er ist wieder da. Braucht es in Zukunft also »eine Neuvermessung« im Verhältnis zu den Vereinigten...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Goodbye, Amerika?«</b><br/>Wie geht es weiter – beziehungsweise: Geht es weiter mit den USA?<br/><b><br/>Rieke Havertz </b>(Journalistin)<br/><br/>Okay, 2016 hat ein Land einen absurd unsympathischen, frauenverachtenden, rassistischen Hochstapler zum Präsidenten gemacht. Aus Versehen! Der war doch schnell wieder weg, mit good old Joe Biden war dann alles wieder gut und dieser Trump bloß politischer Blechschaden. Leider nein. Er ist wieder da. Braucht es in Zukunft also »eine Neuvermessung« im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten? Das befürchtet die »OK, America?«-Podcasterin und ZEIT-Journalistin Rieke Havertz in ihrem Buch <em>Goodbye, Amerika?</em> Sie fragt darin, was bleiben wird von diesem Land, von der großherzigen Lässigkeit seiner Menschen mit ihrem unermüdlichen Optimismus. Warum haben die Trump wiedergewählt? Wo war die Demokratische Partei, warum haben sich die Republikaner diesem Mann restlos unterworfen? Und wird aus einer innigen transatlantischen Freundschaft jetzt eine banale internationale Beziehung? fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Goodbye, Amerika?«</b><br/>Wie geht es weiter – beziehungsweise: Geht es weiter mit den USA?<br/><b><br/>Rieke Havertz </b>(Journalistin)<br/><br/>Okay, 2016 hat ein Land einen absurd unsympathischen, frauenverachtenden, rassistischen Hochstapler zum Präsidenten gemacht. Aus Versehen! Der war doch schnell wieder weg, mit good old Joe Biden war dann alles wieder gut und dieser Trump bloß politischer Blechschaden. Leider nein. Er ist wieder da. Braucht es in Zukunft also »eine Neuvermessung« im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten? Das befürchtet die »OK, America?«-Podcasterin und ZEIT-Journalistin Rieke Havertz in ihrem Buch <em>Goodbye, Amerika?</em> Sie fragt darin, was bleiben wird von diesem Land, von der großherzigen Lässigkeit seiner Menschen mit ihrem unermüdlichen Optimismus. Warum haben die Trump wiedergewählt? Wo war die Demokratische Partei, warum haben sich die Republikaner diesem Mann restlos unterworfen? Und wird aus einer innigen transatlantischen Freundschaft jetzt eine banale internationale Beziehung? fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Hoffnungslos optimistisch«</itunes:title>
    <title>»Hoffnungslos optimistisch«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Hoffnungslos optimistisch« Sind wir noch zu retten?   Dirk Steffens (Journalist, Fernsehmoderator)  Er kennt die entlegensten Winkel der Erde — und weiß, wie fragil sie sind: Dirk Steffens, Journalist, Fernsehmoderator und langjähriges Gesicht von Terra X, zeigt uns stets aufs Neue die Schönheit und die Verletzlichkeit unseres Planeten. In seinen Reportagen trifft er auf seltene Tierarten, bedrohte Lebensräume und mutige Menschen, die sich für die Natur einsetzen. Doch wie geht das eigentlic...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Hoffnungslos optimistisch«</b><br/>Sind wir noch zu retten? <br/><br/><b>Dirk Steffens</b> (Journalist, Fernsehmoderator)<br/><br/>Er kennt die entlegensten Winkel der Erde — und weiß, wie fragil sie sind: Dirk Steffens, Journalist, Fernsehmoderator und langjähriges Gesicht von Terra X, zeigt uns stets aufs Neue die Schönheit und die Verletzlichkeit unseres Planeten. In seinen Reportagen trifft er auf seltene Tierarten, bedrohte Lebensräume und mutige Menschen, die sich für die Natur einsetzen. Doch wie geht das eigentlich: über die Klimakrise sprechen, ohne in Endzeitstimmung zu verfallen? Was bringt Artenschutz konkret? Wo muss man ansetzen? Und woher nimmt man die Zuversicht, wenn täglich neue Hiobs-botschaften auftauchen? Salon-Moderatorin Mariel Reichard spricht mit Steffens über Verantwortung, Hoffnung und Optimismus. Getreu dem Motto: Wer die Welt versteht, kann sie auch verändern. Darum geht es auch in Steffens neuem Buch <em>Hoffnungslos optimistisch</em> — und um die Frage, ob Optimismus sogar Widerstand sein kann. Moderation: <b>Mariel Reichard</b></p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Hoffnungslos optimistisch«</b><br/>Sind wir noch zu retten? <br/><br/><b>Dirk Steffens</b> (Journalist, Fernsehmoderator)<br/><br/>Er kennt die entlegensten Winkel der Erde — und weiß, wie fragil sie sind: Dirk Steffens, Journalist, Fernsehmoderator und langjähriges Gesicht von Terra X, zeigt uns stets aufs Neue die Schönheit und die Verletzlichkeit unseres Planeten. In seinen Reportagen trifft er auf seltene Tierarten, bedrohte Lebensräume und mutige Menschen, die sich für die Natur einsetzen. Doch wie geht das eigentlich: über die Klimakrise sprechen, ohne in Endzeitstimmung zu verfallen? Was bringt Artenschutz konkret? Wo muss man ansetzen? Und woher nimmt man die Zuversicht, wenn täglich neue Hiobs-botschaften auftauchen? Salon-Moderatorin Mariel Reichard spricht mit Steffens über Verantwortung, Hoffnung und Optimismus. Getreu dem Motto: Wer die Welt versteht, kann sie auch verändern. Darum geht es auch in Steffens neuem Buch <em>Hoffnungslos optimistisch</em> — und um die Frage, ob Optimismus sogar Widerstand sein kann. Moderation: <b>Mariel Reichard</b></p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title> »Adlergestell«</itunes:title>
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    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Adlergestell«  Laura Laabs (Regisseurin, Schriftstellerin)  Ostberlin, 1990er Jahre: Drei Freundinnen wachsen in der Nachwendezeit zwischen Plattenbauten am Rand der Stadt auf und erleben ihre Kindheit als eine Zeit voller Freiheit und Aufbruch. Doch nach einem Unfall trennen sich ihre Wege, sie verlieren sich aus den Augen. Jetzt, in der Gegenwart, sucht die Erzählerin nach Antworten...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Adlergestell«<br/><br/>Laura Laabs</b> (Regisseurin, Schriftstellerin)<br/><br/>Ostberlin, 1990er Jahre: Drei Freundinnen wachsen in der Nachwendezeit zwischen Plattenbauten am Rand der Stadt auf und erleben ihre Kindheit als eine Zeit voller Freiheit und Aufbruch. Doch nach einem Unfall trennen sich ihre Wege, sie verlieren sich aus den Augen. Jetzt, in der Gegenwart, sucht die Erzählerin nach Antworten und blickt zurück auf ihr Leben. Was bleibt von Freundschaft, Kindheit, Zukunftsversprechen? Und hatten die drei überhaupt jemals Kontrolle über ihr Leben? <br/>Moderation: <b>Lida Shams-Mostofi</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Adlergestell«<br/><br/>Laura Laabs</b> (Regisseurin, Schriftstellerin)<br/><br/>Ostberlin, 1990er Jahre: Drei Freundinnen wachsen in der Nachwendezeit zwischen Plattenbauten am Rand der Stadt auf und erleben ihre Kindheit als eine Zeit voller Freiheit und Aufbruch. Doch nach einem Unfall trennen sich ihre Wege, sie verlieren sich aus den Augen. Jetzt, in der Gegenwart, sucht die Erzählerin nach Antworten und blickt zurück auf ihr Leben. Was bleibt von Freundschaft, Kindheit, Zukunftsversprechen? Und hatten die drei überhaupt jemals Kontrolle über ihr Leben? <br/>Moderation: <b>Lida Shams-Mostofi</b></p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 19:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Unverdiente Ungleichheit«   </itunes:title>
    <title>»Unverdiente Ungleichheit«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Unverdiente Ungleichheit«    Warum wir Vermögen besteuern müssen  Martyna Linartas (Politikwissenschaftlerin)  Deutschland ist eine Erbengesellschaft, und das ist ein Problem für die Demokratie. Mehr als die Hälfte der Vermögen wird nicht erarbeitet, sondern vererbt. Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich; gesellschaftlicher Aufstieg wird schwieriger. Alle Statistiken zeigen, dass die Verteilung der Vermögen und nicht die der Einkommen zentrale Triebfeder der wachsenden U...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Unverdiente Ungleichheit«   </b><br/>Warum wir Vermögen besteuern müssen<br/><br/><b>Martyna Linartas</b> (Politikwissenschaftlerin)<br/><br/>Deutschland ist eine Erbengesellschaft, und das ist ein Problem für die Demokratie. Mehr als die Hälfte der Vermögen wird nicht erarbeitet, sondern vererbt. Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich; gesellschaftlicher Aufstieg wird schwieriger. Alle Statistiken zeigen, dass die Verteilung der Vermögen und nicht die der Einkommen zentrale Triebfeder der wachsenden Ungleichheit in Deutschland ist. Ein Mittel zur Korrektur dieser Entwicklung ist laut Martyna Linartas die viel diskutierte Erbschaftssteuer. In ihrem Buch <em>Unverdiente Ungleichheit</em> zeichnet sie die Geschichte dieser Steuer nach und spricht mit einigen der mächtigsten Wirtschaftsbosse aus Deutschland und Mexiko. Wie steht die Wirtschaftselite zu diesen Fragen? Und warum scheint es so schwer, vererbtes Vermögen zu besteuern? Fragen, die auch Salon-Moderator <b>Jonas Pagel</b> interessieren.<br/>In Kooperation mit dem AStA der Leibniz Uni Hannover</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Unverdiente Ungleichheit«   </b><br/>Warum wir Vermögen besteuern müssen<br/><br/><b>Martyna Linartas</b> (Politikwissenschaftlerin)<br/><br/>Deutschland ist eine Erbengesellschaft, und das ist ein Problem für die Demokratie. Mehr als die Hälfte der Vermögen wird nicht erarbeitet, sondern vererbt. Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich; gesellschaftlicher Aufstieg wird schwieriger. Alle Statistiken zeigen, dass die Verteilung der Vermögen und nicht die der Einkommen zentrale Triebfeder der wachsenden Ungleichheit in Deutschland ist. Ein Mittel zur Korrektur dieser Entwicklung ist laut Martyna Linartas die viel diskutierte Erbschaftssteuer. In ihrem Buch <em>Unverdiente Ungleichheit</em> zeichnet sie die Geschichte dieser Steuer nach und spricht mit einigen der mächtigsten Wirtschaftsbosse aus Deutschland und Mexiko. Wie steht die Wirtschaftselite zu diesen Fragen? Und warum scheint es so schwer, vererbtes Vermögen zu besteuern? Fragen, die auch Salon-Moderator <b>Jonas Pagel</b> interessieren.<br/>In Kooperation mit dem AStA der Leibniz Uni Hannover</p><p>Foto: Magdalena Vidović</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Nerd Girl Magic«</itunes:title>
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    <itunes:summary><![CDATA[»Nerd Girl Magic« Sag das Zauberwort, und du hast die Macht     Simoné Goldschmidt-Lechner (Autorin)   »Nerd« heißt automatisch Jungs mit Brille und Star-Wars-T-Shirt? Falsch gedacht! Autorin Simoné Goldschmidt-Lechner seziert die Nerd-Kultur und setzt sie aus einer nicht-weißen, nicht-männlichen, nicht-autoritären Perspektive neu zusammen. Das Ergebnis? Eine intersektionale Betrachtung von Filmen, Spielen, Comics und Anime, die zeigt, wie Nerd-Kultur als utopischer Rückzugsort für ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Nerd Girl Magic«</b><br/>Sag das Zauberwort, und du hast die Macht  <br/><br/><b> Simoné Goldschmidt-Lechner</b> (Autorin) <br/><br/>»Nerd« heißt automatisch Jungs mit Brille und Star-Wars-T-Shirt? Falsch gedacht! Autorin Simoné Goldschmidt-Lechner seziert die Nerd-Kultur und setzt sie aus einer nicht-weißen, nicht-männlichen, nicht-autoritären Perspektive neu zusammen. Das Ergebnis? Eine intersektionale Betrachtung von Filmen, Spielen, Comics und Anime, die zeigt, wie Nerd-Kultur als utopischer Rückzugsort für FLINTA*, queere Menschen und BIPoC funktionieren kann. Cosplay statt Konfrontation, Fanfiction statt Frustration:<em> Nerd Girl Magic</em> enthüllt das widerständige Potential scheinbar eskapistischer Hobbys und kreiert eine Vision, in der Nerd-Sein nicht nur Weltflucht bedeutet, sondern auch Weltentwurf. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> fragt, was Star Trek mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, warum D&amp;D-Kampagnen politischer sein können als Parlamentsdebatten oder weshalb »Live long and prosper« ein radikalerer Slogan ist als so manches Demo-Banner. </p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Nerd Girl Magic«</b><br/>Sag das Zauberwort, und du hast die Macht  <br/><br/><b> Simoné Goldschmidt-Lechner</b> (Autorin) <br/><br/>»Nerd« heißt automatisch Jungs mit Brille und Star-Wars-T-Shirt? Falsch gedacht! Autorin Simoné Goldschmidt-Lechner seziert die Nerd-Kultur und setzt sie aus einer nicht-weißen, nicht-männlichen, nicht-autoritären Perspektive neu zusammen. Das Ergebnis? Eine intersektionale Betrachtung von Filmen, Spielen, Comics und Anime, die zeigt, wie Nerd-Kultur als utopischer Rückzugsort für FLINTA*, queere Menschen und BIPoC funktionieren kann. Cosplay statt Konfrontation, Fanfiction statt Frustration:<em> Nerd Girl Magic</em> enthüllt das widerständige Potential scheinbar eskapistischer Hobbys und kreiert eine Vision, in der Nerd-Sein nicht nur Weltflucht bedeutet, sondern auch Weltentwurf. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> fragt, was Star Trek mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, warum D&amp;D-Kampagnen politischer sein können als Parlamentsdebatten oder weshalb »Live long and prosper« ein radikalerer Slogan ist als so manches Demo-Banner. </p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Zeitverschwendung«  </itunes:title>
    <title>»Zeitverschwendung«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Zeitverschwendung«   Über Gammeln, Warten, Driften in Film und Literatur   Michaela Krützen (Medienwissenschaftlerin)  »Es gibt keine Tätigkeit, die per se Zeitverschwendung ist. Jede Epoche, jede Klasse und jede Kultur arbeitet sich daran ab, was sie für vergeudete Zeit hält.« Zeitverschwendung heißt Krützens Studie, in der sie einen »Schlängelreigen« aus Figuren in Film und Literatur entfaltet. Da wären Marie Antoinette (in Sofia Coppolas Film), Patrick Bateman (American Psycho), Jeff...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Zeitverschwendung«  </b><br/>Über Gammeln, Warten, Driften in Film und Literatur <br/><br/><b>Michaela Krützen</b> (Medienwissenschaftlerin)<br/><br/>»Es gibt keine Tätigkeit, die per se Zeitverschwendung ist. Jede Epoche, jede Klasse und jede Kultur arbeitet sich daran ab, was sie für vergeudete Zeit hält.« <em>Zeitverschwendung</em> heißt Krützens Studie, in der sie einen »Schlängelreigen« aus Figuren in Film und Literatur entfaltet. Da wären Marie Antoinette (in Sofia Coppolas Film), Patrick Bateman (<em>American Psycho</em>), Jeff Lebowski (<em>The Big Lebowsk</em>i) oder Betty Draper (<em>Mad Men</em>). Insgesamt zehn Beispiele hat Krützen versammelt und in Beziehung gesetzt zu Texten aus Soziologie und Philosophie. Das Verhältnis von Arbeit und Müßiggang sowie die Bedeutung von Status und Geld geben dabei nicht nur Auskunft darüber, was jeweils als Zeitverschwendung gilt, sondern auch, in welcher Welt diese Figuren leben. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Michaela Krützen über Außenseiter:innen und  Vermeider:innen.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Zeitverschwendung«  </b><br/>Über Gammeln, Warten, Driften in Film und Literatur <br/><br/><b>Michaela Krützen</b> (Medienwissenschaftlerin)<br/><br/>»Es gibt keine Tätigkeit, die per se Zeitverschwendung ist. Jede Epoche, jede Klasse und jede Kultur arbeitet sich daran ab, was sie für vergeudete Zeit hält.« <em>Zeitverschwendung</em> heißt Krützens Studie, in der sie einen »Schlängelreigen« aus Figuren in Film und Literatur entfaltet. Da wären Marie Antoinette (in Sofia Coppolas Film), Patrick Bateman (<em>American Psycho</em>), Jeff Lebowski (<em>The Big Lebowsk</em>i) oder Betty Draper (<em>Mad Men</em>). Insgesamt zehn Beispiele hat Krützen versammelt und in Beziehung gesetzt zu Texten aus Soziologie und Philosophie. Das Verhältnis von Arbeit und Müßiggang sowie die Bedeutung von Status und Geld geben dabei nicht nur Auskunft darüber, was jeweils als Zeitverschwendung gilt, sondern auch, in welcher Welt diese Figuren leben. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Michaela Krützen über Außenseiter:innen und  Vermeider:innen.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Ungebetene Gäste«</itunes:title>
    <title>»Ungebetene Gäste«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Ungebetene Gäste« Über weiße Lügen und böse Zungen   Ayelet Gundar-Goshen (Autorin)    Schweigen kann fatale Folgen haben. Zum Beispiel dann, wenn ein arabischer Arbeiter verdächtigt wird, ein Kind getötet zu haben, obwohl eine israelische Mutter weiß, dass er unschuldig ist. Oder wenn die Angst um die eigene Familie sich mit der Dynamik einer gespaltenen und rassistischen Gesellschaft zu einem üblen Gift vermischt. Die in Tel Aviv lebende Autorin und Psychologin Ayelet Gundar-Goshen (L...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Ungebetene Gäste«</b><br/>Über weiße Lügen und böse Zungen <br/><br/><b>Ayelet Gundar-Goshen</b> (Autorin)  <br/><br/>Schweigen kann fatale Folgen haben. Zum Beispiel dann, wenn ein arabischer Arbeiter verdächtigt wird, ein Kind getötet zu haben, obwohl eine israelische Mutter weiß, dass er unschuldig ist. Oder wenn die Angst um die eigene Familie sich mit der Dynamik einer gespaltenen und rassistischen Gesellschaft zu einem üblen Gift vermischt. Die in Tel Aviv lebende Autorin und Psychologin Ayelet Gundar-Goshen (<em>Löwen wecken</em>,<em> Wo der Wolf lauert</em>) hat mit <em>Ungebetene Gäste</em> ein »flirrendes, intimes Psychodrama über Rassismus und Rache, Mutterliebe und Lüge aus Angst« (NDR Kultur) geschrieben. Ein Roman, der nicht vor der Komplexität der politisch-gesellschaftlichen Lage in Israel zurückschreckt und zeigt, wie sich ebendiese Komplexität auf einzelne Menschen auswirkt. <b>Carsten Hueck</b> (DLF) wagt mit der Autorin einen Blick auf ein zutiefst verstörendes Gesellschaftsporträt. <b>Anja Herden</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. </p><p><br/></p><p>Foto: Anton Vester</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Ungebetene Gäste«</b><br/>Über weiße Lügen und böse Zungen <br/><br/><b>Ayelet Gundar-Goshen</b> (Autorin)  <br/><br/>Schweigen kann fatale Folgen haben. Zum Beispiel dann, wenn ein arabischer Arbeiter verdächtigt wird, ein Kind getötet zu haben, obwohl eine israelische Mutter weiß, dass er unschuldig ist. Oder wenn die Angst um die eigene Familie sich mit der Dynamik einer gespaltenen und rassistischen Gesellschaft zu einem üblen Gift vermischt. Die in Tel Aviv lebende Autorin und Psychologin Ayelet Gundar-Goshen (<em>Löwen wecken</em>,<em> Wo der Wolf lauert</em>) hat mit <em>Ungebetene Gäste</em> ein »flirrendes, intimes Psychodrama über Rassismus und Rache, Mutterliebe und Lüge aus Angst« (NDR Kultur) geschrieben. Ein Roman, der nicht vor der Komplexität der politisch-gesellschaftlichen Lage in Israel zurückschreckt und zeigt, wie sich ebendiese Komplexität auf einzelne Menschen auswirkt. <b>Carsten Hueck</b> (DLF) wagt mit der Autorin einen Blick auf ein zutiefst verstörendes Gesellschaftsporträt. <b>Anja Herden</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. </p><p><br/></p><p>Foto: Anton Vester</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>AfD verbieten! AfD verbieten?</itunes:title>
    <title>AfD verbieten! AfD verbieten?</title>
    <itunes:summary><![CDATA[AfD verbieten! AfD verbieten? Monika Grütters (Ex-MdB, Ex-Staatsministerin f. Kultur) Philipp Ruch (Autor, Aktivist)  Im letzten Winter entschlossen wir uns, einen Abend zum AfD-Verbot zu machen. Inzwischen darf man sagen: Seitdem hat das Thema  m ä c h t i g  an Fahrt aufgenommen! Doch die Grundhaltungen haben sich eigentlich nicht geändert. Das reicht nicht für ein Verbot! Wenn das nicht reicht, was dann? Verbieten schafft Märtyrer und macht alles noch schlimmer! Nicht verbieten s...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>AfD verbieten! AfD verbieten?</b></p><p><b>Monika Grütters</b> (Ex-MdB, Ex-Staatsministerin f. Kultur)<br/><b>Philipp Ruch</b> (Autor, Aktivist)<br/><br/>Im letzten Winter entschlossen wir uns, einen Abend zum AfD-Verbot zu machen. Inzwischen darf man sagen: Seitdem hat das Thema  m ä c h t i g  an Fahrt aufgenommen!<br/>Doch die Grundhaltungen haben sich eigentlich nicht geändert.<br/>Das reicht nicht für ein Verbot!<br/>Wenn das nicht reicht, was dann?<br/>Verbieten schafft Märtyrer und macht alles noch schlimmer!<br/>Nicht verbieten schafft schlimmstenfalls Demokratie ab!<br/>Usw.<br/>Am Montag diskutiert Philipp Ruch, Gründer und Chef vom Zentrum für Politische Schönheit, mit Ex-MdB und der ehemaligen Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, über das Problem. Ruchs Position ist hinreichend klar – als Höcke-Nemesis (das Zentrum baute im bisher vll schönsten Akt politischer Schönheit das &quot;Denkmal der Schande&quot; im Kleinformat direkt neben Höckes Privatgrundstück nach) und als Buchautor (<em>Es ist 5 vor 1933. Was die AfD vorhat und wie wir sie stoppen</em>). Bei Monika Grütters ist es komplexer. Sie war einige der wenigen CDU-MdBs, die sich Merz&apos; Migrationsabstimmung im Januar explizit verweigerte (»Ich ertrage diese Nähe zur AfD nicht«). Sie sagt aber auch: »Entscheidend ist die politische, inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. [...] Wer stattdessen ein Parteiverbot als Lösung aller Probleme verkauft, macht es sich deutlich zu einfach.«<br/>Es moderiert den Abend <b>Joachim Otte</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>AfD verbieten! AfD verbieten?</b></p><p><b>Monika Grütters</b> (Ex-MdB, Ex-Staatsministerin f. Kultur)<br/><b>Philipp Ruch</b> (Autor, Aktivist)<br/><br/>Im letzten Winter entschlossen wir uns, einen Abend zum AfD-Verbot zu machen. Inzwischen darf man sagen: Seitdem hat das Thema  m ä c h t i g  an Fahrt aufgenommen!<br/>Doch die Grundhaltungen haben sich eigentlich nicht geändert.<br/>Das reicht nicht für ein Verbot!<br/>Wenn das nicht reicht, was dann?<br/>Verbieten schafft Märtyrer und macht alles noch schlimmer!<br/>Nicht verbieten schafft schlimmstenfalls Demokratie ab!<br/>Usw.<br/>Am Montag diskutiert Philipp Ruch, Gründer und Chef vom Zentrum für Politische Schönheit, mit Ex-MdB und der ehemaligen Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, über das Problem. Ruchs Position ist hinreichend klar – als Höcke-Nemesis (das Zentrum baute im bisher vll schönsten Akt politischer Schönheit das &quot;Denkmal der Schande&quot; im Kleinformat direkt neben Höckes Privatgrundstück nach) und als Buchautor (<em>Es ist 5 vor 1933. Was die AfD vorhat und wie wir sie stoppen</em>). Bei Monika Grütters ist es komplexer. Sie war einige der wenigen CDU-MdBs, die sich Merz&apos; Migrationsabstimmung im Januar explizit verweigerte (»Ich ertrage diese Nähe zur AfD nicht«). Sie sagt aber auch: »Entscheidend ist die politische, inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. [...] Wer stattdessen ein Parteiverbot als Lösung aller Probleme verkauft, macht es sich deutlich zu einfach.«<br/>Es moderiert den Abend <b>Joachim Otte</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Tausendmal so viel Geld wie jetzt« oder »Fake Coins«? </itunes:title>
    <title>»Tausendmal so viel Geld wie jetzt« oder »Fake Coins«? </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Tausendmal so viel Geld wie jetzt« oder »Fake Coins«?  Die Krypto-Bros und die Suche nach den Bitcoin-Millionen   Juan Guse (Autor) Aaron Sahr (Wirtschaftssoziologe)  Mann, ist das kompliziert: Geldschöpfung aus dem Nichts, Geldmengenvermehrung, aufgeblähte Staatshaushalte. Und dann Inflation oder was? Eine knackige Disruption muss her, mit Krypto. Dann ist Schluss mit diesem kranken Modell von Staaten samt Politikern, Bankern, Brokern. Weg mit den ganzen Zwischenmännern, die kassieren doch ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Tausendmal so viel Geld wie jetzt« oder »Fake Coins«? </b><br/>Die Krypto-Bros und die Suche nach den Bitcoin-Millionen <br/><br/><b>Juan Guse</b> (Autor)<br/><b>Aaron Sahr</b> (Wirtschaftssoziologe)<br/><br/>Mann, ist das kompliziert: Geldschöpfung aus dem Nichts, Geldmengenvermehrung, aufgeblähte Staatshaushalte. Und dann Inflation oder was? Eine knackige Disruption muss her, mit Krypto. Dann ist Schluss mit diesem kranken Modell von Staaten samt Politikern, Bankern, Brokern. Weg mit den ganzen Zwischenmännern, die kassieren doch alle mit. Marktzugang für alle lieber, Finanzsystem von Grund auf dezentralisieren! Das ungefähr ist die wütende Basis, auf der die Bitcoin-Träumer ihre neue und viel freiere Welt errichten wollen. Vier von denen, alles Männer, beschreibt Juan Guse in <em>Tausendmal so viel Geld wie jetzt</em>. Und es stimmt ja: Die wurden tatsächlich reich in der Krypto-Welt. Allerdings wird diese kritisch gesehen von ihren Gegner:innen. Aaron Sahr wäre einer davon. Der Wissenschaftssoziologe schreibt zurzeit an seinem Buch <em>Fake Coins</em>, und als Herausgeber der bpb-Schrift<em> Geldpolitik im Umbruch</em> spricht er von »Schneeballoperationen zur Generierung von Einnahmen«. Ja, was denn nun? Fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Tausendmal so viel Geld wie jetzt« oder »Fake Coins«? </b><br/>Die Krypto-Bros und die Suche nach den Bitcoin-Millionen <br/><br/><b>Juan Guse</b> (Autor)<br/><b>Aaron Sahr</b> (Wirtschaftssoziologe)<br/><br/>Mann, ist das kompliziert: Geldschöpfung aus dem Nichts, Geldmengenvermehrung, aufgeblähte Staatshaushalte. Und dann Inflation oder was? Eine knackige Disruption muss her, mit Krypto. Dann ist Schluss mit diesem kranken Modell von Staaten samt Politikern, Bankern, Brokern. Weg mit den ganzen Zwischenmännern, die kassieren doch alle mit. Marktzugang für alle lieber, Finanzsystem von Grund auf dezentralisieren! Das ungefähr ist die wütende Basis, auf der die Bitcoin-Träumer ihre neue und viel freiere Welt errichten wollen. Vier von denen, alles Männer, beschreibt Juan Guse in <em>Tausendmal so viel Geld wie jetzt</em>. Und es stimmt ja: Die wurden tatsächlich reich in der Krypto-Welt. Allerdings wird diese kritisch gesehen von ihren Gegner:innen. Aaron Sahr wäre einer davon. Der Wissenschaftssoziologe schreibt zurzeit an seinem Buch <em>Fake Coins</em>, und als Herausgeber der bpb-Schrift<em> Geldpolitik im Umbruch</em> spricht er von »Schneeballoperationen zur Generierung von Einnahmen«. Ja, was denn nun? Fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Die Summe unserer Teile«</itunes:title>
    <title>»Die Summe unserer Teile«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Die Summe unserer Teile«  Paola Lopez (Autorin)  Alles beginnt mit dem Steinway-Konzertflügel, der plötzlich in Lucys WG-Zimmer steht. Es ist das Instrument, an dem Lucy unfreiwillig ihre halbe Kindheit verbracht hat. Es steht für alles, was sie hasst. Nicht zuletzt für das schlechte Verhältnis zu ihrer Familie. Doch der Flügel entpuppt sich als Brücke: zu ihrer in Polen geborenen Oma, ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur<br/>Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Die Summe unserer Teile«<br/><br/>Paola Lopez</b> (Autorin)<br/><br/>Alles beginnt mit dem Steinway-Konzertflügel, der plötzlich in Lucys WG-Zimmer steht. Es ist das Instrument, an dem Lucy unfreiwillig ihre halbe Kindheit verbracht hat. Es steht für alles, was sie hasst. Nicht zuletzt für das schlechte Verhältnis zu ihrer Familie. Doch der Flügel entpuppt sich als Brücke: zu ihrer in Polen geborenen Oma, die später eine der ersten Chemikerinnen im Libanon wird, zu ihrer distanzierten Mutter und schließlich <br/>zu ihr selbst. Moderation: <b>Bianca Saborowski </b></p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur<br/>Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><b><br/>»Die Summe unserer Teile«<br/><br/>Paola Lopez</b> (Autorin)<br/><br/>Alles beginnt mit dem Steinway-Konzertflügel, der plötzlich in Lucys WG-Zimmer steht. Es ist das Instrument, an dem Lucy unfreiwillig ihre halbe Kindheit verbracht hat. Es steht für alles, was sie hasst. Nicht zuletzt für das schlechte Verhältnis zu ihrer Familie. Doch der Flügel entpuppt sich als Brücke: zu ihrer in Polen geborenen Oma, die später eine der ersten Chemikerinnen im Libanon wird, zu ihrer distanzierten Mutter und schließlich <br/>zu ihr selbst. Moderation: <b>Bianca Saborowski </b></p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der große Rausch« und Drogenpolitik</itunes:title>
    <title>»Der große Rausch« und Drogenpolitik</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Der große Rausch« und Drogenpolitik Geht Deutschland zurück auf null Toleranz?  Helena Barop (Autorin, Historikerin)  Doch, doch — es gab sie, diese leise Aufbruchstimmung, die die »Ampel« anfangs verbreitete. Es ging ja tatsächlich voran: Abtreibungsrecht, sexuelle Selbstbestimmung, Einwande-rungsgesetz. Und erst die Drogenpolitik: Das Cannabisverbot fällt — legalize it! Helena Barop hat Der große Rausch, diese »Pflichtlektüre für Politiker und Drogenbeauftragte« (FAZ), Ende 2023 veröffentl...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der große Rausch« und Drogenpolitik</b><br/>Geht Deutschland zurück auf null Toleranz?<br/><br/><b>Helena Barop</b> (Autorin, Historikerin)<br/><br/>Doch, doch — es gab sie, diese leise Aufbruchstimmung, die die »Ampel« anfangs verbreitete. Es ging ja tatsächlich voran: Abtreibungsrecht, sexuelle Selbstbestimmung, Einwande-rungsgesetz. Und erst die Drogenpolitik: Das Cannabisverbot fällt — legalize it! Helena Barop hat <em>Der große Rausch</em>, diese »Pflichtlektüre für Politiker und Drogenbeauftragte« (FAZ), Ende 2023 veröffentlicht. Da war bekanntlich längst kein Aufbruch mehr. Also endet Barops Buch entsprechend hellsichtig: »Es wäre nicht überraschend, wenn auf die aktuelle Phase der relativen drogenpolitischen Offenheit wieder ein Backlash folgen würde.« Danach sieht es aus, und es ist wohl symptomatisch, wenn auch auf diesem Feld eine Kulturkampf-Revanche ansteht. Wie fragte noch Friedrich Merz: »Bubatz? Also wenn Sie meinen, Cannabis, dann sage ich: Nein, wir wollen das wieder korrigieren.« Was das heißt, will Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac </b>von Helena Barop wissen, inklusive einer Antwort auf den Untertitel ihres Buchs: Warum Drogen kriminalisiert werden.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der große Rausch« und Drogenpolitik</b><br/>Geht Deutschland zurück auf null Toleranz?<br/><br/><b>Helena Barop</b> (Autorin, Historikerin)<br/><br/>Doch, doch — es gab sie, diese leise Aufbruchstimmung, die die »Ampel« anfangs verbreitete. Es ging ja tatsächlich voran: Abtreibungsrecht, sexuelle Selbstbestimmung, Einwande-rungsgesetz. Und erst die Drogenpolitik: Das Cannabisverbot fällt — legalize it! Helena Barop hat <em>Der große Rausch</em>, diese »Pflichtlektüre für Politiker und Drogenbeauftragte« (FAZ), Ende 2023 veröffentlicht. Da war bekanntlich längst kein Aufbruch mehr. Also endet Barops Buch entsprechend hellsichtig: »Es wäre nicht überraschend, wenn auf die aktuelle Phase der relativen drogenpolitischen Offenheit wieder ein Backlash folgen würde.« Danach sieht es aus, und es ist wohl symptomatisch, wenn auch auf diesem Feld eine Kulturkampf-Revanche ansteht. Wie fragte noch Friedrich Merz: »Bubatz? Also wenn Sie meinen, Cannabis, dann sage ich: Nein, wir wollen das wieder korrigieren.« Was das heißt, will Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac </b>von Helena Barop wissen, inklusive einer Antwort auf den Untertitel ihres Buchs: Warum Drogen kriminalisiert werden.</p><p>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wenn wir lächeln«</itunes:title>
    <title>»Wenn wir lächeln«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Wenn wir lächeln«  Mascha Unterlehberg (Autorin)  Jara und Anto sind scheinbar unzertrennlich. Doch als Anto im reißenden Fluss verschwindet und Jara den Männern in der Bar statt einem Lächeln lieber einen Tritt schenken will, wird ihre bisherige heile Welt aus der Achse gerissen. Was ist, wenn aus Ohnmacht Wut wird, aus jugendlichen Gewaltfantasien bitterer Ernst? Die Freundschaft zwei...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur<br/>Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Wenn wir lächeln«</b><br/><b><br/>Mascha Unterlehberg</b> (Autorin)<br/><br/>Jara und Anto sind scheinbar unzertrennlich. Doch als Anto im reißenden Fluss verschwindet und Jara den Männern in der Bar statt einem Lächeln lieber einen Tritt schenken will, wird ihre bisherige heile Welt aus der Achse gerissen. Was ist, wenn aus Ohnmacht Wut wird, aus jugendlichen Gewaltfantasien bitterer Ernst? Die Freundschaft zweier Mädchen wird auf die Probe gestellt — eine Freundschaft, geprägt von Cherry-Cola-Lip-Gloss, Bikini Kill und mit Blut beschmierten Baseballschlägern. Moderation: <b>Zoë Lecht</b></p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur<br/>Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Wenn wir lächeln«</b><br/><b><br/>Mascha Unterlehberg</b> (Autorin)<br/><br/>Jara und Anto sind scheinbar unzertrennlich. Doch als Anto im reißenden Fluss verschwindet und Jara den Männern in der Bar statt einem Lächeln lieber einen Tritt schenken will, wird ihre bisherige heile Welt aus der Achse gerissen. Was ist, wenn aus Ohnmacht Wut wird, aus jugendlichen Gewaltfantasien bitterer Ernst? Die Freundschaft zweier Mädchen wird auf die Probe gestellt — eine Freundschaft, geprägt von Cherry-Cola-Lip-Gloss, Bikini Kill und mit Blut beschmierten Baseballschlägern. Moderation: <b>Zoë Lecht</b></p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Stars« </itunes:title>
    <title>»Stars« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[  »Stars«  Erfolg mit Astromumpitz   Katja Kullmann (Autorin, Journalistin)   Was tun, wenn man die Verbindung zu seinem Kanarienvogel verloren hat? Man wendet sich an Cosmic Charly, der innerhalb von fünf bis sieben Werktagen eine astrologische Beratung liefert. Karma-Report oder Persönlichkeitsanalyse? Kein Problem! Tatsächlich steckt Carla Mittmann dahinter, die ihr Leben in der Serviceabteilung eines Möbelherstellers parkt. Nebenbei verkauft sie leidenschaftslos und ohne daran zu glauben ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><br/></p><p><b>»Stars« </b><br/>Erfolg mit Astromumpitz <br/><br/><b>Katja Kullmann</b> (Autorin, Journalistin) <br/><br/>Was tun, wenn man die Verbindung zu seinem Kanarienvogel verloren hat? Man wendet sich an Cosmic Charly, der innerhalb von fünf bis sieben Werktagen eine astrologische Beratung liefert. Karma-Report oder Persönlichkeitsanalyse? Kein Problem! Tatsächlich steckt Carla Mittmann dahinter, die ihr Leben in der Serviceabteilung eines Möbelherstellers parkt. Nebenbei verkauft sie leidenschaftslos und ohne daran zu glauben Astrotipps. Als plötzlich ein Karton mit zehntausend Dollar vor ihrer Tür steht, tauscht sie Bürojob gegen Vollzeit-Astrobusiness ein und steigt bald zur Star-Astrologin auf. Auf clevere und pointierte Art erzählt Katja Kullmann in <em>Stars</em> von einer Sehnsucht nach etwas Größerem. Aber kann man den Sternen überhaupt glauben? Und ist man immer gleich eine Hochstaplerin, wenn man den Leuten das gibt, was sie wollen — und damit auch noch erfolgreich ist? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>. </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p><p>Katja Kullmann, <em>Stars</em><br/>(c) 2025 Hanser Berlin in der Carl Hanser Verlag GmbH &amp; Co. KG, München</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><br/></p><p><b>»Stars« </b><br/>Erfolg mit Astromumpitz <br/><br/><b>Katja Kullmann</b> (Autorin, Journalistin) <br/><br/>Was tun, wenn man die Verbindung zu seinem Kanarienvogel verloren hat? Man wendet sich an Cosmic Charly, der innerhalb von fünf bis sieben Werktagen eine astrologische Beratung liefert. Karma-Report oder Persönlichkeitsanalyse? Kein Problem! Tatsächlich steckt Carla Mittmann dahinter, die ihr Leben in der Serviceabteilung eines Möbelherstellers parkt. Nebenbei verkauft sie leidenschaftslos und ohne daran zu glauben Astrotipps. Als plötzlich ein Karton mit zehntausend Dollar vor ihrer Tür steht, tauscht sie Bürojob gegen Vollzeit-Astrobusiness ein und steigt bald zur Star-Astrologin auf. Auf clevere und pointierte Art erzählt Katja Kullmann in <em>Stars</em> von einer Sehnsucht nach etwas Größerem. Aber kann man den Sternen überhaupt glauben? Und ist man immer gleich eine Hochstaplerin, wenn man den Leuten das gibt, was sie wollen — und damit auch noch erfolgreich ist? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>. </p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p><p>Katja Kullmann, <em>Stars</em><br/>(c) 2025 Hanser Berlin in der Carl Hanser Verlag GmbH &amp; Co. KG, München</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Ours. Die Stadt«  </itunes:title>
    <title>»Ours. Die Stadt«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.  »Ours. Die Stadt«   Wenn Freiheit ein Ort wäre — eine schwarze Utopie    Phillip B. Williams (Autor)  Was passiert, wenn ein Ort, geschaffen aus Schmerz und Hoffnung, zur letzten Zuflucht wird? In seinem Roman Ours. Die Stadt entwirft der amerikanische Autor Phillip B. Williams eine packende Erzählung über einen Ort, den es nie geben durfte: Ours. Eine geheime Stadt im Amerika des 19. Jahrhunderts, erschaffen für entflohene Vers...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt. </p><p><b>»Ours. Die Stadt«  </b><br/>Wenn Freiheit ein Ort wäre — eine schwarze Utopie  <br/><b><br/>Phillip B. Williams</b> (Autor)<br/><br/>Was passiert, wenn ein Ort, geschaffen aus Schmerz und Hoffnung, zur letzten Zuflucht wird? In seinem Roman <em>Ours</em>. Die Stadt entwirft der amerikanische Autor Phillip B. Williams eine packende Erzählung über einen Ort, den es nie geben durfte: Ours. Eine geheime Stadt im Amerika des 19. Jahrhunderts, erschaffen für entflohene Versklavte und geschützt durch Magie — ein Ort der Freiheit. Doch als eine neue Gefahr droht, müssen die Bewohner:innen entscheiden, was sie für ihre Unabhängigkeit zu opfern bereit sind. Der Autor verbindet Widerstand mit Poesie. Zwischen historischen Fakten und fantastischen Elementen entwirft Phillip B. Williams ein episches Narrativ über Zugehörigkeit und Emanzipation. Nach fragilen Utopien, Identitäten und dem Preis der Unabhängigkeit fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Torben Kessler</b> vom Schauspiel Hannover.</p><p>Foto:  Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt. </p><p><b>»Ours. Die Stadt«  </b><br/>Wenn Freiheit ein Ort wäre — eine schwarze Utopie  <br/><b><br/>Phillip B. Williams</b> (Autor)<br/><br/>Was passiert, wenn ein Ort, geschaffen aus Schmerz und Hoffnung, zur letzten Zuflucht wird? In seinem Roman <em>Ours</em>. Die Stadt entwirft der amerikanische Autor Phillip B. Williams eine packende Erzählung über einen Ort, den es nie geben durfte: Ours. Eine geheime Stadt im Amerika des 19. Jahrhunderts, erschaffen für entflohene Versklavte und geschützt durch Magie — ein Ort der Freiheit. Doch als eine neue Gefahr droht, müssen die Bewohner:innen entscheiden, was sie für ihre Unabhängigkeit zu opfern bereit sind. Der Autor verbindet Widerstand mit Poesie. Zwischen historischen Fakten und fantastischen Elementen entwirft Phillip B. Williams ein episches Narrativ über Zugehörigkeit und Emanzipation. Nach fragilen Utopien, Identitäten und dem Preis der Unabhängigkeit fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Torben Kessler</b> vom Schauspiel Hannover.</p><p>Foto:  Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 23 May 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Don’t Tread on Me </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Don’t Tread on Me    Was Musk, Milei und Weidel gemein haben   Andreas Kemper (Soziologe)  Der Rechtsruck in Deutschland und der ganzen Welt ist nicht mehr zu übersehen. Überall, so scheint es, greifen autoritäre Kräfte um sich. Donald Trump schafft mit Hilfe seines DOGE-»Ministers« Elon Musk ganze Zweige der US-Regierung ab, und Javier Milei will in Argentinien die Bürokratie mit der Kettensäge zerlegen. Diese Menschen verbindet eine gemeinsame Ideologie: der Libertarismus. Minimaler St...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Don’t Tread on Me </b>  <br/>Was Musk, Milei und Weidel gemein haben <br/><br/><b>Andreas Kemper</b> (Soziologe)<br/><br/>Der Rechtsruck in Deutschland und der ganzen Welt ist nicht mehr zu übersehen. Überall, so scheint es, greifen autoritäre Kräfte um sich. Donald Trump schafft mit Hilfe seines DOGE-»Ministers« Elon Musk ganze Zweige der US-Regierung ab, und Javier Milei will in Argentinien die Bürokratie mit der Kettensäge zerlegen. Diese Menschen verbindet eine gemeinsame Ideologie: der Libertarismus. Minimaler Staat bei maximaler Freiheit! Steuern sind Raub! Der Soziologe Andreas Kemper forscht in diesem Bereich, schrieb schon über »totalitär-kapitalistische Privatstädte in Honduras« und beobachtet besorgniserregende Entwicklungen in libertären Kreisen. Was genau macht also diesen Libertarismus aus, und warum kann er gefährlich werden? Was passiert, wenn ungebremste Freiheit den Gesellschaftsvertrag aufkündigt? Und für wen soll diese Freiheit überhaupt gelten? Fragt Salon-Moderator<b>Jens Meyer Kovac</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Don’t Tread on Me </b>  <br/>Was Musk, Milei und Weidel gemein haben <br/><br/><b>Andreas Kemper</b> (Soziologe)<br/><br/>Der Rechtsruck in Deutschland und der ganzen Welt ist nicht mehr zu übersehen. Überall, so scheint es, greifen autoritäre Kräfte um sich. Donald Trump schafft mit Hilfe seines DOGE-»Ministers« Elon Musk ganze Zweige der US-Regierung ab, und Javier Milei will in Argentinien die Bürokratie mit der Kettensäge zerlegen. Diese Menschen verbindet eine gemeinsame Ideologie: der Libertarismus. Minimaler Staat bei maximaler Freiheit! Steuern sind Raub! Der Soziologe Andreas Kemper forscht in diesem Bereich, schrieb schon über »totalitär-kapitalistische Privatstädte in Honduras« und beobachtet besorgniserregende Entwicklungen in libertären Kreisen. Was genau macht also diesen Libertarismus aus, und warum kann er gefährlich werden? Was passiert, wenn ungebremste Freiheit den Gesellschaftsvertrag aufkündigt? Und für wen soll diese Freiheit überhaupt gelten? Fragt Salon-Moderator<b>Jens Meyer Kovac</b>.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 20 May 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume« </itunes:title>
    <title>»Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[LEIDER GAB ES BEI DER AUFZEICHNUNG TECHNISCHE PROBLEME.  Am Anfang und am Ende fehlen ein paar Minuten. Ansonsten ist aber alles zu hören. Wir bitten, diese kleine Panne zu entschuldigen.   »Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume«  Bäume als kunstvolle Konstruktionen aus Erzählen und Erleben  Solvejg Nitzke (Literaturwissenschaftlerin)  Im Lauf der Geschichte haben wir Menschen vielfältige Beziehungen zu Bäumen entwickelt, die besonders in poetischen Texten fixiert sind. Dari...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>LEIDER GAB ES BEI DER AUFZEICHNUNG TECHNISCHE PROBLEME. <br/>Am Anfang und am Ende fehlen ein paar Minuten. Ansonsten ist aber alles zu hören. Wir bitten, diese kleine Panne zu entschuldigen.</p><p><br/></p><p><b>»Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume« </b><br/>Bäume als kunstvolle Konstruktionen aus Erzählen und Erleben<br/><br/><b>Solvejg Nitzke</b> (Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>Im Lauf der Geschichte haben wir Menschen vielfältige Beziehungen zu Bäumen entwickelt, die besonders in poetischen Texten fixiert sind. Darin sind Bäume Orte der Zuflucht und des Gedächtnisses; unter Bäumen findet sich Liebe und die Hoffnung auf Selbstbestimmung ebenso wie das Geschehen von Recht und Unrecht. Bäume werden, so zeigt Solvejg Nitzke in ihrer Studie <em>Fremde Verwandtschaft</em>, sentimental überhöht und gehören zum Arsenal des Unheimlichen. Neben emotionaler Aufladung und Mystifizierung steht ein brutaler Utilitarismus: Bäume sind nichts als Ressource, ein Ding, kein Lebewesen. Gerade vor dem Hintergrund des Anthropozäns wird die Mensch-Baum-Beziehung also deutlich krisenhaft, die Versuche einer Rettung dramatisch. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> bespricht mit Solvejg Nitzke arboreales Erzählen und fragt, ob Literatur am Ende Bäume retten kann.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>LEIDER GAB ES BEI DER AUFZEICHNUNG TECHNISCHE PROBLEME. <br/>Am Anfang und am Ende fehlen ein paar Minuten. Ansonsten ist aber alles zu hören. Wir bitten, diese kleine Panne zu entschuldigen.</p><p><br/></p><p><b>»Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume« </b><br/>Bäume als kunstvolle Konstruktionen aus Erzählen und Erleben<br/><br/><b>Solvejg Nitzke</b> (Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>Im Lauf der Geschichte haben wir Menschen vielfältige Beziehungen zu Bäumen entwickelt, die besonders in poetischen Texten fixiert sind. Darin sind Bäume Orte der Zuflucht und des Gedächtnisses; unter Bäumen findet sich Liebe und die Hoffnung auf Selbstbestimmung ebenso wie das Geschehen von Recht und Unrecht. Bäume werden, so zeigt Solvejg Nitzke in ihrer Studie <em>Fremde Verwandtschaft</em>, sentimental überhöht und gehören zum Arsenal des Unheimlichen. Neben emotionaler Aufladung und Mystifizierung steht ein brutaler Utilitarismus: Bäume sind nichts als Ressource, ein Ding, kein Lebewesen. Gerade vor dem Hintergrund des Anthropozäns wird die Mensch-Baum-Beziehung also deutlich krisenhaft, die Versuche einer Rettung dramatisch. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> bespricht mit Solvejg Nitzke arboreales Erzählen und fragt, ob Literatur am Ende Bäume retten kann.</p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Thu, 15 May 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wir waren Heldinnen«</itunes:title>
    <title>»Wir waren Heldinnen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wir waren Heldinnen« Hart erkämpft: Wie Frauen zum Fußball fanden  Torsten Körner (Autor, Dokumentarfilmer) Bärbel Wohlleben (ehem. Fußballspielerin)  »Frauenfußball, Männerfußball — es ist ein Fußball«. So sprach 2022 Lena Oberdorf, eine der bekanntesten Spielerinnen des Landes, und wurde für diese Worte prompt ausgezeichnet. Denn auch heute noch scheinen Frauen sich dafür rechtfertigen zu müssen, das Runde ins Eckige zu schießen. Dass sie das können, bewies dabei schon Bärbel Wohlleben, al...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wir waren Heldinnen«</b><br/>Hart erkämpft: Wie Frauen zum Fußball fanden<br/><b><br/>Torsten Körner</b> (Autor, Dokumentarfilmer)<br/><b>Bärbel Wohlleben</b> (ehem. Fußballspielerin)<br/><br/>»Frauenfußball, Männerfußball — es ist ein Fußball«. So sprach 2022 Lena Oberdorf, eine der bekanntesten Spielerinnen des Landes, und wurde für diese Worte prompt ausgezeichnet. Denn auch heute noch scheinen Frauen sich dafür rechtfertigen zu müssen, das Runde ins Eckige zu schießen. Dass sie das können, bewies dabei schon Bärbel Wohlleben, als sie 1974 beim Finale um die Deutsche Meisterschaft aus 25 Metern Entfernung das Leder im Tor versenkte. Das machte sie zur ersten »Tor-des-Monats«-Schützin — nur vier Jahre, nachdem es Frauen überhaupt erst erlaubt wurde, offiziell gegen den Ball zu treten. Wie sich Frauen wie Wohlleben in der Bundesrepublik und im DFB den Platz erkämpft haben, berichtet Torsten Körner in seinem neuen Buch <em>Wir waren Heldinnen</em>. Der Autor und Dokumentarfilmer (<em>Die Unbeugsamen, Schwarze Adler</em>) ist bekannt für seine gründlichen Recherchen und weiß, wie man die gesellschaftspolitische(n) Geschichte(n) vom Fußball und von Frauen erzählt. Jetzt hat er beides vereint. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> fragt den Grimme-Preisträger Körner und die Fußballpionierin Wohlleben nach Heldinnen, System und Zusammenhängen.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wir waren Heldinnen«</b><br/>Hart erkämpft: Wie Frauen zum Fußball fanden<br/><b><br/>Torsten Körner</b> (Autor, Dokumentarfilmer)<br/><b>Bärbel Wohlleben</b> (ehem. Fußballspielerin)<br/><br/>»Frauenfußball, Männerfußball — es ist ein Fußball«. So sprach 2022 Lena Oberdorf, eine der bekanntesten Spielerinnen des Landes, und wurde für diese Worte prompt ausgezeichnet. Denn auch heute noch scheinen Frauen sich dafür rechtfertigen zu müssen, das Runde ins Eckige zu schießen. Dass sie das können, bewies dabei schon Bärbel Wohlleben, als sie 1974 beim Finale um die Deutsche Meisterschaft aus 25 Metern Entfernung das Leder im Tor versenkte. Das machte sie zur ersten »Tor-des-Monats«-Schützin — nur vier Jahre, nachdem es Frauen überhaupt erst erlaubt wurde, offiziell gegen den Ball zu treten. Wie sich Frauen wie Wohlleben in der Bundesrepublik und im DFB den Platz erkämpft haben, berichtet Torsten Körner in seinem neuen Buch <em>Wir waren Heldinnen</em>. Der Autor und Dokumentarfilmer (<em>Die Unbeugsamen, Schwarze Adler</em>) ist bekannt für seine gründlichen Recherchen und weiß, wie man die gesellschaftspolitische(n) Geschichte(n) vom Fußball und von Frauen erzählt. Jetzt hat er beides vereint. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> fragt den Grimme-Preisträger Körner und die Fußballpionierin Wohlleben nach Heldinnen, System und Zusammenhängen.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 13 May 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Außenseiter«</itunes:title>
    <title>»Außenseiter«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Außenseiter« Zur Aktualität von Hans Mayers Hauptwerk, erschienen vor 50 Jahren  Doron Rabinovici (Autor) Liliane Weissberg (Germanistin)  Am 8. und 9. Mai lädt das Deutsche Seminar der Leibniz Universität zur Tagung »50 Jahre Hans Mayer: Außenseiter:innen« ins Literaturhaus Hannover. Hans, äh, wer …? Doch, den muss man hier kennen. Denn Mayer, einer der bedeutendsten Germanisten des vergangenen Jahrhunderts, gründete 1965 nicht nur das hiesige Deutsche Seminar, seine berühmten »Literarische...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Außenseiter«</b><br/>Zur Aktualität von Hans Mayers Hauptwerk, erschienen vor 50 Jahren<br/><br/><b>Doron Rabinovici</b> (Autor)<br/><b>Liliane Weissberg</b> (Germanistin)<br/><br/>Am 8. und 9. Mai lädt das Deutsche Seminar der Leibniz Universität zur Tagung »50 Jahre Hans Mayer: Außenseiter:innen« ins Literaturhaus Hannover. Hans, äh, wer …? Doch, den muss man hier kennen. Denn Mayer, einer der bedeutendsten Germanisten des vergangenen Jahrhunderts, gründete 1965 nicht nur das hiesige Deutsche Seminar, seine berühmten »Literarischen Kolloquien« brachten obendrein schriftstellerische Prominenz in die Stadt: Lenz, Johnson, Grass etc. Außenseiter gilt als Mayers Hauptwerk, es ist vor 50 Jahren erschienen. Im Vorwort zur Neuauflage der Außenseiter 2007 nennt es Doron Rabinovici ein »Grundbuch unserer Zivilisation«; der israelisch-österreichische Schriftsteller hält es — durch die Themen Judenhass, Antizionismus, Misogynie und Homophobie — für aktueller denn je. Rabonivici spricht mit der Germanistin Liliane Weissberg (University of Pennsylvania); Literaturwissenschaftler <b>Alexander Košenina</b> (Leibniz Universität Hannover) moderiert. <br/>Die Tagung ›Außenseiter:innen‹ ermöglicht die Stiftung Niedersachsen. </p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Außenseiter«</b><br/>Zur Aktualität von Hans Mayers Hauptwerk, erschienen vor 50 Jahren<br/><br/><b>Doron Rabinovici</b> (Autor)<br/><b>Liliane Weissberg</b> (Germanistin)<br/><br/>Am 8. und 9. Mai lädt das Deutsche Seminar der Leibniz Universität zur Tagung »50 Jahre Hans Mayer: Außenseiter:innen« ins Literaturhaus Hannover. Hans, äh, wer …? Doch, den muss man hier kennen. Denn Mayer, einer der bedeutendsten Germanisten des vergangenen Jahrhunderts, gründete 1965 nicht nur das hiesige Deutsche Seminar, seine berühmten »Literarischen Kolloquien« brachten obendrein schriftstellerische Prominenz in die Stadt: Lenz, Johnson, Grass etc. Außenseiter gilt als Mayers Hauptwerk, es ist vor 50 Jahren erschienen. Im Vorwort zur Neuauflage der Außenseiter 2007 nennt es Doron Rabinovici ein »Grundbuch unserer Zivilisation«; der israelisch-österreichische Schriftsteller hält es — durch die Themen Judenhass, Antizionismus, Misogynie und Homophobie — für aktueller denn je. Rabonivici spricht mit der Germanistin Liliane Weissberg (University of Pennsylvania); Literaturwissenschaftler <b>Alexander Košenina</b> (Leibniz Universität Hannover) moderiert. <br/>Die Tagung ›Außenseiter:innen‹ ermöglicht die Stiftung Niedersachsen. </p><p>Foto: Hannah Aders</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 09 May 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Faszination »True Crime«   </itunes:title>
    <title>Faszination »True Crime«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Faszination »True Crime«    Ein Genre zwischen Spannung und Verantwortung  Britta Mahrholz (Journalistin) Rolf Rosenstock (Creative Director) Corinna Perchtold-Stefan (Psychologin)  True Crime. Das Genre, das Millionen von Hörer:innen weltweit fesselt — doch was macht die Faszination rund um mysteriöse Morde, ungelöste Vermisstenfälle und perfide Betrügereien aus? Besonders auffällig ist die überdurchschnittlich hohe Anzahl Konsumentinnen. Frauen hören mit doppelt so hoher Wahrschei...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Faszination »True Crime«   </b><br/>Ein Genre zwischen Spannung und Verantwortung<br/><br/><b>Britta Mahrholz</b> (Journalistin)<br/><b>Rolf Rosenstock</b> (Creative Director)<br/><b>Corinna Perchtold-Stefan</b> (Psychologin)<br/><br/>True Crime. Das Genre, das Millionen von Hörer:innen weltweit fesselt — doch was macht die Faszination rund um mysteriöse Morde, ungelöste Vermisstenfälle und perfide Betrügereien aus? Besonders auffällig ist die überdurchschnittlich hohe Anzahl Konsumentinnen. Frauen hören mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit True-Crime-Podcasts wie Männer. Schätzungen gehen davon aus, dass das Publikum solcher Formate zu 80 Prozent weiblich ist. Welche psychologischen Mechanismen stehen dahinter? Und was ist eigentlich mit der moralischen Grenze von Konsum oder Produktion von True-Crime-Formaten? Das fragen nicht nur zahlreiche Reddit-Foren, sondern auch die Psychologin Corinna Perchtold-Stefan, die an der Uni Graz zum Thema forscht. Britta Mahrholz und Rolf Rosenstock forschen nicht, sie produzieren: den Podcast True Crime Hannover. Ethische Dimension oder der Einfluss der Medien sind nur zwei Aspekte, die Salon-Moderatorin<b> Zoë Lecht</b> mit ihnen kontrovers diskutiert. </p><p>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Faszination »True Crime«   </b><br/>Ein Genre zwischen Spannung und Verantwortung<br/><br/><b>Britta Mahrholz</b> (Journalistin)<br/><b>Rolf Rosenstock</b> (Creative Director)<br/><b>Corinna Perchtold-Stefan</b> (Psychologin)<br/><br/>True Crime. Das Genre, das Millionen von Hörer:innen weltweit fesselt — doch was macht die Faszination rund um mysteriöse Morde, ungelöste Vermisstenfälle und perfide Betrügereien aus? Besonders auffällig ist die überdurchschnittlich hohe Anzahl Konsumentinnen. Frauen hören mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit True-Crime-Podcasts wie Männer. Schätzungen gehen davon aus, dass das Publikum solcher Formate zu 80 Prozent weiblich ist. Welche psychologischen Mechanismen stehen dahinter? Und was ist eigentlich mit der moralischen Grenze von Konsum oder Produktion von True-Crime-Formaten? Das fragen nicht nur zahlreiche Reddit-Foren, sondern auch die Psychologin Corinna Perchtold-Stefan, die an der Uni Graz zum Thema forscht. Britta Mahrholz und Rolf Rosenstock forschen nicht, sie produzieren: den Podcast True Crime Hannover. Ethische Dimension oder der Einfluss der Medien sind nur zwei Aspekte, die Salon-Moderatorin<b> Zoë Lecht</b> mit ihnen kontrovers diskutiert. </p><p>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 06 May 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der Duft des Wals«   </itunes:title>
    <title>»Der Duft des Wals«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Der Duft des Wals«    Wenn die Wohlstandsblase zum Himmel stinkt    Paul Ruban (Autor)  Ein Luxus-Resort in Mexiko. Während sich die Reichen und Schönen auf ihren Liegen räkeln, explodiert direkt vor dem Hotel ein gestrandeter Blauwal. Der Geruch des Giganten legt sich über das gesamte Anwesen und macht auch vor Gästen und Angestellten nicht halt. Das Paar, das versucht, seine Ehekrise in den Griff zu kriegen. Die narkoleptische Putzfrau, die niemand beachtet. Oder der in die ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der Duft des Wals«   </b><br/>Wenn die Wohlstandsblase zum Himmel stinkt  <br/><br/><b>Paul Ruban</b> (Autor)<br/><br/>Ein Luxus-Resort in Mexiko. Während sich die Reichen und Schönen auf ihren Liegen räkeln, explodiert direkt vor dem Hotel ein gestrandeter Blauwal. Der Geruch des Giganten legt sich über das gesamte Anwesen und macht auch vor Gästen und Angestellten nicht halt. Das Paar, das versucht, seine Ehekrise in den Griff zu kriegen. Die narkoleptische Putzfrau, die niemand beachtet. Oder der in die Tage gekommene Mitarbeiter, der sein ganzes Leben in dem Hotel verbracht hat und jetzt in der Versenkung verschwindet. Mit <em>Der Duft des Wals</em> (<em>Le parfum de la baleine</em>) ist dem Kanadier Paul Ruban ein Überraschungserfolg gelungen. Makaber und absurd-komisch erzählt der Autor, Drehbuchschreiber und Übersetzer White-Lotus-artig von dem Unbehagen, das sich breitmacht in einem übersättigten Mikrokosmos. Wohin das noch führen soll, fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der Duft des Wals«   </b><br/>Wenn die Wohlstandsblase zum Himmel stinkt  <br/><br/><b>Paul Ruban</b> (Autor)<br/><br/>Ein Luxus-Resort in Mexiko. Während sich die Reichen und Schönen auf ihren Liegen räkeln, explodiert direkt vor dem Hotel ein gestrandeter Blauwal. Der Geruch des Giganten legt sich über das gesamte Anwesen und macht auch vor Gästen und Angestellten nicht halt. Das Paar, das versucht, seine Ehekrise in den Griff zu kriegen. Die narkoleptische Putzfrau, die niemand beachtet. Oder der in die Tage gekommene Mitarbeiter, der sein ganzes Leben in dem Hotel verbracht hat und jetzt in der Versenkung verschwindet. Mit <em>Der Duft des Wals</em> (<em>Le parfum de la baleine</em>) ist dem Kanadier Paul Ruban ein Überraschungserfolg gelungen. Makaber und absurd-komisch erzählt der Autor, Drehbuchschreiber und Übersetzer White-Lotus-artig von dem Unbehagen, das sich breitmacht in einem übersättigten Mikrokosmos. Wohin das noch führen soll, fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover.</p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Dunkle Momente«</itunes:title>
    <title>»Dunkle Momente«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Dunkle Momente« Recht und Gerechtigkeit sind nicht das Gleiche    Elisa Hoven (Strafrechtlerin, Autorin)   Elisa Hoven, Professorin in Leipzig und Richterin am Ver-fassungsgerichtshof von Sachsen, ist eine der bekanntesten deutschen Strafrechtlerinnen. Das liegt nicht nur an ihrer rechtlichen, sondern auch an ihrer kommunikativen Kompetenz. Hoven (u.a. Instagram-Account, ZEIT-Kolumne Recht so) ist als öffentliche Fach-Vermittlerin sehr präsent. Gut. Das Strafrecht regt viele sehr auf. E...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Dunkle Momente«</b><br/>Recht und Gerechtigkeit sind nicht das Gleiche  <br/><br/><b>Elisa Hoven</b> (Strafrechtlerin, Autorin) <br/><br/>Elisa Hoven, Professorin in Leipzig und Richterin am Ver-fassungsgerichtshof von Sachsen, ist eine der bekanntesten deutschen Strafrechtlerinnen. Das liegt nicht nur an ihrer rechtlichen, sondern auch an ihrer kommunikativen Kompetenz. Hoven (u.a. Instagram-Account, ZEIT-Kolumne Recht so) ist als öffentliche Fach-Vermittlerin sehr präsent. Gut. Das Strafrecht regt viele sehr auf. Es ist ja auch sehr aufregend. Nirgendwo ist die Erkenntnis, dass Recht und Gerechtigkeit nicht nur nicht das Gleiche, sondern bisweilen widersprüchlich sein können, spannender, schmerzhafter, poetischer. In ihrem Roman <em>Dunkle Momente</em> liefert Hoven ihre Heldin, Strafverteidigerin Eva Herbergen (Initialen beachten!), der Wucht von rechtlich-moralischen Dilemmata und Uneindeutigkeiten aus. Moderatorin <b>Susanne Beck</b> kennt — als Inhaberin des Strafrechts Lehrstuhl der Leibniz Universität und Krimi-Autorin — das Leben als schreibende Juristin recht gut.  </p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Dunkle Momente«</b><br/>Recht und Gerechtigkeit sind nicht das Gleiche  <br/><br/><b>Elisa Hoven</b> (Strafrechtlerin, Autorin) <br/><br/>Elisa Hoven, Professorin in Leipzig und Richterin am Ver-fassungsgerichtshof von Sachsen, ist eine der bekanntesten deutschen Strafrechtlerinnen. Das liegt nicht nur an ihrer rechtlichen, sondern auch an ihrer kommunikativen Kompetenz. Hoven (u.a. Instagram-Account, ZEIT-Kolumne Recht so) ist als öffentliche Fach-Vermittlerin sehr präsent. Gut. Das Strafrecht regt viele sehr auf. Es ist ja auch sehr aufregend. Nirgendwo ist die Erkenntnis, dass Recht und Gerechtigkeit nicht nur nicht das Gleiche, sondern bisweilen widersprüchlich sein können, spannender, schmerzhafter, poetischer. In ihrem Roman <em>Dunkle Momente</em> liefert Hoven ihre Heldin, Strafverteidigerin Eva Herbergen (Initialen beachten!), der Wucht von rechtlich-moralischen Dilemmata und Uneindeutigkeiten aus. Moderatorin <b>Susanne Beck</b> kennt — als Inhaberin des Strafrechts Lehrstuhl der Leibniz Universität und Krimi-Autorin — das Leben als schreibende Juristin recht gut.  </p><p>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>»Ab ins All!«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Ab ins All!«   Über fremde Planeten und wie wir (vielleicht) dorthin kommen   Anne-Dorette Ziems (Physikerin, Wissenschaftsjournalistin)   Nehmen wir den Planeten HD 20794 d. Er hat die sechsfache Erdmasse, umkreist seinen sonnenähnlichen Stern in der habitablen Zone (flüssiges Wasser, erdähnliches Leben denkbar) und ist den Katzensprung von 20 Lichtjahren entfernt. Ein echtes Schmuckstück, denn von den mehr als 5600 bekannten Exoplaneten lässt sich das alles nicht sagen. Er ist einen B...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Ab ins All!«  </b><br/>Über fremde Planeten und wie wir (vielleicht) dorthin kommen <br/><b><br/>Anne-Dorette Ziems</b> (Physikerin, Wissenschaftsjournalistin) <br/><br/>Nehmen wir den Planeten HD 20794 d. Er hat die sechsfache Erdmasse, umkreist seinen sonnenähnlichen Stern in der habitablen Zone (flüssiges Wasser, erdähnliches Leben denkbar) und ist den Katzensprung von 20 Lichtjahren entfernt. Ein echtes Schmuckstück, denn von den mehr als 5600 bekannten Exoplaneten lässt sich das alles nicht sagen. Er ist einen Besuch wert. Doch wie dorthin kommen? Anne-Dorette Ziems hat sich diese Frage auch gestellt und ein kurzweiliges Buch geschrieben: <em>Ab ins All! </em>heißt es, <em>Wie wir zu fremden Planeten kommen ohne dabei draufzugehen</em>. Der legere Ton ist gewollt, das Angebot niederschwellig. Ziems kann Infor-mationen griffig präsentieren. Sie ist bei Instagram und You-Tube als ››annesnerdnight‹‹ mit kurzen Filmen über den Weltraum aktiv. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> ist etwas nerdig und spricht mit Anne-Dorette Ziems über ferne Planeten und Wissensvermittlung in unserer Zeit.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Ab ins All!«  </b><br/>Über fremde Planeten und wie wir (vielleicht) dorthin kommen <br/><b><br/>Anne-Dorette Ziems</b> (Physikerin, Wissenschaftsjournalistin) <br/><br/>Nehmen wir den Planeten HD 20794 d. Er hat die sechsfache Erdmasse, umkreist seinen sonnenähnlichen Stern in der habitablen Zone (flüssiges Wasser, erdähnliches Leben denkbar) und ist den Katzensprung von 20 Lichtjahren entfernt. Ein echtes Schmuckstück, denn von den mehr als 5600 bekannten Exoplaneten lässt sich das alles nicht sagen. Er ist einen Besuch wert. Doch wie dorthin kommen? Anne-Dorette Ziems hat sich diese Frage auch gestellt und ein kurzweiliges Buch geschrieben: <em>Ab ins All! </em>heißt es, <em>Wie wir zu fremden Planeten kommen ohne dabei draufzugehen</em>. Der legere Ton ist gewollt, das Angebot niederschwellig. Ziems kann Infor-mationen griffig präsentieren. Sie ist bei Instagram und You-Tube als ››annesnerdnight‹‹ mit kurzen Filmen über den Weltraum aktiv. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> ist etwas nerdig und spricht mit Anne-Dorette Ziems über ferne Planeten und Wissensvermittlung in unserer Zeit.</p><p>Foto: Magdalena Vidovic</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Warum ›Nie wieder‹ jetzt sein muss!</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Warum ›Nie wieder‹ jetzt sein muss! Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt  Karim Fereidooni (Rassismusforscher) Heike Kleffner (Geschäftsführerin des VBRG)  »Nie wieder ist jetzt!«: einer der besseren politischen Slogans jüngerer Zeit. Kurz, catchy, klar. Vor allem: korrekt. Wenn der Schoß fruchtbar noch und immer wieder ist, dann gilt immer wieder "nie wieder". Und wenn "nie wieder" immer ist, ist "nie wieder" immer: jetzt. Weil rechte, rassistische Gewalt in Deutschland eben auch (...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Warum ›Nie wieder‹ jetzt sein muss!</b><br/>Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt<br/><br/><b>Karim Fereidooni </b>(Rassismusforscher)<br/><b>Heike Kleffner</b> (Geschäftsführerin des VBRG)<br/><br/>»Nie wieder ist jetzt!«: einer der besseren politischen Slogans jüngerer Zeit. Kurz, catchy, klar. Vor allem: korrekt. Wenn der Schoß fruchtbar noch und immer wieder ist, dann gilt immer wieder &quot;nie wieder&quot;. Und wenn &quot;nie wieder&quot; immer ist, ist &quot;nie wieder&quot; immer: jetzt. Weil rechte, rassistische Gewalt in Deutschland eben auch (noch) immer jetzt ist. NSU, Walter Lübcke, Marwa El-Sherbini, Halle, Hanau -- immer wieder jetzt. Rechte und rassistische Gewalt zieht sich kontinuierlich durch die deutsche Geschichte und Gegenwart. Was heißt das, was ist das; praktisch, theoretisch, historisch?</p><p>Heike Kleffner (die statt des angekündigten Zuher Jazmati kommt) ist Geschäftsführerin des VBRG (Verband für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) und setzt sich mit dem Problem täglich auseinander. Nur: »Rassismus fängt nicht mit Körperverletzung an, sondern mit der Skepsis darüber, ob jemand aufgrund seines Vornamens oder seines Aussehens zu unserer Gesellschaft gehört«, so der Rassismusforscher Karim Fereidooni, Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Salon-Moderation <b>Mariel Reichard</b> fragt nach dem Nie, nach dem Immer, nach dem Jetzt und nach dem Bald. (Die urspünglich angekündigte Moderatorin Andrea Röpke kann aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.)<br/><br/>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Warum ›Nie wieder‹ jetzt sein muss!</b><br/>Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt<br/><br/><b>Karim Fereidooni </b>(Rassismusforscher)<br/><b>Heike Kleffner</b> (Geschäftsführerin des VBRG)<br/><br/>»Nie wieder ist jetzt!«: einer der besseren politischen Slogans jüngerer Zeit. Kurz, catchy, klar. Vor allem: korrekt. Wenn der Schoß fruchtbar noch und immer wieder ist, dann gilt immer wieder &quot;nie wieder&quot;. Und wenn &quot;nie wieder&quot; immer ist, ist &quot;nie wieder&quot; immer: jetzt. Weil rechte, rassistische Gewalt in Deutschland eben auch (noch) immer jetzt ist. NSU, Walter Lübcke, Marwa El-Sherbini, Halle, Hanau -- immer wieder jetzt. Rechte und rassistische Gewalt zieht sich kontinuierlich durch die deutsche Geschichte und Gegenwart. Was heißt das, was ist das; praktisch, theoretisch, historisch?</p><p>Heike Kleffner (die statt des angekündigten Zuher Jazmati kommt) ist Geschäftsführerin des VBRG (Verband für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) und setzt sich mit dem Problem täglich auseinander. Nur: »Rassismus fängt nicht mit Körperverletzung an, sondern mit der Skepsis darüber, ob jemand aufgrund seines Vornamens oder seines Aussehens zu unserer Gesellschaft gehört«, so der Rassismusforscher Karim Fereidooni, Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Salon-Moderation <b>Mariel Reichard</b> fragt nach dem Nie, nach dem Immer, nach dem Jetzt und nach dem Bald. (Die urspünglich angekündigte Moderatorin Andrea Röpke kann aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.)<br/><br/>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Die schönste Version«</itunes:title>
    <title>»Die schönste Version«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Die schönste Version«  Ruth-Maria Thomas (Autorin)  Jella träumt von der perfekten Beziehung, von Dinnerparties in der gemeinsamen Wohnung an lauen Sommernächten. Doch es kommt alles anders, als Yanniks Hände ihren Hals packen und beinahe nicht mehr loslassen. Nach der Flucht zurück in ihr Kinderzimmer überlegt Jella, wie es so weit kommen konnte, wie sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen soll. Was folgt, sind intensive und drastisch erzählte Rückblicke: Erwachsenwerden, Grenz-überschr...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Die schönste Version«<br/></b><br/><b>Ruth-Maria Thomas</b> (Autorin)<br/><br/>Jella träumt von der perfekten Beziehung, von Dinnerparties in der gemeinsamen Wohnung an lauen Sommernächten. Doch es kommt alles anders, als Yanniks Hände ihren Hals packen und beinahe nicht mehr loslassen. Nach der Flucht zurück in ihr Kinderzimmer überlegt Jella, wie es so weit kommen konnte, wie sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen soll. Was folgt, sind intensive und drastisch erzählte Rückblicke: Erwachsenwerden, Grenz-überschreitungen, Schmerz.<br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann <br/><br/></b>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Die schönste Version«<br/></b><br/><b>Ruth-Maria Thomas</b> (Autorin)<br/><br/>Jella träumt von der perfekten Beziehung, von Dinnerparties in der gemeinsamen Wohnung an lauen Sommernächten. Doch es kommt alles anders, als Yanniks Hände ihren Hals packen und beinahe nicht mehr loslassen. Nach der Flucht zurück in ihr Kinderzimmer überlegt Jella, wie es so weit kommen konnte, wie sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen soll. Was folgt, sind intensive und drastisch erzählte Rückblicke: Erwachsenwerden, Grenz-überschreitungen, Schmerz.<br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann <br/><br/></b>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Zwischen Mensch und Pflanze«</itunes:title>
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    <itunes:summary><![CDATA[»Zwischen Mensch und Pflanze« Von Sternentau bis Zombieapokalypse: Hybriden in Literatur und Comic  Christina Becher (Literaturwissenschaftlerin)  Zufällig gelangen hybride Pflanzenwesen, die Idonen, vom Mond des Neptun auf die Erde und würden hier gerne heimisch werden. Ob das Unterfangen glückt, beschreibt 1909 Kurd Laßwitz in seinem Roman Sternentau. In Olivia Viewegs Comic Endzeit, von 2018, geht es ums Überleben in der Zom-bieapokalypse: Vivi und Eva wollen ins sichere Jena. Unterwegs be...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Zwischen Mensch und Pflanze«</b><br/>Von Sternentau bis Zombieapokalypse: Hybriden in Literatur und Comic<br/><br/>Christina Becher (Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>Zufällig gelangen hybride Pflanzenwesen, die Idonen, vom Mond des Neptun auf die Erde und würden hier gerne heimisch werden. Ob das Unterfangen glückt, beschreibt 1909 Kurd Laßwitz in seinem Roman Sternentau. In Olivia Viewegs Comic Endzeit, von 2018, geht es ums Überleben in der Zom-bieapokalypse: Vivi und Eva wollen ins sichere Jena. Unterwegs begegnet Vivi einer Gärtnerin, die eine Hybride aus Mensch, Pflanze und Zombie ist. Was zunächst wirklich ungewöhnlich klingt, ist bei näherer Betrachtung in Literatur und Comic gar nicht so selten. Christina Becher geht den Mischwesen in ihrer Studie <em>Zwischen Mensch und Pflanze </em>im 20. und 21. Jahrhundert nach. Im Angesicht von Krisen bekommt diese Hybride eine besondere Bedeutung; in ihr werden gesellschaftliche, botanische, Klima- und Umweltdiskurse zusammengebracht. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel </b>spricht mit Chistina Becher, bildgestützt, über die komplexe Denkfigur.<br/><br/>Foto: Sofie Puttfarken</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Zwischen Mensch und Pflanze«</b><br/>Von Sternentau bis Zombieapokalypse: Hybriden in Literatur und Comic<br/><br/>Christina Becher (Literaturwissenschaftlerin)<br/><br/>Zufällig gelangen hybride Pflanzenwesen, die Idonen, vom Mond des Neptun auf die Erde und würden hier gerne heimisch werden. Ob das Unterfangen glückt, beschreibt 1909 Kurd Laßwitz in seinem Roman Sternentau. In Olivia Viewegs Comic Endzeit, von 2018, geht es ums Überleben in der Zom-bieapokalypse: Vivi und Eva wollen ins sichere Jena. Unterwegs begegnet Vivi einer Gärtnerin, die eine Hybride aus Mensch, Pflanze und Zombie ist. Was zunächst wirklich ungewöhnlich klingt, ist bei näherer Betrachtung in Literatur und Comic gar nicht so selten. Christina Becher geht den Mischwesen in ihrer Studie <em>Zwischen Mensch und Pflanze </em>im 20. und 21. Jahrhundert nach. Im Angesicht von Krisen bekommt diese Hybride eine besondere Bedeutung; in ihr werden gesellschaftliche, botanische, Klima- und Umweltdiskurse zusammengebracht. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel </b>spricht mit Chistina Becher, bildgestützt, über die komplexe Denkfigur.<br/><br/>Foto: Sofie Puttfarken</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Architektur im Anthropozän« </itunes:title>
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    <itunes:summary><![CDATA[»Architektur im Anthropozän«  Ruinensemantik: eine spekulative Archäologie  Friedrich von Borries (Architekt, Designtheoretiker)    Fossilien sagen, wie die Gegenwart der Ausgestorbenen war. Wer übermorgen unseren Umgang mit dem Klimawandel verstehen will, wird sich mit Technofossilien zu befassen haben: mit den Überbleibseln unserer gebauten Umwelt. Denn im Anthropozän gibt es mehr gebaute als natürliche Masse. Friedrich von Borries schreibt sein Buch Architektur im Anthropozän aus Sich...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Architektur im Anthropozän« </b><br/>Ruinensemantik: eine spekulative Archäologie<br/><br/><b>Friedrich von Borries</b> (Architekt, Designtheoretiker)  <br/><br/>Fossilien sagen, wie die Gegenwart der Ausgestorbenen war. Wer übermorgen unseren Umgang mit dem Klimawandel verstehen will, wird sich mit Technofossilien zu befassen haben: mit den Überbleibseln unserer gebauten Umwelt. Denn im Anthropozän gibt es mehr gebaute als natürliche Masse. Friedrich von Borries schreibt sein Buch <em>Architektur im Anthropozän</em> aus Sicht zukünftiger Archäolog:innen. Beredte Objekte finden sie vor allem an den Rändern der Städte: Müllverbrennungsanlagen, Serverparks, mehrstöckige Schweineställe und Saatgut-Tresore liefern Psychogramme unserer zerstörerischen Lebensweise. Von Borries war 2008 Generalkommissar des deutschen Beitrags auf der Architekturbiennale und lehrt heute als Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der HfbK Hamburg. Im Gespräch mit Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> wagt er auch einen Ausblick auf weniger anthropozäntrische Architektur.   </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Architektur im Anthropozän« </b><br/>Ruinensemantik: eine spekulative Archäologie<br/><br/><b>Friedrich von Borries</b> (Architekt, Designtheoretiker)  <br/><br/>Fossilien sagen, wie die Gegenwart der Ausgestorbenen war. Wer übermorgen unseren Umgang mit dem Klimawandel verstehen will, wird sich mit Technofossilien zu befassen haben: mit den Überbleibseln unserer gebauten Umwelt. Denn im Anthropozän gibt es mehr gebaute als natürliche Masse. Friedrich von Borries schreibt sein Buch <em>Architektur im Anthropozän</em> aus Sicht zukünftiger Archäolog:innen. Beredte Objekte finden sie vor allem an den Rändern der Städte: Müllverbrennungsanlagen, Serverparks, mehrstöckige Schweineställe und Saatgut-Tresore liefern Psychogramme unserer zerstörerischen Lebensweise. Von Borries war 2008 Generalkommissar des deutschen Beitrags auf der Architekturbiennale und lehrt heute als Professor für Designtheorie und kuratorische Praxis an der HfbK Hamburg. Im Gespräch mit Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> wagt er auch einen Ausblick auf weniger anthropozäntrische Architektur.   </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title> »Geile Zeit«</itunes:title>
    <title> »Geile Zeit«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Geile Zeit«  Niclas Seydack (Autor, Journalist)  Erst spielen im Wald, dann Schweigeminuten in der Schulaula für 9/11 und Amokläufe. Erst Turbo-Abi, dann ein Praktikum nach dem anderen. Pandemie. Krieg in Europa. Dazwischen immer die Erzählung, man müsse nur genug arbeiten, sich anstrengen, um ein gutes Leben zu haben – eine geile Zeit eben. Niclas Seydack schreibt manchmal derb, aber immer präzise, über das Leben irgendwo zwischen Pessimismus und Tatendrang, zwischen Exzess und Burnout, und...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Geile Zeit«</b><br/><br/><b>Niclas Seydack</b> (Autor, Journalist)<br/><br/>Erst spielen im Wald, dann Schweigeminuten in der Schulaula für 9/11 und Amokläufe. Erst Turbo-Abi, dann ein Praktikum nach dem anderen. Pandemie. Krieg in Europa. Dazwischen immer die Erzählung, man müsse nur genug arbeiten, sich anstrengen, um ein gutes Leben zu haben – eine geile Zeit eben. Niclas Seydack schreibt manchmal derb, aber immer präzise, über das Leben irgendwo zwischen Pessimismus und Tatendrang, zwischen Exzess und Burnout, und eine Generation, die – ja, was eigentlich genau ausmacht? <br/>Moderation: <b>Jonas Pagel</b><br/>Kooperation mit dem ZeitZentrum Zivilcourage<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Geile Zeit«</b><br/><br/><b>Niclas Seydack</b> (Autor, Journalist)<br/><br/>Erst spielen im Wald, dann Schweigeminuten in der Schulaula für 9/11 und Amokläufe. Erst Turbo-Abi, dann ein Praktikum nach dem anderen. Pandemie. Krieg in Europa. Dazwischen immer die Erzählung, man müsse nur genug arbeiten, sich anstrengen, um ein gutes Leben zu haben – eine geile Zeit eben. Niclas Seydack schreibt manchmal derb, aber immer präzise, über das Leben irgendwo zwischen Pessimismus und Tatendrang, zwischen Exzess und Burnout, und eine Generation, die – ja, was eigentlich genau ausmacht? <br/>Moderation: <b>Jonas Pagel</b><br/>Kooperation mit dem ZeitZentrum Zivilcourage<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>(Leid und Lob der) Identitätspolitik </itunes:title>
    <title>(Leid und Lob der) Identitätspolitik </title>
    <itunes:summary><![CDATA[(Leid und Lob der) Identitätspolitik  Kann man Partikularismus mit Universalismus versöhnen?   Catherine Newmark (Philosophin, Rundfunkredakteurin) Karsten Schubert (Philosoph)  Die schlechte Nachricht: Bernd Stegemann, Autor des kritischen Buchs Identitätspolitik, musste krankheitsbedingt leider absagen. Der sollte sich eigentlich gütlich mit Karsten Schubert streiten, Autor des nicht-kritischen Buchs Lob der Identitätspolitik.  Die gute Nachricht: Schubert kann sich jetzt gütlich mit Cather...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>(Leid und Lob der) Identitätspolitik </b><br/>Kann man Partikularismus mit Universalismus versöhnen? <br/><br/><b>Catherine Newmark</b> (Philosophin, Rundfunkredakteurin)<br/><b>Karsten Schubert </b>(Philosoph)<br/><br/>Die schlechte Nachricht: Bernd Stegemann, Autor des kritischen Buchs <em>Identitätspolitik</em>, musste krankheitsbedingt leider absagen. Der sollte sich eigentlich gütlich mit Karsten Schubert streiten, Autor des nicht-kritischen Buchs <em>Lob der Identitätspolitik</em>. <br/>Die gute Nachricht: Schubert kann sich jetzt gütlich mit Catherine Newmark streiten, die als Redakteurin bei &quot;Sein und Streit&quot; vom Deutschlandfunk und als identitätspolitisch versierte Philosophin lässig Antitheterin und Moderatorin in Personalunion zugleich sein kann. 2017 schrieb sie in der ZEIT: &quot;Die Identitätspolitik ist zu einem Begriff geworden, mit dem sich Linke selbst zerfleischen.&quot;<br/><br/>»Identitätspolitik verletzt (…) Gleichheit, indem sie verschiedene Regeln für verschiedene Gruppen fordert«, sagt Bernd Stegemann in seinem Buch <em>Identitätspolitik</em>. Aber was heißt schon »Gleichheit«? Kommen manche Gruppen nicht viel gleicher weg als andere? Ist Identitätspolitik nicht eher Therapie als Verletzung? Kann man nicht »aus universalistischen Gründen in einem bestimmten Sinne anti-universalistisch argumentieren und handeln«? So, schreibt Karsten Schubert in <em>Lob der Identitätspolitik</em>, müsse man das machen, »weil dabei von partikularen Standpunkten ausgehend die universalistischen Werte der Gleichheit und Freiheit konkretisiert werden«. Klingt links. Nur: Wäre »Deutschland-den-Deutschen« nicht irgendwie auch Identitätspolitik? Stegemann, Professor für Dramaturgie an der HfS Ernst Busch, streitet mit Schubert, Philosoph an der Humboldt-Universität, um einen der wichtigsten Begriffe unserer Zeit. <br/><br/>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>(Leid und Lob der) Identitätspolitik </b><br/>Kann man Partikularismus mit Universalismus versöhnen? <br/><br/><b>Catherine Newmark</b> (Philosophin, Rundfunkredakteurin)<br/><b>Karsten Schubert </b>(Philosoph)<br/><br/>Die schlechte Nachricht: Bernd Stegemann, Autor des kritischen Buchs <em>Identitätspolitik</em>, musste krankheitsbedingt leider absagen. Der sollte sich eigentlich gütlich mit Karsten Schubert streiten, Autor des nicht-kritischen Buchs <em>Lob der Identitätspolitik</em>. <br/>Die gute Nachricht: Schubert kann sich jetzt gütlich mit Catherine Newmark streiten, die als Redakteurin bei &quot;Sein und Streit&quot; vom Deutschlandfunk und als identitätspolitisch versierte Philosophin lässig Antitheterin und Moderatorin in Personalunion zugleich sein kann. 2017 schrieb sie in der ZEIT: &quot;Die Identitätspolitik ist zu einem Begriff geworden, mit dem sich Linke selbst zerfleischen.&quot;<br/><br/>»Identitätspolitik verletzt (…) Gleichheit, indem sie verschiedene Regeln für verschiedene Gruppen fordert«, sagt Bernd Stegemann in seinem Buch <em>Identitätspolitik</em>. Aber was heißt schon »Gleichheit«? Kommen manche Gruppen nicht viel gleicher weg als andere? Ist Identitätspolitik nicht eher Therapie als Verletzung? Kann man nicht »aus universalistischen Gründen in einem bestimmten Sinne anti-universalistisch argumentieren und handeln«? So, schreibt Karsten Schubert in <em>Lob der Identitätspolitik</em>, müsse man das machen, »weil dabei von partikularen Standpunkten ausgehend die universalistischen Werte der Gleichheit und Freiheit konkretisiert werden«. Klingt links. Nur: Wäre »Deutschland-den-Deutschen« nicht irgendwie auch Identitätspolitik? Stegemann, Professor für Dramaturgie an der HfS Ernst Busch, streitet mit Schubert, Philosoph an der Humboldt-Universität, um einen der wichtigsten Begriffe unserer Zeit. <br/><br/>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Schwindel«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Schwindel«   Über den Dächern der Stadt: Wie jede Beziehung zum Balanceakt wird   Hengameh Yaghoobifarah (Autor:in)  Beim Dating geht’s nicht nur um Höhenflüge, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt, das Weite zu suchen. Und wenn mitten im Date plötzlich zwei Ex-Partner:innen auftauchen, kann man nicht weit genug weg sein. Der Ausweg: Ab auf‘s Dach! So macht es zumindest Ava, die angesichts der Situation bis in den 15. Stock flüchtet – quasi ein alternativer Höhenflug. Und dann kommen...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Schwindel«  </b><br/>Über den Dächern der Stadt: Wie jede Beziehung zum Balanceakt wird <br/><br/><b>Hengameh Yaghoobifarah</b> (Autor:in)<br/><br/>Beim Dating geht’s nicht nur um Höhenflüge, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt, das Weite zu suchen. Und wenn mitten im Date plötzlich zwei Ex-Partner:innen auftauchen, kann man nicht weit genug weg sein. Der Ausweg: Ab auf‘s Dach! So macht es zumindest Ava, die angesichts der Situation bis in den 15. Stock flüchtet – quasi ein alternativer Höhenflug. Und dann kommen die drei Zurückgelassenen auch noch hinterher. Schwindelfrei sollten sie besser alle sein, denn das Unvermeidbare passiert: Sie stecken auf dem Dach fest, ohne Handy und ohne Schlüssel. In <em>Schwindel</em> erzählt Hengameh Yaghoobifara von den Wirren des (queeren) Begehrens und von vier Menschen, die sich in einer Ausnahmesituation wiederfinden und gemeinsam eine Mission haben: vom Dach runterzukommen und möglichst nicht die Nerven oder den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ob das gelingt, fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostof</b>i.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Schwindel«  </b><br/>Über den Dächern der Stadt: Wie jede Beziehung zum Balanceakt wird <br/><br/><b>Hengameh Yaghoobifarah</b> (Autor:in)<br/><br/>Beim Dating geht’s nicht nur um Höhenflüge, sondern auch um den richtigen Zeitpunkt, das Weite zu suchen. Und wenn mitten im Date plötzlich zwei Ex-Partner:innen auftauchen, kann man nicht weit genug weg sein. Der Ausweg: Ab auf‘s Dach! So macht es zumindest Ava, die angesichts der Situation bis in den 15. Stock flüchtet – quasi ein alternativer Höhenflug. Und dann kommen die drei Zurückgelassenen auch noch hinterher. Schwindelfrei sollten sie besser alle sein, denn das Unvermeidbare passiert: Sie stecken auf dem Dach fest, ohne Handy und ohne Schlüssel. In <em>Schwindel</em> erzählt Hengameh Yaghoobifara von den Wirren des (queeren) Begehrens und von vier Menschen, die sich in einer Ausnahmesituation wiederfinden und gemeinsam eine Mission haben: vom Dach runterzukommen und möglichst nicht die Nerven oder den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ob das gelingt, fragt Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostof</b>i.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Mental Voodoo«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Mental Voodoo«    Queere, schwarze Körper zwischen Sprache und Zeit   Logan February (Lyriker:in)  Als »Mental Voodoo« bezeichnet Logan February, Lyriker:in aus Nigeria, die poetische Praxis zwischen den Sprachen Yorùbá und Englisch in den Gedichten des gleichnamigen  Lyrikbandes, der nun auch in deutscher Version erschien. Diese kraftvolle Verbindung zwischen präkolonialen, genderfluiden, westafrikanischen Traditionen und queeren Diskursen unserer Gegenwart macht Mental Voodo...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Mental Voodoo«   </b><br/>Queere, schwarze Körper zwischen Sprache und Zeit <br/><br/><b>Logan February</b> (Lyriker:in)<br/><br/>Als »Mental Voodoo« bezeichnet Logan February, Lyriker:in aus Nigeria, die poetische Praxis zwischen den Sprachen Yorùbá und Englisch in den Gedichten des gleichnamigen  Lyrikbandes, der nun auch in deutscher Version erschien. Diese kraftvolle Verbindung zwischen präkolonialen, genderfluiden, westafrikanischen Traditionen und queeren Diskursen unserer Gegenwart macht <em>Mental Voodoo</em> zu einem dynamischen Ort des kreativen Austausches und Schaffens. In acht Teilen, unter anderem betitelt als Selbstportraits, Fuckboys, Mütter oder Gebete, verschmilzt February in mitreißender, innovativer Form queere Identitäten, Familiengeschichten und Spiritualismus. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> spricht mit Logan February über queeres Verlangen, (Post-)Kolonialismus und konzeptuelle Poesie.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Mental Voodoo«   </b><br/>Queere, schwarze Körper zwischen Sprache und Zeit <br/><br/><b>Logan February</b> (Lyriker:in)<br/><br/>Als »Mental Voodoo« bezeichnet Logan February, Lyriker:in aus Nigeria, die poetische Praxis zwischen den Sprachen Yorùbá und Englisch in den Gedichten des gleichnamigen  Lyrikbandes, der nun auch in deutscher Version erschien. Diese kraftvolle Verbindung zwischen präkolonialen, genderfluiden, westafrikanischen Traditionen und queeren Diskursen unserer Gegenwart macht <em>Mental Voodoo</em> zu einem dynamischen Ort des kreativen Austausches und Schaffens. In acht Teilen, unter anderem betitelt als Selbstportraits, Fuckboys, Mütter oder Gebete, verschmilzt February in mitreißender, innovativer Form queere Identitäten, Familiengeschichten und Spiritualismus. Salon-Moderatorin <b>Zoë Lecht</b> spricht mit Logan February über queeres Verlangen, (Post-)Kolonialismus und konzeptuelle Poesie.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Rath«</itunes:title>
    <title>»Rath«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Rath« Band Zehn: Das große Finale der Gereon-Rath-Krimis  Volker Kutscher (Autor) Fritzi Haberlandt (Schauspielerin)  Ein großer literarischer Zehnkampf geht in die letzte Runde: Mit Rath vollendet Volker Kutscher seine Gereon-Rath-Dekalogie, die im Berlin des Jahres 1929 begann und spätestens durch ihre Verfilmung als Babylon Berlin weltbekannt wurde. Gereon Rath ist zurück in Deutschland, um Charlotte »Charly« Ritter beizustehen. Im neuen und finalen Buch muss Rath die Eskalation einer Ent...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Rath«</b><br/>Band Zehn: Das große Finale der Gereon-Rath-Krimis<br/><br/><b>Volker Kutscher </b>(Autor)<br/><b>Fritzi Haberlandt</b> (Schauspielerin)<br/><br/>Ein großer literarischer Zehnkampf geht in die letzte Runde: Mit <em>Rath</em> vollendet Volker Kutscher seine Gereon-Rath-Dekalogie, die im Berlin des Jahres 1929 begann und spätestens durch ihre Verfilmung als <em>Babylon Berlin</em> weltbekannt wurde. Gereon Rath ist zurück in Deutschland, um Charlotte »Charly« Ritter beizustehen. Im neuen und finalen Buch muss Rath die Eskalation einer Entwicklung erleben, die er lange geleugnet hatte: die Reichspogromnacht. Ein Leben in Deutschland ist so nicht mehr möglich, Widerstand ist geboten. Aber wie? Und wo liegt die Zukunft? Volker Kutscher spricht mit der NDR-Moderatorin <b>Katja Weise</b> über die Entwicklung und den Abschied von seinem Helden sowie über Kriminalromane als Geschichtsstunde. Fritzi Haberland spielt »Elisabeth Benke« in der TV-Serie — und liest ausgewählte Passagen aus einem »grandiosen Zeitporträt, das weit über einen Kriminalroman hinausgeht« (Deutschlandfunk Kultur).  <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Rath«</b><br/>Band Zehn: Das große Finale der Gereon-Rath-Krimis<br/><br/><b>Volker Kutscher </b>(Autor)<br/><b>Fritzi Haberlandt</b> (Schauspielerin)<br/><br/>Ein großer literarischer Zehnkampf geht in die letzte Runde: Mit <em>Rath</em> vollendet Volker Kutscher seine Gereon-Rath-Dekalogie, die im Berlin des Jahres 1929 begann und spätestens durch ihre Verfilmung als <em>Babylon Berlin</em> weltbekannt wurde. Gereon Rath ist zurück in Deutschland, um Charlotte »Charly« Ritter beizustehen. Im neuen und finalen Buch muss Rath die Eskalation einer Entwicklung erleben, die er lange geleugnet hatte: die Reichspogromnacht. Ein Leben in Deutschland ist so nicht mehr möglich, Widerstand ist geboten. Aber wie? Und wo liegt die Zukunft? Volker Kutscher spricht mit der NDR-Moderatorin <b>Katja Weise</b> über die Entwicklung und den Abschied von seinem Helden sowie über Kriminalromane als Geschichtsstunde. Fritzi Haberland spielt »Elisabeth Benke« in der TV-Serie — und liest ausgewählte Passagen aus einem »grandiosen Zeitporträt, das weit über einen Kriminalroman hinausgeht« (Deutschlandfunk Kultur).  <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Die Projektoren«</itunes:title>
    <title>»Die Projektoren«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[ »Die Projektoren« Von Leipzig nach Belgrad: Helden früher deutscher Popkultur  Clemens Meyer (Autor)  Clemens Meyer war: ein vom (West-)Feuilleton sehnlichst erträumter Nachwende-Autor, der als tätowierter (Ost-)Jugend-knasti sowie als Ex-Wachmann, -Möbelpacker, -Bauarbeiter irgendwie aufregende Authentizität in die deutsche Literatur bringen sollte. Clemens Meyer ist: ein grandioser Schriftsteller, dessen erster Roman (Als wir träumten, 2006) die o.a. Literaturkritik also zum o.a. Träumen g...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><br/><b>»Die Projektoren«</b><br/>Von Leipzig nach Belgrad: Helden früher deutscher Popkultur<br/><br/><b>Clemens Meyer</b> (Autor)<br/><br/>Clemens Meyer war: ein vom (West-)Feuilleton sehnlichst erträumter Nachwende-Autor, der als tätowierter (Ost-)Jugend-knasti sowie als Ex-Wachmann, -Möbelpacker, -Bauarbeiter irgendwie aufregende Authentizität in die deutsche Literatur bringen sollte. Clemens Meyer ist: ein grandioser Schriftsteller, dessen erster Roman (<em>Als wir träumten</em>, 2006) die o.a. Literaturkritik also zum o.a. Träumen gebracht hatte und dessen zweiter Roman (<em>Im Stein</em>, 2013) dann sensationell für den Man Booker International Prize nominiert war. Clemens Meyer wird für uns sein: ein guter alter Bekannter, der anlässlich seines vierten Salon-Besuchs seinen dritten Roman vorstellt (<em>Die Projektoren</em>, 2024). Darin geht es um Krieg, um Nazis, um das ehemalige Jugoslawien und nicht zuletzt ums Kino – und auch um früheste deutsche Popkultur. Über einen Cowboy aus Kroatien, über Westernhefte und Karl May spricht Clemens Meyer mit Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><br/><b>»Die Projektoren«</b><br/>Von Leipzig nach Belgrad: Helden früher deutscher Popkultur<br/><br/><b>Clemens Meyer</b> (Autor)<br/><br/>Clemens Meyer war: ein vom (West-)Feuilleton sehnlichst erträumter Nachwende-Autor, der als tätowierter (Ost-)Jugend-knasti sowie als Ex-Wachmann, -Möbelpacker, -Bauarbeiter irgendwie aufregende Authentizität in die deutsche Literatur bringen sollte. Clemens Meyer ist: ein grandioser Schriftsteller, dessen erster Roman (<em>Als wir träumten</em>, 2006) die o.a. Literaturkritik also zum o.a. Träumen gebracht hatte und dessen zweiter Roman (<em>Im Stein</em>, 2013) dann sensationell für den Man Booker International Prize nominiert war. Clemens Meyer wird für uns sein: ein guter alter Bekannter, der anlässlich seines vierten Salon-Besuchs seinen dritten Roman vorstellt (<em>Die Projektoren</em>, 2024). Darin geht es um Krieg, um Nazis, um das ehemalige Jugoslawien und nicht zuletzt ums Kino – und auch um früheste deutsche Popkultur. Über einen Cowboy aus Kroatien, über Westernhefte und Karl May spricht Clemens Meyer mit Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Kein Ort für ein Zuhause«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.  »Kein Ort für ein Zuhause«    Zwischen Kinshasa und London: Family Matter(s)  JJ Bola (Autor)  Neue Sprache, neues Land, neue Schule: Jean ist mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester aus dem Kongo nach England geflüchtet und versucht in seiner neuen Klasse Anschluss zu finden — unter anderem durch Schlägereien und Diebstähle. Für’s Freunde finden reicht’s, für’s Verbleiben auf der Schule nicht: Es folgt ein Schulverweis. Die E...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</b><br/><br/><b>»Kein Ort für ein Zuhause«   </b><br/>Zwischen Kinshasa und London: Family Matter(s)<br/><br/><b>JJ Bola </b>(Autor)<br/><br/>Neue Sprache, neues Land, neue Schule: Jean ist mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester aus dem Kongo nach England geflüchtet und versucht in seiner neuen Klasse Anschluss zu finden — unter anderem durch Schlägereien und Diebstähle. Für’s Freunde finden reicht’s, für’s Verbleiben auf der Schule nicht: Es folgt ein Schulverweis. Die Eltern sollen nichts erfahren, sie haben eh eigene Sorgen: allen voran die Frage, ob sie in England bleiben können und ob das Geld zum (Über-)Leben reicht. JJ Bola widmet sich in seinem Debüt<em> Kein Ort für ein Zuhause</em>, das im englischen Original schon 2017 veröffentlicht wurde, Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und Immigration. Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi </b>spricht mit dem Bestseller-Autor von <em>Sei kein Mann </em>darüber, wie man(n) in einer anderen Kultur Wurzeln schlägt, ohne die eigenen zu verlieren. Die deutschen Passagen liest<b> Tom Scherer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/>Foro: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</b><br/><br/><b>»Kein Ort für ein Zuhause«   </b><br/>Zwischen Kinshasa und London: Family Matter(s)<br/><br/><b>JJ Bola </b>(Autor)<br/><br/>Neue Sprache, neues Land, neue Schule: Jean ist mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester aus dem Kongo nach England geflüchtet und versucht in seiner neuen Klasse Anschluss zu finden — unter anderem durch Schlägereien und Diebstähle. Für’s Freunde finden reicht’s, für’s Verbleiben auf der Schule nicht: Es folgt ein Schulverweis. Die Eltern sollen nichts erfahren, sie haben eh eigene Sorgen: allen voran die Frage, ob sie in England bleiben können und ob das Geld zum (Über-)Leben reicht. JJ Bola widmet sich in seinem Debüt<em> Kein Ort für ein Zuhause</em>, das im englischen Original schon 2017 veröffentlicht wurde, Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und Immigration. Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi </b>spricht mit dem Bestseller-Autor von <em>Sei kein Mann </em>darüber, wie man(n) in einer anderen Kultur Wurzeln schlägt, ohne die eigenen zu verlieren. Die deutschen Passagen liest<b> Tom Scherer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/>Foro: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title> »Recht brechen«   </itunes:title>
    <title> »Recht brechen«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[ »Recht brechen«    Was Recht ist, muss nicht Recht bleiben   Samira Akbarian (Rechtswissenschaftlerin)  Verstößt gegen das Gesetz, wer sich auf Straßen klebt oder wer Landebahnen blockiert? Ja, schon. Aber »scheißt auf die Grundrechte, zerstört Kunst ähnlich wie die Taliban«, wer das Berliner Kunstwerk »Grundgesetz 49« beschmiert? Das ist schon eher die Frage. Mit diesem Zitat des schäumenden SPD-Politikers Michael Roth macht Samira Akbarian in ihrem Buch Recht brechen schon in der...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b><br/>»Recht brechen«   </b><br/>Was Recht ist, muss nicht Recht bleiben <br/><br/><b>Samira Akbarian</b> (Rechtswissenschaftlerin)<br/><br/>Verstößt gegen das Gesetz, wer sich auf Straßen klebt oder wer Landebahnen blockiert? Ja, schon. Aber »scheißt auf die Grundrechte, zerstört Kunst ähnlich wie die Taliban«, wer das Berliner Kunstwerk »Grundgesetz 49« beschmiert? Das ist schon eher die Frage. Mit diesem Zitat des schäumenden SPD-Politikers Michael Roth macht Samira Akbarian in ihrem Buch <em>Recht brechen</em> schon in der Einleitung klar, was Aktionen wie die der »Letzten Generation« bedeuten — und worum es im öffentlichen Diskurs darüber geht: um zivilen Ungehorsam. Der ist in der Tat illegal und kann nerven. Aber: Wer diese Protestform wählt, um so überhaupt erst einmal wahrgenommen zu werden, reklamiert für sich trotzdem, legitim zu handeln. Denn so können berechtigte Anliegen der »Ungehorsamen« bestehendes Recht reformieren, zum Beispiel das auf eine intakte Umwelt für zukünftige Generationen. Recht so, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b><br/>»Recht brechen«   </b><br/>Was Recht ist, muss nicht Recht bleiben <br/><br/><b>Samira Akbarian</b> (Rechtswissenschaftlerin)<br/><br/>Verstößt gegen das Gesetz, wer sich auf Straßen klebt oder wer Landebahnen blockiert? Ja, schon. Aber »scheißt auf die Grundrechte, zerstört Kunst ähnlich wie die Taliban«, wer das Berliner Kunstwerk »Grundgesetz 49« beschmiert? Das ist schon eher die Frage. Mit diesem Zitat des schäumenden SPD-Politikers Michael Roth macht Samira Akbarian in ihrem Buch <em>Recht brechen</em> schon in der Einleitung klar, was Aktionen wie die der »Letzten Generation« bedeuten — und worum es im öffentlichen Diskurs darüber geht: um zivilen Ungehorsam. Der ist in der Tat illegal und kann nerven. Aber: Wer diese Protestform wählt, um so überhaupt erst einmal wahrgenommen zu werden, reklamiert für sich trotzdem, legitim zu handeln. Denn so können berechtigte Anliegen der »Ungehorsamen« bestehendes Recht reformieren, zum Beispiel das auf eine intakte Umwelt für zukünftige Generationen. Recht so, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Muslimisch-jüdisches Abendbrot«</itunes:title>
    <title>»Muslimisch-jüdisches Abendbrot«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Muslimisch-jüdisches Abendbrot« Kein Grund zum Streit: Ein Ehepaar über die Krisen unserer Zeit   Meron Mendel (Publizist, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank) Saba-Nur Cheema (Publizistin, Politologin)  Was gibt es heute zum Abendbrot? Eine Scheibe Nahost-Konflikt? Ein Stück Identitätspolitik? Oder doch einen Bissen Kolonialismusdebatte? Bei dem Ehepaar Saba-Nur Cheema und Meron Mendel kommt nicht nur Essen auf den Tisch, sondern auch Tagespolitik und Weltgeschehen. Sie: Politologin, auf...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Muslimisch-jüdisches Abendbrot«</b><br/>Kein Grund zum Streit: Ein Ehepaar über die Krisen unserer Zeit <br/><b><br/>Meron Mendel (Publizist, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank)<br/>Saba-Nur Cheema</b> (Publizistin, Politologin)<br/><br/>Was gibt es heute zum Abendbrot? Eine Scheibe Nahost-Konflikt? Ein Stück Identitätspolitik? Oder doch einen Bissen Kolonialismusdebatte? Bei dem Ehepaar Saba-Nur Cheema und Meron Mendel kommt nicht nur Essen auf den Tisch, sondern auch Tagespolitik und Weltgeschehen. Sie: Politologin, aufgewachsen in einem Frankfurter Brennpunktviertel als Tochter muslimisch-pakistanischer Eltern. Er: Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, aufgewachsen in Israel und geprägt vom Militärdienst im Westjordanland. Während Gesellschaften mit Polarisierung und Konflikten zu kämpfen haben, vielleicht mehr denn je, schaffen Cheema und Mendel es, Ambivalenz auszuhalten und Offenheit zuzulassen. Aus ihrer FAZ-Kolumne <em>Muslimisch-jüdisches Abendbrot</em> wurde nun ein Buch — und eine Einladung zum Gespräch. Diese nimmt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> gerne an und fragt die beiden nach dem Rezept für mehr Versöhnlichkeit.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Muslimisch-jüdisches Abendbrot«</b><br/>Kein Grund zum Streit: Ein Ehepaar über die Krisen unserer Zeit <br/><b><br/>Meron Mendel (Publizist, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank)<br/>Saba-Nur Cheema</b> (Publizistin, Politologin)<br/><br/>Was gibt es heute zum Abendbrot? Eine Scheibe Nahost-Konflikt? Ein Stück Identitätspolitik? Oder doch einen Bissen Kolonialismusdebatte? Bei dem Ehepaar Saba-Nur Cheema und Meron Mendel kommt nicht nur Essen auf den Tisch, sondern auch Tagespolitik und Weltgeschehen. Sie: Politologin, aufgewachsen in einem Frankfurter Brennpunktviertel als Tochter muslimisch-pakistanischer Eltern. Er: Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, aufgewachsen in Israel und geprägt vom Militärdienst im Westjordanland. Während Gesellschaften mit Polarisierung und Konflikten zu kämpfen haben, vielleicht mehr denn je, schaffen Cheema und Mendel es, Ambivalenz auszuhalten und Offenheit zuzulassen. Aus ihrer FAZ-Kolumne <em>Muslimisch-jüdisches Abendbrot</em> wurde nun ein Buch — und eine Einladung zum Gespräch. Diese nimmt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> gerne an und fragt die beiden nach dem Rezept für mehr Versöhnlichkeit.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Alles nur Einzelfälle?«</itunes:title>
    <title>»Alles nur Einzelfälle?«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Alles nur Einzelfälle?« Die Polizei – Dein Feind und Helfer    Mohamed Amjahid (Autor, Journalist)   »Glutnester antidemokratischen Verhaltens« gebe es immer wieder bei der Polizei, so der heutige Bundesverteidigungs-minister Boris Pistorius im Jahr 2020. Denn Deutschland hat ein Polizeiproblem: Rechte Chat-Gruppen bis hin zu rechtsextremen Netzwerken, Racial Profiling, Rassismus und Gewalt werden in beeindruckender Regelmäßigkeit als die Einzelfälle benannt, die sie nicht sind.  D...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Alles nur Einzelfälle?«</b><br/>Die Polizei – Dein Feind und Helfer  <br/><br/><b>Mohamed Amjahid</b> (Autor, Journalist) <br/><br/>»Glutnester antidemokratischen Verhaltens« gebe es immer wieder bei der Polizei, so der heutige Bundesverteidigungs-minister Boris Pistorius im Jahr 2020. Denn Deutschland hat ein Polizeiproblem: Rechte Chat-Gruppen bis hin zu rechtsextremen Netzwerken, Racial Profiling, Rassismus und Gewalt werden in beeindruckender Regelmäßigkeit als die Einzelfälle benannt, die sie nicht sind.  Der Journalist und Autor Mohamed Amjahid hat fast zehn Jahre lang das System hinter der Polizeigewalt untersucht und fordert eine Debatte zur Parallelwelt Polizei. »Man vertraut nicht auf Staat und Polizeiapparat, weil der Verfassungsschutz den NSU mit aufgebaut hat«, dichtete der Musiker Danger Dan. In<em> Alles nur Einzelfälle?</em> geht es aber nicht um Kunstfreiheit, sondern um investigative Recherche, deren Ergebnisse Folgen tragen müssen. Welche Ergebnisse und welche Folgen? Darüber spricht Amjahid mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.  <br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Alles nur Einzelfälle?«</b><br/>Die Polizei – Dein Feind und Helfer  <br/><br/><b>Mohamed Amjahid</b> (Autor, Journalist) <br/><br/>»Glutnester antidemokratischen Verhaltens« gebe es immer wieder bei der Polizei, so der heutige Bundesverteidigungs-minister Boris Pistorius im Jahr 2020. Denn Deutschland hat ein Polizeiproblem: Rechte Chat-Gruppen bis hin zu rechtsextremen Netzwerken, Racial Profiling, Rassismus und Gewalt werden in beeindruckender Regelmäßigkeit als die Einzelfälle benannt, die sie nicht sind.  Der Journalist und Autor Mohamed Amjahid hat fast zehn Jahre lang das System hinter der Polizeigewalt untersucht und fordert eine Debatte zur Parallelwelt Polizei. »Man vertraut nicht auf Staat und Polizeiapparat, weil der Verfassungsschutz den NSU mit aufgebaut hat«, dichtete der Musiker Danger Dan. In<em> Alles nur Einzelfälle?</em> geht es aber nicht um Kunstfreiheit, sondern um investigative Recherche, deren Ergebnisse Folgen tragen müssen. Welche Ergebnisse und welche Folgen? Darüber spricht Amjahid mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.  <br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der Osten leuchtet«</itunes:title>
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    <itunes:summary><![CDATA[»Der Osten leuchtet« Lyrik aus Osteuropa. Zur Relevanz der Poesie  Bela Chekurishvili, Luljeta Lleshanaku, Aleksej Bobrovnikov, Marko Pogačar (Lyriker:innen)   und mit den Lyriker:innen aus Hannover: Tabea Farnbacher, Sabine Göttel, Stefan Heuer, Christine Kappe  Nehmen wir Osteuropa hauptsächlich als eine Region der Krisen wahr? Wahrscheinlich — aber wie so oft kommt es auf die Zwischentöne an. Auf die vielen Änderungen im Einfall von Licht und Schatten, die ein Bild erst lebendig mache...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der Osten leuchtet«</b><br/>Lyrik aus Osteuropa. Zur Relevanz der Poesie<br/><br/><b>Bela Chekurishvili, Luljeta Lleshanaku, Aleksej Bobrovnikov, Marko Pogačar </b>(Lyriker:innen)  <br/>und mit den Lyriker:innen aus Hannover: <b>Tabea Farnbacher, Sabine Göttel, Stefan Heuer, Christine Kappe</b><br/><br/>Nehmen wir Osteuropa hauptsächlich als eine Region der Krisen wahr? Wahrscheinlich — aber wie so oft kommt es auf die Zwischentöne an. Auf die vielen Änderungen im Einfall von Licht und Schatten, die ein Bild erst lebendig machen. In der Lyrik-Anthologie <em>Der Osten leuchtet</em> lässt sich dies überprüfen. 92 Autor:innen aus 24 Ländern des Ostens und Südostens Europas haben die Herausgeber Ralf-Rainer Rygulla und Marco Sagurna darin zusammengestellt. So ist eine Art poetische Landkarte großer thematischer und stimmlicher Vielfalt entstanden. Es geht um die jeweilige Gegenwart, um Leben, Liebe und Tod; es geht, in einem vitalen und sprachempfindsamen Umgang, um das, was da ist. Es sind Gedichte, die Ergreifendes beschreiben. Mit dabei sind Aleksej Bobrovnikov (Ukraine), Bela Chekurishvili (Georgien), Luljeta Lleshanaku (Albanien) und Marko Pogačar (Kroatien). Im Gespräch mit der Lyrikerin <b>Caroline Hartge</b> und <b>Marco Sagurna</b> wird zu ergründen sein, ob Lyrik, die nach Luft schnappt, mehr kann.<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der Osten leuchtet«</b><br/>Lyrik aus Osteuropa. Zur Relevanz der Poesie<br/><br/><b>Bela Chekurishvili, Luljeta Lleshanaku, Aleksej Bobrovnikov, Marko Pogačar </b>(Lyriker:innen)  <br/>und mit den Lyriker:innen aus Hannover: <b>Tabea Farnbacher, Sabine Göttel, Stefan Heuer, Christine Kappe</b><br/><br/>Nehmen wir Osteuropa hauptsächlich als eine Region der Krisen wahr? Wahrscheinlich — aber wie so oft kommt es auf die Zwischentöne an. Auf die vielen Änderungen im Einfall von Licht und Schatten, die ein Bild erst lebendig machen. In der Lyrik-Anthologie <em>Der Osten leuchtet</em> lässt sich dies überprüfen. 92 Autor:innen aus 24 Ländern des Ostens und Südostens Europas haben die Herausgeber Ralf-Rainer Rygulla und Marco Sagurna darin zusammengestellt. So ist eine Art poetische Landkarte großer thematischer und stimmlicher Vielfalt entstanden. Es geht um die jeweilige Gegenwart, um Leben, Liebe und Tod; es geht, in einem vitalen und sprachempfindsamen Umgang, um das, was da ist. Es sind Gedichte, die Ergreifendes beschreiben. Mit dabei sind Aleksej Bobrovnikov (Ukraine), Bela Chekurishvili (Georgien), Luljeta Lleshanaku (Albanien) und Marko Pogačar (Kroatien). Im Gespräch mit der Lyrikerin <b>Caroline Hartge</b> und <b>Marco Sagurna</b> wird zu ergründen sein, ob Lyrik, die nach Luft schnappt, mehr kann.<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Wasserwende  </itunes:title>
    <title>Wasserwende  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wasserwende   Entsiegelt euch! Keine Zukunft ohne blaugrüne Infrastruktur   Antje Backhaus (Landschaftsarchitektin) Stephan Köster (Ingenieur)  Wasser ist wie Liebe. Zu wenig, und wir gehen ein. Zu viel, und wir gehen unter. Wasser ist Leben und Tod. Ohne Blau kein Grün. Die Zukunft der Städte (also der Menschheit) steht und fällt mit der »blaugrünen Infrastruktur«. Zunehmend leben wir mit »Starkregenereignissen« und Überschwemmungen. Aber auch mit Hitze, Trockenheit, Wassermangel. Wasse...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Wasserwende  </b><br/>Entsiegelt euch! Keine Zukunft ohne blaugrüne Infrastruktur <br/><br/><b>Antje Backhaus</b> (Landschaftsarchitektin)<br/><b>Stephan Köster </b>(Ingenieur)<br/><br/>Wasser ist wie Liebe. Zu wenig, und wir gehen ein. Zu viel, und wir gehen unter. Wasser ist Leben und Tod. Ohne Blau kein Grün. Die Zukunft der Städte (also der Menschheit) steht und fällt mit der »blaugrünen Infrastruktur«. Zunehmend leben wir mit »Starkregenereignissen« und Überschwemmungen. Aber auch mit Hitze, Trockenheit, Wassermangel. Wasser raus aus den Städten! Nein, Wasser rein! Beides stimmt. Stichwort Schwammstadt. Aber es geht um viel mehr. Nennen wir&apos;s Wasserwende. Als Professorin am Institut für Landschafts-architektur der LUH ist Antje Backhaus auf blaugrüne Infra-struktur spezialisiert. Auch Stephan Köster, Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der LUH, hat viele gute Ideen. Aber die Umsetzung, stöhnt er. Kann Backhaus, Mitinhaberin des Büros »Gruppe F«, aus der Theorie Praxis machen? Salon-Mitarbeiter <b>Joachim Otte </b>moderiert.<br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.  <br/>Foto: Ole Spata</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Wasserwende  </b><br/>Entsiegelt euch! Keine Zukunft ohne blaugrüne Infrastruktur <br/><br/><b>Antje Backhaus</b> (Landschaftsarchitektin)<br/><b>Stephan Köster </b>(Ingenieur)<br/><br/>Wasser ist wie Liebe. Zu wenig, und wir gehen ein. Zu viel, und wir gehen unter. Wasser ist Leben und Tod. Ohne Blau kein Grün. Die Zukunft der Städte (also der Menschheit) steht und fällt mit der »blaugrünen Infrastruktur«. Zunehmend leben wir mit »Starkregenereignissen« und Überschwemmungen. Aber auch mit Hitze, Trockenheit, Wassermangel. Wasser raus aus den Städten! Nein, Wasser rein! Beides stimmt. Stichwort Schwammstadt. Aber es geht um viel mehr. Nennen wir&apos;s Wasserwende. Als Professorin am Institut für Landschafts-architektur der LUH ist Antje Backhaus auf blaugrüne Infra-struktur spezialisiert. Auch Stephan Köster, Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der LUH, hat viele gute Ideen. Aber die Umsetzung, stöhnt er. Kann Backhaus, Mitinhaberin des Büros »Gruppe F«, aus der Theorie Praxis machen? Salon-Mitarbeiter <b>Joachim Otte </b>moderiert.<br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.  <br/>Foto: Ole Spata</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Freiheit, die sie meinen </itunes:title>
    <title>Die Freiheit, die sie meinen </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Die Freiheit, die sie meinen  Zwei Bücher zum Zusammenhang von Freiheit und (Frei-)Zeit  Teresa Bücker (Publizistin) Eva von Redecker (Philosphin)  Freiheit — ein unverzichtbarer Begriff jeder politischen oder gesellschaftlichen Debatte. Allerdings. »Tatsächlich gibt es seit einigen Jahren kein wirksameres Manöver, um progressive Forderungen auszuhebeln, als die Berufung auf Freiheit«, schreibt Philosophin Eva von Redecker in ihrem Essay Bleibefreit. Freie Fahrt für freie Bürger, auf der Auto...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Die Freiheit, die sie meinen </b><br/>Zwei Bücher zum Zusammenhang von Freiheit und (Frei-)Zeit<br/><br/><b>Teresa Bücker</b> (Publizistin)<br/><b>Eva von Redecker</b> (Philosphin)<br/><br/>Freiheit — ein unverzichtbarer Begriff jeder politischen oder gesellschaftlichen Debatte. Allerdings. »Tatsächlich gibt es seit einigen Jahren kein wirksameres Manöver, um progressive Forderungen auszuhebeln, als die Berufung auf Freiheit«, schreibt Philosophin Eva von Redecker in ihrem Essay <em>Bleibefreit</em>. Freie Fahrt für freie Bürger, auf der Autobahn, der elften Kreuzfahrt? »Phantombesitz« nennt von Redecker solch überholte Ansprüche, zum Beispiel auf unbeschränkte Mobi-lität zu Lasten der Umwelt. Wichtiger als Bewegungsfreiheit sei die Kategorie Zeit: Wer ist so frei, bleiben zu können, wo er oder sie will? Mehr Freiheit durch mehr Frei-Zeit, das ist der Kern von Teresa Bückers Buch<em> Alle_Zeit</em>: »Die wesentliche Bedeutung von Zeit ist, dass wir uns durch ihren freien Gebrauch entwickeln können« schreibt die Journalistin des SZ-Magazins — nur dass das gerade für Frauen zu wenig passt. Abgesehen davon: Was wäre überhaupt zu tun mit ei-ner neuen, anderen Freizeit? Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> nimmt sich alle Zeit und die Freiheit nachzufragen.<br/><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Freiheit, die sie meinen </b><br/>Zwei Bücher zum Zusammenhang von Freiheit und (Frei-)Zeit<br/><br/><b>Teresa Bücker</b> (Publizistin)<br/><b>Eva von Redecker</b> (Philosphin)<br/><br/>Freiheit — ein unverzichtbarer Begriff jeder politischen oder gesellschaftlichen Debatte. Allerdings. »Tatsächlich gibt es seit einigen Jahren kein wirksameres Manöver, um progressive Forderungen auszuhebeln, als die Berufung auf Freiheit«, schreibt Philosophin Eva von Redecker in ihrem Essay <em>Bleibefreit</em>. Freie Fahrt für freie Bürger, auf der Autobahn, der elften Kreuzfahrt? »Phantombesitz« nennt von Redecker solch überholte Ansprüche, zum Beispiel auf unbeschränkte Mobi-lität zu Lasten der Umwelt. Wichtiger als Bewegungsfreiheit sei die Kategorie Zeit: Wer ist so frei, bleiben zu können, wo er oder sie will? Mehr Freiheit durch mehr Frei-Zeit, das ist der Kern von Teresa Bückers Buch<em> Alle_Zeit</em>: »Die wesentliche Bedeutung von Zeit ist, dass wir uns durch ihren freien Gebrauch entwickeln können« schreibt die Journalistin des SZ-Magazins — nur dass das gerade für Frauen zu wenig passt. Abgesehen davon: Was wäre überhaupt zu tun mit ei-ner neuen, anderen Freizeit? Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> nimmt sich alle Zeit und die Freiheit nachzufragen.<br/><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Kapitalismus am Limit«</itunes:title>
    <title>»Kapitalismus am Limit«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Kapitalismus am Limit« Turbokannibalismus: Ein System frisst sich selbst   Markus Wissen (Autor, Gesellschaftswissenschaftler)  Mit dem SUV — diesem ochsenfroschartigen Quatschcar, dem Paris in Zukunft schön die Parkgebühren verdreifacht — erläuterten Markus Wissen und Ulrich Brand in ihrem gleichnamigen Buch ihr Konzept der »imperialen Lebensweise«. Das machte sie 2017 ziemlich bekannt; ihr neues Buch Kapitalismus am Limit. Ökoimperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische P...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Kapitalismus am Limit«</b><br/>Turbokannibalismus: Ein System frisst sich selbst <br/><br/><b>Markus Wissen</b> (Autor, Gesellschaftswissenschaftler)<br/><br/>Mit dem SUV — diesem ochsenfroschartigen Quatschcar, dem Paris in Zukunft schön die Parkgebühren verdreifacht — erläuterten Markus Wissen und Ulrich Brand in ihrem gleichnamigen Buch ihr Konzept der »imperialen Lebensweise«. Das machte sie 2017 ziemlich bekannt; ihr neues Buch <em>Kapitalismus am Limit. Ökoimperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven</em> wird entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommen und erzeugen. Hauptprämisse: »Der Kapitalismus ist aufgrund der ihm innewohnenden Konkurrenz-, Wachstums- und Profitlogik strukturell blind gegenüber seinen eigenen sozialen und ökologischen Voraus-setzungen.« Ein Satz, der sich trefflich mit dem vielfach grenzüberschreitenden SUV illustrieren ließe. Nur: Was liegt hinterm Limit? Kein Kapitalismus? »Grüner« Kapitalismus? <b>Christine Höbermann</b> vom Institut für Soziologie der LUH spricht mit Markus Wissen über die Grenzen des Wachstums. <br/><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Kapitalismus am Limit«</b><br/>Turbokannibalismus: Ein System frisst sich selbst <br/><br/><b>Markus Wissen</b> (Autor, Gesellschaftswissenschaftler)<br/><br/>Mit dem SUV — diesem ochsenfroschartigen Quatschcar, dem Paris in Zukunft schön die Parkgebühren verdreifacht — erläuterten Markus Wissen und Ulrich Brand in ihrem gleichnamigen Buch ihr Konzept der »imperialen Lebensweise«. Das machte sie 2017 ziemlich bekannt; ihr neues Buch <em>Kapitalismus am Limit. Ökoimperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven</em> wird entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommen und erzeugen. Hauptprämisse: »Der Kapitalismus ist aufgrund der ihm innewohnenden Konkurrenz-, Wachstums- und Profitlogik strukturell blind gegenüber seinen eigenen sozialen und ökologischen Voraus-setzungen.« Ein Satz, der sich trefflich mit dem vielfach grenzüberschreitenden SUV illustrieren ließe. Nur: Was liegt hinterm Limit? Kein Kapitalismus? »Grüner« Kapitalismus? <b>Christine Höbermann</b> vom Institut für Soziologie der LUH spricht mit Markus Wissen über die Grenzen des Wachstums. <br/><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Sieben Sekunden Luft«</itunes:title>
    <title>»Sieben Sekunden Luft«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Sieben Sekunden Luft« Im Roman zurück ins Leben, im Leben zurück im Salon  Luca Mael Milsch (Autor:in)   Wer ist Selah, und wer darf Selah sein? Luca Mael Milsch nähert sich in Sieben Sekunden Luft dieser Romanfigur aus drei Perspektiven: Selah ist die Frau, die sich eine längere Auszeit genommen hat — nehmen musste, um überhaupt wieder zu Atem zu kommen. Selah ist auch das Kind, das von sich erzählt: von der Mutter, die geliebt wird, weil sie die Mama ist — die aber, alleinerziehend und ers...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Sieben Sekunden Luft«</b><br/>Im Roman zurück ins Leben, im Leben zurück im Salon<br/><br/><b>Luca Mael Milsch</b> (Autor:in) <br/><br/>Wer ist Selah, und wer darf Selah sein? Luca Mael Milsch nähert sich in <em>Sieben Sekunden Luft</em> dieser Romanfigur aus drei Perspektiven: Selah ist die Frau, die sich eine längere Auszeit genommen hat — nehmen musste, um überhaupt wieder zu Atem zu kommen. Selah ist auch das Kind, das von sich erzählt: von der Mutter, die geliebt wird, weil sie die Mama ist — die aber, alleinerziehend und erschöpft, ihr Kind in ein Leben presst, welches sie selbst nicht haben konnte. Nicht zuletzt: Selah ist die Person, die alle kennen, die schon mal an diesem Punkt im Leben waren: »Du fühlst dich wie Scheiße« — zu viel Dreck in der WG, zu viel Alkohol im Club, zu viele Probleme im Kopf … Wer ist Luca Mael Milsch? Sechs Jahre lang ein Mitglied des Literarischen Salon, das mit dem Debüt<em> Sieben Sekunden Luft</em> in den Salon zurückkehrt und sich eine Lieblingsmoderation bestellen darf: die von <b>Deborah Fallis</b> vom Deutschen Seminar der Leibniz Universität.<br/><br/>Foto: Johannes Krüger<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Sieben Sekunden Luft«</b><br/>Im Roman zurück ins Leben, im Leben zurück im Salon<br/><br/><b>Luca Mael Milsch</b> (Autor:in) <br/><br/>Wer ist Selah, und wer darf Selah sein? Luca Mael Milsch nähert sich in <em>Sieben Sekunden Luft</em> dieser Romanfigur aus drei Perspektiven: Selah ist die Frau, die sich eine längere Auszeit genommen hat — nehmen musste, um überhaupt wieder zu Atem zu kommen. Selah ist auch das Kind, das von sich erzählt: von der Mutter, die geliebt wird, weil sie die Mama ist — die aber, alleinerziehend und erschöpft, ihr Kind in ein Leben presst, welches sie selbst nicht haben konnte. Nicht zuletzt: Selah ist die Person, die alle kennen, die schon mal an diesem Punkt im Leben waren: »Du fühlst dich wie Scheiße« — zu viel Dreck in der WG, zu viel Alkohol im Club, zu viele Probleme im Kopf … Wer ist Luca Mael Milsch? Sechs Jahre lang ein Mitglied des Literarischen Salon, das mit dem Debüt<em> Sieben Sekunden Luft</em> in den Salon zurückkehrt und sich eine Lieblingsmoderation bestellen darf: die von <b>Deborah Fallis</b> vom Deutschen Seminar der Leibniz Universität.<br/><br/>Foto: Johannes Krüger<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 25 Jun 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Männlichkeit verraten!« </itunes:title>
    <title>»Männlichkeit verraten!« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Männlichkeit verraten!«  Kritische Männlichkeit? Ein Konzept auf dem Prüfstand  Kim Posster (Publizist, Autor) Nils Pickert (Journalist, Autor)   Kim Posster musste leider seine Teilnahme absagen. Dafür kommt Jonathan Thurow, Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend und vor allem Aktivist in Sachen "Solidarische Männlichkeit". Solidarisch ist besser als toxisch, klar, aber was war das eigentlich nochmal, Toxische Männlichkeit? Der Mann als Versorger, Beschützer und Entscheider: Dieses B...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Männlichkeit verraten!« </b><br/>Kritische Männlichkeit? Ein Konzept auf dem Prüfstand<br/><br/><b>Kim Posster</b> (Publizist, Autor)<br/><b>Nils Pickert</b> (Journalist, Autor)<br/><br/> <b>Kim Posster musste leider seine Teilnahme absagen. </b>Dafür kommt <b>Jonathan Thurow</b>, Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend und vor allem Aktivist in Sachen &quot;Solidarische Männlichkeit&quot;. Solidarisch ist besser als toxisch, klar, aber was war das eigentlich nochmal, Toxische Männlichkeit?</p><p>Der Mann als Versorger, Beschützer und Entscheider: Dieses Bild sollte mittlerweile aus den Köpfen verschwunden sein. Oder? Doch Instagram-Trends von selbsternannten »Alpha-« oder »Sigma-Males« werden zurzeit millionenfach geklickt. Dieser Gipfel eines strukturellen Problems hat seinen Grundstein schon in der Erziehung: Boys don’t cry. Das sieht auch <b>Nils Pickert</b> so. Als Autor für Pinkstinks schreibt er über geschlechtergerechte Erziehung, Rollenstereotype und Feminismusfragen. Aber reicht es aus, unseren Söhnen beizubringen, dass Röcke- und Nagellacktragen unabhängig vom Geschlecht eine Option ist? Der Publizist Kim Posster erläutert in seinem Essay Männlichkeit verraten, warum »unter dem Label ›Kritische Männlichkeit‹ oft nicht viel mehr geschieht als ein hoch individualisiertes Programm zur Resouveränisierung verunsicherter (cis) Männer«. Wie also jetzt umgehen mit der Männlichkeitsfrage? Moderatorin <b>Ninia LaGrande</b> hakt nach.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Männlichkeit verraten!« </b><br/>Kritische Männlichkeit? Ein Konzept auf dem Prüfstand<br/><br/><b>Kim Posster</b> (Publizist, Autor)<br/><b>Nils Pickert</b> (Journalist, Autor)<br/><br/> <b>Kim Posster musste leider seine Teilnahme absagen. </b>Dafür kommt <b>Jonathan Thurow</b>, Politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend und vor allem Aktivist in Sachen &quot;Solidarische Männlichkeit&quot;. Solidarisch ist besser als toxisch, klar, aber was war das eigentlich nochmal, Toxische Männlichkeit?</p><p>Der Mann als Versorger, Beschützer und Entscheider: Dieses Bild sollte mittlerweile aus den Köpfen verschwunden sein. Oder? Doch Instagram-Trends von selbsternannten »Alpha-« oder »Sigma-Males« werden zurzeit millionenfach geklickt. Dieser Gipfel eines strukturellen Problems hat seinen Grundstein schon in der Erziehung: Boys don’t cry. Das sieht auch <b>Nils Pickert</b> so. Als Autor für Pinkstinks schreibt er über geschlechtergerechte Erziehung, Rollenstereotype und Feminismusfragen. Aber reicht es aus, unseren Söhnen beizubringen, dass Röcke- und Nagellacktragen unabhängig vom Geschlecht eine Option ist? Der Publizist Kim Posster erläutert in seinem Essay Männlichkeit verraten, warum »unter dem Label ›Kritische Männlichkeit‹ oft nicht viel mehr geschieht als ein hoch individualisiertes Programm zur Resouveränisierung verunsicherter (cis) Männer«. Wie also jetzt umgehen mit der Männlichkeitsfrage? Moderatorin <b>Ninia LaGrande</b> hakt nach.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der Große Reset«</itunes:title>
    <title>»Der Große Reset«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Der Große Reset«  Ika Sperling (Comic-Künstlerin)  Erstes Panel: Die Studentin Ika steigt aus dem Zug in Bad Kaffheim aus. Wieder zu Hause. Beim Papa, der beim Einräumen der Spülmaschine erklärt, dass doch alles — Corona, Krieg in Europa, Inflation — von »denen« geplant war. Und überhaupt: alles Fake News, man muss nur die Augen aufmachen, auf Youtube wird einem alles erklärt. Sperlin...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Der Große Reset«</b><br/><br/><b>Ika Sperling</b> (Comic-Künstlerin)<br/><br/>Erstes Panel: Die Studentin Ika steigt aus dem Zug in Bad Kaffheim aus. Wieder zu Hause. Beim Papa, der beim Einräumen der Spülmaschine erklärt, dass doch alles — Corona, Krieg in Europa, Inflation — von »denen« geplant war. Und überhaupt: alles Fake News, man muss nur die Augen aufmachen, auf Youtube wird einem alles erklärt. Sperlings Graphic Novel dreht sich um Familiendramen, Generationskonflikte und die Frage, was man machen soll, wenn jemand sich in Verschwörungstheorien verläuft. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht <br/></b><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Der Große Reset«</b><br/><br/><b>Ika Sperling</b> (Comic-Künstlerin)<br/><br/>Erstes Panel: Die Studentin Ika steigt aus dem Zug in Bad Kaffheim aus. Wieder zu Hause. Beim Papa, der beim Einräumen der Spülmaschine erklärt, dass doch alles — Corona, Krieg in Europa, Inflation — von »denen« geplant war. Und überhaupt: alles Fake News, man muss nur die Augen aufmachen, auf Youtube wird einem alles erklärt. Sperlings Graphic Novel dreht sich um Familiendramen, Generationskonflikte und die Frage, was man machen soll, wenn jemand sich in Verschwörungstheorien verläuft. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht <br/></b><br/>Foto: Johannes Krüger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Geld«: Wenn viel zu viel ist </itunes:title>
    <title>»Geld«: Wenn viel zu viel ist </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Geld«: Wenn viel zu viel ist  Über Reichtum, Überreichtum, »Taxmenow« und ein 25-Millionen-Geschenk  Marlene Engelhorn (Publizistin, Millionenerbin)    »Es ist schwer zu ermitteln, wieviel die Reichsten wirklich haben; in diesen Kreisen bleibt man ja eher diskret. Ganz anders als die österreichische Millionenerbin Marlene Engelhorn; die sieht nicht zuletzt hier das Problem: ›Schweigen über Geld ist geprägt davon, Geld nicht als das bezeichnen zu wollen, was es ist: Macht in Beziehungen‹...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Geld«: Wenn viel zu viel ist </b><br/>Über Reichtum, Überreichtum, »Taxmenow« und ein 25-Millionen-Geschenk<br/><br/><b>Marlene Engelhorn</b> (Publizistin, Millionenerbin)  <br/><br/>»Es ist schwer zu ermitteln, wieviel die Reichsten wirklich haben; in diesen Kreisen bleibt man ja eher diskret. Ganz anders als die österreichische Millionenerbin Marlene Engelhorn; die sieht nicht zuletzt hier das Problem: ›Schweigen über Geld ist geprägt davon, Geld nicht als das bezeichnen zu wollen, was es ist: Macht in Beziehungen‹, schreibt sie in ihrem Buch <em>Geld</em>. Damit und durch regelmäßige öffentliche Auftritte befördert sie einen dringend nötigen Diskurs: Wieviel Reichtum können wir uns leisten?« Mit diesen Worten, mit dem Hinweis auf die Initiative Taxmenow und mit der Feststellung, dass in Deutschland zwei Männer so viel haben wie die restlichen 42 Prozent der Bevölkerung, haben wir diese (im Dezember leider ausgefallene) Veranstaltung angekündigt. Für den Nachholtermin wissen wir: Unsere Gästin wird 90 Prozent ärmer — weil sie 25 Millionen ihres Vermögens abgibt. Wow, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.    <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Geld«: Wenn viel zu viel ist </b><br/>Über Reichtum, Überreichtum, »Taxmenow« und ein 25-Millionen-Geschenk<br/><br/><b>Marlene Engelhorn</b> (Publizistin, Millionenerbin)  <br/><br/>»Es ist schwer zu ermitteln, wieviel die Reichsten wirklich haben; in diesen Kreisen bleibt man ja eher diskret. Ganz anders als die österreichische Millionenerbin Marlene Engelhorn; die sieht nicht zuletzt hier das Problem: ›Schweigen über Geld ist geprägt davon, Geld nicht als das bezeichnen zu wollen, was es ist: Macht in Beziehungen‹, schreibt sie in ihrem Buch <em>Geld</em>. Damit und durch regelmäßige öffentliche Auftritte befördert sie einen dringend nötigen Diskurs: Wieviel Reichtum können wir uns leisten?« Mit diesen Worten, mit dem Hinweis auf die Initiative Taxmenow und mit der Feststellung, dass in Deutschland zwei Männer so viel haben wie die restlichen 42 Prozent der Bevölkerung, haben wir diese (im Dezember leider ausgefallene) Veranstaltung angekündigt. Für den Nachholtermin wissen wir: Unsere Gästin wird 90 Prozent ärmer — weil sie 25 Millionen ihres Vermögens abgibt. Wow, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.    <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Literarischer Salon </itunes:author>
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    <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Graffiti und Politik« </itunes:title>
    <title>»Graffiti und Politik« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Graffiti und Politik«  Illegales Sprühen als Form des Protests   Friederike Häuser (Sozialarbeiterin, Kriminologin) Anapol (Sisterhood Graffiti)   Graffiti kann Missstände aufzeigen und politischen Wandel anregen. Schade nur, dass Graffiti oft illegal ist. Oder liegt darin eine Stärke? Sprühen ist rebellisch und wird meist im Verborgenen organisiert, denn es kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es erzeugt also genau die Aufmerksamkeit, die politischer Widerstand braucht. Diese...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Graffiti und Politik« </b><br/>Illegales Sprühen als Form des Protests <br/><br/><b>Friederike Häuser</b> (Sozialarbeiterin, Kriminologin)<br/><b>Anapol </b>(Sisterhood Graffiti) <br/><br/>Graffiti kann Missstände aufzeigen und politischen Wandel anregen. Schade nur, dass Graffiti oft illegal ist. Oder liegt darin eine Stärke? Sprühen ist rebellisch und wird meist im Verborgenen organisiert, denn es kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es erzeugt also genau die Aufmerksamkeit, die politischer Widerstand braucht. Dieses transformative Potenzial, die Entstehung der Graffiti-Kultur und Fragen der Raumaneignung hat Friederike Häuser in ihrem mit Robert Kalthäuser herausgegebenen Sammelband <em>Graffiti und Politik</em> untersuchen lassen. Das feministische Graffiti-Kollektiv ›Sisterhood‹ kämpft in Abgrenzung zu der überwiegend männlich dominierten Szene um Sichtbarkeit im städtischen Raum — im warsten Sinne des Wortes. Im Gespräch mit Salon-Volontärin <b>Bianca Saborowski </b>finden Wissenschaft und Praxis zusammen und bieten neue Perspektiven auf Graffiti. <br/><br/>Foto: Johannes Krüger<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Graffiti und Politik« </b><br/>Illegales Sprühen als Form des Protests <br/><br/><b>Friederike Häuser</b> (Sozialarbeiterin, Kriminologin)<br/><b>Anapol </b>(Sisterhood Graffiti) <br/><br/>Graffiti kann Missstände aufzeigen und politischen Wandel anregen. Schade nur, dass Graffiti oft illegal ist. Oder liegt darin eine Stärke? Sprühen ist rebellisch und wird meist im Verborgenen organisiert, denn es kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es erzeugt also genau die Aufmerksamkeit, die politischer Widerstand braucht. Dieses transformative Potenzial, die Entstehung der Graffiti-Kultur und Fragen der Raumaneignung hat Friederike Häuser in ihrem mit Robert Kalthäuser herausgegebenen Sammelband <em>Graffiti und Politik</em> untersuchen lassen. Das feministische Graffiti-Kollektiv ›Sisterhood‹ kämpft in Abgrenzung zu der überwiegend männlich dominierten Szene um Sichtbarkeit im städtischen Raum — im warsten Sinne des Wortes. Im Gespräch mit Salon-Volontärin <b>Bianca Saborowski </b>finden Wissenschaft und Praxis zusammen und bieten neue Perspektiven auf Graffiti. <br/><br/>Foto: Johannes Krüger<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 28 May 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Geordnete Verhältnisse«  </itunes:title>
    <title>»Geordnete Verhältnisse«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Aus rechtlichen Gründen musste der Mitschnitt um die zweite Lesung gekürzt werden.  »Geordnete Verhältnisse«   Ein Roman über zwei Menschen am Abgrund   Lana Lux (Autorin)  Philipp und Faina: best friends forever. So könnte man denken, als die beiden Kinder ganz offiziell ihre Freundschaft verkünden. Ein ungewöhnliches Duo, vielleicht gerade des-wegen so ergreifend. Faina, ein Mädchen, das mit ihrer Familie die Ukraine verlassen musste und ihre Freizeit mit Klavierspielen verbringt. Phil...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><em>Aus rechtlichen Gründen musste der Mitschnitt um die zweite Lesung gekürzt werden.</em><br/><br/><b>»Geordnete Verhältnisse«  </b><br/>Ein Roman über zwei Menschen am Abgrund <br/><br/><b>Lana Lux</b> (Autorin)<br/><br/>Philipp und Faina: best friends forever. So könnte man denken, als die beiden Kinder ganz offiziell ihre Freundschaft verkünden. Ein ungewöhnliches Duo, vielleicht gerade des-wegen so ergreifend. Faina, ein Mädchen, das mit ihrer Familie die Ukraine verlassen musste und ihre Freizeit mit Klavierspielen verbringt. Philipp, ein einsamer Junge, der mit seiner Wut zu kämpfen hat. Als er Faina trifft, ist für ihn klar: Er will für sie »einzig« sein, und sie wird immer zu ihm zurückkommen, egal, was passiert. Jahre später scheint sich das zu bewahrheiten: Schwanger, verschuldet und verlassen steht Faina vor seiner Tür. In <em>Geordnete Verhältnisse </em>erzählt Lana Lux die Geschichte einer gegenseitigen Abhängigkeit. Sie erzählt von dem Sog, den ungesunde zwischenmenschliche Beziehungen entfalten können und von einer Frau, die dagegen ankämpft. Wie und ob das gelingen kann? Das versucht Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> herauszufinden.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus rechtlichen Gründen musste der Mitschnitt um die zweite Lesung gekürzt werden.</em><br/><br/><b>»Geordnete Verhältnisse«  </b><br/>Ein Roman über zwei Menschen am Abgrund <br/><br/><b>Lana Lux</b> (Autorin)<br/><br/>Philipp und Faina: best friends forever. So könnte man denken, als die beiden Kinder ganz offiziell ihre Freundschaft verkünden. Ein ungewöhnliches Duo, vielleicht gerade des-wegen so ergreifend. Faina, ein Mädchen, das mit ihrer Familie die Ukraine verlassen musste und ihre Freizeit mit Klavierspielen verbringt. Philipp, ein einsamer Junge, der mit seiner Wut zu kämpfen hat. Als er Faina trifft, ist für ihn klar: Er will für sie »einzig« sein, und sie wird immer zu ihm zurückkommen, egal, was passiert. Jahre später scheint sich das zu bewahrheiten: Schwanger, verschuldet und verlassen steht Faina vor seiner Tür. In <em>Geordnete Verhältnisse </em>erzählt Lana Lux die Geschichte einer gegenseitigen Abhängigkeit. Sie erzählt von dem Sog, den ungesunde zwischenmenschliche Beziehungen entfalten können und von einer Frau, die dagegen ankämpft. Wie und ob das gelingen kann? Das versucht Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> herauszufinden.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 May 2024 18:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wilde Erbsen«   </itunes:title>
    <title>»Wilde Erbsen«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wilde Erbsen«    Wenn ein kleines Gemüse zu den großen Fragen der Menschheit führt   Mariken Heitman (Autorin)  Was macht uns zu dem, was wir sind? Äußere Einflüsse? Die Gene? In Mariken Heitmans Roman Wilde Erbsen (im Original Wormmaan) weiß die Saatgutzüchterin Elke um die Bedeutung von Genen und Umweltfaktoren. Nur wie ist es bei ihr selbst? Ist sie — wie die neue Kürbissorte, an der sie so lange gearbeitet hat — ein Produkt von Auslese? Elke hadert mit ihrer Identität und zieht...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wilde Erbsen«   </b><br/>Wenn ein kleines Gemüse zu den großen Fragen der Menschheit führt <br/><br/><b>Mariken Heitman</b> (Autorin)<br/><br/>Was macht uns zu dem, was wir sind? Äußere Einflüsse? Die Gene? In Mariken Heitmans Roman<em> Wilde Erbsen</em> (im Original <em>Wormmaan</em>) weiß die Saatgutzüchterin Elke um die Bedeutung von Genen und Umweltfaktoren. Nur wie ist es bei ihr selbst? Ist sie — wie die neue Kürbissorte, an der sie so lange gearbeitet hat — ein Produkt von Auslese? Elke hadert mit ihrer Identität und zieht sich nach beruflichem Misserfolg auf eine Nordseeinsel zurück, wo sie die Ur-Erbse  — und sich selbst — auswildern möchte. Die Niederländerin Mariken Heitman erzählt von Domestikation und Diversität. Dabei zeigt sie anhand der mythischen Figur Ra von vor 9000 Jahren, dass Identitätskrisen bei Weitem keine Neuheit sind. Über wissende Würmer und menschengemachte Binarität unterhält sich Salon-Moderatorin<b> Lida Shams-Mostofi </b>mit der studierten Biologin Heitman. Die deutschen Passagen liest<b> Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/>Simultanübersetzung: Maarten Austmann<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wilde Erbsen«   </b><br/>Wenn ein kleines Gemüse zu den großen Fragen der Menschheit führt <br/><br/><b>Mariken Heitman</b> (Autorin)<br/><br/>Was macht uns zu dem, was wir sind? Äußere Einflüsse? Die Gene? In Mariken Heitmans Roman<em> Wilde Erbsen</em> (im Original <em>Wormmaan</em>) weiß die Saatgutzüchterin Elke um die Bedeutung von Genen und Umweltfaktoren. Nur wie ist es bei ihr selbst? Ist sie — wie die neue Kürbissorte, an der sie so lange gearbeitet hat — ein Produkt von Auslese? Elke hadert mit ihrer Identität und zieht sich nach beruflichem Misserfolg auf eine Nordseeinsel zurück, wo sie die Ur-Erbse  — und sich selbst — auswildern möchte. Die Niederländerin Mariken Heitman erzählt von Domestikation und Diversität. Dabei zeigt sie anhand der mythischen Figur Ra von vor 9000 Jahren, dass Identitätskrisen bei Weitem keine Neuheit sind. Über wissende Würmer und menschengemachte Binarität unterhält sich Salon-Moderatorin<b> Lida Shams-Mostofi </b>mit der studierten Biologin Heitman. Die deutschen Passagen liest<b> Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/>Simultanübersetzung: Maarten Austmann<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 May 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Natürlich kann man hier nicht leben«</itunes:title>
    <title>»Natürlich kann man hier nicht leben«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften  »Natürlich kann man hier nicht leben«  Özge İnan (Autorin)  Als 2013 die Proteste auf dem Taksim-Platz beginnen, will die sechzehnjährige Nilay nur eins: dabei sein. Jetzt sofort von Berlin in die Türkei reisen und mit Anderen für die Demokratie demonstrieren. Ihre Eltern Hülya und Selim kennen das schon, diesen Wunsch danach, etwas auszurichten. Sie haben den Militärputsch 1980 und se...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Natürlich kann man hier nicht leben«</b><br/><br/><b>Özge İnan</b> (Autorin)<br/><br/>Als 2013 die Proteste auf dem Taksim-Platz beginnen, will die sechzehnjährige Nilay nur eins: dabei sein. Jetzt sofort von Berlin in die Türkei reisen und mit Anderen für die Demokratie demonstrieren. Ihre Eltern Hülya und Selim kennen das schon, diesen Wunsch danach, etwas auszurichten. Sie haben den Militärputsch 1980 und seine Folgen selbst erlebt. Özge Inan erzählt die Geschichte eines jungen Paares zwischen politischem Kampf und Verfolgung. Es bleibt die Frage: Wie lange kann man das alles aushalten?  Moderation: <b>Jonas Pagel<br/><br/></b>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur – Junge Schriftsteller:innen und ihre literarischen Debüts in hannoverschen Wohngemeinschaften<br/><br/><b>»Natürlich kann man hier nicht leben«</b><br/><br/><b>Özge İnan</b> (Autorin)<br/><br/>Als 2013 die Proteste auf dem Taksim-Platz beginnen, will die sechzehnjährige Nilay nur eins: dabei sein. Jetzt sofort von Berlin in die Türkei reisen und mit Anderen für die Demokratie demonstrieren. Ihre Eltern Hülya und Selim kennen das schon, diesen Wunsch danach, etwas auszurichten. Sie haben den Militärputsch 1980 und seine Folgen selbst erlebt. Özge Inan erzählt die Geschichte eines jungen Paares zwischen politischem Kampf und Verfolgung. Es bleibt die Frage: Wie lange kann man das alles aushalten?  Moderation: <b>Jonas Pagel<br/><br/></b>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 08 May 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der Ernst des Lebens«</itunes:title>
    <title>»Der Ernst des Lebens«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Der Ernst des Lebens« Ein Lebensbericht zwischen Kopf und Zahl  Ulrich Peltzer (Autor)  »Wann hört man auf, daran zu glauben, etwas Besonderes zu sein?«, fragt Bruno van Gelderen, CFO von Merkur Invest — klingender Name, Anzug maßgeschneidert, Visitenkarte mit Prägedruck. Er erzählt in Ulrich Peltzers Roman Der Ernst des Lebens sein eigenes: vom Aufbruch des Provinzlers nach Berlin, vom abgebrochenen Studium, vom Zufallsjob bei einer Konzertagentur. So weit, so üblich. Aber dann: Spielsucht,...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Der Ernst des Lebens«</b><br/>Ein Lebensbericht zwischen Kopf und Zahl<br/><br/><b>Ulrich Peltzer </b>(Autor)<br/><br/>»Wann hört man auf, daran zu glauben, etwas Besonderes zu sein?«, fragt Bruno van Gelderen, CFO von Merkur Invest — klingender Name, Anzug maßgeschneidert, Visitenkarte mit Prägedruck. Er erzählt in Ulrich Peltzers Roman <em>Der Ernst des Lebens</em> sein eigenes: vom Aufbruch des Provinzlers nach Berlin, vom abgebrochenen Studium, vom Zufallsjob bei einer Konzertagentur. So weit, so üblich. Aber dann: Spielsucht, Alkohol, Speed, nackte Geldnot, sogar Knast. Und von dort wieder zurück — ins Leben. Aber in welches, aufgrund welcher Entscheidungen? Und wie trifft man die? Per Münzwurf? Das fragt sich Peltzers Protagonist, und seine Stimme — lässig, aber präzise — stimmt immer. Kein Wunder: Peltzers Sprachkunst, in seinen Romanen Gegenwart wie in einem Prosagedicht skizzieren zu können, wird seit Jahrzehnten gerühmt. Zurecht, findet <b>Alexander Košenina</b>, Literaturwissenschaftler aus Hannover und Literaturkritiker für die FAZ.  <br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Der Ernst des Lebens«</b><br/>Ein Lebensbericht zwischen Kopf und Zahl<br/><br/><b>Ulrich Peltzer </b>(Autor)<br/><br/>»Wann hört man auf, daran zu glauben, etwas Besonderes zu sein?«, fragt Bruno van Gelderen, CFO von Merkur Invest — klingender Name, Anzug maßgeschneidert, Visitenkarte mit Prägedruck. Er erzählt in Ulrich Peltzers Roman <em>Der Ernst des Lebens</em> sein eigenes: vom Aufbruch des Provinzlers nach Berlin, vom abgebrochenen Studium, vom Zufallsjob bei einer Konzertagentur. So weit, so üblich. Aber dann: Spielsucht, Alkohol, Speed, nackte Geldnot, sogar Knast. Und von dort wieder zurück — ins Leben. Aber in welches, aufgrund welcher Entscheidungen? Und wie trifft man die? Per Münzwurf? Das fragt sich Peltzers Protagonist, und seine Stimme — lässig, aber präzise — stimmt immer. Kein Wunder: Peltzers Sprachkunst, in seinen Romanen Gegenwart wie in einem Prosagedicht skizzieren zu können, wird seit Jahrzehnten gerühmt. Zurecht, findet <b>Alexander Košenina</b>, Literaturwissenschaftler aus Hannover und Literaturkritiker für die FAZ.  <br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Bildungs-Lücken   </itunes:title>
    <title>Bildungs-Lücken   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Bildungs-Lücken    Eine Klasse vor sich: Polit- und Lehrkraft im Dialog  Julia Willie Hamburg (Nds. Kultusministerin) Fiona Osterwald (Lehrerin) Henner Sauerland (Lehrer a.D., Dozent)  Manche Lehrkräfte haben keine Lehr-Kräfte mehr in sich. Manche haben keine pädagogische Ausbildung, aber viel Leben hinter sich. Und plötzlich eine Schulklasse vor sich: Quereinsteiger:innen. Eine hat viel weniger Leben, aber gerade ein Lehramtsstudium hinter sich. Und dann echte Jugendliche in einer ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Bildungs-Lücken   </b><br/>Eine Klasse vor sich: Polit- und Lehrkraft im Dialog<br/><br/><b>Julia Willie Hamburg</b> (Nds. Kultusministerin)<br/><b>Fiona Osterwald </b>(Lehrerin)<br/><b>Henner Sauerland</b> (Lehrer a.D., Dozent)<br/><br/>Manche Lehrkräfte haben keine Lehr-Kräfte mehr in sich. Manche haben keine pädagogische Ausbildung, aber viel Leben hinter sich. Und plötzlich eine Schulklasse vor sich: Quereinsteiger:innen. Eine hat viel weniger Leben, aber gerade ein Lehramtsstudium hinter sich. Und dann echte Jugendliche in einer hannoverschen Schule vor sich: die Neueinsteigerin, Fiona Osterwald. Einer, Henner Sauerland, hat es hinter sich: das Lehrerleben. Heute hat er Student:innen vor sich, an der Uni Oldenburg. Er weiß, wie es ist und wie es damals war, vor Digitalisierung, vor »Migrationshintergründen«. Eine hat viele Schul-Arbeiter:innen unter sich. Und viele Meinungen, viel PISA, viel Kompromiss vor sich: die Niedersächsische Kultusministerin, Julia Willie Hamburg. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> bittet um Einblicke in und Ausblicke auf die Lehrtätigkeit; er versucht den Abgleich zwischen Vorstellung und Realität; Studium und Beruf; Wollen, Können, Müssen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Bildungs-Lücken   </b><br/>Eine Klasse vor sich: Polit- und Lehrkraft im Dialog<br/><br/><b>Julia Willie Hamburg</b> (Nds. Kultusministerin)<br/><b>Fiona Osterwald </b>(Lehrerin)<br/><b>Henner Sauerland</b> (Lehrer a.D., Dozent)<br/><br/>Manche Lehrkräfte haben keine Lehr-Kräfte mehr in sich. Manche haben keine pädagogische Ausbildung, aber viel Leben hinter sich. Und plötzlich eine Schulklasse vor sich: Quereinsteiger:innen. Eine hat viel weniger Leben, aber gerade ein Lehramtsstudium hinter sich. Und dann echte Jugendliche in einer hannoverschen Schule vor sich: die Neueinsteigerin, Fiona Osterwald. Einer, Henner Sauerland, hat es hinter sich: das Lehrerleben. Heute hat er Student:innen vor sich, an der Uni Oldenburg. Er weiß, wie es ist und wie es damals war, vor Digitalisierung, vor »Migrationshintergründen«. Eine hat viele Schul-Arbeiter:innen unter sich. Und viele Meinungen, viel PISA, viel Kompromiss vor sich: die Niedersächsische Kultusministerin, Julia Willie Hamburg. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> bittet um Einblicke in und Ausblicke auf die Lehrtätigkeit; er versucht den Abgleich zwischen Vorstellung und Realität; Studium und Beruf; Wollen, Können, Müssen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Keine falsche Toleranz« gegen Rechtsradikale  </itunes:title>
    <title>»Keine falsche Toleranz« gegen Rechtsradikale  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Keine falsche Toleranz« gegen Rechtsradikale   Ein Sachbuch zur Wehrhaftigkeit der Demokratie hat Konjunktur   Wolfgang Kraushaar (Politikwissenschaftler)  Einen deutlichen Untertitel hat Wolfgang Kraushaar seinem Buch Keine falsche Toleranz gegeben: Warum sich die Demokratie stärker als bisher zur Wehr setzen muss. Auch das Vorwort des großen Liberalen Gerhart Baum ist ein Statement: Der Ex-Innenminister zitiert dort den Generalbundesanwalt mit dessen Hinweis, die Gefahr für die Demokr...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Keine falsche Toleranz« gegen Rechtsradikale  </b><br/>Ein Sachbuch zur Wehrhaftigkeit der Demokratie hat Konjunktur <br/><br/><b>Wolfgang Kraushaar</b> (Politikwissenschaftler)<br/><br/>Einen deutlichen Untertitel hat Wolfgang Kraushaar seinem Buch <em>Keine falsche Toleranz gegeben: Warum sich die Demokratie stärker als bisher zur Wehr setzen muss</em>. Auch das Vorwort des großen Liberalen Gerhart Baum ist ein Statement: Der Ex-Innenminister zitiert dort den Generalbundesanwalt mit dessen Hinweis, die Gefahr für die Demokratie komme »aus der Mitte der Gesellschaft«. Und Baum schreibt weiter: »Ich habe den Eindruck, dass diese Gefahr bisher nicht hinreichend wahrgenommen wird.« Kraushaars Buch ist im Herbst 2022 erschienen, es war frappierend hellsichtig — gerade in Hinsicht AfD, der ein Kapitel gewidmet ist: »Eine Partei als Scharnier«, die »die Weltanschauungsmuster und Ideologien ihrer Wählerschaft vom vorpolitischen in den parlamentarischen Raum« transportiert. Und die so davon träumen kann, bald entscheiden zu dürfen, wer deutsch ist und wer nicht. Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> fragt: Wird sie das?<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Keine falsche Toleranz« gegen Rechtsradikale  </b><br/>Ein Sachbuch zur Wehrhaftigkeit der Demokratie hat Konjunktur <br/><br/><b>Wolfgang Kraushaar</b> (Politikwissenschaftler)<br/><br/>Einen deutlichen Untertitel hat Wolfgang Kraushaar seinem Buch <em>Keine falsche Toleranz gegeben: Warum sich die Demokratie stärker als bisher zur Wehr setzen muss</em>. Auch das Vorwort des großen Liberalen Gerhart Baum ist ein Statement: Der Ex-Innenminister zitiert dort den Generalbundesanwalt mit dessen Hinweis, die Gefahr für die Demokratie komme »aus der Mitte der Gesellschaft«. Und Baum schreibt weiter: »Ich habe den Eindruck, dass diese Gefahr bisher nicht hinreichend wahrgenommen wird.« Kraushaars Buch ist im Herbst 2022 erschienen, es war frappierend hellsichtig — gerade in Hinsicht AfD, der ein Kapitel gewidmet ist: »Eine Partei als Scharnier«, die »die Weltanschauungsmuster und Ideologien ihrer Wählerschaft vom vorpolitischen in den parlamentarischen Raum« transportiert. Und die so davon träumen kann, bald entscheiden zu dürfen, wer deutsch ist und wer nicht. Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> fragt: Wird sie das?<br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Planetarien«</itunes:title>
    <title>»Planetarien«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[DIE ERSTEN MINUTEN DES MITSCHNITTS FEHLEN.  »Planetarien« Neue Perspektiven auf Welt und Selbst  Helen Ahner (Kulturwissenschaftlerin)  Als im Mai 1925 der Neubau des Deutschen Museums in München mit einem Projektionsplanetarium der Firma Zeiss eröffnet wurde, war dessen Wirkung auf das Publikum überwältigend. Es setzte eine Art Boom ein — 14 Planetarien wurden allein bis 1930 in Deutschland gebaut. Die Erfahrung, die die Menschen in dem Kuppelbau machten, war eine des Staunens oder Wunderns....]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>DIE ERSTEN MINUTEN DES MITSCHNITTS FEHLEN.<br/><br/><b>»Planetarien«</b><br/>Neue Perspektiven auf Welt und Selbst<br/><b><br/>Helen Ahner</b> (Kulturwissenschaftlerin)<br/><br/>Als im Mai 1925 der Neubau des Deutschen Museums in München mit einem Projektionsplanetarium der Firma Zeiss eröffnet wurde, war dessen Wirkung auf das Publikum überwältigend. Es setzte eine Art Boom ein — 14 Planetarien wurden allein bis 1930 in Deutschland gebaut. Die Erfahrung, die die Menschen in dem Kuppelbau machten, war eine des Staunens oder Wunderns. <em>Wunder der Technik — Techniken des Wunderns</em> ist auch der Untertitel von Helen Ahners Studie <em>Planetarien</em>. Anhand der Standorte Jena, München, Wien und Hamburg betrachtet sie Planetarien der 20er Jahre zwischen moderner Technikbegeisterung, Jahrmarktattraktion und sozialdemokratischer Bildungspolitik. Es geht aber auch um eine Neuverortung des Menschen im Universum, einen neuen Blick aufs Selbst und darum, wie man sich das Weltall vorstellt, es erforscht und erzählt. Kurz, es geht um eine »Weltraum-Anthropologie«, um eine »Astrokultur«. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> ist ganz Auge und Ohr und fragt sich, ob das alles für Planetarien auch in Zukunft noch gilt. <br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>DIE ERSTEN MINUTEN DES MITSCHNITTS FEHLEN.<br/><br/><b>»Planetarien«</b><br/>Neue Perspektiven auf Welt und Selbst<br/><b><br/>Helen Ahner</b> (Kulturwissenschaftlerin)<br/><br/>Als im Mai 1925 der Neubau des Deutschen Museums in München mit einem Projektionsplanetarium der Firma Zeiss eröffnet wurde, war dessen Wirkung auf das Publikum überwältigend. Es setzte eine Art Boom ein — 14 Planetarien wurden allein bis 1930 in Deutschland gebaut. Die Erfahrung, die die Menschen in dem Kuppelbau machten, war eine des Staunens oder Wunderns. <em>Wunder der Technik — Techniken des Wunderns</em> ist auch der Untertitel von Helen Ahners Studie <em>Planetarien</em>. Anhand der Standorte Jena, München, Wien und Hamburg betrachtet sie Planetarien der 20er Jahre zwischen moderner Technikbegeisterung, Jahrmarktattraktion und sozialdemokratischer Bildungspolitik. Es geht aber auch um eine Neuverortung des Menschen im Universum, einen neuen Blick aufs Selbst und darum, wie man sich das Weltall vorstellt, es erforscht und erzählt. Kurz, es geht um eine »Weltraum-Anthropologie«, um eine »Astrokultur«. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> ist ganz Auge und Ohr und fragt sich, ob das alles für Planetarien auch in Zukunft noch gilt. <br/><br/>Foto: Rosa Burczyk</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Einfangen des Flüchtigen  </itunes:title>
    <title>Einfangen des Flüchtigen  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Einfangen des Flüchtigen   Naturnahe Kunst mit den Spuren kleiner Lebewesen   Maximilian Prüfer (Konzeptkünstler)  Der erste Eindruck ist grafisch: Dunkle Bildgründe mit hellen, mal zarten, mal kompakteren Lineamenten. Alles sehr minimalistisch und organisch. Die gewundenen Linien sind Spuren kleiner Tiere, etwa von Ameisen, Nachtfaltern oder Schnecken, die sie auf den speziell präparierten Papieren hinterlassen haben. Vielen als Ungeziefer bekannt, sind sie für Prüfer bedrohte Lebewesen...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Einfangen des Flüchtigen  </b><br/>Naturnahe Kunst mit den Spuren kleiner Lebewesen <br/><br/><b>Maximilian Prüfer</b> (Konzeptkünstler)<br/><br/>Der erste Eindruck ist grafisch: Dunkle Bildgründe mit hellen, mal zarten, mal kompakteren Lineamenten. Alles sehr minimalistisch und organisch. Die gewundenen Linien sind Spuren kleiner Tiere, etwa von Ameisen, Nachtfaltern oder Schnecken, die sie auf den speziell präparierten Papieren hinterlassen haben. Vielen als Ungeziefer bekannt, sind sie für Prüfer bedrohte Lebewesen, die stark zurückgedrängt werden. So auch in der chinesischen Region Sichuan, in der Menschen Obstbäume bestäuben müssen, weil es dort keine Insekten und Vögel mehr gibt. <em>Fruits of Labour</em> heißt Prüfers Ausstel-lung im Weltmuseum Wien (noch bis zum 9. Juli), in der Fotos und Objekte seiner Reisen nach Sichuan zu sehen sind. Über Kunst und Ökologie und darüber, wie es ist, mit Wespen und Würmern zu arbeiten, spricht — natürlich mit vielen Bildern — Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> mit Maximilian Prüfer.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/>Der Mitschnitt ist um die Filmbeiträge gekürzt.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Einfangen des Flüchtigen  </b><br/>Naturnahe Kunst mit den Spuren kleiner Lebewesen <br/><br/><b>Maximilian Prüfer</b> (Konzeptkünstler)<br/><br/>Der erste Eindruck ist grafisch: Dunkle Bildgründe mit hellen, mal zarten, mal kompakteren Lineamenten. Alles sehr minimalistisch und organisch. Die gewundenen Linien sind Spuren kleiner Tiere, etwa von Ameisen, Nachtfaltern oder Schnecken, die sie auf den speziell präparierten Papieren hinterlassen haben. Vielen als Ungeziefer bekannt, sind sie für Prüfer bedrohte Lebewesen, die stark zurückgedrängt werden. So auch in der chinesischen Region Sichuan, in der Menschen Obstbäume bestäuben müssen, weil es dort keine Insekten und Vögel mehr gibt. <em>Fruits of Labour</em> heißt Prüfers Ausstel-lung im Weltmuseum Wien (noch bis zum 9. Juli), in der Fotos und Objekte seiner Reisen nach Sichuan zu sehen sind. Über Kunst und Ökologie und darüber, wie es ist, mit Wespen und Würmern zu arbeiten, spricht — natürlich mit vielen Bildern — Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> mit Maximilian Prüfer.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/>Der Mitschnitt ist um die Filmbeiträge gekürzt.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Plattdüütsch, wat nu?</itunes:title>
    <title>Plattdüütsch, wat nu?</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Plattdüütsch, wat nu? Über die Sprache der Alten und was die Jungen aus ihr machen Gesche Gloystein (Kulturwissenschaftlerin)  Ilka Brüggemann (Radiomoderatorin) Wat de Buer nich kennt, dat frät hei nich. Während Sprichworte häufig noch gekannt werden, beherrschen die Regionalsprache Niederdeutsch nur noch 15,7 % der Bewohner:innen der acht Platt sprechenden Bundesländer. Gleichzeitig haben sich die Länder über die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zu einer Vielzahl v...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Plattdüütsch, wat nu?</b><br/>Über die Sprache der Alten und was die Jungen aus ihr machen</p><p><b>Gesche Gloystein</b> (Kulturwissenschaftlerin)<br/> <b>Ilka Brüggemann</b> (Radiomoderatorin)</p><p>Wat de Buer nich kennt, dat frät hei nich. Während Sprichworte häufig noch gekannt werden, beherrschen die Regionalsprache Niederdeutsch nur noch 15,7 % der Bewohner:innen der acht Platt sprechenden Bundesländer. Gleichzeitig haben sich die Länder über die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zu einer Vielzahl von erhaltenden und fördernden Maßnahmen verpflichtet – von Kultur- über Bildungsangeboten bis hin zur Anerkennung der Sprache in Verwaltungsbehörden und Justiz. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Welche Maßnahmen gibt es, und wie sieht Plattförderung aus? Wie kann der Kultursektor einer Sprache helfen, die zwar wenige gut sprechen, aber viel mehr Menschen verstehen können? Und – wie schreibt es sich eigentlich auf Platt? Dies beantworten uns Gesche Gloystein – sie sitzt für Niedersachsen im Bunnsraat för Nederdüütsch, leitet die Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft und ist sowohl als Autorin für den NDR als auch als Poetry Slammerin aktiv – und Ilka Brüggemann, die für viele plattdeutsche Formate des NDR 1 in der Redaktion sitzt und auch im Radio zu hören ist. Woans geiht dat wieder? fragt Nordfriese und Salon-Moderator <b>Johannes Krüger</b>.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Plattdüütsch, wat nu?</b><br/>Über die Sprache der Alten und was die Jungen aus ihr machen</p><p><b>Gesche Gloystein</b> (Kulturwissenschaftlerin)<br/> <b>Ilka Brüggemann</b> (Radiomoderatorin)</p><p>Wat de Buer nich kennt, dat frät hei nich. Während Sprichworte häufig noch gekannt werden, beherrschen die Regionalsprache Niederdeutsch nur noch 15,7 % der Bewohner:innen der acht Platt sprechenden Bundesländer. Gleichzeitig haben sich die Länder über die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zu einer Vielzahl von erhaltenden und fördernden Maßnahmen verpflichtet – von Kultur- über Bildungsangeboten bis hin zur Anerkennung der Sprache in Verwaltungsbehörden und Justiz. Doch wie genau funktioniert das eigentlich? Welche Maßnahmen gibt es, und wie sieht Plattförderung aus? Wie kann der Kultursektor einer Sprache helfen, die zwar wenige gut sprechen, aber viel mehr Menschen verstehen können? Und – wie schreibt es sich eigentlich auf Platt? Dies beantworten uns Gesche Gloystein – sie sitzt für Niedersachsen im Bunnsraat för Nederdüütsch, leitet die Fachstelle Plattdeutsch der Emsländischen Landschaft und ist sowohl als Autorin für den NDR als auch als Poetry Slammerin aktiv – und Ilka Brüggemann, die für viele plattdeutsche Formate des NDR 1 in der Redaktion sitzt und auch im Radio zu hören ist. Woans geiht dat wieder? fragt Nordfriese und Salon-Moderator <b>Johannes Krüger</b>.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Dunkle Materie«</itunes:title>
    <title>»Dunkle Materie«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Dunkle Materie« The dark matters: der Stoff, aus dem die Räume sind  Sibylle Anderl (Astrophysikerin, Philosophin, Journalistin)   Wir leben in einer 15-Prozent-Welt. 15 Prozent dessen, was uns umgibt, ist das, worauf wir stehen, bauen, uns verlassen; woraus wir bestehen; woraus wir werden; wozu wir werden: Sternenstaub. Materie. So viel ist sicher. 85 Prozent sind unsicher. Das einzige, das wir über die Dunkle Materie — den Hauptbestandteil unseres Universums — wissen: Sie existiert. Dunkle...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Dunkle Materie«</b><br/>The dark matters: der Stoff, aus dem die Räume sind<br/><br/><b>Sibylle Anderl</b> (Astrophysikerin, Philosophin, Journalistin) <br/><br/>Wir leben in einer 15-Prozent-Welt. 15 Prozent dessen, was uns umgibt, ist das, worauf wir stehen, bauen, uns verlassen; woraus wir bestehen; woraus wir werden; wozu wir werden: Sternenstaub. Materie. So viel ist sicher. 85 Prozent sind unsicher. Das einzige, das wir über die Dunkle Materie — den Hauptbestandteil unseres Universums — wissen: Sie existiert. Dunkle Materie heißt so, weil wir sie nicht direkt beobachten können, sondern nur ihre Auswirkungen. Sie ist »das große Rätsel der Kosmologie«, wie der Untertitel von Sibylle Anderls Buch Dunkle Materie lautet. Das kann auch andere Fächer interessieren. Es geht um die einfach schwere Frage: Was ist was? Und warum? Es geht um Physik, aber auch um Philosophie. Sibylle Anderl ist promovierte Astrophysikerin, aber auch studierte Philosophin. Sie ist ebenso Wissenschaftsvertreterin wie -vermittlerin: als FAZ-Redakteurin oder als Fernsehmoderatorin (ARD alpha). Auch sie kann kein Licht ins Dunkle bringen. Doch sie kann, im Gespräch mit Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>, das Dunkle ins Licht bringen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Dunkle Materie«</b><br/>The dark matters: der Stoff, aus dem die Räume sind<br/><br/><b>Sibylle Anderl</b> (Astrophysikerin, Philosophin, Journalistin) <br/><br/>Wir leben in einer 15-Prozent-Welt. 15 Prozent dessen, was uns umgibt, ist das, worauf wir stehen, bauen, uns verlassen; woraus wir bestehen; woraus wir werden; wozu wir werden: Sternenstaub. Materie. So viel ist sicher. 85 Prozent sind unsicher. Das einzige, das wir über die Dunkle Materie — den Hauptbestandteil unseres Universums — wissen: Sie existiert. Dunkle Materie heißt so, weil wir sie nicht direkt beobachten können, sondern nur ihre Auswirkungen. Sie ist »das große Rätsel der Kosmologie«, wie der Untertitel von Sibylle Anderls Buch Dunkle Materie lautet. Das kann auch andere Fächer interessieren. Es geht um die einfach schwere Frage: Was ist was? Und warum? Es geht um Physik, aber auch um Philosophie. Sibylle Anderl ist promovierte Astrophysikerin, aber auch studierte Philosophin. Sie ist ebenso Wissenschaftsvertreterin wie -vermittlerin: als FAZ-Redakteurin oder als Fernsehmoderatorin (ARD alpha). Auch sie kann kein Licht ins Dunkle bringen. Doch sie kann, im Gespräch mit Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>, das Dunkle ins Licht bringen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Datteltäter im Bildungsdschihad </itunes:title>
    <title>Datteltäter im Bildungsdschihad </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Datteltäter im Bildungsdschihad  Satire in der Aufklärungsarbeit: Lohnt sich der Kampf?  Younes Al-Amayra, Maraam Tarraf (Mitglieder Datteltäter)  Lässt sich humorvoll über Rassismus aufklären? Definitiv, behauptet das »muslimische Satire-Kalifat«, das »EmpÖrium« der Satire oder anders gesagt: die Datteltäter! Von der Haus-schuh werfenden »Anne« bis zu Interviews und Schulszenarien zwischen Ali und Thomas — die Satire-Gruppe ist für ihre Videos bekannt, in denen sie auf Islamfeindlichkeit, Al...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Datteltäter im Bildungsdschihad </b><br/>Satire in der Aufklärungsarbeit: Lohnt sich der Kampf?<br/><br/><b>Younes Al-Amayra, Maraam Tarra</b>f (Mitglieder Datteltäter)<br/><br/>Lässt sich humorvoll über Rassismus aufklären? Definitiv, behauptet das »muslimische Satire-Kalifat«, das »EmpÖrium« der Satire oder anders gesagt: die Datteltäter! Von der Haus-schuh werfenden »Anne« bis zu Interviews und Schulszenarien zwischen Ali und Thomas — die Satire-Gruppe ist für ihre Videos bekannt, in denen sie auf Islamfeindlichkeit, Alltags-rassismus sowie auf die Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund hinweisen. Allein auf YouTube folgen ihnen dabei eine halbe Million Menschen; bereits zweimal erhielten sie den Grimme Online Award. Ihr — Vorsicht: Satire! — »Bildungsdschihad« dient dazu, jungen Muslim:innen eine (übrigens öffentlich-rechtliche) Plattform zu bieten und Stereotypen entgegenzuwirken. An vorderster Front stehen dabei Maraam Tarraf und Younes Al-Amayra. Letzterer ist schon seit der Gründung im Jahr 2015 dabei — eine Reaktion auf den gesellschaftlich-politischen Umgang mit Geflüchteten und den Rechtsruck in Deutschland. Doch wie gelingt den Datteltätern die Verbindung zwischen Satire und Ernsthaf-tigkeit? Zeigt der Einsatz von Humor und Kritik eine Wirkung? Und wo liegen die Herausforderungen für die Gruppe? Mit diesen und weiteren Fragen heißt Moderatorin <b>Nele Schach</b> aus dem Salon-Praxisseminar das »EmpÖrium« willkommen.<br/><br/>Foto:  Martin Steger </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Datteltäter im Bildungsdschihad </b><br/>Satire in der Aufklärungsarbeit: Lohnt sich der Kampf?<br/><br/><b>Younes Al-Amayra, Maraam Tarra</b>f (Mitglieder Datteltäter)<br/><br/>Lässt sich humorvoll über Rassismus aufklären? Definitiv, behauptet das »muslimische Satire-Kalifat«, das »EmpÖrium« der Satire oder anders gesagt: die Datteltäter! Von der Haus-schuh werfenden »Anne« bis zu Interviews und Schulszenarien zwischen Ali und Thomas — die Satire-Gruppe ist für ihre Videos bekannt, in denen sie auf Islamfeindlichkeit, Alltags-rassismus sowie auf die Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund hinweisen. Allein auf YouTube folgen ihnen dabei eine halbe Million Menschen; bereits zweimal erhielten sie den Grimme Online Award. Ihr — Vorsicht: Satire! — »Bildungsdschihad« dient dazu, jungen Muslim:innen eine (übrigens öffentlich-rechtliche) Plattform zu bieten und Stereotypen entgegenzuwirken. An vorderster Front stehen dabei Maraam Tarraf und Younes Al-Amayra. Letzterer ist schon seit der Gründung im Jahr 2015 dabei — eine Reaktion auf den gesellschaftlich-politischen Umgang mit Geflüchteten und den Rechtsruck in Deutschland. Doch wie gelingt den Datteltätern die Verbindung zwischen Satire und Ernsthaf-tigkeit? Zeigt der Einsatz von Humor und Kritik eine Wirkung? Und wo liegen die Herausforderungen für die Gruppe? Mit diesen und weiteren Fragen heißt Moderatorin <b>Nele Schach</b> aus dem Salon-Praxisseminar das »EmpÖrium« willkommen.<br/><br/>Foto:  Martin Steger </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Rache«</itunes:title>
    <title>»Rache«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Rache« Über einen blinden Fleck der Moderne  Fabian Bernhardt (Philosoph, Literaturwissenschaftler)  Die Moderne nimmt für sich in Anspruch, die Rache glücklich überwunden und durch die Herrschaft des Rechts ersetzt zu haben. Seit der Aufklärung gilt die Rache nicht nur als Gegenspielerin des Rechts, sondern als das dunkle Andere der Moderne überhaupt. In seiner kulturgeschichtlichen Studie Rache liest Fabian Bernhardt diese bislang kaum hinterfragte Fortschrittserzählung gegen den Strich. B...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Rache«</b><br/>Über einen blinden Fleck der Moderne<br/><br/><b>Fabian Bernhardt</b> (Philosoph, Literaturwissenschaftler)<br/><br/>Die Moderne nimmt für sich in Anspruch, die Rache glücklich überwunden und durch die Herrschaft des Rechts ersetzt zu haben. Seit der Aufklärung gilt die Rache nicht nur als Gegenspielerin des Rechts, sondern als das dunkle Andere der Moderne überhaupt. In seiner kulturgeschichtlichen Studie <em>Rache</em> liest Fabian Bernhardt diese bislang kaum hinterfragte Fortschrittserzählung gegen den Strich. Batman tritt neben Achilles, der Potlatsch neben 9/11, Marcel Mauss trifft auf Immanuel Kant: In einer Verbindung aus philosophischer Reflexion, kulturanthropologischem Zugriff und mit Gespür für das massenkulturelle Imaginäre zeigt Bernhardt, dass mit der Delegitimierung der Rache zugleich eine theoretische Verdunkelung einherging. Regelmäßig verkannt wird nicht nur die Bedeutung, die der Rache in sogenannten »primitiven« Gesellschaften zukommt, sondern auch die Rolle, die der Wunsch nach Vergeltung in den modernen Gesellschaften inkognito nach wie vor spielt. Die Literaturwissenschaftlerin <b>Saskia Fischer</b> (Uni Hannover) spricht mit Fabian Bernhardt über verdrängte Energien und Affekte, für die es heutzutage keinen Platz zu geben scheint.<br/><br/>Foto: Lasse Branding </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Rache«</b><br/>Über einen blinden Fleck der Moderne<br/><br/><b>Fabian Bernhardt</b> (Philosoph, Literaturwissenschaftler)<br/><br/>Die Moderne nimmt für sich in Anspruch, die Rache glücklich überwunden und durch die Herrschaft des Rechts ersetzt zu haben. Seit der Aufklärung gilt die Rache nicht nur als Gegenspielerin des Rechts, sondern als das dunkle Andere der Moderne überhaupt. In seiner kulturgeschichtlichen Studie <em>Rache</em> liest Fabian Bernhardt diese bislang kaum hinterfragte Fortschrittserzählung gegen den Strich. Batman tritt neben Achilles, der Potlatsch neben 9/11, Marcel Mauss trifft auf Immanuel Kant: In einer Verbindung aus philosophischer Reflexion, kulturanthropologischem Zugriff und mit Gespür für das massenkulturelle Imaginäre zeigt Bernhardt, dass mit der Delegitimierung der Rache zugleich eine theoretische Verdunkelung einherging. Regelmäßig verkannt wird nicht nur die Bedeutung, die der Rache in sogenannten »primitiven« Gesellschaften zukommt, sondern auch die Rolle, die der Wunsch nach Vergeltung in den modernen Gesellschaften inkognito nach wie vor spielt. Die Literaturwissenschaftlerin <b>Saskia Fischer</b> (Uni Hannover) spricht mit Fabian Bernhardt über verdrängte Energien und Affekte, für die es heutzutage keinen Platz zu geben scheint.<br/><br/>Foto: Lasse Branding </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:summary><![CDATA[Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover  Preisverleihung an Sven Pfizenmaier im Literarischen Salon    Im Sommer 2022 hatten wir ihn erst mit seinem grandiosen Roman-Debüt Draußen feiern die Leute eingeladen, im Rahmen unserer Reihe wg.literatur und als Beitrag des Literarischen Salons auf dem SNNTG Festival. Und jetzt hat der 1991 in Celle geborene Autor Sven Pfizenmaier den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover gewonnen! Völlig zurecht, finden wir ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover </b><br/>Preisverleihung an Sven Pfizenmaier im Literarischen Salon  <br/><br/>Im Sommer 2022 hatten wir ihn erst mit seinem grandiosen Roman-Debüt <em>Draußen feiern die Leute</em> eingeladen, im Rahmen unserer Reihe wg.literatur und als Beitrag des Literarischen Salons auf dem SNNTG Festival. Und jetzt hat der 1991 in Celle geborene Autor Sven Pfizenmaier den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover gewonnen! Völlig zurecht, finden wir – und mit uns fand das auch Mariel Reichard, zugleich Mitglied des Salon-Teams und der Litera-turpreisjury. Die begründete ihre Entscheidung so: »Sven Pfizenmaier erhält für seinen Roman <em>Draußen feiern die Leute</em> den Literaturpreis der Stadt Hannover. Darin erscheint die Landeshauptstadt als Vexierbild der Hoffnungen und Wünsche junger Menschen aus einem nahe gelegenen Dorf. Mit magischem Realismus und groteskem Humor lotet der Autor die Spannung zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Norm und Anderssein aus und sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.« Wer bei der Laudatio im Dezember mehr über Sven Pfizenmaier und sein Debüt zu sagen hat, verraten wir noch nicht — aber schon, dass auch 2023 Hannovers Oberbürgermeister <b>Belit Onay</b> den Preis übergibt.   <br/><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover </b><br/>Preisverleihung an Sven Pfizenmaier im Literarischen Salon  <br/><br/>Im Sommer 2022 hatten wir ihn erst mit seinem grandiosen Roman-Debüt <em>Draußen feiern die Leute</em> eingeladen, im Rahmen unserer Reihe wg.literatur und als Beitrag des Literarischen Salons auf dem SNNTG Festival. Und jetzt hat der 1991 in Celle geborene Autor Sven Pfizenmaier den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover gewonnen! Völlig zurecht, finden wir – und mit uns fand das auch Mariel Reichard, zugleich Mitglied des Salon-Teams und der Litera-turpreisjury. Die begründete ihre Entscheidung so: »Sven Pfizenmaier erhält für seinen Roman <em>Draußen feiern die Leute</em> den Literaturpreis der Stadt Hannover. Darin erscheint die Landeshauptstadt als Vexierbild der Hoffnungen und Wünsche junger Menschen aus einem nahe gelegenen Dorf. Mit magischem Realismus und groteskem Humor lotet der Autor die Spannung zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Norm und Anderssein aus und sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.« Wer bei der Laudatio im Dezember mehr über Sven Pfizenmaier und sein Debüt zu sagen hat, verraten wir noch nicht — aber schon, dass auch 2023 Hannovers Oberbürgermeister <b>Belit Onay</b> den Preis übergibt.   <br/><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Baustellen der Nation« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Baustellen der Nation«  Die Macher der »Lage der Nation« machen ein Buch   Philip Banse, Ulf Buermeyer (Podcaster)  Beeindruckend, was Journalist Philip Banse und Richter Ulf Buermeyer da hinbekommen haben: Unter dem nicht ganz unbescheidenen Namen »Lage der Nation« haben sie einen Podcast entwickelt, der pro Monat ca. 1,5 Millionen Mal abgerufen wird — ohne dass dieser Podcast zu Beginn auf die Prominenz seiner Macher oder auf ein etabliertes Medium bauen konnte. Das ist »Lage der Nation« i...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Baustellen der Nation« </b><br/>Die Macher der »Lage der Nation« machen ein Buch <br/><br/><b>Philip Banse, Ulf Buermeyer</b> (Podcaster)<br/><br/>Beeindruckend, was Journalist Philip Banse und Richter Ulf Buermeyer da hinbekommen haben: Unter dem nicht ganz unbescheidenen Namen »Lage der Nation« haben sie einen Podcast entwickelt, der pro Monat ca. 1,5 Millionen Mal abgerufen wird — ohne dass dieser Podcast zu Beginn auf die Prominenz seiner Macher oder auf ein etabliertes Medium bauen konnte. Das ist »Lage der Nation« inzwischen selbst geworden — mit Themen, die nicht auf Unterhaltung setzen, sondern auf Politik. Gründe genug also, warum das Duo Banse/ Buermeyer über ausreichend Selbstbewusstsein verfügen darf, um nicht nur die große Politik zu kommentieren oder Spitzenpolitiker:innen zu befragen, sondern um jetzt in ihrem Buch <em>Baustellen der Nation</em> auch selbst Vorschläge zu machen, worum sich Politik und Politiker:innen mal dringend kümmern sollten. Und wie sich das auch machen ließe, zum Beispiel bei Bildung, Gesundheitswesen oder der Energie-wende, um nur mal drei aktuelle Groß- bzw. Dauerbaustellen anzuführen, die Philip Banse und Ulf Buermeyer im ihrem Buch so aufzählen. Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> zählt mit.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Baustellen der Nation« </b><br/>Die Macher der »Lage der Nation« machen ein Buch <br/><br/><b>Philip Banse, Ulf Buermeyer</b> (Podcaster)<br/><br/>Beeindruckend, was Journalist Philip Banse und Richter Ulf Buermeyer da hinbekommen haben: Unter dem nicht ganz unbescheidenen Namen »Lage der Nation« haben sie einen Podcast entwickelt, der pro Monat ca. 1,5 Millionen Mal abgerufen wird — ohne dass dieser Podcast zu Beginn auf die Prominenz seiner Macher oder auf ein etabliertes Medium bauen konnte. Das ist »Lage der Nation« inzwischen selbst geworden — mit Themen, die nicht auf Unterhaltung setzen, sondern auf Politik. Gründe genug also, warum das Duo Banse/ Buermeyer über ausreichend Selbstbewusstsein verfügen darf, um nicht nur die große Politik zu kommentieren oder Spitzenpolitiker:innen zu befragen, sondern um jetzt in ihrem Buch <em>Baustellen der Nation</em> auch selbst Vorschläge zu machen, worum sich Politik und Politiker:innen mal dringend kümmern sollten. Und wie sich das auch machen ließe, zum Beispiel bei Bildung, Gesundheitswesen oder der Energie-wende, um nur mal drei aktuelle Groß- bzw. Dauerbaustellen anzuführen, die Philip Banse und Ulf Buermeyer im ihrem Buch so aufzählen. Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b> zählt mit.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Die Rechte der Natur«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Die Rechte der Natur«    Hin zu einem ökologischen Grundgesetz: Natur als juristische Person   Tilo Wesche (Philosoph)  Der im letzten Salon-Programm angekündigte Abend mit Jens Kersten über sein Buch Das ökologische Grundgesetz fiel aus. Das Thema — die Natur als »juristische Person« — war aber nicht nur wegen der Nachhaltigkeitswende interessant, sondern auch wegen der Konvergenz zwischen Jura und Philosophie. Zum Glück erscheint schon ein neues wichtiges Buch zum selben Thema: D...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Die Rechte der Natur«   </b><br/>Hin zu einem ökologischen Grundgesetz: Natur als juristische Person <br/><br/><b>Tilo Wesche</b> (Philosoph)<br/><br/>Der im letzten Salon-Programm angekündigte Abend mit Jens Kersten über sein Buch <em>Das ökologische Grundgesetz</em> fiel aus. Das Thema — die Natur als »juristische Person« — war aber nicht nur wegen der Nachhaltigkeitswende interessant, sondern auch wegen der Konvergenz zwischen Jura und Philosophie. Zum Glück erscheint schon ein neues wichtiges Buch zum selben Thema: <em>Die Rechte der Natur</em> von Tilo Wesche, Professor für Praktische Philosophie an der Uni Oldenburg. Wesche behandelt das Eigentumsrecht der Natur, weil diesem »eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit innewohnt, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann«. Der Fluss Whanganui in Neuseeland zum Beispiel gehört: sich selbst. Er ist ein Rechtssubjekt. Was ist das? Was macht das? Den ausgefallenen Termin kündigten wir als Gespräch über »die Verfassung der Natur und die Natur der Verfassung« an. Für den Abend mit Tilo Wesche und Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> gilt dasselbe.<br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds. <br/><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Die Rechte der Natur«   </b><br/>Hin zu einem ökologischen Grundgesetz: Natur als juristische Person <br/><br/><b>Tilo Wesche</b> (Philosoph)<br/><br/>Der im letzten Salon-Programm angekündigte Abend mit Jens Kersten über sein Buch <em>Das ökologische Grundgesetz</em> fiel aus. Das Thema — die Natur als »juristische Person« — war aber nicht nur wegen der Nachhaltigkeitswende interessant, sondern auch wegen der Konvergenz zwischen Jura und Philosophie. Zum Glück erscheint schon ein neues wichtiges Buch zum selben Thema: <em>Die Rechte der Natur</em> von Tilo Wesche, Professor für Praktische Philosophie an der Uni Oldenburg. Wesche behandelt das Eigentumsrecht der Natur, weil diesem »eine Vorstellung ökologischer Nachhaltigkeit innewohnt, die zur Überwindung eines extraktiven Naturverhältnisses beitragen kann«. Der Fluss Whanganui in Neuseeland zum Beispiel gehört: sich selbst. Er ist ein Rechtssubjekt. Was ist das? Was macht das? Den ausgefallenen Termin kündigten wir als Gespräch über »die Verfassung der Natur und die Natur der Verfassung« an. Für den Abend mit Tilo Wesche und Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> gilt dasselbe.<br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds. <br/><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>»Sauhund«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Sauhund« Lion Christ  1983 war München ebenso geprägt vom CSU-Urgestein Franz Josef Strauß wie vom queeren Partygott Freddie Mercury. In diese Welt der Widersprüche begibt sich Flori, ein Sauhund und ein Optimist aus einem erzkatholischen Kaff. Er sucht Glück und Liebe, stößt dabei aber nicht nur auf Exzesse aller Art, sondern auch auf ein rätselhaftes Virus, das das Schicksal unzähliger Menschen besiegeln sollte: AIDS. Doch God knows: Flori wants to break free. Er taumelt durch eine Stadt, ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Sauhund«</b><br/>Lion Christ<br/><br/>1983 war München ebenso geprägt vom CSU-Urgestein Franz Josef Strauß wie vom queeren Partygott Freddie Mercury. In diese Welt der Widersprüche begibt sich Flori, ein Sauhund und ein Optimist aus einem erzkatholischen Kaff. Er sucht Glück und Liebe, stößt dabei aber nicht nur auf Exzesse aller Art, sondern auch auf ein rätselhaftes Virus, das das Schicksal unzähliger Menschen besiegeln sollte: AIDS. Doch God knows: Flori wants to break free. Er taumelt durch eine Stadt, in der genau das zur Herausforderung wird. Moderation: <b>Mariel Reichard <br/><br/></b>Foto: Lasse Branding </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Sauhund«</b><br/>Lion Christ<br/><br/>1983 war München ebenso geprägt vom CSU-Urgestein Franz Josef Strauß wie vom queeren Partygott Freddie Mercury. In diese Welt der Widersprüche begibt sich Flori, ein Sauhund und ein Optimist aus einem erzkatholischen Kaff. Er sucht Glück und Liebe, stößt dabei aber nicht nur auf Exzesse aller Art, sondern auch auf ein rätselhaftes Virus, das das Schicksal unzähliger Menschen besiegeln sollte: AIDS. Doch God knows: Flori wants to break free. Er taumelt durch eine Stadt, in der genau das zur Herausforderung wird. Moderation: <b>Mariel Reichard <br/><br/></b>Foto: Lasse Branding </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Wir konnten auch anders«</itunes:title>
    <title>»Wir konnten auch anders«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wir konnten auch anders« Zurück in die Zukunft: von wegen finsteres Mittelalter  Annette Kehnel (Historikerin)  Urban Gardening. Mikrokredite. Recycling. Sozialer Wohnungs-bau. Crowdfunding. Sharing Economy. Ganz schön 21. Jahrhundert alles, oder? Weit gefehlt. Es ist, im Gegenteil, alles total von gestern. Und supermodern. Wer hätte gedacht, dass das Mittelalter, wo all das bereits praktiziert wurde, so hip sein kann. Annette Kehnel hätte das gedacht. Sie hat den Lehrstuhl für Mittelalterli...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wir konnten auch anders«</b><br/>Zurück in die Zukunft: von wegen finsteres Mittelalter<br/><br/><b>Annette Kehnel</b> (Historikerin)<br/><br/>Urban Gardening. Mikrokredite. Recycling. Sozialer Wohnungs-bau. Crowdfunding. Sharing Economy. Ganz schön 21. Jahrhundert alles, oder? Weit gefehlt. Es ist, im Gegenteil, alles total von gestern. Und supermodern. Wer hätte gedacht, dass das Mittelalter, wo all das bereits praktiziert wurde, so hip sein kann. Annette Kehnel hätte das gedacht. Sie hat den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mannheim inne und vor zwei Jahren mit dem Buch <em>Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit</em> den NDR-Sachbuchpreis gewonnen. Das Buch zeigt auf überraschende Weise, wie lohnend das Vorwärts in die Vergangenheit sein kann und wieviel wir von kulturellen, sozialen und ökonomischen Praktiken des Mittelalters lernen können. Die Nachhaltigkeits- und Architekturagentin <b>Kathrin Albrecht</b> (BAUKUNST.PLUS) fragt, was, wie und warum wir auch anders konnten.  <br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/><br/>Foto: Jasper Hill</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wir konnten auch anders«</b><br/>Zurück in die Zukunft: von wegen finsteres Mittelalter<br/><br/><b>Annette Kehnel</b> (Historikerin)<br/><br/>Urban Gardening. Mikrokredite. Recycling. Sozialer Wohnungs-bau. Crowdfunding. Sharing Economy. Ganz schön 21. Jahrhundert alles, oder? Weit gefehlt. Es ist, im Gegenteil, alles total von gestern. Und supermodern. Wer hätte gedacht, dass das Mittelalter, wo all das bereits praktiziert wurde, so hip sein kann. Annette Kehnel hätte das gedacht. Sie hat den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mannheim inne und vor zwei Jahren mit dem Buch <em>Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit</em> den NDR-Sachbuchpreis gewonnen. Das Buch zeigt auf überraschende Weise, wie lohnend das Vorwärts in die Vergangenheit sein kann und wieviel wir von kulturellen, sozialen und ökonomischen Praktiken des Mittelalters lernen können. Die Nachhaltigkeits- und Architekturagentin <b>Kathrin Albrecht</b> (BAUKUNST.PLUS) fragt, was, wie und warum wir auch anders konnten.  <br/><br/>In Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/><br/>Foto: Jasper Hill</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Pornopositiv«   </itunes:title>
    <title>»Pornopositiv«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Pornopositiv«    Warum wir das Tabuthema mal richtig rannehmen müssen   Paulita Pappel (Pornoentrepreneurin) Madita Oeming (Pornowissenschaftlerin)  Schon mal einen Porno geschaut? Nicht unwahrscheinlich, denn 95 Prozent aller Männer und 79 Prozent aller Frauen in Deutschland haben das bereits getan. Und ist das verkehrt? Nein, sagt Paulita Pappel, und als Pornoproduzentin, -regisseurin und -darstellerin weiß sie, wovon sie spricht. Doch können wir auf der dunklen Seite des Interne...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Pornopositiv«   </b><br/>Warum wir das Tabuthema mal richtig rannehmen müssen <br/><br/><b>Paulita Pappel</b> (Pornoentrepreneurin)<br/><b>Madita Oeming</b> (Pornowissenschaftlerin)<br/><br/>Schon mal einen Porno geschaut? Nicht unwahrscheinlich, denn 95 Prozent aller Männer und 79 Prozent aller Frauen in Deutschland haben das bereits getan. Und ist das verkehrt? Nein, sagt Paulita Pappel, und als Pornoproduzentin, -regisseurin und -darstellerin weiß sie, wovon sie spricht. Doch können wir auf der dunklen Seite des Internets überhaupt mit gutem Gefühl und Gewissen Rohre verlegen und Stroh liegenlassen? Auch Madita Oemings Buch <em>Porno. Eine unverschämte Analyse</em> fordert einen neuen Umgang mit Pornos. Sie können Spaß und Lust machen, zu Wünschen oder Fantasien anregen. Warum nicht Pornos in die Öffentlich-Rechtlichen holen, wie Jan Böhmermann im ZDF vorschlug? Oder etwas Geld in die Hand nehmen und es in Pornos ohne Sexismus und Rassismus investieren? Vieles ist möglich für den Kulturwandel Porno. Was alles, das fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> die beiden Porno-Expertinnen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Pornopositiv«   </b><br/>Warum wir das Tabuthema mal richtig rannehmen müssen <br/><br/><b>Paulita Pappel</b> (Pornoentrepreneurin)<br/><b>Madita Oeming</b> (Pornowissenschaftlerin)<br/><br/>Schon mal einen Porno geschaut? Nicht unwahrscheinlich, denn 95 Prozent aller Männer und 79 Prozent aller Frauen in Deutschland haben das bereits getan. Und ist das verkehrt? Nein, sagt Paulita Pappel, und als Pornoproduzentin, -regisseurin und -darstellerin weiß sie, wovon sie spricht. Doch können wir auf der dunklen Seite des Internets überhaupt mit gutem Gefühl und Gewissen Rohre verlegen und Stroh liegenlassen? Auch Madita Oemings Buch <em>Porno. Eine unverschämte Analyse</em> fordert einen neuen Umgang mit Pornos. Sie können Spaß und Lust machen, zu Wünschen oder Fantasien anregen. Warum nicht Pornos in die Öffentlich-Rechtlichen holen, wie Jan Böhmermann im ZDF vorschlug? Oder etwas Geld in die Hand nehmen und es in Pornos ohne Sexismus und Rassismus investieren? Vieles ist möglich für den Kulturwandel Porno. Was alles, das fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> die beiden Porno-Expertinnen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 07 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Zweistromland«</itunes:title>
    <title>»Zweistromland«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Zweistromland« Beliban zu Stolberg  »Nach den Panzern kamen die Bulldozer. Sie rissen die leerstehenden Häuser ein, arbeiteten unermüdlich daran, die Spuren des Krieges zu beseitigen.« Ähnlich radikal versuchten Dilans Eltern lange, ihr von Verfolgung und Gewalt geprägtes Leben als kurdische Aleviten in Diyarbakır vor ihr zu verbergen. Bis Dilan sich schließlich nach dem Tod ihrer Mutter vornimmt, das Schweigen zu brechen und die verschütteten Geschichten auszugraben. Dafür begibt sie sich a...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Zweistromland«</b><br/><b>Beliban zu Stolberg</b><br/><br/>»Nach den Panzern kamen die Bulldozer. Sie rissen die leerstehenden Häuser ein, arbeiteten unermüdlich daran, die Spuren des Krieges zu beseitigen.« Ähnlich radikal versuchten Dilans Eltern lange, ihr von Verfolgung und Gewalt geprägtes Leben als kurdische Aleviten in Diyarbakır vor ihr zu verbergen. Bis Dilan sich schließlich nach dem Tod ihrer Mutter vornimmt, das Schweigen zu brechen und die verschütteten Geschichten auszugraben. Dafür begibt sie sich auf die Reise ihres Lebens, zurück in die Türkei. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht<br/><br/></b>Foto: Sofie Puttfarken</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Zweistromland«</b><br/><b>Beliban zu Stolberg</b><br/><br/>»Nach den Panzern kamen die Bulldozer. Sie rissen die leerstehenden Häuser ein, arbeiteten unermüdlich daran, die Spuren des Krieges zu beseitigen.« Ähnlich radikal versuchten Dilans Eltern lange, ihr von Verfolgung und Gewalt geprägtes Leben als kurdische Aleviten in Diyarbakır vor ihr zu verbergen. Bis Dilan sich schließlich nach dem Tod ihrer Mutter vornimmt, das Schweigen zu brechen und die verschütteten Geschichten auszugraben. Dafür begibt sie sich auf die Reise ihres Lebens, zurück in die Türkei. <br/>Moderation: <b>Zoë Lecht<br/><br/></b>Foto: Sofie Puttfarken</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Der große Gopnik« — gedolmetscht</itunes:title>
    <title>»Der große Gopnik« — gedolmetscht</title>
    <itunes:summary><![CDATA[GEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung  »Der große Gopnik« Eine literarische Abrechnung mit Putin  Viktor Jerofejew (Autor)  Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman Der große Gopnik handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und i...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>GEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung<br/><br/>»Der große Gopnik«</b><br/>Eine literarische Abrechnung mit Putin<br/><br/><b>Viktor Jerofejew</b> (Autor)<br/><br/>Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman <em>Der große Gopnik</em> handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und ist dabei sowohl literarische Erklärung für den Zustand eines Landes als auch ironisch-zynische Abrechnung mit einem Größenwahnsinnigen. Zumindest in der Literatur kann Jerofejew Geschichte(n) Raum geben, seine Version von Lüge und Wahrheit erzählen und die Grenze zwischen Fakt und Fiktion auflösen. Aus dem Exil kann er, der mehrfach aus dem Schriftstellerverband seines Landes flog, das vielleicht besonders gut. Im Roman diskutieren Stalin, Putin sowie Freunde und Familie des Schriftstellers darüber, wie es so weit kommen konnte. Im Salon tun es der Autor selbst sowie <b>Natascha Freundel</b> vom RBB. <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. <br/><br/>Foto: Lasse Branding<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>GEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung<br/><br/>»Der große Gopnik«</b><br/>Eine literarische Abrechnung mit Putin<br/><br/><b>Viktor Jerofejew</b> (Autor)<br/><br/>Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman <em>Der große Gopnik</em> handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und ist dabei sowohl literarische Erklärung für den Zustand eines Landes als auch ironisch-zynische Abrechnung mit einem Größenwahnsinnigen. Zumindest in der Literatur kann Jerofejew Geschichte(n) Raum geben, seine Version von Lüge und Wahrheit erzählen und die Grenze zwischen Fakt und Fiktion auflösen. Aus dem Exil kann er, der mehrfach aus dem Schriftstellerverband seines Landes flog, das vielleicht besonders gut. Im Roman diskutieren Stalin, Putin sowie Freunde und Familie des Schriftstellers darüber, wie es so weit kommen konnte. Im Salon tun es der Autor selbst sowie <b>Natascha Freundel</b> vom RBB. <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. <br/><br/>Foto: Lasse Branding<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Der große Gopnik«</itunes:title>
    <title>»Der große Gopnik«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[UNGEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung  »Der große Gopnik« Eine literarische Abrechnung mit Putin  Viktor Jerofejew (Autor)  Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman Der große Gopnik handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>UNGEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung<br/><br/>»Der große Gopnik«</b><br/>Eine literarische Abrechnung mit Putin<br/><br/><b>Viktor Jerofejew</b> (Autor)<br/><br/>Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman <em>Der große Gopnik</em> handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und ist dabei sowohl literarische Erklärung für den Zustand eines Landes als auch ironisch-zynische Abrechnung mit einem Größenwahnsinnigen. Zumindest in der Literatur kann Jerofejew Geschichte(n) Raum geben, seine Version von Lüge und Wahrheit erzählen und die Grenze zwischen Fakt und Fiktion auflösen. Aus dem Exil kann er, der mehrfach aus dem Schriftstellerverband seines Landes flog, das vielleicht besonders gut. Im Roman diskutieren Stalin, Putin sowie Freunde und Familie des Schriftstellers darüber, wie es so weit kommen konnte. Im Salon tun es der Autor selbst sowie <b>Natascha Freundel</b> vom RBB. <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. <br/><br/>Foto: Lasse Branding<br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>UNGEDOLMETSCHTER Mitschnitt der Veranstaltung<br/><br/>»Der große Gopnik«</b><br/>Eine literarische Abrechnung mit Putin<br/><br/><b>Viktor Jerofejew</b> (Autor)<br/><br/>Wie konnte Wladimir Putin, der 2001 im Bundestag sagte, dass der stabile Frieden in Europa das Hauptziel Russlands sei, gut 20 Jahre später diesen Frieden zerstören? Klingt fast so, als hätte sich das jemand ausgedacht — zum Beispiel der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew. Sein neuer Roman <em>Der große Gopnik</em> handelt vom unwahrscheinlichen Aufstieg Putins und ist dabei sowohl literarische Erklärung für den Zustand eines Landes als auch ironisch-zynische Abrechnung mit einem Größenwahnsinnigen. Zumindest in der Literatur kann Jerofejew Geschichte(n) Raum geben, seine Version von Lüge und Wahrheit erzählen und die Grenze zwischen Fakt und Fiktion auflösen. Aus dem Exil kann er, der mehrfach aus dem Schriftstellerverband seines Landes flog, das vielleicht besonders gut. Im Roman diskutieren Stalin, Putin sowie Freunde und Familie des Schriftstellers darüber, wie es so weit kommen konnte. Im Salon tun es der Autor selbst sowie <b>Natascha Freundel</b> vom RBB. <b>Nikolai Gemel</b> vom Schauspiel Hannover liest die deutschen Passagen. <br/><br/>Foto: Lasse Branding<br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Laufendes Verfahren«  </itunes:title>
    <title>»Laufendes Verfahren«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Laufendes Verfahren«   Ein Roman zum Ungenügen der Sprache: der NSU-Prozess literarisch   Kathrin Röggla (Autorin)  Eine rassistische Mordserie, jahrelang unaufgeklärt, mitten in Deutschland. Dafür musste das OLG München beim NSU-Prozess die richtigen Worte finden; auch hier galt die Strafprozessordnung: »Ausschließlich derjenige Stoff, der in der Hauptverhandlung mündlich vorgetragen und erörtert wurde, darf Grundlage des Urteils sein.« Also wurden Worte gefunden, 438 Verhandlungstage ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Laufendes Verfahren«  </b><br/>Ein Roman zum Ungenügen der Sprache: der NSU-Prozess literarisch <br/><br/><b>Kathrin Röggla</b> (Autorin)<br/><br/>Eine rassistische Mordserie, jahrelang unaufgeklärt, mitten in Deutschland. Dafür musste das OLG München beim NSU-Prozess die richtigen Worte finden; auch hier galt die Strafprozessordnung: »Ausschließlich derjenige Stoff, der in der Hauptverhandlung mündlich vorgetragen und erörtert wurde, darf Grundlage des Urteils sein.« Also wurden Worte gefunden, 438 Verhandlungstage lang: Leichenpositionsveränderung, Gesichtsdurchschuss, Erstickungskomponenten … Weniger detailliert bzw. gar nicht kam zu Sprache, wie dieser Nazi-Terror möglich war: »Umfeldzeugen« schwiegen, Staats-schützer blieben ohne Aussagegenehmigung. Um das Unfassbare in Worte zu fassen, hat Kathrin Röggla jetzt mit ihrem Roman <em>Laufendes Verfahren</em> einen fruchtbareren Ansatz gewählt: die Literatur. Sie hat dabei auf ihre seit Jahren hochgelobte Sprachkunst gesetzt und im Roman ein literarisches »Wir« zu Wort kommen lassen — uns alle als Zuschauer:innen einer Verhandlung, zu der Salon-Moderator<b> Jens Meyer-Kovac</b> noch jede Menge Fragen hat. <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Laufendes Verfahren«  </b><br/>Ein Roman zum Ungenügen der Sprache: der NSU-Prozess literarisch <br/><br/><b>Kathrin Röggla</b> (Autorin)<br/><br/>Eine rassistische Mordserie, jahrelang unaufgeklärt, mitten in Deutschland. Dafür musste das OLG München beim NSU-Prozess die richtigen Worte finden; auch hier galt die Strafprozessordnung: »Ausschließlich derjenige Stoff, der in der Hauptverhandlung mündlich vorgetragen und erörtert wurde, darf Grundlage des Urteils sein.« Also wurden Worte gefunden, 438 Verhandlungstage lang: Leichenpositionsveränderung, Gesichtsdurchschuss, Erstickungskomponenten … Weniger detailliert bzw. gar nicht kam zu Sprache, wie dieser Nazi-Terror möglich war: »Umfeldzeugen« schwiegen, Staats-schützer blieben ohne Aussagegenehmigung. Um das Unfassbare in Worte zu fassen, hat Kathrin Röggla jetzt mit ihrem Roman <em>Laufendes Verfahren</em> einen fruchtbareren Ansatz gewählt: die Literatur. Sie hat dabei auf ihre seit Jahren hochgelobte Sprachkunst gesetzt und im Roman ein literarisches »Wir« zu Wort kommen lassen — uns alle als Zuschauer:innen einer Verhandlung, zu der Salon-Moderator<b> Jens Meyer-Kovac</b> noch jede Menge Fragen hat. <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 03 Oct 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Nightbitch«</itunes:title>
    <title>»Nightbitch«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt. Die Lesungen sind auf deutsch.  »Nightbitch« Achtung bissig: über tierisch anstrengende Seiten der Mutterschaft   Rachel Yoder (Autorin)    Es ist kein Geheimnis, dass Mutter zu werden mit vielen gravierenden Veränderungen einhergeht: Schlafmangel plagt, die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich, Zähne werden spitzer, die Behaarung wird dicht und flauschig … Moment, wie bitte? Welche Mutter soll sich denn damit identifiziere...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt. Die Lesungen sind auf deutsch.<br/><br/>»Nightbitch«</b><br/>Achtung bissig: über tierisch anstrengende Seiten der Mutterschaft <br/><br/><b>Rachel Yoder</b> (Autorin)  <br/><br/>Es ist kein Geheimnis, dass Mutter zu werden mit vielen gravierenden Veränderungen einhergeht: Schlafmangel plagt, die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich, Zähne werden spitzer, die Behaarung wird dicht und flauschig … Moment, wie bitte? Welche Mutter soll sich denn damit identifizieren? Zum Beispiel die namenlose Protagonistin aus <em>Nightbitch</em>, genannt Mutter — die würde schwanzwedelnd und hechelnd zustimmen. Auf so persönliche wie satirische Weise behandelt die amerikanische Bestsellerautorin Rachel Yoder in ihrem kafkaesken Debütroman Mutterschaft und Identität. Sie hinterfragt gesellschaftliche Erwartungen an frischgebackene Mütter und trifft damit den Zeitgeist — kein Wunder also, dass das Buch derzeit schon verfilmt wird. Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b> lässt Buch und Autorin von der Leine. Die deutschen Passagen werden von <b>Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover gelesen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/><br/></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt. Die Lesungen sind auf deutsch.<br/><br/>»Nightbitch«</b><br/>Achtung bissig: über tierisch anstrengende Seiten der Mutterschaft <br/><br/><b>Rachel Yoder</b> (Autorin)  <br/><br/>Es ist kein Geheimnis, dass Mutter zu werden mit vielen gravierenden Veränderungen einhergeht: Schlafmangel plagt, die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich, Zähne werden spitzer, die Behaarung wird dicht und flauschig … Moment, wie bitte? Welche Mutter soll sich denn damit identifizieren? Zum Beispiel die namenlose Protagonistin aus <em>Nightbitch</em>, genannt Mutter — die würde schwanzwedelnd und hechelnd zustimmen. Auf so persönliche wie satirische Weise behandelt die amerikanische Bestsellerautorin Rachel Yoder in ihrem kafkaesken Debütroman Mutterschaft und Identität. Sie hinterfragt gesellschaftliche Erwartungen an frischgebackene Mütter und trifft damit den Zeitgeist — kein Wunder also, dass das Buch derzeit schon verfilmt wird. Salon-Moderatorin <b>Lida Shams-Mostofi</b> lässt Buch und Autorin von der Leine. Die deutschen Passagen werden von <b>Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover gelesen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza<br/><br/><br/></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Catcalls – Sexuelle Belästigung ankreiden!</itunes:title>
    <title>Catcalls – Sexuelle Belästigung ankreiden!</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Catcalls – Sexuelle Belästigung ankreiden! Wie öffentlicher Raum vom Tatort zur Widerstandsfläche wird  Lisanne Richter (Aktivistin, Catcalls of Hannover) Lena Gumnior (Juristin)  »Hey Süße, willste ficken?« Wer sich durch die Straßen Hannovers bewegt, wird Sprüche dieser Art schon entdeckt haben: unzählige Vorfälle alltäglicher sexueller Belästigung in bunter Kreide auf Bürgersteige geschrieben. Die Gruppe Catcalls of Hannover kreidet ein Problem an, das spätestens seit der #MeToo-Bewegung i...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Catcalls – Sexuelle Belästigung ankreiden!</b><br/>Wie öffentlicher Raum vom Tatort zur Widerstandsfläche wird<br/><br/><b>Lisanne Richter</b> (Aktivistin, Catcalls of Hannover)<br/><b>Lena Gumnior</b> (Juristin)<br/><br/>»Hey Süße, willste ficken?« Wer sich durch die Straßen Hannovers bewegt, wird Sprüche dieser Art schon entdeckt haben: unzählige Vorfälle alltäglicher sexueller Belästigung in bunter Kreide auf Bürgersteige geschrieben. Die Gruppe Catcalls of Hannover kreidet ein Problem an, das spätestens seit der #MeToo-Bewegung immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Vom ungefragten Zuruf bis zum körperlichen Übergriff: Sexuelle Belästigung – ob in der Bahn, der Uni oder in den eigenen vier Wänden – findet nicht erst seit gestern statt, sondern ist auf uralte Machtstrukturen zurückzuführen, die immer noch wirken. Doch was sind die Beweggründe der Täter? Wie funktioniert die Bewältigungs- und Protestform des Ankreidens? Und wie sieht der Status Quo der Rechtsprechung bei Catcalling aus? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> zwei, die es wissen: <b>Lisanne Richter</b> von Catcalls of Hannover und <b>Lena Gumnior</b>, Juristin und Mitglied in der Strafrechtskommission des Deutschen Juristinnenbundes, erklären Hintergründe und Auswirkungen von Catcalling – und wie aktiv dagegen vorgegangen werden kann.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Catcalls – Sexuelle Belästigung ankreiden!</b><br/>Wie öffentlicher Raum vom Tatort zur Widerstandsfläche wird<br/><br/><b>Lisanne Richter</b> (Aktivistin, Catcalls of Hannover)<br/><b>Lena Gumnior</b> (Juristin)<br/><br/>»Hey Süße, willste ficken?« Wer sich durch die Straßen Hannovers bewegt, wird Sprüche dieser Art schon entdeckt haben: unzählige Vorfälle alltäglicher sexueller Belästigung in bunter Kreide auf Bürgersteige geschrieben. Die Gruppe Catcalls of Hannover kreidet ein Problem an, das spätestens seit der #MeToo-Bewegung immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Vom ungefragten Zuruf bis zum körperlichen Übergriff: Sexuelle Belästigung – ob in der Bahn, der Uni oder in den eigenen vier Wänden – findet nicht erst seit gestern statt, sondern ist auf uralte Machtstrukturen zurückzuführen, die immer noch wirken. Doch was sind die Beweggründe der Täter? Wie funktioniert die Bewältigungs- und Protestform des Ankreidens? Und wie sieht der Status Quo der Rechtsprechung bei Catcalling aus? Das fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> zwei, die es wissen: <b>Lisanne Richter</b> von Catcalls of Hannover und <b>Lena Gumnior</b>, Juristin und Mitglied in der Strafrechtskommission des Deutschen Juristinnenbundes, erklären Hintergründe und Auswirkungen von Catcalling – und wie aktiv dagegen vorgegangen werden kann.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>I’m alive: »Das Einhorn«</itunes:title>
    <title>I’m alive: »Das Einhorn«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[I’m alive: »Das Einhorn« Zur langen Literatur- und Kulturgeschichte eines Fabeltiers  Julia Weitbrecht (Literaturwissenschaftlerin) Bernd Roling (Philologe)   Die an fantastischen Wesen so reiche antike Mythologie kennt Einhörner erstaunlicherweise nicht. Dafür wussten antike Autoren aber ziemlich genau, wo sie zu finden sind: im fernen Indien nämlich. Klar, wieder am Rand der bekannten Welt. Also ›hic sunt unicornes‹? Jedenfalls war das der Beginn einer steilen Karriere. Im Christentum avanc...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>I’m alive: »Das Einhorn«</b><br/>Zur langen Literatur- und Kulturgeschichte eines Fabeltiers<br/><br/><b>Julia Weitbrecht</b> (Literaturwissenschaftlerin)<br/><b>Bernd Roling</b> (Philologe) <br/><br/>Die an fantastischen Wesen so reiche antike Mythologie kennt Einhörner erstaunlicherweise nicht. Dafür wussten antike Autoren aber ziemlich genau, wo sie zu finden sind: im fernen Indien nämlich. Klar, wieder am Rand der bekannten Welt. Also ›hic sunt unicornes‹? Jedenfalls war das der Beginn einer steilen Karriere. Im Christentum avancierte das Einhorn zum Symbol Christi. Nur eine reine Jungfrau konnte es zähmen. Auf diese Weise wurde es zum Objekt der Begierde und mit Liebessymbolik und Motiven der Jagd verknüpft. Selbst als der Fake mit dem Narwalhorn aufflog, tat das der Begeisterung keinen Abbruch. Heute ist das Einhorn fester Bestandteil der Pop- und Alltagskultur. Es ist grell und kitschig und an Identitätsdiskurse gekoppelt. Julia Weitbrecht (Uni Köln) und Bernd Roling (Uni Berlin) haben sich dem »Tier, das es nicht gibt« (Rilke) angenommen. Ihr Buch <em>Das Einhorn </em>erzählt die <em>Geschichte einer Faszination</em> von der Antike bis zur Gegenwart. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> erkundet mit den beiden – bildgestützt – das scheue Wesen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>I’m alive: »Das Einhorn«</b><br/>Zur langen Literatur- und Kulturgeschichte eines Fabeltiers<br/><br/><b>Julia Weitbrecht</b> (Literaturwissenschaftlerin)<br/><b>Bernd Roling</b> (Philologe) <br/><br/>Die an fantastischen Wesen so reiche antike Mythologie kennt Einhörner erstaunlicherweise nicht. Dafür wussten antike Autoren aber ziemlich genau, wo sie zu finden sind: im fernen Indien nämlich. Klar, wieder am Rand der bekannten Welt. Also ›hic sunt unicornes‹? Jedenfalls war das der Beginn einer steilen Karriere. Im Christentum avancierte das Einhorn zum Symbol Christi. Nur eine reine Jungfrau konnte es zähmen. Auf diese Weise wurde es zum Objekt der Begierde und mit Liebessymbolik und Motiven der Jagd verknüpft. Selbst als der Fake mit dem Narwalhorn aufflog, tat das der Begeisterung keinen Abbruch. Heute ist das Einhorn fester Bestandteil der Pop- und Alltagskultur. Es ist grell und kitschig und an Identitätsdiskurse gekoppelt. Julia Weitbrecht (Uni Köln) und Bernd Roling (Uni Berlin) haben sich dem »Tier, das es nicht gibt« (Rilke) angenommen. Ihr Buch <em>Das Einhorn </em>erzählt die <em>Geschichte einer Faszination</em> von der Antike bis zur Gegenwart. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> erkundet mit den beiden – bildgestützt – das scheue Wesen.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 04 Jul 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Bares für Rares – Das Lied in allen Dingen</itunes:title>
    <title>Bares für Rares – Das Lied in allen Dingen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Bares für Rares – Das Lied in allen Dingen Objekt-Begutachtung und Trödel-Talk mit zwei TV-Expert:innen  Wendela Horz (Gemmologin, Goldschmiedin) Detlev Kümmel (Kunst- und Antiquitätengalerist)  Dinge sprechen uns an. Dinge sprechen zu uns. Sie erzählen über sich. Um sie zu verstehen, muss man ihre Sprache kennen, ihre Herkunft, ihren Wert. Der mag vor allem in ihrer Geschichte bestehen und nicht in dem Gold, aus dem sie sein mögen. Manch Wertvolles landet im Müll. Und manches, das wertvoll t...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Bares für Rares – Das Lied in allen Dingen</b><br/>Objekt-Begutachtung und Trödel-Talk mit zwei TV-Expert:innen<br/><br/><b>Wendela Horz</b> (Gemmologin, Goldschmiedin)<br/><b>Detlev Kümmel </b>(Kunst- und Antiquitätengalerist)<br/><br/>Dinge sprechen uns an. Dinge sprechen zu uns. Sie erzählen über sich. Um sie zu verstehen, muss man ihre Sprache kennen, ihre Herkunft, ihren Wert. Der mag vor allem in ihrer Geschichte bestehen und nicht in dem Gold, aus dem sie sein mögen. Manch Wertvolles landet im Müll. Und manches, das wertvoll tut, gehört da auch hin. Wendela Horz und Detlev Kümmel, bekannt aus <em>Bares für Rares</em> im ZDF, sind zwei Dingdolmetscher:innen. Sie ist spezialisiert auf Schmuck, er ist spezialisiert auf Spezielles. Wenn sie erklären, erfährt man nicht nur etwas über Dinge. Sondern auch über Zeiten, Menschen, Gesellschaft; über Schönheit und Passion. Wenn sie erklären, findet Kultur statt. Und eine der erfolgreichsten Sendungen in der Geschichte des öffentlichen Rundfunks. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> möchte Erklärungen.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Bares für Rares – Das Lied in allen Dingen</b><br/>Objekt-Begutachtung und Trödel-Talk mit zwei TV-Expert:innen<br/><br/><b>Wendela Horz</b> (Gemmologin, Goldschmiedin)<br/><b>Detlev Kümmel </b>(Kunst- und Antiquitätengalerist)<br/><br/>Dinge sprechen uns an. Dinge sprechen zu uns. Sie erzählen über sich. Um sie zu verstehen, muss man ihre Sprache kennen, ihre Herkunft, ihren Wert. Der mag vor allem in ihrer Geschichte bestehen und nicht in dem Gold, aus dem sie sein mögen. Manch Wertvolles landet im Müll. Und manches, das wertvoll tut, gehört da auch hin. Wendela Horz und Detlev Kümmel, bekannt aus <em>Bares für Rares</em> im ZDF, sind zwei Dingdolmetscher:innen. Sie ist spezialisiert auf Schmuck, er ist spezialisiert auf Spezielles. Wenn sie erklären, erfährt man nicht nur etwas über Dinge. Sondern auch über Zeiten, Menschen, Gesellschaft; über Schönheit und Passion. Wenn sie erklären, findet Kultur statt. Und eine der erfolgreichsten Sendungen in der Geschichte des öffentlichen Rundfunks. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> möchte Erklärungen.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Holen wir doch die Sonne auf die Erde </itunes:title>
    <title>Holen wir doch die Sonne auf die Erde </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Leider gab es technische Probleme, so dass die ersten 10 Minuten der Aufzeichnung fehlen. Auch der Schluss ist etwas plötzlich. Wir bitten dies zu entschuldigen.  Holen wir doch die Sonne auf die Erde  Ein langer Weg: Kernfusion als zukünftige Energiequelle   Sibylle Günter (Wissenschaftliche Direktorin des MPI für Plasmaphysik)   Ist doch ein guter Gedanke: die Sonne als Energielieferantin auf der Erde nachzubilden. Schließlich verschmilzt sie in ihrem Feuer lediglich Wasserstoff. Heraus kom...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Leider gab es technische Probleme, so dass die ersten 10 Minuten der Aufzeichnung fehlen. Auch der Schluss ist etwas plötzlich. Wir bitten dies zu entschuldigen.</b><br/><br/><b>Holen wir doch die Sonne auf die Erde </b><br/>Ein langer Weg: Kernfusion als zukünftige Energiequelle <br/><br/><b>Sibylle Günter</b> (Wissenschaftliche Direktorin des MPI für Plasmaphysik) <br/><br/>Ist doch ein guter Gedanke: die Sonne als Energielieferantin auf der Erde nachzubilden. Schließlich verschmilzt sie in ihrem Feuer lediglich Wasserstoff. Heraus kommt Helium und ziemlich viel Energie. Schwierig wird es, wenn wir versuchen, dieses Fusionsfeuer auch tatsächlich zu entfachen. Die Anlagen dafür sind ausgesprochen komplex, die zu bewältigenden Herausforderungen sehr hoch. Seit Jahrzehnten arbeiten weltweit Forscher:innen daran, das in den Griff zu kriegen. Für 2055 ist angepeilt, einen Reaktor dauerhaft zu betreiben. Um das zu schaffen, entsteht in Frankreich durch internationale Kooperation der Versuchsreaktor ITER. Darauf soll DEMO folgen, eine Anlage, die den Ansprüchen eines Kraftwerks voll entspricht. In Deutschland gibt es zwei Versuchsreaktoren (Garching und Greifswald), und Sibylle Günter kennt sich damit bestens aus. Sie ist seit über 20 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das die beiden Versuchsreaktoren betreibt. Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht sie über Forschung, Fährnisse und Visionen der Fusionsenergie.    <br/><br/>Foto: Paul Hartinger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Leider gab es technische Probleme, so dass die ersten 10 Minuten der Aufzeichnung fehlen. Auch der Schluss ist etwas plötzlich. Wir bitten dies zu entschuldigen.</b><br/><br/><b>Holen wir doch die Sonne auf die Erde </b><br/>Ein langer Weg: Kernfusion als zukünftige Energiequelle <br/><br/><b>Sibylle Günter</b> (Wissenschaftliche Direktorin des MPI für Plasmaphysik) <br/><br/>Ist doch ein guter Gedanke: die Sonne als Energielieferantin auf der Erde nachzubilden. Schließlich verschmilzt sie in ihrem Feuer lediglich Wasserstoff. Heraus kommt Helium und ziemlich viel Energie. Schwierig wird es, wenn wir versuchen, dieses Fusionsfeuer auch tatsächlich zu entfachen. Die Anlagen dafür sind ausgesprochen komplex, die zu bewältigenden Herausforderungen sehr hoch. Seit Jahrzehnten arbeiten weltweit Forscher:innen daran, das in den Griff zu kriegen. Für 2055 ist angepeilt, einen Reaktor dauerhaft zu betreiben. Um das zu schaffen, entsteht in Frankreich durch internationale Kooperation der Versuchsreaktor ITER. Darauf soll DEMO folgen, eine Anlage, die den Ansprüchen eines Kraftwerks voll entspricht. In Deutschland gibt es zwei Versuchsreaktoren (Garching und Greifswald), und Sibylle Günter kennt sich damit bestens aus. Sie ist seit über 20 Jahren am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das die beiden Versuchsreaktoren betreibt. Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht sie über Forschung, Fährnisse und Visionen der Fusionsenergie.    <br/><br/>Foto: Paul Hartinger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 19 Jun 2023 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Black Germany« </itunes:title>
    <title>»Black Germany« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Black Germany«  »Schwarz, deutsch, feministisch – die Geschichte einer Bewegung«   Tiffany N. Florvil (Kulturhistorikerin)   Es hat natürlich etwas leicht Ironisches, wenn das erste Buch über die Geschichte des Schwarzen deutschen Feminismus von einer US-Amerikanerin geschrieben wird. Doch genau so ist es. Tiffany Florvil nimmt in Black Germany unter die Lupe, was hierzulande noch niemand untersucht hat: die Schwarze Bewegung Deutschlands vom 20. Jahrhundert bis heute. Sie richtet den Blick ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Black Germany« </b><br/>»Schwarz, deutsch, feministisch – die Geschichte einer Bewegung« <br/><br/><b>Tiffany N. Florvil </b>(Kulturhistorikerin) <br/><br/>Es hat natürlich etwas leicht Ironisches, wenn das erste Buch über die Geschichte des Schwarzen deutschen Feminismus von einer US-Amerikanerin geschrieben wird. Doch genau so ist es. Tiffany Florvil nimmt in <em>Black Germany</em> unter die Lupe, was hierzulande noch niemand untersucht hat: die Schwarze Bewegung Deutschlands vom 20. Jahrhundert bis heute. Sie richtet den Blick auf die Protagonistinnen: Während die früh verstorbene Dichterin May Ayim seit einiger Zeit wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt, sind viele Namen weiterhin unbekannt: Katharina Oguntoye, Jasmin Eding, Judy Gummich, Ika Hügel-Marshall, um nur einige zu nennen. Doch wer sind diese Frauen und warum sind sie so viel unsichtbarer als ihre US-amerikanischen Kolleginnen wie Toni Morrison, Audre Lorde oder Angela Davis? Was haben sie an Pionierarbeit geleistet? Wie haben sie deutsche Geschichte geschrieben, und wie tun sie es weiterhin, jeden Tag? Florvil macht deutlich, was viel zu lange unbemerkt blieb und letztlich doch großen Einfluss hatte. Inwiefern? Das fragt <b>Anja Bandau</b>, Romanistin und Professorin für Atlantic Studies an der Leibniz Universität Hannover. <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Black Germany« </b><br/>»Schwarz, deutsch, feministisch – die Geschichte einer Bewegung« <br/><br/><b>Tiffany N. Florvil </b>(Kulturhistorikerin) <br/><br/>Es hat natürlich etwas leicht Ironisches, wenn das erste Buch über die Geschichte des Schwarzen deutschen Feminismus von einer US-Amerikanerin geschrieben wird. Doch genau so ist es. Tiffany Florvil nimmt in <em>Black Germany</em> unter die Lupe, was hierzulande noch niemand untersucht hat: die Schwarze Bewegung Deutschlands vom 20. Jahrhundert bis heute. Sie richtet den Blick auf die Protagonistinnen: Während die früh verstorbene Dichterin May Ayim seit einiger Zeit wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt, sind viele Namen weiterhin unbekannt: Katharina Oguntoye, Jasmin Eding, Judy Gummich, Ika Hügel-Marshall, um nur einige zu nennen. Doch wer sind diese Frauen und warum sind sie so viel unsichtbarer als ihre US-amerikanischen Kolleginnen wie Toni Morrison, Audre Lorde oder Angela Davis? Was haben sie an Pionierarbeit geleistet? Wie haben sie deutsche Geschichte geschrieben, und wie tun sie es weiterhin, jeden Tag? Florvil macht deutlich, was viel zu lange unbemerkt blieb und letztlich doch großen Einfluss hatte. Inwiefern? Das fragt <b>Anja Bandau</b>, Romanistin und Professorin für Atlantic Studies an der Leibniz Universität Hannover. <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Keine gute Geschichte«</itunes:title>
    <title>»Keine gute Geschichte«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[wg.literatur »Keine gute Geschichte«  Lisa Roy (Autorin)  Nach Essen-Katernberg möchte eigentlich keiner. Auch nicht die illusionslose Ich-Erzählerin, die zwar dort aufgewachsen, mittlerweile aber erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf ist. Als Arielle einen Anruf aus der alten Heimat erhält, kehrt sie nach vielen Jahren zurück. Hier werden seit einigen Tagen zwei Mädchen vermisst, was sie sofort an ihre Mutter erinnert – ist diese doch vor über 20 Jahren spurlos verschwunden. Wide...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>wg.literatur<br/><b>»Keine gute Geschichte«</b><br/><br/><b>Lisa Roy</b> (Autorin)<br/><br/>Nach Essen-Katernberg möchte eigentlich keiner. Auch nicht die illusionslose Ich-Erzählerin, die zwar dort aufgewachsen, mittlerweile aber erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf ist. Als Arielle einen Anruf aus der alten Heimat erhält, kehrt sie nach vielen Jahren zurück. Hier werden seit einigen Tagen zwei Mädchen vermisst, was sie sofort an ihre Mutter erinnert – ist diese doch vor über 20 Jahren spurlos verschwunden. Widerwillig begibt sich Arielle auf die Spur ihrer eigenen Herkunft. <br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann<br/></b><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>wg.literatur<br/><b>»Keine gute Geschichte«</b><br/><br/><b>Lisa Roy</b> (Autorin)<br/><br/>Nach Essen-Katernberg möchte eigentlich keiner. Auch nicht die illusionslose Ich-Erzählerin, die zwar dort aufgewachsen, mittlerweile aber erfolgreiche Social-Media-Managerin in Düsseldorf ist. Als Arielle einen Anruf aus der alten Heimat erhält, kehrt sie nach vielen Jahren zurück. Hier werden seit einigen Tagen zwei Mädchen vermisst, was sie sofort an ihre Mutter erinnert – ist diese doch vor über 20 Jahren spurlos verschwunden. Widerwillig begibt sich Arielle auf die Spur ihrer eigenen Herkunft. <br/>Moderation: <b>Greta Hauptmann<br/></b><br/>Foto: Martin Steger</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 12 May 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Rebellen der Erde«</itunes:title>
    <title>»Rebellen der Erde«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Rebellen der Erde«    Beyond farming auf Gut Bösel   Benedikt Bösel (Landwirt)  Nein, an grüne Wiesen, glückliche Kühe und rotwangig strahlende Bauersleut, daran glauben wir nicht mehr; die Probleme der Landwirtschaft sind bekannt: Massentierhaltung, Überdüngung, Höfesterben trotz Milliardensubventionen, EU-Agrarpolitik. Trotzdem: Landwirtschaft ist doch Natur! Unversiegelte Böden und Landschaftspflege sind doch besser für Klima und Umwelt als Hochöfen, Kraftwerke oder Fabriken. Le...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Rebellen der Erde«   </b><br/>Beyond farming auf Gut Bösel <br/><br/><b>Benedikt Bösel</b> (Landwirt)<br/><br/>Nein, an grüne Wiesen, glückliche Kühe und rotwangig strahlende Bauersleut, daran glauben wir nicht mehr; die Probleme der Landwirtschaft sind bekannt: Massentierhaltung, Überdüngung, Höfesterben trotz Milliardensubventionen, EU-Agrarpolitik. Trotzdem: Landwirtschaft ist doch Natur! Unversiegelte Böden und Landschaftspflege sind doch besser für Klima und Umwelt als Hochöfen, Kraftwerke oder Fabriken. Leider nein: In Deutschland emittiert der Sektor Landwirtschaft vergleichbar viel CO2 wie alle Industrieprozesse zusammen. Klimawandel, Bodendegradation und Artensterben, damit hat unsere industrialisierte, hochspezialisierte Landwirtschaft zu tun. Muss nicht sein, findet Benedikt Bösel, »Landwirt des Jahres 2022« und als solcher von Landwirtschaftsminister Özdemir hochgelobt. Bösel kämpft in Brandenburg bereits mit trockenen Böden – aber nach Kampf fühlt sich das bei ihm nicht an. Bestens vernetzt, sehr medientauglich und gut gelaunt setzt er auf seinem «Gut &amp; Bösel« auf eine »syntropische Landwirtschaft«. Er folgt der Natur, nutzt Erfahrungen der Vergangenheit und Chancen der Zukunft. Er hat darüber ein Buch geschrieben: <em>Rebellen der Erde</em>, darüber spricht Bösel mit Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/><br/>Foto: Teona Mskhvilidze</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Rebellen der Erde«   </b><br/>Beyond farming auf Gut Bösel <br/><br/><b>Benedikt Bösel</b> (Landwirt)<br/><br/>Nein, an grüne Wiesen, glückliche Kühe und rotwangig strahlende Bauersleut, daran glauben wir nicht mehr; die Probleme der Landwirtschaft sind bekannt: Massentierhaltung, Überdüngung, Höfesterben trotz Milliardensubventionen, EU-Agrarpolitik. Trotzdem: Landwirtschaft ist doch Natur! Unversiegelte Böden und Landschaftspflege sind doch besser für Klima und Umwelt als Hochöfen, Kraftwerke oder Fabriken. Leider nein: In Deutschland emittiert der Sektor Landwirtschaft vergleichbar viel CO2 wie alle Industrieprozesse zusammen. Klimawandel, Bodendegradation und Artensterben, damit hat unsere industrialisierte, hochspezialisierte Landwirtschaft zu tun. Muss nicht sein, findet Benedikt Bösel, »Landwirt des Jahres 2022« und als solcher von Landwirtschaftsminister Özdemir hochgelobt. Bösel kämpft in Brandenburg bereits mit trockenen Böden – aber nach Kampf fühlt sich das bei ihm nicht an. Bestens vernetzt, sehr medientauglich und gut gelaunt setzt er auf seinem «Gut &amp; Bösel« auf eine »syntropische Landwirtschaft«. Er folgt der Natur, nutzt Erfahrungen der Vergangenheit und Chancen der Zukunft. Er hat darüber ein Buch geschrieben: <em>Rebellen der Erde</em>, darüber spricht Bösel mit Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/><br/>Foto: Teona Mskhvilidze</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 03 May 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Der Krieg in der Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts</itunes:title>
    <title>Der Krieg in der Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Der Krieg in der Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts »Doppelmoral«: Die Stärke des Rechts und das Recht des Stärkeren  Kai Ambos (Völkerrechtler)  Wo Recht gebrochen wird, muss es wieder Geltung bekommen; folgenlose Verstöße beschädigen das Recht. Kein Zweifel: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts, und kein Argument – sei es historisch oder (geo-)politisch – kann das legitimieren: Hier wurde das fundamentalste Element der internationalen Ordnung verl...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Der Krieg in der Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts</b><br/>»Doppelmoral«: Die Stärke des Rechts und das Recht des Stärkeren<br/><br/><b>Kai Ambos</b> (Völkerrechtler)<br/><br/>Wo Recht gebrochen wird, muss es wieder Geltung bekommen; folgenlose Verstöße beschädigen das Recht. Kein Zweifel: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts, und kein Argument – sei es historisch oder (geo-)politisch – kann das legitimieren: Hier wurde das fundamentalste Element der internationalen Ordnung verletzt, das Gewaltverbot der UN-Charta, welches die territoriale Integrität souveräner Staaten schützt. Aber, so heißt es, nicht nur Russlands Krieg gehört verurteilt, es müssen auch alle Verantwortlichen für die dortigen Kriegsverbrechen vor Gericht gebracht werden. Kai Ambos ist Professor für Straf- und Völkerrecht und Verteidiger am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Er hat Zweifel, und er hat sie in seinem Essay <em>Doppelmoral</em>. Der Westen und die Ukraine geäußert: Die »internationale Gemeinschaft« ist weniger einig, als der Begriff suggeriert; das gilt besonders für den »globalen Süden«, der sich bei der Verurteilung des russischen Angriffskriegs und möglichen Sanktionen zurückhält. Warum das so ist und wie sich Einigkeit – in Zukunft und beim Völkerrecht – wiederherstellen lässt, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Teona Mskhvilidze</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Krieg in der Ukraine und die Zukunft des Völkerrechts</b><br/>»Doppelmoral«: Die Stärke des Rechts und das Recht des Stärkeren<br/><br/><b>Kai Ambos</b> (Völkerrechtler)<br/><br/>Wo Recht gebrochen wird, muss es wieder Geltung bekommen; folgenlose Verstöße beschädigen das Recht. Kein Zweifel: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts, und kein Argument – sei es historisch oder (geo-)politisch – kann das legitimieren: Hier wurde das fundamentalste Element der internationalen Ordnung verletzt, das Gewaltverbot der UN-Charta, welches die territoriale Integrität souveräner Staaten schützt. Aber, so heißt es, nicht nur Russlands Krieg gehört verurteilt, es müssen auch alle Verantwortlichen für die dortigen Kriegsverbrechen vor Gericht gebracht werden. Kai Ambos ist Professor für Straf- und Völkerrecht und Verteidiger am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Er hat Zweifel, und er hat sie in seinem Essay <em>Doppelmoral</em>. Der Westen und die Ukraine geäußert: Die »internationale Gemeinschaft« ist weniger einig, als der Begriff suggeriert; das gilt besonders für den »globalen Süden«, der sich bei der Verurteilung des russischen Angriffskriegs und möglichen Sanktionen zurückhält. Warum das so ist und wie sich Einigkeit – in Zukunft und beim Völkerrecht – wiederherstellen lässt, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.<br/><br/>Foto: Teona Mskhvilidze</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Das Hannibal-Netzwerk</itunes:title>
    <title>Das Hannibal-Netzwerk</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Hannibal-Netzwerk Ein rechtsextremes Prepper-Netzwerk plante für den Tag X  Christina Schmidt (Journalistin) Sebastian Erb (Journalist)  Der Name Hannibal ruft in erster Linie Erinnerungen an den Geschichtsunterricht wach: Der berühmte Feldherr aus Karthago samt Armee und Kriegselefanten – Hannibal ante portas! Doch der Hannibal, um den es hier geht, ist ein ganz anderer. André S., Code-Name Hannibal, gilt als Kopf eines deutschlandweiten rechtsextremen Netzwerkes aus Preppern, Elitesolda...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Das Hannibal-Netzwerk</b><br/>Ein rechtsextremes Prepper-Netzwerk plante für den Tag X<br/><br/><b>Christina Schmidt</b> (Journalistin)<br/><b>Sebastian Erb</b> (Journalist)<br/><br/>Der Name Hannibal ruft in erster Linie Erinnerungen an den Geschichtsunterricht wach: Der berühmte Feldherr aus Karthago samt Armee und Kriegselefanten – Hannibal ante portas! Doch der Hannibal, um den es hier geht, ist ein ganz anderer. André S., Code-Name <em>Hannibal</em>, gilt als Kopf eines deutschlandweiten rechtsextremen Netzwerkes aus Preppern, Elitesoldaten und Polizisten, die sich in geheimen Chatgruppen absprachen, Feindeslisten anlegten und Waffen und Munition sammelten. Öffentlich bekannt wurde das Netzwerk vor allem durch die inzwischen mehrfach preisgekrönte Recherche von Christina Schmidt und Sebastian Erb, die im letzten Jahr auch in einer elfteiligen Podcast-Serie aufbereitet wurde. Wer sind weitere wichtige Personen in diesem Netzwerk, und wie kommt man als Investigativjournalist:in überhaupt an sie heran? Wie gefährlich, wie konkret waren die Pläne dieser Gruppe, und wie haben sich die Strafprozesse gegen ihre Mitglieder entwickelt? Steht bald wieder jemand vor der Tür? Oder immer noch? Fragt Salon-Volontär <b>Jonas Pagel</b>.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Hannibal-Netzwerk</b><br/>Ein rechtsextremes Prepper-Netzwerk plante für den Tag X<br/><br/><b>Christina Schmidt</b> (Journalistin)<br/><b>Sebastian Erb</b> (Journalist)<br/><br/>Der Name Hannibal ruft in erster Linie Erinnerungen an den Geschichtsunterricht wach: Der berühmte Feldherr aus Karthago samt Armee und Kriegselefanten – Hannibal ante portas! Doch der Hannibal, um den es hier geht, ist ein ganz anderer. André S., Code-Name <em>Hannibal</em>, gilt als Kopf eines deutschlandweiten rechtsextremen Netzwerkes aus Preppern, Elitesoldaten und Polizisten, die sich in geheimen Chatgruppen absprachen, Feindeslisten anlegten und Waffen und Munition sammelten. Öffentlich bekannt wurde das Netzwerk vor allem durch die inzwischen mehrfach preisgekrönte Recherche von Christina Schmidt und Sebastian Erb, die im letzten Jahr auch in einer elfteiligen Podcast-Serie aufbereitet wurde. Wer sind weitere wichtige Personen in diesem Netzwerk, und wie kommt man als Investigativjournalist:in überhaupt an sie heran? Wie gefährlich, wie konkret waren die Pläne dieser Gruppe, und wie haben sich die Strafprozesse gegen ihre Mitglieder entwickelt? Steht bald wieder jemand vor der Tür? Oder immer noch? Fragt Salon-Volontär <b>Jonas Pagel</b>.<br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 18 Apr 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Tell me Moor</itunes:title>
    <title>Tell me Moor</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Tell me Moor Warum Moore unsere Liebe brauchen und verdienen   Franziska Tanneberger (Landschaftsökologin)   Über eine faszinierende Welt zwischen Wasser und Land – und warum sie für unser Klima so wichtig ist: Der Untertitel von Franziska Tannebergers Buch Das Moor sagt schon viel. Tanneberger ist Direktorin des Greifswald Moor Centrum, eines der wichtigsten Moorforschungszentren weltweit. Was jetzt wieder mal niemand wusste: Moore bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche, speichern abe...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Tell me Moor</b><br/>Warum Moore unsere Liebe brauchen und verdienen <br/><br/><b>Franziska Tanneberger</b> (Landschaftsökologin) <br/><br/><em>Über eine faszinierende Welt zwischen Wasser und Land – und warum sie für unser Klima so wichtig ist</em>: Der Untertitel von Franziska Tannebergers Buch <em>Das Moor</em> sagt schon viel. Tanneberger ist Direktorin des Greifswald Moor Centrum, eines der wichtigsten Moorforschungszentren weltweit. Was jetzt wieder mal niemand wusste: Moore bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche, speichern aber doppelt so viel CO2 wie   a l l e   Wälder auf dem Planeten zusammen. Also, intakte Moore tun das. Dumm, dass 90 Prozent der deutschen Moore beschädigt oder trockengelegt sind. Wir müssen rückvernässen! Kompromisse mit Torf- und Landwirtschaft finden! Und mal abgesehen von dem nervenden Klimadings: Moore sind wichtiger Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Und für Moorleichen! Das alles geht gerade uns in Niedersachsen an, die wir im moorreichsten Bundesland leben. Im Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin <b>Katharina Menne</b>, bringt uns Franziska Tanneberger eine massiv unterschätzte, massiv ungeschützte Landschaft näher. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds. <br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Tell me Moor</b><br/>Warum Moore unsere Liebe brauchen und verdienen <br/><br/><b>Franziska Tanneberger</b> (Landschaftsökologin) <br/><br/><em>Über eine faszinierende Welt zwischen Wasser und Land – und warum sie für unser Klima so wichtig ist</em>: Der Untertitel von Franziska Tannebergers Buch <em>Das Moor</em> sagt schon viel. Tanneberger ist Direktorin des Greifswald Moor Centrum, eines der wichtigsten Moorforschungszentren weltweit. Was jetzt wieder mal niemand wusste: Moore bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche, speichern aber doppelt so viel CO2 wie   a l l e   Wälder auf dem Planeten zusammen. Also, intakte Moore tun das. Dumm, dass 90 Prozent der deutschen Moore beschädigt oder trockengelegt sind. Wir müssen rückvernässen! Kompromisse mit Torf- und Landwirtschaft finden! Und mal abgesehen von dem nervenden Klimadings: Moore sind wichtiger Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Und für Moorleichen! Das alles geht gerade uns in Niedersachsen an, die wir im moorreichsten Bundesland leben. Im Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin <b>Katharina Menne</b>, bringt uns Franziska Tanneberger eine massiv unterschätzte, massiv ungeschützte Landschaft näher. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds. <br/><br/>Foto: Lasse Branding</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 04 Apr 2023 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Iran – Die Freiheit ist weiblich«</itunes:title>
    <title>»Iran – Die Freiheit ist weiblich«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Iran – Die Freiheit ist weiblich« Über die Unterdrückung iranischer Frauen und ihren Freiheitskampf   Golineh Atai (Journalistin, Iran-Expertin)     Zan, zendegi, azadi! Frau, Leben, Freiheit! Mit diesem Freiheitsruf kämpfen die Frauen des Iran inzwischen seit Monaten für eine Revolution, für ihre Selbstbestimmung und ihr Leben. Es sind nicht die ersten Aufstände in der islamischen Republik, aber bisher die größten. Ein Mann ist im Iran vor Gericht doppelt so viel wert wie eine Frau. Di...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Iran – Die Freiheit ist weiblich«</b><br/>Über die Unterdrückung iranischer Frauen und ihren Freiheitskampf <br/><br/><b>Golineh Atai</b> (Journalistin, Iran-Expertin)  <br/><br/> Zan, zendegi, azadi! Frau, Leben, Freiheit! Mit diesem Freiheitsruf kämpfen die Frauen des Iran inzwischen seit Monaten für eine Revolution, für ihre Selbstbestimmung und ihr Leben. Es sind nicht die ersten Aufstände in der islamischen Republik, aber bisher die größten. Ein Mann ist im Iran vor Gericht doppelt so viel wert wie eine Frau. Die Aussagen zweier Frauen zählen so viel wie die von einem Mann. Öffentliches Tanzen und Singen? Für Frauen verboten. Verschleierung? Pflicht! Die in Teheran geborene Journalistin, ZDF-Korrespondentin und Iran-Expertin Golineh Atai beschäftigt sich schon lange mit den Entwicklungen im Land. In ihrem Buch <em>Iran – Die Freiheit ist weiblich</em> zeigt sie den Iran aus der Sicht von neun Frauen. Atai wusste schon 2019, dass sich das Land nur dann ändern kann, wenn sich die Lage der Frauen ändert. Genau dafür wird jetzt protestiert. Gibt es schon erste Erfolge? Oder ist die Revolution bald vollbracht? Wie kann Deutschland helfen? Und warum wird das iranische Regime nicht als Terrorgruppe gelistet? Ob die Zukunft des Iran weiblich sein wird, bespricht Golineh Atai mit Salon-Mitarbeiterin <b>Lida Shams-Mostofi</b>.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Iran – Die Freiheit ist weiblich«</b><br/>Über die Unterdrückung iranischer Frauen und ihren Freiheitskampf <br/><br/><b>Golineh Atai</b> (Journalistin, Iran-Expertin)  <br/><br/> Zan, zendegi, azadi! Frau, Leben, Freiheit! Mit diesem Freiheitsruf kämpfen die Frauen des Iran inzwischen seit Monaten für eine Revolution, für ihre Selbstbestimmung und ihr Leben. Es sind nicht die ersten Aufstände in der islamischen Republik, aber bisher die größten. Ein Mann ist im Iran vor Gericht doppelt so viel wert wie eine Frau. Die Aussagen zweier Frauen zählen so viel wie die von einem Mann. Öffentliches Tanzen und Singen? Für Frauen verboten. Verschleierung? Pflicht! Die in Teheran geborene Journalistin, ZDF-Korrespondentin und Iran-Expertin Golineh Atai beschäftigt sich schon lange mit den Entwicklungen im Land. In ihrem Buch <em>Iran – Die Freiheit ist weiblich</em> zeigt sie den Iran aus der Sicht von neun Frauen. Atai wusste schon 2019, dass sich das Land nur dann ändern kann, wenn sich die Lage der Frauen ändert. Genau dafür wird jetzt protestiert. Gibt es schon erste Erfolge? Oder ist die Revolution bald vollbracht? Wie kann Deutschland helfen? Und warum wird das iranische Regime nicht als Terrorgruppe gelistet? Ob die Zukunft des Iran weiblich sein wird, bespricht Golineh Atai mit Salon-Mitarbeiterin <b>Lida Shams-Mostofi</b>.<br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Better Birth Control</itunes:title>
    <title>Better Birth Control</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Better Birth Control Wie sieht Verhütung in der Zukunft aus?  Jana Pfenning (Mit-Gründerin Better Birth Control) Fabian Hennig (Soziologe) Claudia Jung-Hoffmann (Gynäkologin)  Galt die Pille einst als emanzipatorischer Befreiungsschlag, will ein Großteil der Gen Z heute nichts mehr von ihr wissen. Zu viele Nebenwirkungen, heißt es, Alternativen müssen her! Ist das so? Ob Spirale oder Pflaster, mit Hormonen oder ohne, Möglichkeiten sind da, aber welche ist die beste? Ist die Antibabypille denn...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Better Birth Control</b><br/>Wie sieht Verhütung in der Zukunft aus?<br/><br/><b>Jana Pfenning</b> (Mit-Gründerin Better Birth Control)<br/><b>Fabian Hennig</b> (Soziologe)<br/><b>Claudia Jung-Hoffmann</b> (Gynäkologin)<br/><br/>Galt die Pille einst als emanzipatorischer Befreiungsschlag, will ein Großteil der Gen Z heute nichts mehr von ihr wissen. Zu viele Nebenwirkungen, heißt es, Alternativen müssen her! Ist das so? Ob Spirale oder Pflaster, mit Hormonen oder ohne, Möglichkeiten sind da, aber welche ist die beste? Ist die Antibabypille denn wirklich von so großem Übel? Und was ist eigentlich mit der Pille für den Mann? 2020 haben Jana Pfenning und Rita Maglio die Initiative Better Birth Control gegründet, die sich für mehr Gleichberechtigung und Aufklärung beim Thema Verhütung einsetzt. Dabei geht es nicht nur um das Individuum, sondern auch um Handlungsspielräume der Politik und Wirtschaft. Doch in der Medizin und Forschung tut sich was. Fabian Hennig untersucht in seiner Dissertation die Geschichte und Gegenwart der Zeugungsverhütungsmittelentwicklung, gleichzeitig erfährt die Gynäkologin Claudia Jung-Hoffmann alltäglich, was Verhütung, insbesondere für Frauen, bedeutet. Was in dem Thema alles drinsteckt, erfragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.  <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Better Birth Control</b><br/>Wie sieht Verhütung in der Zukunft aus?<br/><br/><b>Jana Pfenning</b> (Mit-Gründerin Better Birth Control)<br/><b>Fabian Hennig</b> (Soziologe)<br/><b>Claudia Jung-Hoffmann</b> (Gynäkologin)<br/><br/>Galt die Pille einst als emanzipatorischer Befreiungsschlag, will ein Großteil der Gen Z heute nichts mehr von ihr wissen. Zu viele Nebenwirkungen, heißt es, Alternativen müssen her! Ist das so? Ob Spirale oder Pflaster, mit Hormonen oder ohne, Möglichkeiten sind da, aber welche ist die beste? Ist die Antibabypille denn wirklich von so großem Übel? Und was ist eigentlich mit der Pille für den Mann? 2020 haben Jana Pfenning und Rita Maglio die Initiative Better Birth Control gegründet, die sich für mehr Gleichberechtigung und Aufklärung beim Thema Verhütung einsetzt. Dabei geht es nicht nur um das Individuum, sondern auch um Handlungsspielräume der Politik und Wirtschaft. Doch in der Medizin und Forschung tut sich was. Fabian Hennig untersucht in seiner Dissertation die Geschichte und Gegenwart der Zeugungsverhütungsmittelentwicklung, gleichzeitig erfährt die Gynäkologin Claudia Jung-Hoffmann alltäglich, was Verhütung, insbesondere für Frauen, bedeutet. Was in dem Thema alles drinsteckt, erfragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.  <br/><br/>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Ewig Sommer«</itunes:title>
    <title>»Ewig Sommer«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Ewig Sommer«  Franziska Gänsler (Autorin)  Es ist heiß und brennt seit Monaten um Bad Hein. Iris, eine junge Hotelbesitzerin im Ort, hat sich in diesem Normalzustand eingerichtet und wartet auf den Herbst. Wo sonst keine Gäste mehr in den einstigen Kurort kommen, steht plötzlich eine Mutter samt kleiner Tochter bei ihr im Foyer. Etwas scheint mit den Fremden nicht zu stimmen: Was führt sie ausgerechnet hierher? Die beiden Frauen nähern sich an, und ein sensibles Vertrauensverhältnis entsteht...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>»Ewig Sommer«<br/><br/><b>Franziska Gänsler</b> (Autorin)<br/><br/>Es ist heiß und brennt seit Monaten um Bad Hein. Iris, eine junge Hotelbesitzerin im Ort, hat sich in diesem Normalzustand eingerichtet und wartet auf den Herbst. Wo sonst keine Gäste mehr in den einstigen Kurort kommen, steht plötzlich eine Mutter samt kleiner Tochter bei ihr im Foyer. Etwas scheint mit den Fremden nicht zu stimmen: Was führt sie ausgerechnet hierher? Die beiden Frauen nähern sich an, und ein sensibles Vertrauensverhältnis entsteht, das bald von der Vergangenheit eingeholt wird. Moderation: <b>Greta Hauptmann.<br/><br/></b>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>»Ewig Sommer«<br/><br/><b>Franziska Gänsler</b> (Autorin)<br/><br/>Es ist heiß und brennt seit Monaten um Bad Hein. Iris, eine junge Hotelbesitzerin im Ort, hat sich in diesem Normalzustand eingerichtet und wartet auf den Herbst. Wo sonst keine Gäste mehr in den einstigen Kurort kommen, steht plötzlich eine Mutter samt kleiner Tochter bei ihr im Foyer. Etwas scheint mit den Fremden nicht zu stimmen: Was führt sie ausgerechnet hierher? Die beiden Frauen nähern sich an, und ein sensibles Vertrauensverhältnis entsteht, das bald von der Vergangenheit eingeholt wird. Moderation: <b>Greta Hauptmann.<br/><br/></b>Foto: Nerea Lakuntza</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 14:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Hydroelektrische Projektionen«</itunes:title>
    <title>»Hydroelektrische Projektionen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Hydroelektrische Projektionen« Wie Wasserkraftunternehmen begannen, öffentliche Emotionen zu steuern  Fabian Zimmer (Historiker)   Als in den 1950er Jahren mit dem beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg der Bedarf an Energie stieg, stellte sich die Frage, woher diese Energie kommen sollte. Regionen in Alpennähe und in Skandinavien fanden die Antwort im Neubau von Wasserkraftwerken. Das führte bei der betroffenen Bevölkerung zu Protest, worauf die Wasserkraftuntern...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Hydroelektrische Projektionen«</b><br/>Wie Wasserkraftunternehmen begannen, öffentliche Emotionen zu steuern<br/><br/><b>Fabian Zimmer</b> (Historiker) <br/><br/>Als in den 1950er Jahren mit dem beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg der Bedarf an Energie stieg, stellte sich die Frage, woher diese Energie kommen sollte. Regionen in Alpennähe und in Skandinavien fanden die Antwort im Neubau von Wasserkraftwerken. Das führte bei der betroffenen Bevölkerung zu Protest, worauf die Wasserkraftunternehmen mit der Produktion zahlreicher Werbefilme reagierten. In ihnen wurde die geradezu schicksalhafte Notwendigkeit des Wasserkraftausbaus beschworen. Es waren PR-Maßnahmen zur Durchsetzung längst beschlossener Projekte. Fabian Zimmer untersucht in seinem Buch <em>Hydroelektrische Projektionen</em> beispielhaft das Vorgehen von drei europäischen Unternehmen: Électricité de France, Bayerische Wasserkraftwerke AG und Vattenfall (schwedisch für ›Wasserfall‹). Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel </b>unterhält er sich über die Inszenierung von Technik, die Lenkung von Emotionen und was wir daraus für zukünftige Konflikte um Energiegewinnung lernen können.<br/><br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Hydroelektrische Projektionen«</b><br/>Wie Wasserkraftunternehmen begannen, öffentliche Emotionen zu steuern<br/><br/><b>Fabian Zimmer</b> (Historiker) <br/><br/>Als in den 1950er Jahren mit dem beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg der Bedarf an Energie stieg, stellte sich die Frage, woher diese Energie kommen sollte. Regionen in Alpennähe und in Skandinavien fanden die Antwort im Neubau von Wasserkraftwerken. Das führte bei der betroffenen Bevölkerung zu Protest, worauf die Wasserkraftunternehmen mit der Produktion zahlreicher Werbefilme reagierten. In ihnen wurde die geradezu schicksalhafte Notwendigkeit des Wasserkraftausbaus beschworen. Es waren PR-Maßnahmen zur Durchsetzung längst beschlossener Projekte. Fabian Zimmer untersucht in seinem Buch <em>Hydroelektrische Projektionen</em> beispielhaft das Vorgehen von drei europäischen Unternehmen: Électricité de France, Bayerische Wasserkraftwerke AG und Vattenfall (schwedisch für ›Wasserfall‹). Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel </b>unterhält er sich über die Inszenierung von Technik, die Lenkung von Emotionen und was wir daraus für zukünftige Konflikte um Energiegewinnung lernen können.<br/><br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 18 Jan 2023 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Klimarassismus«</itunes:title>
    <title>»Klimarassismus«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Klimarassismus« Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende  Matthias Quent (Soziologe/Rechtsextremismusforscher/Autor)  Dass Nazis, Schwurbler und rechte Parteien nicht zu den progressivsten Menschengruppen gehören, ist sicherlich nichts Neues. Weltweit werden Demokratien von rechten Kräften zersetzt und angegriffen. Haben sie Erfolg, geht es ab zurück in die Vergangenheit. Doch was hat das alles mit dem Klima zu tun? Matthias Quent hat sich gemeinsam mit Christoph Richter und Axel Sa...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Klimarassismus«</b><br/>Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende<br/><br/><b>Matthias Quent</b> (Soziologe/Rechtsextremismusforscher/Autor)<br/><br/>Dass Nazis, Schwurbler und rechte Parteien nicht zu den progressivsten Menschengruppen gehören, ist sicherlich nichts Neues. Weltweit werden Demokratien von rechten Kräften zersetzt und angegriffen. Haben sie Erfolg, geht es ab zurück in die Vergangenheit. Doch was hat das alles mit dem Klima zu tun? Matthias Quent hat sich gemeinsam mit Christoph Richter und Axel Salheiser dieser Frage angenommen und kommt zu dem Schluss: Klima und Menschenwürde sind untrennbar verwoben. Die Klimakrise ist ein globales Problem, aber nicht alle erfahren ihre Auswirkungen gleichermaßen. Wer wo lebt und wie viel hat, ist dabei wesentlich. Und in Feldern sozialer Ungleichheit lassen Rassismus und Armenhass nicht lange auf sich warten. Doch um das zu vertuschen, leugnen Rechte, dass es die menschengemachte Klimakrise überhaupt gibt, und verbannen Erderwärmung und Gletscherschmelze ins Reich der Phantasie. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> hakt nach, wie sich die ökologische Wende trotz Widerstand fortsetzen lässt, was die Strategien rechter Kräfte sind und wie man sie durchbrechen kann.<br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Klimarassismus«</b><br/>Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende<br/><br/><b>Matthias Quent</b> (Soziologe/Rechtsextremismusforscher/Autor)<br/><br/>Dass Nazis, Schwurbler und rechte Parteien nicht zu den progressivsten Menschengruppen gehören, ist sicherlich nichts Neues. Weltweit werden Demokratien von rechten Kräften zersetzt und angegriffen. Haben sie Erfolg, geht es ab zurück in die Vergangenheit. Doch was hat das alles mit dem Klima zu tun? Matthias Quent hat sich gemeinsam mit Christoph Richter und Axel Salheiser dieser Frage angenommen und kommt zu dem Schluss: Klima und Menschenwürde sind untrennbar verwoben. Die Klimakrise ist ein globales Problem, aber nicht alle erfahren ihre Auswirkungen gleichermaßen. Wer wo lebt und wie viel hat, ist dabei wesentlich. Und in Feldern sozialer Ungleichheit lassen Rassismus und Armenhass nicht lange auf sich warten. Doch um das zu vertuschen, leugnen Rechte, dass es die menschengemachte Klimakrise überhaupt gibt, und verbannen Erderwärmung und Gletscherschmelze ins Reich der Phantasie. Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> hakt nach, wie sich die ökologische Wende trotz Widerstand fortsetzen lässt, was die Strategien rechter Kräfte sind und wie man sie durchbrechen kann.<br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.<br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 06 Dec 2022 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Wie ein glühender Donut im Nichts</itunes:title>
    <title>Wie ein glühender Donut im Nichts</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wie ein glühender Donut im Nichts Über das Bild ›unseres‹ Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße  Heino Falcke (Astrophysiker)  Viel Beachtung fand im April 2019 die Präsentation eines unscheinbaren Bildes. Es war nach langer Arbeit fertig geworden und zeigt einen unscharfen, gelb-orangefarbenen Ring auf dunklem Grund. Das Bild ist eine Sensation: Es ist ein weiterer – und zwar sichtbarer – Nachweis für die Existenz der wohl seltsamsten Objekte im Universum, der Schwarzen Löcher. 2019 gin...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Wie ein glühender Donut im Nichts</b><br/>Über das Bild ›unseres‹ Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße<br/><br/><b>Heino Falcke</b> (Astrophysiker)<br/><br/>Viel Beachtung fand im April 2019 die Präsentation eines unscheinbaren Bildes. Es war nach langer Arbeit fertig geworden und zeigt einen unscharfen, gelb-orangefarbenen Ring auf dunklem Grund. Das Bild ist eine Sensation: Es ist ein weiterer – und zwar sichtbarer – Nachweis für die Existenz der wohl seltsamsten Objekte im Universum, der Schwarzen Löcher. 2019 ging es um das ›Masse-Monster‹ in der fernen Galaxie Messier 87. Am 12. Mai dieses Jahres wurde nun das Bild von ›unserem‹ Schwarzen Loch (Sgr A*) veröffentlicht, das sich im Zentrum der Milchstraße befindet. 380 Wissenschaftler:innen aus 20 Ländern haben jahrelang an den Bildern gearbeitet. Heino Falcke war vom Anfang an dabei – als noch nicht einmal klar war, was die Radioquelle Sgr A* überhaupt ist. In seinem Buch <em>Licht im Dunkeln</em> schreibt er über den aufregenden Weg zum Bild von Messier 87*. Das nimmt Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> zum Anlass, mit Heino Falcke auch über das Bild von Sgr A* zu sprechen und darüber, was Schwarze Löcher so faszinierend macht.<br/><br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Wie ein glühender Donut im Nichts</b><br/>Über das Bild ›unseres‹ Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße<br/><br/><b>Heino Falcke</b> (Astrophysiker)<br/><br/>Viel Beachtung fand im April 2019 die Präsentation eines unscheinbaren Bildes. Es war nach langer Arbeit fertig geworden und zeigt einen unscharfen, gelb-orangefarbenen Ring auf dunklem Grund. Das Bild ist eine Sensation: Es ist ein weiterer – und zwar sichtbarer – Nachweis für die Existenz der wohl seltsamsten Objekte im Universum, der Schwarzen Löcher. 2019 ging es um das ›Masse-Monster‹ in der fernen Galaxie Messier 87. Am 12. Mai dieses Jahres wurde nun das Bild von ›unserem‹ Schwarzen Loch (Sgr A*) veröffentlicht, das sich im Zentrum der Milchstraße befindet. 380 Wissenschaftler:innen aus 20 Ländern haben jahrelang an den Bildern gearbeitet. Heino Falcke war vom Anfang an dabei – als noch nicht einmal klar war, was die Radioquelle Sgr A* überhaupt ist. In seinem Buch <em>Licht im Dunkeln</em> schreibt er über den aufregenden Weg zum Bild von Messier 87*. Das nimmt Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> zum Anlass, mit Heino Falcke auch über das Bild von Sgr A* zu sprechen und darüber, was Schwarze Löcher so faszinierend macht.<br/><br/>Foto: Victor Hedwig</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Bewältigung« </itunes:title>
    <title>»Bewältigung« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Bewältigung«  Er ist nicht wieder da: Wie Hitler einmal nicht Hauptfigur wurde   Feridun Zaimoglu (Autor)  Rollenprosa ist geil. Ich kann alles und alle sein. Und überhaupt, Kunst darf alles oder gar nichts. Ich kann also auch die Allerschlimmsten sein. Oder erfinden. Ist ja nicht echt. Well, what if? Feridun Zaimoglu schreibt ein neues Buch und hat Bock auf die ultimative negative Kreativempathie: Let there be Hitler. Warum auch nicht. Timur Vermes hat’s gemacht. Bruno Ganz hat’s gemacht. U...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Bewältigung« </b><br/>Er ist nicht wieder da: Wie Hitler einmal nicht Hauptfigur wurde <br/><br/><b>Feridun Zaimoglu</b> (Autor)<br/><br/>Rollenprosa ist geil. Ich kann alles und alle sein. Und überhaupt, Kunst darf alles oder gar nichts. Ich kann also auch die Allerschlimmsten sein. Oder erfinden. Ist ja nicht echt. Well, what if? Feridun Zaimoglu schreibt ein neues Buch und hat Bock auf die ultimative negative Kreativempathie: Let there be Hitler. Warum auch nicht. Timur Vermes hat’s gemacht. Bruno Ganz hat’s gemacht. Und Konrad Kujau erst! Und Zaimoglu ist ja harter Fiktionsveteran! Aber irgendwas läuft schief. Zaimoglu hat die Gefahr, sich ins Herz der Finsternis – also in Hitlers Kopf – zu begeben, unterschätzt, weil, wer dringt hier eigentlich in welchen Kopf ein? Der Autor beginnt die Kontrolle über sich und sein Projekt zu verlieren. Worüber man auch, hinterher, gut schreiben kann: Bewältigung ist also so etwas wie eine Vergangenheitsbewältigungsbewältigung. <b>Christoph Bungartz</b>, Chef vom NDR Kulturjournal, fragt mal sicherheitshalber nach, ob’s jetzt wieder besser geht – und was zur Hölle überhaupt passiert ist.<br/>Eine Veranstaltung der NDR Reihe »Der Norden liest« – Herbsttour.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Bewältigung« </b><br/>Er ist nicht wieder da: Wie Hitler einmal nicht Hauptfigur wurde <br/><br/><b>Feridun Zaimoglu</b> (Autor)<br/><br/>Rollenprosa ist geil. Ich kann alles und alle sein. Und überhaupt, Kunst darf alles oder gar nichts. Ich kann also auch die Allerschlimmsten sein. Oder erfinden. Ist ja nicht echt. Well, what if? Feridun Zaimoglu schreibt ein neues Buch und hat Bock auf die ultimative negative Kreativempathie: Let there be Hitler. Warum auch nicht. Timur Vermes hat’s gemacht. Bruno Ganz hat’s gemacht. Und Konrad Kujau erst! Und Zaimoglu ist ja harter Fiktionsveteran! Aber irgendwas läuft schief. Zaimoglu hat die Gefahr, sich ins Herz der Finsternis – also in Hitlers Kopf – zu begeben, unterschätzt, weil, wer dringt hier eigentlich in welchen Kopf ein? Der Autor beginnt die Kontrolle über sich und sein Projekt zu verlieren. Worüber man auch, hinterher, gut schreiben kann: Bewältigung ist also so etwas wie eine Vergangenheitsbewältigungsbewältigung. <b>Christoph Bungartz</b>, Chef vom NDR Kulturjournal, fragt mal sicherheitshalber nach, ob’s jetzt wieder besser geht – und was zur Hölle überhaupt passiert ist.<br/>Eine Veranstaltung der NDR Reihe »Der Norden liest« – Herbsttour.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 02 Nov 2022 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Die längste Buchtour«   </itunes:title>
    <title>»Die längste Buchtour«   </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Die längste Buchtour«    Plötzliches Exil durch den Angriffskrieg auf die Ukraine   Oksana Sabuschko (Autorin)  Eigentlich wollte sie im Februar nur ihr neues Buch in Warschau vorstellen – nach Hause kann sie bis heute nicht. Für eine Lesung reiste die politisch aktive Autorin Oksana Sabuschko am 23. Februar 2022 von ihrer Heimatstadt Kyiv nach Warschau – einen Tag später wird ihr telefonisch mitgeteilt, dass in Kyiv russische Raketen einschlagen. Sabuschko bleibt ungeplant im Exil...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Die längste Buchtour«   </b><br/>Plötzliches Exil durch den Angriffskrieg auf die Ukraine <br/><br/><b>Oksana Sabuschko</b> (Autorin)<br/><br/>Eigentlich wollte sie im Februar nur ihr neues Buch in Warschau vorstellen – nach Hause kann sie bis heute nicht. Für eine Lesung reiste die politisch aktive Autorin Oksana Sabuschko am 23. Februar 2022 von ihrer Heimatstadt Kyiv nach Warschau – einen Tag später wird ihr telefonisch mitgeteilt, dass in Kyiv russische Raketen einschlagen. Sabuschko bleibt ungeplant im Exil und ist seither auf einer nicht endenden Buchtour. Die letzten Monate reist die renommierte Aktivistin jedoch nicht nur unentwegt, sondern arbeitet auch an ihrem neuen Essay-Band, der die aktuelle Lage aufgreift: <em>Die längste Buchtour</em> beschäftigt sich mit mehreren Jahrhunderten europäischer Geschichte, räumt mit Mythen und Stereotypen auf und widmet sich all den Fragen, mit denen sich konfrontiert sieht: Hätte dieser Krieg verhindert werden können? Was steht für jede Seite auf dem Spiel? Was könnte der Ausgang des Krieges für den Rest der Welt bedeuten? Über ebendiese und weitere schwierige Fragen spricht sie mit Salon-Volontärin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/><b>Dies ist die ungedolmetsche Aufnahme des Gesprächs – das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</b></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Die längste Buchtour«   </b><br/>Plötzliches Exil durch den Angriffskrieg auf die Ukraine <br/><br/><b>Oksana Sabuschko</b> (Autorin)<br/><br/>Eigentlich wollte sie im Februar nur ihr neues Buch in Warschau vorstellen – nach Hause kann sie bis heute nicht. Für eine Lesung reiste die politisch aktive Autorin Oksana Sabuschko am 23. Februar 2022 von ihrer Heimatstadt Kyiv nach Warschau – einen Tag später wird ihr telefonisch mitgeteilt, dass in Kyiv russische Raketen einschlagen. Sabuschko bleibt ungeplant im Exil und ist seither auf einer nicht endenden Buchtour. Die letzten Monate reist die renommierte Aktivistin jedoch nicht nur unentwegt, sondern arbeitet auch an ihrem neuen Essay-Band, der die aktuelle Lage aufgreift: <em>Die längste Buchtour</em> beschäftigt sich mit mehreren Jahrhunderten europäischer Geschichte, räumt mit Mythen und Stereotypen auf und widmet sich all den Fragen, mit denen sich konfrontiert sieht: Hätte dieser Krieg verhindert werden können? Was steht für jede Seite auf dem Spiel? Was könnte der Ausgang des Krieges für den Rest der Welt bedeuten? Über ebendiese und weitere schwierige Fragen spricht sie mit Salon-Volontärin <b>Lida Shams-Mostofi</b>. Die deutschen Passagen liest <b>Johanna Bantzer</b> vom Schauspiel Hannover.<br/><br/><b>Dies ist die ungedolmetsche Aufnahme des Gesprächs – das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.</b></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 25 Oct 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Let&#39;s Talk About Sex, Habibi«</itunes:title>
    <title>»Let&#39;s Talk About Sex, Habibi«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Let's Talk About Sex, Habibi« Liebe und Begehren von Casablanca bis Kairo  Mohamed Amjahid (Autor/Journalist) Alice Hasters (Moderatorin/Autorin)  Viel ist bekannt über Liebe und Begehren nördlich der Sahara, so glaubt man. Während manch eine:r romantisierende Vorstellungen à la Tausendundeine Nacht im Kopf hat, denken andere wutbürgerlich an die Kölner Silvesternacht. Alles Quatsch, sagt Mohamed Amjahid. Als Autor von Der weiße Fleck oder der taz-Kolumne Die Nafrichten schreibt er über Rass...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Let&apos;s Talk About Sex, Habibi«</b><br/>Liebe und Begehren von Casablanca bis Kairo<br/><br/><b>Mohamed Amjahid</b> (Autor/Journalist)<br/><b>Alice Hasters</b> (Moderatorin/Autorin)<br/><br/>Viel ist bekannt über Liebe und Begehren nördlich der Sahara, so glaubt man. Während manch eine:r romantisierende Vorstellungen à la Tausendundeine Nacht im Kopf hat, denken andere wutbürgerlich an die Kölner Silvesternacht. Alles Quatsch, sagt Mohamed Amjahid. Als Autor von <em>Der weiße Fleck</em> oder der taz-Kolumne <em>Die Nafrichten</em> schreibt er über Rassismus, rechte Gewalt, die politischen Entwicklungen Marokkos oder die weiße Parallelgesellschaft. Doch in seinem aktuellen Buch <em>Let&apos;s Talk About Sex, Habibi</em> schlägt er einen neuen Ton an. Ja, es ist politisch; ja, es geht um eine Entfetischisierung des sogenannten Orients. Doch vor allem geht es um Liebe, Begehren, die alltägliche Sexualität und Sehnsüchte, die jede:r kennt – ob in Casablanca oder Chemnitz. Was das genau heißt, darüber kommt Mohamed Amjahid mit Alice Hasters ins Gespräch. Die »Kulturjournalistin des Jahres 2020« weiß, was Menschen vielleicht nicht hören wollen, aber wissen sollten – insbesondere, wenn es darum geht, mit Klischees aufzuräumen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Let&apos;s Talk About Sex, Habibi«</b><br/>Liebe und Begehren von Casablanca bis Kairo<br/><br/><b>Mohamed Amjahid</b> (Autor/Journalist)<br/><b>Alice Hasters</b> (Moderatorin/Autorin)<br/><br/>Viel ist bekannt über Liebe und Begehren nördlich der Sahara, so glaubt man. Während manch eine:r romantisierende Vorstellungen à la Tausendundeine Nacht im Kopf hat, denken andere wutbürgerlich an die Kölner Silvesternacht. Alles Quatsch, sagt Mohamed Amjahid. Als Autor von <em>Der weiße Fleck</em> oder der taz-Kolumne <em>Die Nafrichten</em> schreibt er über Rassismus, rechte Gewalt, die politischen Entwicklungen Marokkos oder die weiße Parallelgesellschaft. Doch in seinem aktuellen Buch <em>Let&apos;s Talk About Sex, Habibi</em> schlägt er einen neuen Ton an. Ja, es ist politisch; ja, es geht um eine Entfetischisierung des sogenannten Orients. Doch vor allem geht es um Liebe, Begehren, die alltägliche Sexualität und Sehnsüchte, die jede:r kennt – ob in Casablanca oder Chemnitz. Was das genau heißt, darüber kommt Mohamed Amjahid mit Alice Hasters ins Gespräch. Die »Kulturjournalistin des Jahres 2020« weiß, was Menschen vielleicht nicht hören wollen, aber wissen sollten – insbesondere, wenn es darum geht, mit Klischees aufzuräumen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 05:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Die Schule der magischen Tiere«  </itunes:title>
    <title>»Die Schule der magischen Tiere«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Die Schule der magischen Tiere«   Ein Eltern-Abend, ein Kinder-Abend, ein Kinderbuchautorinnen-Abend   Margit Auer (Autorin)   Der Erfolg ist buchstäblich märchenhaft. Die Tiere sprechen für sich, und die Zahlen auch. Mehr als acht Millionen Exemplare hat Margit Auer von ihrer Kinderbuchreihe Die Schule der magischen Tiere  seit 2013 weltweit verkauft. Mit 1,5 Millionen Besucher:innen war 2021 kein deutscher Kino-Film erfolgreicher als Die Schule der magischen Tiere. Nicht übel, ga...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Die Schule der magischen Tiere«  </b><br/>Ein Eltern-Abend, ein Kinder-Abend, ein Kinderbuchautorinnen-Abend <br/><br/><b>Margit Auer</b> (Autorin) <br/><br/>Der Erfolg ist buchstäblich märchenhaft. Die Tiere sprechen für sich, und die Zahlen auch. Mehr als acht Millionen Exemplare hat Margit Auer von ihrer Kinderbuchreihe <em>Die Schule der magischen Tiere</em>  seit 2013 weltweit verkauft. Mit 1,5 Millionen Besucher:innen war 2021 kein deutscher Kino-Film erfolgreicher als <em>Die Schule der magischen Tiere</em>. Nicht übel, gar nicht übel. Die Film-Fortsetzung startet im September 22. Und im Oktober erscheint Band 13. Happy Auer! Auch die Kinder sind glücklich. Und, Grundgütiger!, sie glotzen nicht, sie smartphonen nicht. Sie lesen. Old school Wertevermittlung! Zum Beispiel: Es ist ok, sich einen schönen starken Panther als magisches Tier zu wünschen. Aber noch viel besser, »eine kleine Schildkröte mit Stummelbeinen« zu kriegen. Oder, Kinder? Wie seht ihr das? Fragt! Und, Eltern, die ihr eure Kinder heute mal mit in den Salon nehmen dürft/sollt, welche Art von Magie müssen Worte haben, damit ihr sie selbst gerne (vor)lest? Sagt! Ein Abend zum Mit-Lesen, Mit-Hören und Mitmachen für alle. <br/>Moderation: <b>Tobias Goldfarb</b> und <b>Bruno Blandzinski </b>(10 Jahre alt).</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Die Schule der magischen Tiere«  </b><br/>Ein Eltern-Abend, ein Kinder-Abend, ein Kinderbuchautorinnen-Abend <br/><br/><b>Margit Auer</b> (Autorin) <br/><br/>Der Erfolg ist buchstäblich märchenhaft. Die Tiere sprechen für sich, und die Zahlen auch. Mehr als acht Millionen Exemplare hat Margit Auer von ihrer Kinderbuchreihe <em>Die Schule der magischen Tiere</em>  seit 2013 weltweit verkauft. Mit 1,5 Millionen Besucher:innen war 2021 kein deutscher Kino-Film erfolgreicher als <em>Die Schule der magischen Tiere</em>. Nicht übel, gar nicht übel. Die Film-Fortsetzung startet im September 22. Und im Oktober erscheint Band 13. Happy Auer! Auch die Kinder sind glücklich. Und, Grundgütiger!, sie glotzen nicht, sie smartphonen nicht. Sie lesen. Old school Wertevermittlung! Zum Beispiel: Es ist ok, sich einen schönen starken Panther als magisches Tier zu wünschen. Aber noch viel besser, »eine kleine Schildkröte mit Stummelbeinen« zu kriegen. Oder, Kinder? Wie seht ihr das? Fragt! Und, Eltern, die ihr eure Kinder heute mal mit in den Salon nehmen dürft/sollt, welche Art von Magie müssen Worte haben, damit ihr sie selbst gerne (vor)lest? Sagt! Ein Abend zum Mit-Lesen, Mit-Hören und Mitmachen für alle. <br/>Moderation: <b>Tobias Goldfarb</b> und <b>Bruno Blandzinski </b>(10 Jahre alt).</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 05:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Maikan – Der Wind spricht noch davon«</itunes:title>
    <title>»Maikan – Der Wind spricht noch davon«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Maikan – Der Wind spricht noch davon« Ein Roman über Kanadas Schande: 100 Jahre Umerziehungsinternate   Michel Jean (Autor)    Auch in Kanada war die europäische Expansion für die indigenen Völker eine endlose Katastrophe: Hier existierten bis 1997 jene »Umerziehungsinternate«, die für einen »kulturellen Völkermord« sorgten. Genauso hat es die kanadische Truth and Reconciliation Commission formuliert; sie befasst sich seit 2008 mit der Aufarbeitung eines Erziehungssystems, dessen oberst...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Maikan – Der Wind spricht noch davon«</b><br/>Ein Roman über Kanadas Schande: 100 Jahre Umerziehungsinternate <br/><br/><b>Michel Jean</b> (Autor)  <br/><br/>Auch in Kanada war die europäische Expansion für die indigenen Völker eine endlose Katastrophe: Hier existierten bis 1997 jene »Umerziehungsinternate«, die für einen »kulturellen Völkermord« sorgten. Genauso hat es die kanadische Truth and Reconciliation Commission formuliert; sie befasst sich seit 2008 mit der Aufarbeitung eines Erziehungssystems, dessen oberstes Ziel es war, »alle Aspekte der indigenen Kulturen zu eliminieren«. Darum geht es in Michel Jeans Roman <em>Maikan – Der Wind spricht noch davon</em>: Eine Anwältin sucht drei Innut, die als Kinder ihren Familien entrissen wurden; sie sollen für die brutalen Demütigungen während ihrer Internatszeit entschädigt werden. Der hannoversche Schauspieler <b>Rainer Frank</b> liest aus der deutschen Ausgabe von Maikan; das Gespräch mit dem Autor führt <b>Cornelius Wüllenkemper</b>. Der Literaturkritiker (DLF, ARD, FAZ) hat das Buch bereits im französischen Original gelesen, den Autor kennt er schon länger, auch als Kollegen: Der Innu Michel Jean ist in Kanada als TV-Journalist genauso berühmt wie als Schriftsteller.<br/><br/>In Kooperation mit der Vertretung der Regierung von Québec und mit Unter-<br/>stützung des Conseil des arts et des lettres du Québec – CALQ</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Maikan – Der Wind spricht noch davon«</b><br/>Ein Roman über Kanadas Schande: 100 Jahre Umerziehungsinternate <br/><br/><b>Michel Jean</b> (Autor)  <br/><br/>Auch in Kanada war die europäische Expansion für die indigenen Völker eine endlose Katastrophe: Hier existierten bis 1997 jene »Umerziehungsinternate«, die für einen »kulturellen Völkermord« sorgten. Genauso hat es die kanadische Truth and Reconciliation Commission formuliert; sie befasst sich seit 2008 mit der Aufarbeitung eines Erziehungssystems, dessen oberstes Ziel es war, »alle Aspekte der indigenen Kulturen zu eliminieren«. Darum geht es in Michel Jeans Roman <em>Maikan – Der Wind spricht noch davon</em>: Eine Anwältin sucht drei Innut, die als Kinder ihren Familien entrissen wurden; sie sollen für die brutalen Demütigungen während ihrer Internatszeit entschädigt werden. Der hannoversche Schauspieler <b>Rainer Frank</b> liest aus der deutschen Ausgabe von Maikan; das Gespräch mit dem Autor führt <b>Cornelius Wüllenkemper</b>. Der Literaturkritiker (DLF, ARD, FAZ) hat das Buch bereits im französischen Original gelesen, den Autor kennt er schon länger, auch als Kollegen: Der Innu Michel Jean ist in Kanada als TV-Journalist genauso berühmt wie als Schriftsteller.<br/><br/>In Kooperation mit der Vertretung der Regierung von Québec und mit Unter-<br/>stützung des Conseil des arts et des lettres du Québec – CALQ</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Draußen feiern die Leute«</itunes:title>
    <title>»Draußen feiern die Leute«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Draußen feiern die Leute«  Sven Pfizenmaier (Autor)  Mitten in der norddeutschen Tiefebene liegt ein Ort, dessen zivilisatorisches Highlight das alljährliche Zwiebelfest ist. Hier kommt das ganze Dorf zusammen, auch dieses Jahr, obwohl eine Frau als vermisst gilt. Richard, Valerie und Timo können sich weder mit den Dorftraditionen noch mit dem ungeklärten Fall so recht abfinden und machen sich stattdessen selbst auf die Suche. Draußen feiern die Leute ist ein skurriler und mitreißender Roman...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Draußen feiern die Leute«</b><br/><br/><b>Sven Pfizenmaier</b> (Autor)<br/><br/>Mitten in der norddeutschen Tiefebene liegt ein Ort, dessen zivilisatorisches Highlight das alljährliche Zwiebelfest ist. Hier kommt das ganze Dorf zusammen, auch dieses Jahr, obwohl eine Frau als vermisst gilt. Richard, Valerie und Timo können sich weder mit den Dorftraditionen noch mit dem ungeklärten Fall so recht abfinden und machen sich stattdessen selbst auf die Suche.<em> Draußen feiern die Leute</em> ist ein skurriler und mitreißender Roman über das Anderssein und die deutsche Provinz, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Ein fulminantes Debüt.<br/>Moderation: <b>Mariel Reichard </b>(Literarischer Salon)<br/><br/>Die Lesung findet im Rahmen und auf dem Gelände des SNNTG Festival statt. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Draußen feiern die Leute«</b><br/><br/><b>Sven Pfizenmaier</b> (Autor)<br/><br/>Mitten in der norddeutschen Tiefebene liegt ein Ort, dessen zivilisatorisches Highlight das alljährliche Zwiebelfest ist. Hier kommt das ganze Dorf zusammen, auch dieses Jahr, obwohl eine Frau als vermisst gilt. Richard, Valerie und Timo können sich weder mit den Dorftraditionen noch mit dem ungeklärten Fall so recht abfinden und machen sich stattdessen selbst auf die Suche.<em> Draußen feiern die Leute</em> ist ein skurriler und mitreißender Roman über das Anderssein und die deutsche Provinz, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Ein fulminantes Debüt.<br/>Moderation: <b>Mariel Reichard </b>(Literarischer Salon)<br/><br/>Die Lesung findet im Rahmen und auf dem Gelände des SNNTG Festival statt. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»FrauenLiteratur«</itunes:title>
    <title>»FrauenLiteratur«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»FrauenLiteratur« Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt  Nicole Seifert (Autorin)  Nicole Seifert kennt sich aus im Literaturbetrieb: Promovierte Literaturwissenschaftlerin, Buchhändlerin, Lektorin, Übersetzerin, Autorin. Das alles lässt sich in ihrer Vita finden. Wenn sie also den Finger in die Wunde legt, tut es richtig weh. Gut so! Denn was sie mit ihrem Buch FrauenLiteratur aufdeckt, ist nicht weniger als eine seit Jahrhunderten andauernde Ungleichbehandlung. Der Fehler liegt bereits im W...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»FrauenLiteratur«</b><br/>Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt<br/><br/><b>Nicole Seifert</b> (Autorin)<br/><br/>Nicole Seifert kennt sich aus im Literaturbetrieb: Promovierte Literaturwissenschaftlerin, Buchhändlerin, Lektorin, Übersetzerin, Autorin. Das alles lässt sich in ihrer Vita finden. Wenn sie also den Finger in die Wunde legt, tut es richtig weh. Gut so! Denn was sie mit ihrem Buch <em>FrauenLiteratur</em> aufdeckt, ist nicht weniger als eine seit Jahrhunderten andauernde Ungleichbehandlung. Der Fehler liegt bereits im Wort: Wer schon mal von ›Männerliteratur‹ gehört hat, hebe die Hand. Niemand? Frauenliteratur scheint also etwas Spezielles zu sein, aber was? Trivial, kitschig, pastellfarben – das sind die üblichen Schlagworte. Umgekehrt: Was literarisch wertvoll ist, stammt von Männern – oder? Alles Quatsch, sagt Nicole Seifert und räumt auf mit Vorurteilen, misogynen Strukturen und dem Sexismus des Literaturbetriebs. Nähern wir uns Büchern von Frauen auf eine völlig neue Art! Wie? Das fragt <b>Nils Gelker</b>, Germanist an der Leibniz Universität Hannover.  </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»FrauenLiteratur«</b><br/>Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt<br/><br/><b>Nicole Seifert</b> (Autorin)<br/><br/>Nicole Seifert kennt sich aus im Literaturbetrieb: Promovierte Literaturwissenschaftlerin, Buchhändlerin, Lektorin, Übersetzerin, Autorin. Das alles lässt sich in ihrer Vita finden. Wenn sie also den Finger in die Wunde legt, tut es richtig weh. Gut so! Denn was sie mit ihrem Buch <em>FrauenLiteratur</em> aufdeckt, ist nicht weniger als eine seit Jahrhunderten andauernde Ungleichbehandlung. Der Fehler liegt bereits im Wort: Wer schon mal von ›Männerliteratur‹ gehört hat, hebe die Hand. Niemand? Frauenliteratur scheint also etwas Spezielles zu sein, aber was? Trivial, kitschig, pastellfarben – das sind die üblichen Schlagworte. Umgekehrt: Was literarisch wertvoll ist, stammt von Männern – oder? Alles Quatsch, sagt Nicole Seifert und räumt auf mit Vorurteilen, misogynen Strukturen und dem Sexismus des Literaturbetriebs. Nähern wir uns Büchern von Frauen auf eine völlig neue Art! Wie? Das fragt <b>Nils Gelker</b>, Germanist an der Leibniz Universität Hannover.  </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 13:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Grüne Lunge in Atemnot</itunes:title>
    <title>Grüne Lunge in Atemnot</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Grüne Lunge in Atemnot Wald zwischen Klimakrise und Forstwirtschaft  Daniela Kleinschmit (Expertin für Forst- und Umweltpolitik) Hans Jürgen Böhmer (Vegetationsökologe/Autor)  Der Wald ist in Gefahr. Und das schon lange. Dürren, Hitzeperioden und Schädlinge führen zu großen kahlen Flächen; die Klimakrise und ihre Folgen sind allgegenwärtig. Vor kurzem mal im Harz gewesen? Man muss sich fragen: Kann der Wald durch seine einzigartigen Fähigkeiten die Veränderungen überleben? Und erleben wir das...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Grüne Lunge in Atemnot</b><br/>Wald zwischen Klimakrise und Forstwirtschaft<br/><br/><b>Daniela Kleinschmit</b> (Expertin für Forst- und Umweltpolitik)<br/><b>Hans Jürgen Böhmer</b> (Vegetationsökologe/Autor)<br/><br/>Der Wald ist in Gefahr. Und das schon lange. Dürren, Hitzeperioden und Schädlinge führen zu großen kahlen Flächen; die Klimakrise und ihre Folgen sind allgegenwärtig. Vor kurzem mal im Harz gewesen? Man muss sich fragen: Kann der Wald durch seine einzigartigen Fähigkeiten die Veränderungen überleben? Und erleben wir das noch? Daniela Kleinschmit, Professorin für Forst- und Umweltpolitik an der Uni Freiburg, und Hans Jürgen Böhmer, Vegetations- und Landschaftsökologe, werden diese und andere Fragen besprechen. Wie lassen sich die Wälder Deutschlands schützen – und damit auch wertvolle CO2-Speicher? Kann es eine nachhaltige Forstwirtschaft geben? Was ist ein Wald; und was ist ein wilder Wald? Warum ist eins besser als das andere? Oder der Klassiker: Wie lassen sich Umweltschutz und Wirtschaft vereinbaren? Das Gespräch führt der Projektleiter des Wissenschaftsladen Hannover <b>Felix Kostrzewa</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Grüne Lunge in Atemnot</b><br/>Wald zwischen Klimakrise und Forstwirtschaft<br/><br/><b>Daniela Kleinschmit</b> (Expertin für Forst- und Umweltpolitik)<br/><b>Hans Jürgen Böhmer</b> (Vegetationsökologe/Autor)<br/><br/>Der Wald ist in Gefahr. Und das schon lange. Dürren, Hitzeperioden und Schädlinge führen zu großen kahlen Flächen; die Klimakrise und ihre Folgen sind allgegenwärtig. Vor kurzem mal im Harz gewesen? Man muss sich fragen: Kann der Wald durch seine einzigartigen Fähigkeiten die Veränderungen überleben? Und erleben wir das noch? Daniela Kleinschmit, Professorin für Forst- und Umweltpolitik an der Uni Freiburg, und Hans Jürgen Böhmer, Vegetations- und Landschaftsökologe, werden diese und andere Fragen besprechen. Wie lassen sich die Wälder Deutschlands schützen – und damit auch wertvolle CO2-Speicher? Kann es eine nachhaltige Forstwirtschaft geben? Was ist ein Wald; und was ist ein wilder Wald? Warum ist eins besser als das andere? Oder der Klassiker: Wie lassen sich Umweltschutz und Wirtschaft vereinbaren? Das Gespräch führt der Projektleiter des Wissenschaftsladen Hannover <b>Felix Kostrzewa</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Soziologie des Gangstarap«</itunes:title>
    <title>»Soziologie des Gangstarap«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Soziologie des Gangstarap« Was ein Genre über sich und gesellschaftliche Konflikte verraten kann  Martin Seeliger (Soziologe) Falk Schacht (Musikjournalist)  »Wenn wir alles kleinhau’n, fragen sie: Spinnt ihr? Doch das ist Hip-Hop, Masafaka, so sind wir.« Die von Sido thematisierte Antihaltung gehört fest zu Rap dazu. Als die große Jugendkultur der letzten Jahre führt der Gangstarap mit seinen Erzählungen der Straße eine Hass-Liebe mit dem Feuilleton – zwischen gefeiertem Album und Ausschlac...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Soziologie des Gangstarap«</b><br/>Was ein Genre über sich und gesellschaftliche Konflikte verraten kann<br/><br/><b>Martin Seeliger</b> (Soziologe)<br/><b>Falk Schacht</b> (Musikjournalist)<br/><br/>»Wenn wir alles kleinhau’n, fragen sie: Spinnt ihr? Doch das ist Hip-Hop, Masafaka, so sind wir.« Die von Sido thematisierte Antihaltung gehört fest zu Rap dazu. Als die große Jugendkultur der letzten Jahre führt der Gangstarap mit seinen Erzählungen der Straße eine Hass-Liebe mit dem Feuilleton – zwischen gefeiertem Album und Ausschlachtung von jedem Fehltritt und Skandal. Doch was genau zeichnet Gangstarap aus? Martin Seeliger hat sich dieser Frage soziologisch genähert und seine Ergebnisse und Thesen im Buch <em>Soziologie des Gangstarap</em> festgehalten. Der Musikjournalist Falk Schacht dokumentiert und begleitet seit den 90ern die Entwicklung des deutschen Rap aus nächster Nähe. Zusammen mit Jule Wasabi betreibt er seit 2017 den Rap-Podcast <em>Schacht &amp; Wasabi</em>. Über gesellschaftliche Relevanz, lebensweltlichen Einfluss, falsche Authentizitäten und politische Dimensionen von Gangstarap, aber auch über die Probleme und Kontroversen der Szene sprechen Seeliger und Schacht mit Salon-Moderator <b>Johannes Krüger</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Soziologie des Gangstarap«</b><br/>Was ein Genre über sich und gesellschaftliche Konflikte verraten kann<br/><br/><b>Martin Seeliger</b> (Soziologe)<br/><b>Falk Schacht</b> (Musikjournalist)<br/><br/>»Wenn wir alles kleinhau’n, fragen sie: Spinnt ihr? Doch das ist Hip-Hop, Masafaka, so sind wir.« Die von Sido thematisierte Antihaltung gehört fest zu Rap dazu. Als die große Jugendkultur der letzten Jahre führt der Gangstarap mit seinen Erzählungen der Straße eine Hass-Liebe mit dem Feuilleton – zwischen gefeiertem Album und Ausschlachtung von jedem Fehltritt und Skandal. Doch was genau zeichnet Gangstarap aus? Martin Seeliger hat sich dieser Frage soziologisch genähert und seine Ergebnisse und Thesen im Buch <em>Soziologie des Gangstarap</em> festgehalten. Der Musikjournalist Falk Schacht dokumentiert und begleitet seit den 90ern die Entwicklung des deutschen Rap aus nächster Nähe. Zusammen mit Jule Wasabi betreibt er seit 2017 den Rap-Podcast <em>Schacht &amp; Wasabi</em>. Über gesellschaftliche Relevanz, lebensweltlichen Einfluss, falsche Authentizitäten und politische Dimensionen von Gangstarap, aber auch über die Probleme und Kontroversen der Szene sprechen Seeliger und Schacht mit Salon-Moderator <b>Johannes Krüger</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 31 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Die Zukunft der großen Straße </itunes:title>
    <title>Die Zukunft der großen Straße </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Die Zukunft der großen Straße  Ausstellungseröffnung und Verleihung des Johannes-Göderitz-Preises 2022       Belit Onay (Oberbürgermeister von Hannover) Tim Rieniets (Architekt/Institut für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover) Lisa Ruhrort (Mobilitätsexpertin)   Die Johannes-Göderitz-Stiftung verleiht jährlich Preise zur studentischen Förderung im Bereich Städtebau – 2022 unter der Ägide der Uni Hannover und der Schirmherrschaft von OB Onay. Die Aufgabe bet...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Die Zukunft der großen Straße </b><br/>Ausstellungseröffnung und Verleihung des Johannes-Göderitz-Preises 2022     <br/><br/><b>Belit Onay</b> (Oberbürgermeister von Hannover)<br/><b>Tim Rieniets</b> (Architekt/Institut für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover)<br/><b>Lisa Ruhrort</b> (Mobilitätsexpertin) <br/><br/>Die Johannes-Göderitz-Stiftung verleiht jährlich Preise zur studentischen Förderung im Bereich Städtebau – 2022 unter der Ägide der Uni Hannover und der Schirmherrschaft von OB Onay. Die Aufgabe betraf die »Zukunft der großen Straße«. Damit war entwurfspraktisch die brutale Schneise Vahren-walder Straße in Hannover gemeint, aber auch der Typus als solcher. Schließlich gibt es die »große Straße« auch in anderen Städten. Was passiert mit diesen Raumzerstörern, wenn die Verkehrswende passiert? Wenn aus der »autogerechten« Stadt eine menschengerechte wird? Onay, der das Thema mit seiner Amtszeit verknüpft hat, vergibt die Preise, eröffnet die einwöchige Ausstellung im Conti-Foyer und diskutiert anschließend über die Entwürfe ebenso wie über das dahinterstehende Problem. Neben seiner politischen Sicht steht die städtebauliche von Tim Rieniets und die »sozio-räumliche« von Mobilitätsexpertin Lisa Ruhrort. Sie forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung im Rahmen der interdisziplinären Initiative <em>MoveMe</em> – und vor Ort in der Region Hannover.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Zukunft der großen Straße </b><br/>Ausstellungseröffnung und Verleihung des Johannes-Göderitz-Preises 2022     <br/><br/><b>Belit Onay</b> (Oberbürgermeister von Hannover)<br/><b>Tim Rieniets</b> (Architekt/Institut für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover)<br/><b>Lisa Ruhrort</b> (Mobilitätsexpertin) <br/><br/>Die Johannes-Göderitz-Stiftung verleiht jährlich Preise zur studentischen Förderung im Bereich Städtebau – 2022 unter der Ägide der Uni Hannover und der Schirmherrschaft von OB Onay. Die Aufgabe betraf die »Zukunft der großen Straße«. Damit war entwurfspraktisch die brutale Schneise Vahren-walder Straße in Hannover gemeint, aber auch der Typus als solcher. Schließlich gibt es die »große Straße« auch in anderen Städten. Was passiert mit diesen Raumzerstörern, wenn die Verkehrswende passiert? Wenn aus der »autogerechten« Stadt eine menschengerechte wird? Onay, der das Thema mit seiner Amtszeit verknüpft hat, vergibt die Preise, eröffnet die einwöchige Ausstellung im Conti-Foyer und diskutiert anschließend über die Entwürfe ebenso wie über das dahinterstehende Problem. Neben seiner politischen Sicht steht die städtebauliche von Tim Rieniets und die »sozio-räumliche« von Mobilitätsexpertin Lisa Ruhrort. Sie forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung im Rahmen der interdisziplinären Initiative <em>MoveMe</em> – und vor Ort in der Region Hannover.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 24 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Klasse &amp; Kampf</itunes:title>
    <title>Klasse &amp; Kampf</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Klasse &amp; Kampf Warum Armut in Deutschland gewollt ist  Sarah-Lee Heinrich (Aktivistin) Christian Baron (Schriftsteller)  Fällt der Begriff »Klasse« oder gar »Klassenkampf«, denkt man schnell an Marx und die Ausgabe des Kapitals, die beim Onkel verstaubt im Regal steht. Klasse – das hat nichts mit der Gegenwart zu tun. Oder? Christian Baron hat in seinem Buch Ein Mann seiner Klasse aufgeschrieben, was es bedeutet, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen. In Klasse und Kampf vertieft er...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Klasse &amp; Kampf</b><br/>Warum Armut in Deutschland gewollt ist<br/><br/><b>Sarah-Lee Heinrich</b> (Aktivistin)<br/><b>Christian Baron</b> (Schriftsteller)<br/><br/>Fällt der Begriff »Klasse« oder gar »Klassenkampf«, denkt man schnell an Marx und die Ausgabe des Kapitals, die beim Onkel verstaubt im Regal steht. Klasse – das hat nichts mit der Gegenwart zu tun. Oder? Christian Baron hat in seinem Buch <em>Ein Mann seiner Klasse</em> aufgeschrieben, was es bedeutet, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen. In <em>Klasse und Kampf </em>vertieft er diese Erfahrung gemeinsam mit 13 anderen Autor:innen und kommt zu dem Schluss: Soziale Klassen – die gibt es immer noch! Dass individuelles Bemühen nicht ausreicht, um es »zu etwas zu bringen«, sieht auch Sarah-Lee Heinrich so. Sie ist in Armut aufgewachsen und kämpft auf politischer Ebene für eine gerechte Gesellschaft, in der die Grundbedürfnisse aller abgedeckt sind. Was sich dafür verändern muss und welchen Beitrag Literatur leisten kann – darüber kommen eine Aktivistin und ein Schriftsteller mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> ins Gespräch. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Klasse &amp; Kampf</b><br/>Warum Armut in Deutschland gewollt ist<br/><br/><b>Sarah-Lee Heinrich</b> (Aktivistin)<br/><b>Christian Baron</b> (Schriftsteller)<br/><br/>Fällt der Begriff »Klasse« oder gar »Klassenkampf«, denkt man schnell an Marx und die Ausgabe des Kapitals, die beim Onkel verstaubt im Regal steht. Klasse – das hat nichts mit der Gegenwart zu tun. Oder? Christian Baron hat in seinem Buch <em>Ein Mann seiner Klasse</em> aufgeschrieben, was es bedeutet, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen. In <em>Klasse und Kampf </em>vertieft er diese Erfahrung gemeinsam mit 13 anderen Autor:innen und kommt zu dem Schluss: Soziale Klassen – die gibt es immer noch! Dass individuelles Bemühen nicht ausreicht, um es »zu etwas zu bringen«, sieht auch Sarah-Lee Heinrich so. Sie ist in Armut aufgewachsen und kämpft auf politischer Ebene für eine gerechte Gesellschaft, in der die Grundbedürfnisse aller abgedeckt sind. Was sich dafür verändern muss und welchen Beitrag Literatur leisten kann – darüber kommen eine Aktivistin und ein Schriftsteller mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b> ins Gespräch. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 17 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»die verbrechen«</itunes:title>
    <title>»die verbrechen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»die verbrechen«  Ronya Othmann (Autorin)  »unter der erde sind städte, die / du nicht beim namen kennst. was zu grunde / geht, dem geräusch nach putz, glas, stein, / und dich verstehen lässt, du solltest gehen.« In Worten, die ebenso schön wie grausam sein können, schreibt Ronya Othmann von den Verbrechen dieser Welt, von Fremdheitserfahrungen und der Suche nach dem Glück. In ihren Gedichten finden sich Krieg und Vergessen, Erinnern und Widerstandskraft – »du hast die katastrophen beziffert,...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»die verbrechen«</b><br/><br/><b>Ronya Othmann</b> (Autorin)<br/><br/>»unter der erde sind städte, die / du nicht beim namen kennst. was zu grunde / geht, dem geräusch nach putz, glas, stein, / und dich verstehen lässt, du solltest gehen.« In Worten, die ebenso schön wie grausam sein können, schreibt Ronya Othmann von den Verbrechen dieser Welt, von Fremdheitserfahrungen und der Suche nach dem Glück. In ihren Gedichten finden sich Krieg und Vergessen, Erinnern und Widerstandskraft – »du hast die katastrophen beziffert, ihnen namen gegeben, / und trotzdem.« <br/>Moderation: <b>Charlotte Milsch</b></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»die verbrechen«</b><br/><br/><b>Ronya Othmann</b> (Autorin)<br/><br/>»unter der erde sind städte, die / du nicht beim namen kennst. was zu grunde / geht, dem geräusch nach putz, glas, stein, / und dich verstehen lässt, du solltest gehen.« In Worten, die ebenso schön wie grausam sein können, schreibt Ronya Othmann von den Verbrechen dieser Welt, von Fremdheitserfahrungen und der Suche nach dem Glück. In ihren Gedichten finden sich Krieg und Vergessen, Erinnern und Widerstandskraft – »du hast die katastrophen beziffert, ihnen namen gegeben, / und trotzdem.« <br/>Moderation: <b>Charlotte Milsch</b></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 11 May 2022 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt  Über Asteroiden und die Möglichkeit eines Impakts   Gisela Pösges (Geologin / Geopark Ries) Holger Sierks &amp; Carsten Güttler (Physiker)  Der Asteroid, der das Nördlinger Ries in Süddeutschland schuf, war zwar kleiner als der, der den Dinosauriern ein jähes Ende bereitete. Aber mit einem Kilometer Größe war er ebenfalls imposant – der entstandene Krater hat einen Durch-messer von 25 km. Da stellt sich die bange Frage: Kann sich das wiederholen? Ließe ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt </b><br/>Über Asteroiden und die Möglichkeit eines Impakts <br/><br/><b>Gisela Pösges</b> (Geologin / Geopark Ries)<br/><b>Holger Sierks &amp; Carsten Güttler</b> (Physiker)<br/><br/>Der Asteroid, der das Nördlinger Ries in Süddeutschland schuf, war zwar kleiner als der, der den Dinosauriern ein jähes Ende bereitete. Aber mit einem Kilometer Größe war er ebenfalls imposant – der entstandene Krater hat einen Durch-messer von 25 km. Da stellt sich die bange Frage: Kann sich das wiederholen? Ließe sich das etwa durch eine Bahnstörung des Impaktors verhindern? Die aktuelle DART-Mission der NASA zum Doppelasteroiden Didymos soll das mit einer gezielten Kollision herausfinden. Aber sind es denn nur die ›Planeten-Killer‹, die uns gefährlich werden können? Oder sind es nicht vielmehr kleinere Objekte wie der 19-Meter-Brocken im russischen Tscheljabinsk 2013. Die sind nämlich viel zahlreicher. Was fliegt da draußen eigentlich alles rum? Und was passiert, wenn’s passiert? Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Gisela Pösges, Holger Sierks und Carsten Güttler über die Frage, ob wir Menschen die nächsten Dinos sind. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt </b><br/>Über Asteroiden und die Möglichkeit eines Impakts <br/><br/><b>Gisela Pösges</b> (Geologin / Geopark Ries)<br/><b>Holger Sierks &amp; Carsten Güttler</b> (Physiker)<br/><br/>Der Asteroid, der das Nördlinger Ries in Süddeutschland schuf, war zwar kleiner als der, der den Dinosauriern ein jähes Ende bereitete. Aber mit einem Kilometer Größe war er ebenfalls imposant – der entstandene Krater hat einen Durch-messer von 25 km. Da stellt sich die bange Frage: Kann sich das wiederholen? Ließe sich das etwa durch eine Bahnstörung des Impaktors verhindern? Die aktuelle DART-Mission der NASA zum Doppelasteroiden Didymos soll das mit einer gezielten Kollision herausfinden. Aber sind es denn nur die ›Planeten-Killer‹, die uns gefährlich werden können? Oder sind es nicht vielmehr kleinere Objekte wie der 19-Meter-Brocken im russischen Tscheljabinsk 2013. Die sind nämlich viel zahlreicher. Was fliegt da draußen eigentlich alles rum? Und was passiert, wenn’s passiert? Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Gisela Pösges, Holger Sierks und Carsten Güttler über die Frage, ob wir Menschen die nächsten Dinos sind. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 10 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Das Dezernat Zukunft und das Geld </itunes:title>
    <title>Das Dezernat Zukunft und das Geld </title>
    <itunes:summary><![CDATA[Das Dezernat Zukunft und das Geld  Wie man als Frau unter 30 einen Thinktank für Makrofinanzen gründet   Philippa Sigl-Glöckner (Direktorin Dezernat Zukunft)  Die Deutschen und das Geld: Man redet nicht gern drüber. Wer es doch tut, spricht Finanzkauderwelsch oder allzu simpel: Schulden sind des Teufels, jede schwäbische Hausfrau weiß das, und die EZB verjuxt unser Geld. Besser über Finanzen zu informieren hat sich die Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner vorgenommen. Sie war keine 30, als sie ihr...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Das Dezernat Zukunft und das Geld </b><br/>Wie man als Frau unter 30 einen Thinktank für Makrofinanzen gründet <br/><br/><b>Philippa Sigl-Glöckner</b> (Direktorin Dezernat Zukunft)<br/><br/>Die Deutschen und das Geld: Man redet nicht gern drüber. Wer es doch tut, spricht Finanzkauderwelsch oder allzu simpel: Schulden sind des Teufels, jede schwäbische Hausfrau weiß das, und die EZB verjuxt unser Geld. Besser über Finanzen zu informieren hat sich die Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner vorgenommen. Sie war keine 30, als sie ihren Thinktank Dezernat Zukunft gründete. Dessen Kernwerte: Würde, Wohlstand und Demokratie; gegen eine Gesellschaft mit Gewinnmaximierung als oberstem Prinzip. Das ist keine finanzpolitische Naivität, Phillippa Sigl-Glöckner belegt das locker durch ihren Werdegang: Studium in Oxford, Unternehmensberatung in London, Weltbankerin in Washington, tätig im Finanzministerium Liberias, dann Büroleiterin jenes Finanz-Staatssekretärs, der heute Kanzleramtsminister ist. Steile Karriere bei reichlich Gemeinsinn, sowas sollte Zukunft haben, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Dezernat Zukunft und das Geld </b><br/>Wie man als Frau unter 30 einen Thinktank für Makrofinanzen gründet <br/><br/><b>Philippa Sigl-Glöckner</b> (Direktorin Dezernat Zukunft)<br/><br/>Die Deutschen und das Geld: Man redet nicht gern drüber. Wer es doch tut, spricht Finanzkauderwelsch oder allzu simpel: Schulden sind des Teufels, jede schwäbische Hausfrau weiß das, und die EZB verjuxt unser Geld. Besser über Finanzen zu informieren hat sich die Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner vorgenommen. Sie war keine 30, als sie ihren Thinktank Dezernat Zukunft gründete. Dessen Kernwerte: Würde, Wohlstand und Demokratie; gegen eine Gesellschaft mit Gewinnmaximierung als oberstem Prinzip. Das ist keine finanzpolitische Naivität, Phillippa Sigl-Glöckner belegt das locker durch ihren Werdegang: Studium in Oxford, Unternehmensberatung in London, Weltbankerin in Washington, tätig im Finanzministerium Liberias, dann Büroleiterin jenes Finanz-Staatssekretärs, der heute Kanzleramtsminister ist. Steile Karriere bei reichlich Gemeinsinn, sowas sollte Zukunft haben, findet Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 03 May 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Xi Jinping«  </itunes:title>
    <title>»Xi Jinping«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Xi Jinping«    Wer ist »Der mächtigste Mann der Welt«?   Stefan Aust, Adrian Geiges (Journalisten)  Kommunismus als Motor für den Aufstieg zur Weltmacht. Autokratie, hipper Lifestyle. Internationale Politik der Öffnung und nationale Kontrolle durch Überwachung. Das moderne China verdankt seinen wirtschaftlichen und politischen Erfolg einem zutiefst widersprüchlichen System, an dessen Spitze Xi Jinping faktisch alle Macht in sich vereint. Stefan Aust und Adrian Geiges nähern sich mi...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Xi Jinping«   </b><br/>Wer ist »Der mächtigste Mann der Welt«? <br/><br/><b>Stefan Aust, Adrian Geiges</b> (Journalisten)<br/><br/>Kommunismus als Motor für den Aufstieg zur Weltmacht. Autokratie, hipper Lifestyle. Internationale Politik der Öffnung und nationale Kontrolle durch Überwachung. Das moderne China verdankt seinen wirtschaftlichen und politischen Erfolg einem zutiefst widersprüchlichen System, an dessen Spitze Xi Jinping faktisch alle Macht in sich vereint. Stefan Aust und Adrian Geiges nähern sich mit <em>Xi Jinping – Der mächtigste Mann der Welt</em> erstmals umfassend der schleierhaften Figur des chinesischen Staatspräsidenten. Die Autoren sezieren das brillant inszenierte Image eines Politikers, der China das Gesicht einer weltoffenen Nation verleihen will (zum Beispiel mit den Olympischen Winterspielen) und damit durchkommt. Die Radiojournalistin <b>Alexandra Friedrich</b> moderiert.<br/><br/>Eine Veranstaltung des Präsidiums der Leibniz Universität Hannover und des Literarischen Salons. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Xi Jinping«   </b><br/>Wer ist »Der mächtigste Mann der Welt«? <br/><br/><b>Stefan Aust, Adrian Geiges</b> (Journalisten)<br/><br/>Kommunismus als Motor für den Aufstieg zur Weltmacht. Autokratie, hipper Lifestyle. Internationale Politik der Öffnung und nationale Kontrolle durch Überwachung. Das moderne China verdankt seinen wirtschaftlichen und politischen Erfolg einem zutiefst widersprüchlichen System, an dessen Spitze Xi Jinping faktisch alle Macht in sich vereint. Stefan Aust und Adrian Geiges nähern sich mit <em>Xi Jinping – Der mächtigste Mann der Welt</em> erstmals umfassend der schleierhaften Figur des chinesischen Staatspräsidenten. Die Autoren sezieren das brillant inszenierte Image eines Politikers, der China das Gesicht einer weltoffenen Nation verleihen will (zum Beispiel mit den Olympischen Winterspielen) und damit durchkommt. Die Radiojournalistin <b>Alexandra Friedrich</b> moderiert.<br/><br/>Eine Veranstaltung des Präsidiums der Leibniz Universität Hannover und des Literarischen Salons. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Thu, 28 Apr 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Die Wut, die bleibt«</itunes:title>
    <title>»Die Wut, die bleibt«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Die Wut, die bleibt« Gesellschaftliche Erwartungen als Last der Frau  Mareike Fallwickl (Autorin)  Lockdown, Stillstand, Perspektivlosigkeit: Etwas, das zu unwirklich scheint, um möglich zu sein. Und doch muss in dieser Unwirklichkeit auch eine Realität weitergeführt werden, die keinen pandemischen Stillstand akzeptiert: Care-Arbeit. Mareike Fallwickls neuer Roman Die Wut, die bleibt setzt genau dort ein. In der Hilflosigkeit der Situation stürzt sich eine Frau vom Balkon; Helene lässt ihre ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Die Wut, die bleibt«</b><br/>Gesellschaftliche Erwartungen als Last der Frau<br/><br/><b>Mareike Fallwickl</b> (Autorin)<br/><br/>Lockdown, Stillstand, Perspektivlosigkeit: Etwas, das zu unwirklich scheint, um möglich zu sein. Und doch muss in dieser Unwirklichkeit auch eine Realität weitergeführt werden, die keinen pandemischen Stillstand akzeptiert: Care-Arbeit. Mareike Fallwickls neuer Roman <em>Die Wut, die bleibt</em> setzt genau dort ein. In der Hilflosigkeit der Situation stürzt sich eine Frau vom Balkon; Helene lässt ihre Familie alleine zurück, ohne ihre sonst so selbstverständliche Fürsorge. Erzählt wird der folgende Schockzustand von der besten Freundin der Toten, die eigentlich ein völlig anderes Leben als Helene gewählt hat – und von der 16-jährigen Tochter, die in dem Chaos, das ihre Mutter hinterlassen hat, nur Wut spürt. Fallwickl legt wie in ihren vorigen Romanen ungeschönt, aber feinsinnig ein Brennglas auf die Gesellschaft, wobei sie die Position der Frau in der (Covid-)Realität und im Patriarchat betont. Die Fragen stellt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Die Wut, die bleibt«</b><br/>Gesellschaftliche Erwartungen als Last der Frau<br/><br/><b>Mareike Fallwickl</b> (Autorin)<br/><br/>Lockdown, Stillstand, Perspektivlosigkeit: Etwas, das zu unwirklich scheint, um möglich zu sein. Und doch muss in dieser Unwirklichkeit auch eine Realität weitergeführt werden, die keinen pandemischen Stillstand akzeptiert: Care-Arbeit. Mareike Fallwickls neuer Roman <em>Die Wut, die bleibt</em> setzt genau dort ein. In der Hilflosigkeit der Situation stürzt sich eine Frau vom Balkon; Helene lässt ihre Familie alleine zurück, ohne ihre sonst so selbstverständliche Fürsorge. Erzählt wird der folgende Schockzustand von der besten Freundin der Toten, die eigentlich ein völlig anderes Leben als Helene gewählt hat – und von der 16-jährigen Tochter, die in dem Chaos, das ihre Mutter hinterlassen hat, nur Wut spürt. Fallwickl legt wie in ihren vorigen Romanen ungeschönt, aber feinsinnig ein Brennglas auf die Gesellschaft, wobei sie die Position der Frau in der (Covid-)Realität und im Patriarchat betont. Die Fragen stellt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Kartographie und Weltanschauung«</itunes:title>
    <title>»Kartographie und Weltanschauung«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Kartographie und Weltanschauung« Landkarten als Medien visueller Wissensproduktion  Philipp Julius Meyer (Historiker)  Landkarten vermitteln einen Blick auf die Welt. Der ist allerdings geprägt von denen, die diese Karten erstellen, und von der Zeit, in der sie gemacht werden. Karten bilden keine Räume ab, sondern schaffen vielmehr Räume. Dieses Denken über Landkarten ist keineswegs selbstverständlich – die Critical Cartography entstand erst in den 1990ern und begann, die beliebten Orientier...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Kartographie und Weltanschauung«</b><br/>Landkarten als Medien visueller Wissensproduktion<br/><br/><b>Philipp Julius Meyer</b> (Historiker)<br/><br/>Landkarten vermitteln einen Blick auf die Welt. Der ist allerdings geprägt von denen, die diese Karten erstellen, und von der Zeit, in der sie gemacht werden. Karten bilden keine Räume ab, sondern schaffen vielmehr Räume. Dieses Denken über Landkarten ist keineswegs selbstverständlich – die Critical Cartography entstand erst in den 1990ern und begann, die beliebten Orientierungswerke zu dekonstruieren. Das hat Philipp Julius Meyer nun anhand zweier Kartographen getan, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für den renommierten Perthes-Verlag arbeiteten: Paul Langhans und Hermann Haack. In einer Zeit kolonialer Bewegungen und nationalistischer Diskurse schufen sie Karten, die die visuelle Vorstellung von der Welt ganzer Generationen mitprägten. Bildgestützt geht Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> mit Meyer, der auch an einem Projekt zu Schulatlanten arbeitet, der Beziehung von Politik und Kartographie nach.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Kartographie und Weltanschauung«</b><br/>Landkarten als Medien visueller Wissensproduktion<br/><br/><b>Philipp Julius Meyer</b> (Historiker)<br/><br/>Landkarten vermitteln einen Blick auf die Welt. Der ist allerdings geprägt von denen, die diese Karten erstellen, und von der Zeit, in der sie gemacht werden. Karten bilden keine Räume ab, sondern schaffen vielmehr Räume. Dieses Denken über Landkarten ist keineswegs selbstverständlich – die Critical Cartography entstand erst in den 1990ern und begann, die beliebten Orientierungswerke zu dekonstruieren. Das hat Philipp Julius Meyer nun anhand zweier Kartographen getan, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für den renommierten Perthes-Verlag arbeiteten: Paul Langhans und Hermann Haack. In einer Zeit kolonialer Bewegungen und nationalistischer Diskurse schufen sie Karten, die die visuelle Vorstellung von der Welt ganzer Generationen mitprägten. Bildgestützt geht Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> mit Meyer, der auch an einem Projekt zu Schulatlanten arbeitet, der Beziehung von Politik und Kartographie nach.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Liebesheirat«  </itunes:title>
    <title>»Liebesheirat«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Liebesheirat«   Der beste Arztroman, den Sie jemals gelesen haben werden   Monica Ali  (Schriftstellerin)   »Es war das Jahrzehnt wert, das es brauchte, um zu erscheinen«, bejubelt der Observer das neue Buch von Monica Ali, die mit ihrem verfilmten Roman Brick Lane vor 20 Jahren berühmt wurde und vor elf Jahren mit Untold Story ihr letztes Werk vorlegte. Heute aber stöhnt das englische Feuilleton in einer Weise, die Liebesheirat – dem lang ersehnten neuen und ziemlich sexlastigen R...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Liebesheirat« </b> <br/>Der beste Arztroman, den Sie jemals gelesen haben werden <br/><br/><b>Monica Ali</b>  (Schriftstellerin) <br/><br/>»Es war das Jahrzehnt wert, das es brauchte, um zu erscheinen«, bejubelt der Observer das neue Buch von Monica Ali, die mit ihrem verfilmten Roman <em>Brick Lane</em> vor 20 Jahren berühmt wurde und vor elf Jahren mit <em>Untold Story</em> ihr letztes Werk vorlegte. Heute aber stöhnt das englische Feuilleton in einer Weise, die <em>Liebesheirat</em> – dem lang ersehnten neuen und ziemlich sexlastigen Roman – durchaus entspricht. (»At last, and finally: literary sex is back.«; Spectator) Yasmin Ghorami, aufstrebende Ärztin in London und Tochter eines aus Kolkata stammenden Mediziners, ist mit Joe Sangster aus der upper middle-class verlobt, privilegierter Sohn einer bekannten Feministin und Krankenhauskollege. Was da so alles aufeinander, ähm, stößt. Die in Bangladesh geborene Monica Ali schreibt todkomisch, hochpräzise und sehr lehrreich. <b>Margarete von Schwarzkopf</b>, Autorin und ehem. NDR-Literaturredakteurin, moderiert und dolmetscht; <b>Vanida Karun</b>, Sprecherin des deutschen Hörbuchs, liest die deutschen Passagen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Liebesheirat« </b> <br/>Der beste Arztroman, den Sie jemals gelesen haben werden <br/><br/><b>Monica Ali</b>  (Schriftstellerin) <br/><br/>»Es war das Jahrzehnt wert, das es brauchte, um zu erscheinen«, bejubelt der Observer das neue Buch von Monica Ali, die mit ihrem verfilmten Roman <em>Brick Lane</em> vor 20 Jahren berühmt wurde und vor elf Jahren mit <em>Untold Story</em> ihr letztes Werk vorlegte. Heute aber stöhnt das englische Feuilleton in einer Weise, die <em>Liebesheirat</em> – dem lang ersehnten neuen und ziemlich sexlastigen Roman – durchaus entspricht. (»At last, and finally: literary sex is back.«; Spectator) Yasmin Ghorami, aufstrebende Ärztin in London und Tochter eines aus Kolkata stammenden Mediziners, ist mit Joe Sangster aus der upper middle-class verlobt, privilegierter Sohn einer bekannten Feministin und Krankenhauskollege. Was da so alles aufeinander, ähm, stößt. Die in Bangladesh geborene Monica Ali schreibt todkomisch, hochpräzise und sehr lehrreich. <b>Margarete von Schwarzkopf</b>, Autorin und ehem. NDR-Literaturredakteurin, moderiert und dolmetscht; <b>Vanida Karun</b>, Sprecherin des deutschen Hörbuchs, liest die deutschen Passagen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Sat, 09 Apr 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Politische Männlichkeit«</itunes:title>
    <title>»Politische Männlichkeit«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Politische Männlichkeit«   Incels, Fundamentalisten, Autoritäre: Der Backlash aus der Mannosphäre   Susanne Kaiser (Journalistin)  »Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken!« Dieser Appell von Deutschlands bekanntestem Faschisten war mehr als ein bizarrer Wahlkampfmoment von 2015. Die Höcke-Rede, in der dieser Satz fiel, stellte ein zentrales rechtsextremes Motiv scharf: Wer durch Gendertheorie oder Feminismus als Mann in Frage gestellt wird, der kämpft nicht gegen den »Großen Aus...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Politische Männlichkeit«  </b><br/>Incels, Fundamentalisten, Autoritäre: Der Backlash aus der Mannosphäre <br/><br/><b>Susanne Kaiser</b> (Journalistin)<br/><br/>»Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken!« Dieser Appell von Deutschlands bekanntestem Faschisten war mehr als ein bizarrer Wahlkampfmoment von 2015. Die Höcke-Rede, in der dieser Satz fiel, stellte ein zentrales rechtsextremes Motiv scharf: Wer durch Gendertheorie oder Feminismus als Mann in Frage gestellt wird, der kämpft nicht gegen den »Großen Austausch«. Diese krude Theorie – verunsicherte Männer sind ohnmächtig; übermächtige Frauen sind karrierefixiert, also bekommen sie zu wenige (weiße) Kinder – ist eine der erfolgreichsten rechten Verschwörungserzählungen. Damit wird Politik gemacht, weltweit und gut vernetzt; das zeigen die Recherchen zu »Incels, Fundamentalisten und Autoritären« der Journalistin Susanne Kaiser (Die Zeit, NZZ, Der Spiegel), die sie in ihrem Buch <em>Politische Männlichkeit</em> versammelt hat. Damit kennt man sich auch im Bundestag aus, und eine Moderatorin von dort haben wir gefunden: <b>Doris Achelwilm</b>; sie war im letzten Bundesstag für die Fraktion DIE LINKE Sprecherin für Gleichstellung, Medienpolitik und Queerpolitik.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Politische Männlichkeit«  </b><br/>Incels, Fundamentalisten, Autoritäre: Der Backlash aus der Mannosphäre <br/><br/><b>Susanne Kaiser</b> (Journalistin)<br/><br/>»Wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken!« Dieser Appell von Deutschlands bekanntestem Faschisten war mehr als ein bizarrer Wahlkampfmoment von 2015. Die Höcke-Rede, in der dieser Satz fiel, stellte ein zentrales rechtsextremes Motiv scharf: Wer durch Gendertheorie oder Feminismus als Mann in Frage gestellt wird, der kämpft nicht gegen den »Großen Austausch«. Diese krude Theorie – verunsicherte Männer sind ohnmächtig; übermächtige Frauen sind karrierefixiert, also bekommen sie zu wenige (weiße) Kinder – ist eine der erfolgreichsten rechten Verschwörungserzählungen. Damit wird Politik gemacht, weltweit und gut vernetzt; das zeigen die Recherchen zu »Incels, Fundamentalisten und Autoritären« der Journalistin Susanne Kaiser (Die Zeit, NZZ, Der Spiegel), die sie in ihrem Buch <em>Politische Männlichkeit</em> versammelt hat. Damit kennt man sich auch im Bundestag aus, und eine Moderatorin von dort haben wir gefunden: <b>Doris Achelwilm</b>; sie war im letzten Bundesstag für die Fraktion DIE LINKE Sprecherin für Gleichstellung, Medienpolitik und Queerpolitik.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Otmars Söhne« </itunes:title>
    <title>»Otmars Söhne« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Otmars Söhne«  Ein fulminanter Roman-fleuve aus den Niederlanden       Peter Buwalda (Schriftsteller)   Patchwork-Familien geben literarisch einiges her, besonders wenn sie nur modern scheinen, aber tatsächlich dysfunktional sind. Das wusste Peter Buwalda schon für sein spektakuläres 600-Seiten-Debüt Bonita Avenue von 2010 zu nutzen; der Roman machte ihn auf Anhieb zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der Niederlande. Gut zehn Jahre später ist jetzt Otmars Söhne erschie...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Otmars Söhne« </b><br/>Ein fulminanter Roman-fleuve aus den Niederlanden     <br/><br/><b>Peter Buwalda</b> (Schriftsteller) <br/><br/>Patchwork-Familien geben literarisch einiges her, besonders wenn sie nur modern scheinen, aber tatsächlich dysfunktional sind. Das wusste Peter Buwalda schon für sein spektakuläres 600-Seiten-Debüt <em>Bonita Avenue</em> von 2010 zu nutzen; der Roman machte ihn auf Anhieb zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der Niederlande. Gut zehn Jahre später ist jetzt <em>Otmars Söhne</em> erschienen. Geplant hat Buwalda diesen Roman als Auftakt für sein literarisches Großprojekt: einen Roman-fleuve über die Niederlande. <em>Otmars Söhne</em> ist ein grandioser Einstieg: Mit großer Kunst und noch größerer Erzähl-Lust zelebriert Buwalda wieder toxische Familienkonstellationen. Hier spielen zwei namensgleiche Stiefbrüder eine Rolle – der eine wurde auf musikalisches Wunderkind getrimmt, weshalb der andere seinen Vornamen verliert. Dessen leiblicher Vater wiederum, ein dubioser Shell-Manager, hält zwar keinen Kontakt zu ihm, sich aber dafür eine Sklavin. Buwalda liest aus dem Original, <b>Tobias Kluckert </b>(Synchronstimme von Joaquin Phoenix) die deutschen Passagen. <br/>Moderation: <b>Amelia Wischnewski </b>(NDR)<br/>Aus dem Niederländischen simultan gedolmetscht.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Otmars Söhne« </b><br/>Ein fulminanter Roman-fleuve aus den Niederlanden     <br/><br/><b>Peter Buwalda</b> (Schriftsteller) <br/><br/>Patchwork-Familien geben literarisch einiges her, besonders wenn sie nur modern scheinen, aber tatsächlich dysfunktional sind. Das wusste Peter Buwalda schon für sein spektakuläres 600-Seiten-Debüt <em>Bonita Avenue</em> von 2010 zu nutzen; der Roman machte ihn auf Anhieb zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der Niederlande. Gut zehn Jahre später ist jetzt <em>Otmars Söhne</em> erschienen. Geplant hat Buwalda diesen Roman als Auftakt für sein literarisches Großprojekt: einen Roman-fleuve über die Niederlande. <em>Otmars Söhne</em> ist ein grandioser Einstieg: Mit großer Kunst und noch größerer Erzähl-Lust zelebriert Buwalda wieder toxische Familienkonstellationen. Hier spielen zwei namensgleiche Stiefbrüder eine Rolle – der eine wurde auf musikalisches Wunderkind getrimmt, weshalb der andere seinen Vornamen verliert. Dessen leiblicher Vater wiederum, ein dubioser Shell-Manager, hält zwar keinen Kontakt zu ihm, sich aber dafür eine Sklavin. Buwalda liest aus dem Original, <b>Tobias Kluckert </b>(Synchronstimme von Joaquin Phoenix) die deutschen Passagen. <br/>Moderation: <b>Amelia Wischnewski </b>(NDR)<br/>Aus dem Niederländischen simultan gedolmetscht.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 30 Nov 2021 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Ich umbau dir ein Schloss aus Sand</itunes:title>
    <title>Ich umbau dir ein Schloss aus Sand</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ich umbau dir ein Schloss aus Sand Über die Notwendigkeit, Architektur neu zu erhalten   Tim Rieniets (Professor für Stadt- und Raumentwicklung)  Ach, wenn man nur in Luftschlössern wohnen könnte! Billiger, reichlich vorhandener, voll rezyklierbarer, klima- und energieneutraler Rohstoff. Nicht so wie Sand zum Beispiel, der echt knapp wird. Stattdessen wohnen wir oft in nicht so dollen Häusern, die zwischen 1949 und 1979 entstanden sind: Aus dieser Zeit stammt mehr als ein Drittel des heutigen...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Ich umbau dir ein Schloss aus Sand</b><br/>Über die Notwendigkeit, Architektur neu zu erhalten <br/><br/><b>Tim Rieniets</b> (Professor für Stadt- und Raumentwicklung)<br/><br/>Ach, wenn man nur in Luftschlössern wohnen könnte! Billiger, reichlich vorhandener, voll rezyklierbarer, klima- und energieneutraler Rohstoff. Nicht so wie Sand zum Beispiel, der echt knapp wird. Stattdessen wohnen wir oft in nicht so dollen Häusern, die zwischen 1949 und 1979 entstanden sind: Aus dieser Zeit stammt mehr als ein Drittel des heutigen Bestands. Die Bauwelt ist im Wesentlichen eine Bestandsbauwelt – und Klimakiller Nr. 1: 40 Prozent Anteil an Kohlendioxid-Emissionen; 50 Prozent Anteil am Müllaufkommen. Jedes abgerissene Haus ist krasse Verschwendung von Energie und Material. Baugesetze müssen neu erfunden, Luftschlösser umgebaut werden: Die Baukultur des 21. Jahrhunderts, sagt Tim Rieniets, Professor an der Uni Hannover, müsse vor allem eine Umbaukultur sein und durch eine Architektur des Erhaltens geprägt werden. Aber dieses dröge Graugebröckel aus den 60-70ern? Nicht gerade schlossig. Leider. Aber, weiß und zeigt Rieniets, man kann eine Menge draus machen. Muss man auch. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> fragt nach.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich umbau dir ein Schloss aus Sand</b><br/>Über die Notwendigkeit, Architektur neu zu erhalten <br/><br/><b>Tim Rieniets</b> (Professor für Stadt- und Raumentwicklung)<br/><br/>Ach, wenn man nur in Luftschlössern wohnen könnte! Billiger, reichlich vorhandener, voll rezyklierbarer, klima- und energieneutraler Rohstoff. Nicht so wie Sand zum Beispiel, der echt knapp wird. Stattdessen wohnen wir oft in nicht so dollen Häusern, die zwischen 1949 und 1979 entstanden sind: Aus dieser Zeit stammt mehr als ein Drittel des heutigen Bestands. Die Bauwelt ist im Wesentlichen eine Bestandsbauwelt – und Klimakiller Nr. 1: 40 Prozent Anteil an Kohlendioxid-Emissionen; 50 Prozent Anteil am Müllaufkommen. Jedes abgerissene Haus ist krasse Verschwendung von Energie und Material. Baugesetze müssen neu erfunden, Luftschlösser umgebaut werden: Die Baukultur des 21. Jahrhunderts, sagt Tim Rieniets, Professor an der Uni Hannover, müsse vor allem eine Umbaukultur sein und durch eine Architektur des Erhaltens geprägt werden. Aber dieses dröge Graugebröckel aus den 60-70ern? Nicht gerade schlossig. Leider. Aber, weiß und zeigt Rieniets, man kann eine Menge draus machen. Muss man auch. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> fragt nach.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Liebe in Zeiten des Hasses«</itunes:title>
    <title>»Liebe in Zeiten des Hasses«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Liebe in Zeiten des Hasses« Die Chronik eines Gefühls 1929–1939   Florian Illies (Autor, Publizist)  Die 30er-Jahre: Das ist jene Dekade, die in ein unfassbares Menschheitsverbrechen führte. Wer damals lebte, mag das gespürt haben – um eben deswegen noch heftiger das Leben und seinen Sinn zu suchen: die Liebe. Diese Stimmung beschreibt Florian Illies in Liebe in Zeiten des Hasses, wenn er Zeitgenoss:innen wie Anaïs Nin und Henry Miller oder Sartre und de Beauvoir einander finden und lieben l...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Liebe in Zeiten des Hasses«</b><br/>Die Chronik eines Gefühls 1929–1939 <br/><br/><b>Florian Illies</b> (Autor, Publizist)<br/><br/>Die 30er-Jahre: Das ist jene Dekade, die in ein unfassbares Menschheitsverbrechen führte. Wer damals lebte, mag das gespürt haben – um eben deswegen noch heftiger das Leben und seinen Sinn zu suchen: die Liebe. Diese Stimmung beschreibt Florian Illies in <em>Liebe in Zeiten des Hasses</em>, wenn er Zeitgenoss:innen wie Anaïs Nin und Henry Miller oder Sartre und de Beauvoir einander finden und lieben lässt – während die Manns oder Bert Brecht und Helene Weigel fliehen müssen vor dem Hass. Florian Illies ist heute Autor und ZEIT-Mitherausgeber. Davor war er Feuilleton-Chef, Kunstzeitschrift-Gründer, Gesellschaftler eines Kunst-Auktionshauses, Leiter des Rowohlt Verlags. Solch kulturell quecksilbrige Vielseitigkeit ist womöglich beste Voraussetzung, kollektive Gefühlslagen treffsicher schildern zu können. Denn das hat Illies ja bereits im Jahr 2000 getan, in <em>Generation Golf</em> über die Prägungen der 1970er-Jahrgänge. Oder zwölf Jahre später mit <em>1913: Der Sommer des Jahrhunderts</em>. Jetzt hat er also  <em>Liebe in Zeiten des Hasses</em> geschrieben, wieder eine feinsinnige Zeitdiagnostik mit den Mitteln der Literatur – und erneut mit prominentestem Personal aus Kunst, Kultur und Gesellschaft. <br/>Moderation: <b>Ronald Meyer-Arlt</b> (Ressortleiter Kultur bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung)</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Liebe in Zeiten des Hasses«</b><br/>Die Chronik eines Gefühls 1929–1939 <br/><br/><b>Florian Illies</b> (Autor, Publizist)<br/><br/>Die 30er-Jahre: Das ist jene Dekade, die in ein unfassbares Menschheitsverbrechen führte. Wer damals lebte, mag das gespürt haben – um eben deswegen noch heftiger das Leben und seinen Sinn zu suchen: die Liebe. Diese Stimmung beschreibt Florian Illies in <em>Liebe in Zeiten des Hasses</em>, wenn er Zeitgenoss:innen wie Anaïs Nin und Henry Miller oder Sartre und de Beauvoir einander finden und lieben lässt – während die Manns oder Bert Brecht und Helene Weigel fliehen müssen vor dem Hass. Florian Illies ist heute Autor und ZEIT-Mitherausgeber. Davor war er Feuilleton-Chef, Kunstzeitschrift-Gründer, Gesellschaftler eines Kunst-Auktionshauses, Leiter des Rowohlt Verlags. Solch kulturell quecksilbrige Vielseitigkeit ist womöglich beste Voraussetzung, kollektive Gefühlslagen treffsicher schildern zu können. Denn das hat Illies ja bereits im Jahr 2000 getan, in <em>Generation Golf</em> über die Prägungen der 1970er-Jahrgänge. Oder zwölf Jahre später mit <em>1913: Der Sommer des Jahrhunderts</em>. Jetzt hat er also  <em>Liebe in Zeiten des Hasses</em> geschrieben, wieder eine feinsinnige Zeitdiagnostik mit den Mitteln der Literatur – und erneut mit prominentestem Personal aus Kunst, Kultur und Gesellschaft. <br/>Moderation: <b>Ronald Meyer-Arlt</b> (Ressortleiter Kultur bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung)</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 16 Nov 2021 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Eine andere Epoche« </itunes:title>
    <title>»Eine andere Epoche« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Eine andere Epoche«    NSU, Christian Wulff, Edathy: Ein Roman für das kollektive Gedächtnis   Ulf Erdmann Ziegler (Schriftsteller)  Keine zehn Jahre ist das her: Dass eine von Geheimdiensten umstellte Nazi-Bande erst aufflog, nachdem sie bereits zehn Menschen ermordet hatte. Dass all die Fragen dazu nicht genug Aufmerksamkeit bekamen, weil der nächste Skandal um einen angeblich bestechlichen Bundespräsidenten schon wieder wichtiger schien. Und dann die Anklage gegen den Leiter jenes Au...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Eine andere Epoche« </b>  <br/>NSU, Christian Wulff, Edathy: Ein Roman für das kollektive Gedächtnis <br/><br/><b>Ulf Erdmann Ziegler</b> (Schriftsteller)<br/><br/>Keine zehn Jahre ist das her: Dass eine von Geheimdiensten umstellte Nazi-Bande erst aufflog, nachdem sie bereits zehn Menschen ermordet hatte. Dass all die Fragen dazu nicht genug Aufmerksamkeit bekamen, weil der nächste Skandal um einen angeblich bestechlichen Bundespräsidenten schon wieder wichtiger schien. Und dann die Anklage gegen den Leiter jenes Ausschusses im Bundestag, der das Umfeld der Nazi-Morde untersuchen sollte. Vorwurf: Besitz kinderpornografischen Materials. Ja, all das ist kein Jahrzehnt entfernt, aber offenbar doch schon <em>Eine andere Epoche</em>. So heißt jedenfalls Ulf Erdmann Zieglers Roman, in dem ein verwirrendes Stück deutscher Zeitgeschichte literarisch aufbereitet wird. Ziegler, preisgekrönter und versierter Suhrkamp-Autor, tut das aus Sicht des Protagonisten: ein mittelalter SPD-Mann inmitten des Berliner Politikbetriebs – in einer Stadt, die sich so rasant wandelt wie die Gesellschaft in ihr. Die Fragen zu Zieglers Rückschau in die deutschen 10er-Jahre hat Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Eine andere Epoche« </b>  <br/>NSU, Christian Wulff, Edathy: Ein Roman für das kollektive Gedächtnis <br/><br/><b>Ulf Erdmann Ziegler</b> (Schriftsteller)<br/><br/>Keine zehn Jahre ist das her: Dass eine von Geheimdiensten umstellte Nazi-Bande erst aufflog, nachdem sie bereits zehn Menschen ermordet hatte. Dass all die Fragen dazu nicht genug Aufmerksamkeit bekamen, weil der nächste Skandal um einen angeblich bestechlichen Bundespräsidenten schon wieder wichtiger schien. Und dann die Anklage gegen den Leiter jenes Ausschusses im Bundestag, der das Umfeld der Nazi-Morde untersuchen sollte. Vorwurf: Besitz kinderpornografischen Materials. Ja, all das ist kein Jahrzehnt entfernt, aber offenbar doch schon <em>Eine andere Epoche</em>. So heißt jedenfalls Ulf Erdmann Zieglers Roman, in dem ein verwirrendes Stück deutscher Zeitgeschichte literarisch aufbereitet wird. Ziegler, preisgekrönter und versierter Suhrkamp-Autor, tut das aus Sicht des Protagonisten: ein mittelalter SPD-Mann inmitten des Berliner Politikbetriebs – in einer Stadt, die sich so rasant wandelt wie die Gesellschaft in ihr. Die Fragen zu Zieglers Rückschau in die deutschen 10er-Jahre hat Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 17:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</itunes:title>
    <title>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Nach dem Spiel ist vor dem Spiel Wie deuten wir den Brettspielboom?  Steffen Bogen (Spiele-Autor, Kulturwissenschaftler) Stefan Gohlisch (Spiele-Juror, Journalist)  Während Corona legte der Brettspielmarkt über 30 Prozent zu; schon vorher waren es zehn Prozent Zuwachs jährlich gewesen. Echt jetzt: Gesellig-konzentriertes Zusammensitzen am Tisch boomt – altersübergreifend, old-school, total analog! Trotz der Digitalisierung, dieser Vereinsamungshexe und Aufmerksamkeitsräuberin. Das wissen wir ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</b><br/>Wie deuten wir den Brettspielboom?<br/><br/><b>Steffen Bogen</b> (Spiele-Autor, Kulturwissenschaftler)<br/><b>Stefan Gohlisch</b> (Spiele-Juror, Journalist)<br/><br/>Während Corona legte der Brettspielmarkt über 30 Prozent zu; schon vorher waren es zehn Prozent Zuwachs jährlich gewesen. Echt jetzt: Gesellig-konzentriertes Zusammensitzen am Tisch boomt – altersübergreifend, old-school, total analog! Trotz der Digitalisierung, dieser Vereinsamungshexe und Aufmerksamkeitsräuberin. Das wissen wir von Stefan Gohlisch, Kulturredakteur der <em>Neuen Presse</em> – und jahrelanges Mitglied der »Spiel des Jahres«-Jury. Die hat Steffen Bogens Produkte zweimal ausgezeichnet: 2014 gewann sein Spiel <em>Camel Up</em>; 2012 wurde <em>Schnappt Hubi!</em> »Kinderspiel des Jahres«. Bogen, Spiele-Autor und Kulturwissenschaftler, hat Semiotik und Kunstgeschichte studiert und lehrt in Konstanz. A propos Semiotik: Dass wir zunehmend Tisch und Brett teilen – ist das ein Zeitgeistzeichen, das man verallgemeinern darf? Gehen wir spielend in eine Zukunft, die gar nicht mal so digital ist, sondern haptisch-analog? Ein Spiel-Macher und -bewerter; ein Kulturwissenschaftler und ein Journalist: guter Suchtrupp, um die Antwort zu finden.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</b><br/>Wie deuten wir den Brettspielboom?<br/><br/><b>Steffen Bogen</b> (Spiele-Autor, Kulturwissenschaftler)<br/><b>Stefan Gohlisch</b> (Spiele-Juror, Journalist)<br/><br/>Während Corona legte der Brettspielmarkt über 30 Prozent zu; schon vorher waren es zehn Prozent Zuwachs jährlich gewesen. Echt jetzt: Gesellig-konzentriertes Zusammensitzen am Tisch boomt – altersübergreifend, old-school, total analog! Trotz der Digitalisierung, dieser Vereinsamungshexe und Aufmerksamkeitsräuberin. Das wissen wir von Stefan Gohlisch, Kulturredakteur der <em>Neuen Presse</em> – und jahrelanges Mitglied der »Spiel des Jahres«-Jury. Die hat Steffen Bogens Produkte zweimal ausgezeichnet: 2014 gewann sein Spiel <em>Camel Up</em>; 2012 wurde <em>Schnappt Hubi!</em> »Kinderspiel des Jahres«. Bogen, Spiele-Autor und Kulturwissenschaftler, hat Semiotik und Kunstgeschichte studiert und lehrt in Konstanz. A propos Semiotik: Dass wir zunehmend Tisch und Brett teilen – ist das ein Zeitgeistzeichen, das man verallgemeinern darf? Gehen wir spielend in eine Zukunft, die gar nicht mal so digital ist, sondern haptisch-analog? Ein Spiel-Macher und -bewerter; ein Kulturwissenschaftler und ein Journalist: guter Suchtrupp, um die Antwort zu finden.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wir können mehr sein« </itunes:title>
    <title>»Wir können mehr sein« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wir können mehr sein«   Die Macht der Vielfalt   Aminata Touré (Politikerin, Autorin)  Mit 28 Jahren ist Aminata Touré nicht nur die erste afrodeutsche, sondern auch die jüngste Vizepräsidentin eines Landes-parlaments in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass sie es so weit geschafft hat, ist keineswegs selbstverständlich. Während sie als Kind in einer Geflüchtetenunterkunft aufwuchs, brannten Häuser in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Solingen. Darin wohnten Menschen mit einer Ge...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wir können mehr sein«  </b><br/>Die Macht der Vielfalt <br/><br/><b>Aminata Touré</b> (Politikerin, Autorin)<br/><br/>Mit 28 Jahren ist Aminata Touré nicht nur die erste afrodeutsche, sondern auch die jüngste Vizepräsidentin eines Landes-parlaments in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass sie es so weit geschafft hat, ist keineswegs selbstverständlich. Während sie als Kind in einer Geflüchtetenunterkunft aufwuchs, brannten Häuser in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Solingen. Darin wohnten Menschen mit einer Geschichte, die auch Tourés hätte sein können. 2017, zwanzig Jahre später, wurde jeden Tag ein Anschlag auf ein Asylbewerberheim verübt; im selben Jahr zog Aminata Touré in den Landtag von Schleswig-Holstein ein. Ihr Buch <em>Wir können mehr sein</em> handelt von ihren Erfahrungen als Schwarze Frau in einer Gesellschaft, deren Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus nach wie vor mangelhaft ist – es handelt aber auch von ihrem Weg in die Politik. Touré macht klar: Politik kann die Gesellschaft verändern. Und: Jede Generation hat die Aufgabe, daran mitzugestalten. Wie das funktionieren kann, fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wir können mehr sein«  </b><br/>Die Macht der Vielfalt <br/><br/><b>Aminata Touré</b> (Politikerin, Autorin)<br/><br/>Mit 28 Jahren ist Aminata Touré nicht nur die erste afrodeutsche, sondern auch die jüngste Vizepräsidentin eines Landes-parlaments in der Geschichte der Bundesrepublik. Dass sie es so weit geschafft hat, ist keineswegs selbstverständlich. Während sie als Kind in einer Geflüchtetenunterkunft aufwuchs, brannten Häuser in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Solingen. Darin wohnten Menschen mit einer Geschichte, die auch Tourés hätte sein können. 2017, zwanzig Jahre später, wurde jeden Tag ein Anschlag auf ein Asylbewerberheim verübt; im selben Jahr zog Aminata Touré in den Landtag von Schleswig-Holstein ein. Ihr Buch <em>Wir können mehr sein</em> handelt von ihren Erfahrungen als Schwarze Frau in einer Gesellschaft, deren Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus nach wie vor mangelhaft ist – es handelt aber auch von ihrem Weg in die Politik. Touré macht klar: Politik kann die Gesellschaft verändern. Und: Jede Generation hat die Aufgabe, daran mitzugestalten. Wie das funktionieren kann, fragt Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Deutschland 2050«  </itunes:title>
    <title>»Deutschland 2050«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Deutschland 2050«   Der Klimawandel ist da; er ändert unser Leben   Nick Reimer (Journalist)   Ob sich die neue Bundesregierung angemessen um die Klimakrise kümmern wird? Wer weiß; Politik wird von Menschen gemacht und ist deshalb kaum zu kalkulieren. Was wir allerdings wissen, weil diese Entwicklung keiner Regierung folgt, sondern den festen Regeln der Physik: »Es ist sicher, dass sich die Erde 2050 weiter erwärmt haben wird.« Diesen Satz formuliert Nick Reimer in seinem mit Toralf Sta...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Deutschland 2050«  </b><br/>Der Klimawandel ist da; er ändert unser Leben <br/><br/><b>Nick Reimer</b> (Journalist) <br/><br/>Ob sich die neue Bundesregierung angemessen um die Klimakrise kümmern wird? Wer weiß; Politik wird von Menschen gemacht und ist deshalb kaum zu kalkulieren. Was wir allerdings wissen, weil diese Entwicklung keiner Regierung folgt, sondern den festen Regeln der Physik: »Es ist sicher, dass sich die Erde 2050 weiter erwärmt haben wird.« Diesen Satz formuliert Nick Reimer in seinem mit Toralf Staud verfassten Buch <em>Deutschland 2050</em> nicht umsonst im unabwendbaren Futur II. Als Wissenschaftsredakteur und Betreiber des ausgezeichneten Blogs <em>Klimalügendetektor.de</em> weiß Reimer: Zwar liegt es noch immer bei uns, wie sehr die Temperaturen global steigen. Aber: Dass die Erde im Jahr 2050 wärmer geworden sein wird, ist längst entschieden – durch unser jahrzehntelanges Nichtstun gegen globale Kohlendioxid-Emissionen. Was das bedeutet, für unsere Städte, für Verkehr und Wirtschaft, für Wasser, Wald und Küsten, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Siftung Nds.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Deutschland 2050«  </b><br/>Der Klimawandel ist da; er ändert unser Leben <br/><br/><b>Nick Reimer</b> (Journalist) <br/><br/>Ob sich die neue Bundesregierung angemessen um die Klimakrise kümmern wird? Wer weiß; Politik wird von Menschen gemacht und ist deshalb kaum zu kalkulieren. Was wir allerdings wissen, weil diese Entwicklung keiner Regierung folgt, sondern den festen Regeln der Physik: »Es ist sicher, dass sich die Erde 2050 weiter erwärmt haben wird.« Diesen Satz formuliert Nick Reimer in seinem mit Toralf Staud verfassten Buch <em>Deutschland 2050</em> nicht umsonst im unabwendbaren Futur II. Als Wissenschaftsredakteur und Betreiber des ausgezeichneten Blogs <em>Klimalügendetektor.de</em> weiß Reimer: Zwar liegt es noch immer bei uns, wie sehr die Temperaturen global steigen. Aber: Dass die Erde im Jahr 2050 wärmer geworden sein wird, ist längst entschieden – durch unser jahrzehntelanges Nichtstun gegen globale Kohlendioxid-Emissionen. Was das bedeutet, für unsere Städte, für Verkehr und Wirtschaft, für Wasser, Wald und Küsten, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. <br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Siftung Nds.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wir Gotteskinder«  </itunes:title>
    <title>»Wir Gotteskinder«  </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wir Gotteskinder«   »Eine mutige Neuerfindung der Einwanderungserzählung …   Nana Oforiatta Ayim (Schriftstellerin)  … verführerisch, poetisch, beispiellos.« So rühmt Literaturstar Taiye Selasi das Romandebüt Wir Gotteskinder von Nana Oforiatta Ayim. Die heute in Accra / Ghana lebende Weltbürgerin Ayim könnte ein gutes Beispiel für den von Telasi geprägten Begriff »Afropolitan« sein – und auch in ihrem Buch geht es um ethnische Wurzeln, gemischte Identitäten oder das Leben als junge afr...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wir Gotteskinder«  </b><br/>»Eine mutige Neuerfindung der Einwanderungserzählung … <br/><br/>Nana Oforiatta Ayim (Schriftstellerin)<br/><br/>… verführerisch, poetisch, beispiellos.« So rühmt Literaturstar Taiye Selasi das Romandebüt <em>Wir Gotteskinder</em> von Nana Oforiatta Ayim. Die heute in Accra / Ghana lebende Weltbürgerin Ayim könnte ein gutes Beispiel für den von Telasi geprägten Begriff »Afropolitan« sein – und auch in ihrem Buch geht es um ethnische Wurzeln, gemischte Identitäten oder das Leben als junge afrikanische Immigrantin in Europa, genauer: in Deutschland. Maya Mensah ist im deutschen Exil täglich damit konfrontiert, anders zu sein. Beistand leistet ihr nur ihr Cousin Kojo. Maya ist fasziniert von seinen Erzählungen aus Ghana, an das sie sich kaum erinnert – bis sie sich endlich als Teil dieser Geschichten erkennt. Gut erkennbar sind die autobiografischen Anteile: Nana Oforiatta Ayim, geboren und aufgewachsen in Deutschland, ist die Enkelin des Königs der ghanaischen Region Akyem Abuakwa. Sie studierte Afrikanische Kunstgeschichte, arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit als Kunstvermittlerin und Kuratorin tätig (sie verantwortete 2019 den ghanaischer Pavillon auf der Biennale in Venedig), aber auch als Filmemacherin. Bahn-brechend ist ihr Cultural Encyclopaedia Project, das in 54 Bänden (einer für jedes Land in Afrika) vergangene und zeitgenössische Kultur des Kontinents dokumentieren soll.<br/>Moderation: <b>Charlotte Milsch</b></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wir Gotteskinder«  </b><br/>»Eine mutige Neuerfindung der Einwanderungserzählung … <br/><br/>Nana Oforiatta Ayim (Schriftstellerin)<br/><br/>… verführerisch, poetisch, beispiellos.« So rühmt Literaturstar Taiye Selasi das Romandebüt <em>Wir Gotteskinder</em> von Nana Oforiatta Ayim. Die heute in Accra / Ghana lebende Weltbürgerin Ayim könnte ein gutes Beispiel für den von Telasi geprägten Begriff »Afropolitan« sein – und auch in ihrem Buch geht es um ethnische Wurzeln, gemischte Identitäten oder das Leben als junge afrikanische Immigrantin in Europa, genauer: in Deutschland. Maya Mensah ist im deutschen Exil täglich damit konfrontiert, anders zu sein. Beistand leistet ihr nur ihr Cousin Kojo. Maya ist fasziniert von seinen Erzählungen aus Ghana, an das sie sich kaum erinnert – bis sie sich endlich als Teil dieser Geschichten erkennt. Gut erkennbar sind die autobiografischen Anteile: Nana Oforiatta Ayim, geboren und aufgewachsen in Deutschland, ist die Enkelin des Königs der ghanaischen Region Akyem Abuakwa. Sie studierte Afrikanische Kunstgeschichte, arbeitete für die UN in New York und ist heute weltweit als Kunstvermittlerin und Kuratorin tätig (sie verantwortete 2019 den ghanaischer Pavillon auf der Biennale in Venedig), aber auch als Filmemacherin. Bahn-brechend ist ihr Cultural Encyclopaedia Project, das in 54 Bänden (einer für jedes Land in Afrika) vergangene und zeitgenössische Kultur des Kontinents dokumentieren soll.<br/>Moderation: <b>Charlotte Milsch</b></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 28 Sep 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Dunkelblum«</itunes:title>
    <title>»Dunkelblum«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Dunkelblum« Schweigen, Schauer, Schuld: Großes Kino im Modellstädtchen   Eva Menasse (Schriftstellerin)    Dunkelblum ist ein österreichisches »Modellstädtchen, das [Gott] zusammen mit dem Teufel gebaut hat zur Mahnung an alle«. Also, eigentlich hat es Eva Menasse gebaut, die in ihrem neuen Roman ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt entwirft. Unter anderem geht es um den (Nicht-)Umgang der Bewohner:innen mit einer historischen Schuld. Steht Dunkelblum also für g...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Dunkelblum«</b><br/>Schweigen, Schauer, Schuld: Großes Kino im Modellstädtchen <br/><br/><b>Eva Menasse</b> (Schriftstellerin)  <br/><br/>Dunkelblum ist ein österreichisches »Modellstädtchen, das [Gott] zusammen mit dem Teufel gebaut hat zur Mahnung an alle«. Also, eigentlich hat es Eva Menasse gebaut, die in ihrem neuen Roman ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt entwirft. Unter anderem geht es um den (Nicht-)Umgang der Bewohner:innen mit einer historischen Schuld. Steht Dunkelblum also für ganz Österreich? Immerhin rupft die Langzeitwahlberlinerin Menasse seit Jahren diverse Hühnchen mit ihrer Heimat, deren »Bevölkerung ab dem Mai ’45 von nichts gewusst […] haben und weinerlich das erste Opfer gewesen sein wollte« (Menasse, 2011). Ah geh, nicht so plump, please! Seit ihrem Debüt <em>Vienna</em> wurden Menasses Erzählstrukturen immer komplexer und raffinierter. Ihre Bücher haben nie nur ein einziges Thema und sind von verwobener Vielstimmigkeit – und <em>Dunkelblum</em>, diese schaurig-komische Auktorialorgie, erst recht. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> versucht, Licht ins <em>Dunkelblum</em> zu bringen.<br/>In Kooperation mit dem Literaturfest Niedersachsen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Dunkelblum«</b><br/>Schweigen, Schauer, Schuld: Großes Kino im Modellstädtchen <br/><br/><b>Eva Menasse</b> (Schriftstellerin)  <br/><br/>Dunkelblum ist ein österreichisches »Modellstädtchen, das [Gott] zusammen mit dem Teufel gebaut hat zur Mahnung an alle«. Also, eigentlich hat es Eva Menasse gebaut, die in ihrem neuen Roman ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt entwirft. Unter anderem geht es um den (Nicht-)Umgang der Bewohner:innen mit einer historischen Schuld. Steht Dunkelblum also für ganz Österreich? Immerhin rupft die Langzeitwahlberlinerin Menasse seit Jahren diverse Hühnchen mit ihrer Heimat, deren »Bevölkerung ab dem Mai ’45 von nichts gewusst […] haben und weinerlich das erste Opfer gewesen sein wollte« (Menasse, 2011). Ah geh, nicht so plump, please! Seit ihrem Debüt <em>Vienna</em> wurden Menasses Erzählstrukturen immer komplexer und raffinierter. Ihre Bücher haben nie nur ein einziges Thema und sind von verwobener Vielstimmigkeit – und <em>Dunkelblum</em>, diese schaurig-komische Auktorialorgie, erst recht. Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b> versucht, Licht ins <em>Dunkelblum</em> zu bringen.<br/>In Kooperation mit dem Literaturfest Niedersachsen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Cloris« (Übersetzung)</itunes:title>
    <title>»Cloris« (Übersetzung)</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Cloris«    Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur  Rye Curtis (Autor, Los Angeles) In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in Cloris eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeind...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Cloris«   </b></p><p>Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur </p><p>Rye Curtis (Autor, Los Angeles)</p><p>In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in <em>Cloris</em> eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeinde in die Wildnis: Dort kämpft sie nach einem Flug-zeugabsturz gegen Hunger, extremes Wetter, wilde Tiere – vor allem aber gegen die Angst, irgendwann aufzugeben. So erstaunlich wie die Romanheldin ist auch die Figur der Park-Rangerin, die Cloris sucht: eine Melancholikerin mit Hang zu billigem Merlot, getarnt in der Thermoskanne. Was die Frauen vereint: Beharrlichkeit, lakonischer Humor und die Kraft, neu auf ihr Leben zu sehen. Zum Gespräch über <em>Cloris</em> trifft sich Rye Curtis von L. A. aus mit <b>Ruth Mayer</b>, Amerikanistin an der Leibniz Universität Hannover – zum gedolmetschten Podcast in englischer Sprache, ergänzt durch deutsche Lesepassagen von »Dark«-Star <b>Maja Schöne</b> (Thalia Theater Hamburg).<br/>Das Gespräch wurde von<b> Bernd Leinenbach</b> gedolmetscht.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Cloris«   </b></p><p>Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur </p><p>Rye Curtis (Autor, Los Angeles)</p><p>In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in <em>Cloris</em> eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeinde in die Wildnis: Dort kämpft sie nach einem Flug-zeugabsturz gegen Hunger, extremes Wetter, wilde Tiere – vor allem aber gegen die Angst, irgendwann aufzugeben. So erstaunlich wie die Romanheldin ist auch die Figur der Park-Rangerin, die Cloris sucht: eine Melancholikerin mit Hang zu billigem Merlot, getarnt in der Thermoskanne. Was die Frauen vereint: Beharrlichkeit, lakonischer Humor und die Kraft, neu auf ihr Leben zu sehen. Zum Gespräch über <em>Cloris</em> trifft sich Rye Curtis von L. A. aus mit <b>Ruth Mayer</b>, Amerikanistin an der Leibniz Universität Hannover – zum gedolmetschten Podcast in englischer Sprache, ergänzt durch deutsche Lesepassagen von »Dark«-Star <b>Maja Schöne</b> (Thalia Theater Hamburg).<br/>Das Gespräch wurde von<b> Bernd Leinenbach</b> gedolmetscht.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 06 Aug 2021 00:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Cloris« (Originalton)</itunes:title>
    <title>»Cloris« (Originalton)</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Cloris«    Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur  Rye Curtis (Autor, Los Angeles) In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in Cloris eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeind...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Cloris«   </b></p><p>Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur </p><p>Rye Curtis (Autor, Los Angeles)</p><p>In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in <em>Cloris</em> eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeinde in die Wildnis: Dort kämpft sie nach einem Flug-zeugabsturz gegen Hunger, extremes Wetter, wilde Tiere – vor allem aber gegen die Angst, irgendwann aufzugeben. So erstaunlich wie die Romanheldin ist auch die Figur der Park-Rangerin, die Cloris sucht: eine Melancholikerin mit Hang zu billigem Merlot, getarnt in der Thermoskanne. Was die Frauen vereint: Beharrlichkeit, lakonischer Humor und die Kraft, neu auf ihr Leben zu sehen. Zum Gespräch über <em>Cloris</em> trifft sich Rye Curtis von L. A. aus mit <b>Ruth Mayer</b>, Amerikanistin an der Leibniz Universität Hannover – zum gedolmetschten Podcast in englischer Sprache, ergänzt durch deutsche Lesepassagen von »Dark«-Star <b>Maja Schöne</b> (Thalia Theater Hamburg).</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Cloris«   </b></p><p>Über eine der ungewöhnlichsten Abenteurerinnen der US-Literatur </p><p>Rye Curtis (Autor, Los Angeles)</p><p>In der amerikanischen Literatur ist das ein gut bekanntes Motiv: Ganz allein und inmitten der Natur findet der Mensch zu sich selbst. Eher ungewöhnlich ist es, wenn dieser Mensch eine 72-jährige Frau ist – wie Cloris Waldrip, die titelgebende Heldin im Roman-Debüt von Rye Curtis. Der schickt in <em>Cloris</em> eine pensionierte Bibliothekarin aus ihrer kleinen Methodisten-Gemeinde in die Wildnis: Dort kämpft sie nach einem Flug-zeugabsturz gegen Hunger, extremes Wetter, wilde Tiere – vor allem aber gegen die Angst, irgendwann aufzugeben. So erstaunlich wie die Romanheldin ist auch die Figur der Park-Rangerin, die Cloris sucht: eine Melancholikerin mit Hang zu billigem Merlot, getarnt in der Thermoskanne. Was die Frauen vereint: Beharrlichkeit, lakonischer Humor und die Kraft, neu auf ihr Leben zu sehen. Zum Gespräch über <em>Cloris</em> trifft sich Rye Curtis von L. A. aus mit <b>Ruth Mayer</b>, Amerikanistin an der Leibniz Universität Hannover – zum gedolmetschten Podcast in englischer Sprache, ergänzt durch deutsche Lesepassagen von »Dark«-Star <b>Maja Schöne</b> (Thalia Theater Hamburg).</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:title>Nichts als die Maarheit</itunes:title>
    <title>Nichts als die Maarheit</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Nichts als die Maarheit Wie alles kam und Die Schlange im Wolfspelz  Paul Maar (Kinderbuchautor, Bamberg)  Michael Maar (Autor/ Publizist, Berlin)  Es gibt, bei allen Unterschieden der Karrieren von Paul Maar und seinem Sohn Michael, viele Gemeinsamkeiten. Mit beiden lässt sich z. B. das Lesen lernen. Bei Paul Maar, Kinderbuch-institution und Sams-Erfinder, ist das womöglich etwas buchstäblicher gemeint als bei Michael Maar, der »ein wunderbares Talent hat, den Autoren, die er liebt, auf die ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Nichts als die Maarheit</b><br/><em>Wie alles kam</em> und <em>Die Schlange im Wolfspelz</em><br/><br/>Paul Maar (Kinderbuchautor, Bamberg) <br/>Michael Maar (Autor/ Publizist, Berlin)<br/><br/>Es gibt, bei allen Unterschieden der Karrieren von Paul Maar und seinem Sohn Michael, viele Gemeinsamkeiten. Mit beiden lässt sich z. B. das Lesen lernen. Bei Paul Maar, Kinderbuch-institution und Sams-Erfinder, ist das womöglich etwas buchstäblicher gemeint als bei Michael Maar, der »ein wunderbares Talent hat, den Autoren, die er liebt, auf die Schliche zu kommen« (SPIEGEL Online) und »uns mit seinem Spürsinn schon so vieles völlig neu erschlossen hat in der Welt der Literatur« (BR). Jetzt hat Paul mit <em>Wie alles kam</em> den »Roman seiner Kindheit« geschrieben und Michael mit <em>Die Schlange im Wolfspelz  </em>eine Stilkunde und eine deutsche Literaturgeschichte zugleich. Salon-Moderator Joachim Otte fährt mit Michael nach Bamberg zu Paul, setzt beide aufs Sofa, sich selbst hinter die Kamera, um mit Vater und Sohn über Lesen und Leben, über Formen und Normen, über Gemeinsamkeiten und Einsamkeiten zu sprechen. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Nichts als die Maarheit</b><br/><em>Wie alles kam</em> und <em>Die Schlange im Wolfspelz</em><br/><br/>Paul Maar (Kinderbuchautor, Bamberg) <br/>Michael Maar (Autor/ Publizist, Berlin)<br/><br/>Es gibt, bei allen Unterschieden der Karrieren von Paul Maar und seinem Sohn Michael, viele Gemeinsamkeiten. Mit beiden lässt sich z. B. das Lesen lernen. Bei Paul Maar, Kinderbuch-institution und Sams-Erfinder, ist das womöglich etwas buchstäblicher gemeint als bei Michael Maar, der »ein wunderbares Talent hat, den Autoren, die er liebt, auf die Schliche zu kommen« (SPIEGEL Online) und »uns mit seinem Spürsinn schon so vieles völlig neu erschlossen hat in der Welt der Literatur« (BR). Jetzt hat Paul mit <em>Wie alles kam</em> den »Roman seiner Kindheit« geschrieben und Michael mit <em>Die Schlange im Wolfspelz  </em>eine Stilkunde und eine deutsche Literaturgeschichte zugleich. Salon-Moderator Joachim Otte fährt mit Michael nach Bamberg zu Paul, setzt beide aufs Sofa, sich selbst hinter die Kamera, um mit Vater und Sohn über Lesen und Leben, über Formen und Normen, über Gemeinsamkeiten und Einsamkeiten zu sprechen. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 30 Jul 2021 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Algenlieder</itunes:title>
    <title>Algenlieder</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Algenlieder Ist die Alge die eierlegende Wollmilchsau aus dem Ozean?  Thomas Brück (Biotechnologe/ Algenforscher, München)  SPIEGEL-Überschriften der letzten 20 Jahre: »Neuartiges Antibiotikum: Alge bringt Bakterien zum Schweigen« (2004), »Bioreaktoren: Algen sollen Kraftwerke von CO2 reinwaschen« (2008), »Biosprit-Forschung: Alles auf Alge« (2009), »Algen: Trendnahrung aus dem Wasser« (2016), »Kühe stoßen bis zu 82 Prozent weniger Methan aus – wenn man sie mit Algen füttert« (2021). »Algen s...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Algenlieder</b><br/>Ist die Alge die eierlegende Wollmilchsau aus dem Ozean?<br/><br/><b>Thomas Brück</b> (Biotechnologe/ Algenforscher, München)<br/><br/>SPIEGEL-Überschriften der letzten 20 Jahre: »Neuartiges Antibiotikum: Alge bringt Bakterien zum Schweigen« (2004), »Bioreaktoren: Algen sollen Kraftwerke von CO2 reinwaschen« (2008), »Biosprit-Forschung: Alles auf Alge« (2009), »Algen: Trendnahrung aus dem Wasser« (2016), »Kühe stoßen bis zu 82 Prozent weniger Methan aus – wenn man sie mit Algen füttert« (2021). »Algen sollen Plastik fressen«, sagt die ARD. Algen sind »das perfekte Verpackungsmaterial«, der WDR. Die Alge, heißt es, könnte den klimaneutralen Baustoff der Zukunft liefern. Hurra, Alge kann alles; Alge rettet Menschheit! Dabei kennen wir erst 20 Prozent aller Algen. Wo soll das hinführen? Mal Weltalgenexperte Thomas Brück fragen, Pro-fessor für Synthetische Biotechnologie an der TU München, wo er »global relevante« Forschung betreibt (Weltklimarat). Fra-gen wird der ozeanophile Salon-Mitgründer <b>Alexander Perrey</b>, der gerade seine Gesprächsreihe <em>Talking Ocean</em> aufbaut. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Algenlieder</b><br/>Ist die Alge die eierlegende Wollmilchsau aus dem Ozean?<br/><br/><b>Thomas Brück</b> (Biotechnologe/ Algenforscher, München)<br/><br/>SPIEGEL-Überschriften der letzten 20 Jahre: »Neuartiges Antibiotikum: Alge bringt Bakterien zum Schweigen« (2004), »Bioreaktoren: Algen sollen Kraftwerke von CO2 reinwaschen« (2008), »Biosprit-Forschung: Alles auf Alge« (2009), »Algen: Trendnahrung aus dem Wasser« (2016), »Kühe stoßen bis zu 82 Prozent weniger Methan aus – wenn man sie mit Algen füttert« (2021). »Algen sollen Plastik fressen«, sagt die ARD. Algen sind »das perfekte Verpackungsmaterial«, der WDR. Die Alge, heißt es, könnte den klimaneutralen Baustoff der Zukunft liefern. Hurra, Alge kann alles; Alge rettet Menschheit! Dabei kennen wir erst 20 Prozent aller Algen. Wo soll das hinführen? Mal Weltalgenexperte Thomas Brück fragen, Pro-fessor für Synthetische Biotechnologie an der TU München, wo er »global relevante« Forschung betreibt (Weltklimarat). Fra-gen wird der ozeanophile Salon-Mitgründer <b>Alexander Perrey</b>, der gerade seine Gesprächsreihe <em>Talking Ocean</em> aufbaut. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 16:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Das Patriarchat der Dinge«</itunes:title>
    <title>»Das Patriarchat der Dinge«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Das Patriarchat der Dinge« Warum die Welt Frauen nicht passt  Rebekka Endler (Autorin, Köln)  Das Leben der Frauen ist schon ein Kuriosum. Immer eine Schlange vor dem Damenklo, immer frieren sie. Und Frauen und Technik? Das passt auch nicht wirklich zusammen. Wortwörtlich. Denn BBC-Autorin Caroline Criado-Perez fand bereits vor einigen Jahren heraus, dass die Größe eines Smartphones an eine durchschnittliche Männerhand angepasst ist – und damit oft zu groß für Frauen. Ganz ähnlich geht nun R...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Das Patriarchat der Dinge«</b><br/>Warum die Welt Frauen nicht passt<br/><br/><b>Rebekka Endler</b> (Autorin, Köln)<br/><br/>Das Leben der Frauen ist schon ein Kuriosum. Immer eine Schlange vor dem Damenklo, immer frieren sie. Und Frauen und Technik? Das passt auch nicht wirklich zusammen. Wortwörtlich. Denn BBC-Autorin Caroline Criado-Perez fand bereits vor einigen Jahren heraus, dass die Größe eines Smartphones an eine durchschnittliche Männerhand angepasst ist – und damit oft zu groß für Frauen. Ganz ähnlich geht nun Rebekka Endler vor. Anhand zahlreicher Beispiele aus Wissenschaft und Forschung zeigt sie auf, warum Frauen statistisch öfter bei Autounfällen ums Leben kommen und an Herzinfarkten sterben. Weniger drastisch, aber durchaus lästig sind auch die Folgen einer Architektur und Infrastruktur, die den Mann als das Maß der Dinge betrachtet. Oder um es mit Simone de Beauvoir zu sagen: »Die Menschheit ist männlich, und der Mann definiert die Frau nicht als solche, sondern im Vergleich zu sich selbst.« Welche Auswirkungen das konkret auf das Leben von Frauen weltweit hat, thematisiert Rebekka Endler gemeinsam mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Das Patriarchat der Dinge«</b><br/>Warum die Welt Frauen nicht passt<br/><br/><b>Rebekka Endler</b> (Autorin, Köln)<br/><br/>Das Leben der Frauen ist schon ein Kuriosum. Immer eine Schlange vor dem Damenklo, immer frieren sie. Und Frauen und Technik? Das passt auch nicht wirklich zusammen. Wortwörtlich. Denn BBC-Autorin Caroline Criado-Perez fand bereits vor einigen Jahren heraus, dass die Größe eines Smartphones an eine durchschnittliche Männerhand angepasst ist – und damit oft zu groß für Frauen. Ganz ähnlich geht nun Rebekka Endler vor. Anhand zahlreicher Beispiele aus Wissenschaft und Forschung zeigt sie auf, warum Frauen statistisch öfter bei Autounfällen ums Leben kommen und an Herzinfarkten sterben. Weniger drastisch, aber durchaus lästig sind auch die Folgen einer Architektur und Infrastruktur, die den Mann als das Maß der Dinge betrachtet. Oder um es mit Simone de Beauvoir zu sagen: »Die Menschheit ist männlich, und der Mann definiert die Frau nicht als solche, sondern im Vergleich zu sich selbst.« Welche Auswirkungen das konkret auf das Leben von Frauen weltweit hat, thematisiert Rebekka Endler gemeinsam mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Adas Raum«</itunes:title>
    <title>»Adas Raum«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Adas Raum« Vier Frauen, vier Zeiten, fünf Dinge – ein Name   Sharon Dodua Otoo (Autorin, Berlin)   Ada – in Sharon Dodua Otoos Roman Adas Raum ist das der gemeinsame Name von vier Frauen aus vier Jahrhunderten, deren Geschichten Otoo, die deutsch-britisch-ghanaische Bachmannpreisträgerin von 2016,  literarisch verknüpft. Ada ist eine junge Mutter im Afrika der kolonialen Beutezüge Portugals; Ada ist Ada Lovelace, Mathematikerin im London des Manchesterkapitalismus; Ada ist Zwangsprostit...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Adas Raum«</b><br/>Vier Frauen, vier Zeiten, fünf Dinge – ein Name <br/><b><br/>Sharon Dodua Otoo</b> (Autorin, Berlin) <br/><br/>Ada – in Sharon Dodua Otoos Roman <em>Adas Raum</em> ist das der gemeinsame Name von vier Frauen aus vier Jahrhunderten, deren Geschichten Otoo, die deutsch-britisch-ghanaische Bachmannpreisträgerin von 2016,  literarisch verknüpft. Ada ist eine junge Mutter im Afrika der kolonialen Beutezüge Portugals; Ada ist Ada Lovelace, Mathematikerin im London des Manchesterkapitalismus; Ada ist Zwangsprostituierte in der Hölle des KZ Mittelbau-Dora; Ada ist eine schwangere Schwarze, erfolglos auf Wohnungssuche im Berlin der Jetzt-Zeit. Ada sind alle Frauen, die Raum für sich schaffen wollen, eine Welt nach eigenen Vorstellungen. In <em>Adas Raum</em> wird aus der Perspektive von vier Gegenständen erzählt; das zeit- und weltumspannende Ich, das aus ihnen spricht, schafft nötige Distanz. Etwas Fünftes verbindet die Ada-Geschichten: ein Armreif, der durch die Zeit wandert und zeigt, was Geschichte durchwirkt: Herrschaft, Gewalt, Besitzansprüche ohne Legitimation. Auf Sharon Dodua Otoos dritten Salon-Besuch freut sich unsere ehemalige Salon-Kollegin <b>Charlotte Milsch</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Adas Raum«</b><br/>Vier Frauen, vier Zeiten, fünf Dinge – ein Name <br/><b><br/>Sharon Dodua Otoo</b> (Autorin, Berlin) <br/><br/>Ada – in Sharon Dodua Otoos Roman <em>Adas Raum</em> ist das der gemeinsame Name von vier Frauen aus vier Jahrhunderten, deren Geschichten Otoo, die deutsch-britisch-ghanaische Bachmannpreisträgerin von 2016,  literarisch verknüpft. Ada ist eine junge Mutter im Afrika der kolonialen Beutezüge Portugals; Ada ist Ada Lovelace, Mathematikerin im London des Manchesterkapitalismus; Ada ist Zwangsprostituierte in der Hölle des KZ Mittelbau-Dora; Ada ist eine schwangere Schwarze, erfolglos auf Wohnungssuche im Berlin der Jetzt-Zeit. Ada sind alle Frauen, die Raum für sich schaffen wollen, eine Welt nach eigenen Vorstellungen. In <em>Adas Raum</em> wird aus der Perspektive von vier Gegenständen erzählt; das zeit- und weltumspannende Ich, das aus ihnen spricht, schafft nötige Distanz. Etwas Fünftes verbindet die Ada-Geschichten: ein Armreif, der durch die Zeit wandert und zeigt, was Geschichte durchwirkt: Herrschaft, Gewalt, Besitzansprüche ohne Legitimation. Auf Sharon Dodua Otoos dritten Salon-Besuch freut sich unsere ehemalige Salon-Kollegin <b>Charlotte Milsch</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 30 Jun 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Unsere anarchistischen Herzen«</itunes:title>
    <title>»Unsere anarchistischen Herzen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Unsere anarchistischen Herzen«  Lisa Krusche (Autorin, Braunschweig)  Zwei junge Frauen auf dem platten Land in der Nähe von Hildesheim: Charles und Gwen. Die eine ist erst vor Kurzem mit ihren verkappten Hippie-Eltern aus Berlin hergezogen und will am liebsten sofort wieder zurück in ihr altes Leben. Die andere führt unbemerkt ein wildes, radikales Leben und versucht so auf ihre eigene Art, dem wohlhabenden Elternhaus zu entkommen. Unsere anarchistischen Herzen erzählt von den Zumutungen de...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Unsere anarchistischen Herzen«</b><br/><br/><b>Lisa Krusche</b> (Autorin, Braunschweig)<br/><br/>Zwei junge Frauen auf dem platten Land in der Nähe von Hildesheim: Charles und Gwen. Die eine ist erst vor Kurzem mit ihren verkappten Hippie-Eltern aus Berlin hergezogen und will am liebsten sofort wieder zurück in ihr altes Leben. Die andere führt unbemerkt ein wildes, radikales Leben und versucht so auf ihre eigene Art, dem wohlhabenden Elternhaus zu entkommen. Unsere anarchistischen Herzen erzählt von den Zumutungen des Lebens und dem gemeinsamen Nenner der Rebellion: Freundschaft. Moderation: <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Unsere anarchistischen Herzen«</b><br/><br/><b>Lisa Krusche</b> (Autorin, Braunschweig)<br/><br/>Zwei junge Frauen auf dem platten Land in der Nähe von Hildesheim: Charles und Gwen. Die eine ist erst vor Kurzem mit ihren verkappten Hippie-Eltern aus Berlin hergezogen und will am liebsten sofort wieder zurück in ihr altes Leben. Die andere führt unbemerkt ein wildes, radikales Leben und versucht so auf ihre eigene Art, dem wohlhabenden Elternhaus zu entkommen. Unsere anarchistischen Herzen erzählt von den Zumutungen des Lebens und dem gemeinsamen Nenner der Rebellion: Freundschaft. Moderation: <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Drei Kameradinnen«</itunes:title>
    <title>»Drei Kameradinnen«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Drei Kameradinnen« Die Wut in der Stimme verdeckt nicht die Wahrheit   Shida Bazyar (Autorin)  Saya, Hani und Kasih: drei Freundinnen, die sich nach sechs Jahren wiedersehen. Für ein paar Tage wollen sie wieder zu-sammen sein: mit dem Bier vom Späti auf dem Dach sitzen und reden, frühstücken, abends feiern gehen, nur so, am Wochenende noch die Hochzeit ihrer Freundin. In Shida Bazyars Drei Kameradinnen berichtet Kasih, was in diesen Tagen passiert – bis zum dramatischen Schluss. Sie wird sic...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Drei Kameradinnen«</b><br/>Die Wut in der Stimme verdeckt nicht die Wahrheit <br/><br/><b>Shida Bazyar</b> (Autorin)<br/><br/>Saya, Hani und Kasih: drei Freundinnen, die sich nach sechs Jahren wiedersehen. Für ein paar Tage wollen sie wieder zu-sammen sein: mit dem Bier vom Späti auf dem Dach sitzen und reden, frühstücken, abends feiern gehen, nur so, am Wochenende noch die Hochzeit ihrer Freundin. In Shida Bazyars <b>Drei Kameradinnen</b> berichtet Kasih, was in diesen Tagen passiert – bis zum dramatischen Schluss. Sie wird sich als zornige, nie ganz zuverlässige Erzählerin erweisen, aber – alles, was Kasih sagt, ist wahr: die Siedlung ihrer Kindheit, die dazu diente, »Leute wie uns in irgendeine Ecke der Stadt zu verbannen«; die Fragen, »wer wieviel von welchem Knollen-gewächs isst«, die Blicke, die Sprüche und dann der Hass. Woher die Familien der drei Frauen stammen, dazu verweigert Kasih bewusst jede Auskunft. Das war in Shida Bazyars hochgelobtem Debüt <em>Nachts ist es leise in Teheran</em> über eine aus dem Iran geflüchtete Familie noch anders. Passt so, findet <b>Anja Johannsen</b>, Chefin des Literarischen Zentrums Göttingen und in diesem Jahr Jurorin beim Deutschen Buchpreis.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Drei Kameradinnen«</b><br/>Die Wut in der Stimme verdeckt nicht die Wahrheit <br/><br/><b>Shida Bazyar</b> (Autorin)<br/><br/>Saya, Hani und Kasih: drei Freundinnen, die sich nach sechs Jahren wiedersehen. Für ein paar Tage wollen sie wieder zu-sammen sein: mit dem Bier vom Späti auf dem Dach sitzen und reden, frühstücken, abends feiern gehen, nur so, am Wochenende noch die Hochzeit ihrer Freundin. In Shida Bazyars <b>Drei Kameradinnen</b> berichtet Kasih, was in diesen Tagen passiert – bis zum dramatischen Schluss. Sie wird sich als zornige, nie ganz zuverlässige Erzählerin erweisen, aber – alles, was Kasih sagt, ist wahr: die Siedlung ihrer Kindheit, die dazu diente, »Leute wie uns in irgendeine Ecke der Stadt zu verbannen«; die Fragen, »wer wieviel von welchem Knollen-gewächs isst«, die Blicke, die Sprüche und dann der Hass. Woher die Familien der drei Frauen stammen, dazu verweigert Kasih bewusst jede Auskunft. Das war in Shida Bazyars hochgelobtem Debüt <em>Nachts ist es leise in Teheran</em> über eine aus dem Iran geflüchtete Familie noch anders. Passt so, findet <b>Anja Johannsen</b>, Chefin des Literarischen Zentrums Göttingen und in diesem Jahr Jurorin beim Deutschen Buchpreis.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Verdammt und vernichtet« </itunes:title>
    <title>»Verdammt und vernichtet« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Verdammt und vernichtet«    Zu Kulturzerstörungen und dem Umgang mit ungeliebten Denkmälern   Hermann Parzinger (Archäologe, Berlin),  Urte Evert (Historikerin/ Museumsleiterin, Berlin)  Als 2015 im syrischen Palmyra Kämpfer des IS nach der Hin-richtung des Archäologen Khaled al-Asaad Reste der antiken Monumente sprengten, war das Entsetzen groß – doch das Vorgehen der Täter bereits aus Mossul, Nimrud und Hatra bekannt. Solche Phänomene der Kulturzerstörung sind prinzipiell nicht neu. V...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Verdammt und vernichtet« </b>  <br/>Zu Kulturzerstörungen und dem Umgang mit ungeliebten Denkmälern <br/><br/><b>Hermann Parzinger</b> (Archäologe, Berlin), <br/><b>Urte Evert</b> (Historikerin/ Museumsleiterin, Berlin)<br/><br/>Als 2015 im syrischen Palmyra Kämpfer des IS nach der Hin-richtung des Archäologen Khaled al-Asaad Reste der antiken Monumente sprengten, war das Entsetzen groß – doch das Vorgehen der Täter bereits aus Mossul, Nimrud und Hatra bekannt. Solche Phänomene der Kulturzerstörung sind prinzipiell nicht neu. Vom Tilgen des Namens Hatschepsuts im alten Ägypten über Savonarolas Wüten im Renaissance-Florenz bis hin zu Maos Kulturrevolution lassen sich viele Beispiele finden. Hermann Parzinger hat in seinem neuen Buch <em>Verdammt und vernichtet</em> einige zusammengetragen. Und fragt, wie Kulturgüterschutz funktionieren kann. Hierzu gehört auch, wie mit Denkmälern umzugehen sei, deren Präsenz mittlerweile kritisch gesehen wird. Urte Evert präsentiert im Museum in der Berliner Zitadelle eine Möglichkeit des Umgangs mit dem giftigen Erbe. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Evert und Parzinger über Zerstörung und Bewahrung. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Verdammt und vernichtet« </b>  <br/>Zu Kulturzerstörungen und dem Umgang mit ungeliebten Denkmälern <br/><br/><b>Hermann Parzinger</b> (Archäologe, Berlin), <br/><b>Urte Evert</b> (Historikerin/ Museumsleiterin, Berlin)<br/><br/>Als 2015 im syrischen Palmyra Kämpfer des IS nach der Hin-richtung des Archäologen Khaled al-Asaad Reste der antiken Monumente sprengten, war das Entsetzen groß – doch das Vorgehen der Täter bereits aus Mossul, Nimrud und Hatra bekannt. Solche Phänomene der Kulturzerstörung sind prinzipiell nicht neu. Vom Tilgen des Namens Hatschepsuts im alten Ägypten über Savonarolas Wüten im Renaissance-Florenz bis hin zu Maos Kulturrevolution lassen sich viele Beispiele finden. Hermann Parzinger hat in seinem neuen Buch <em>Verdammt und vernichtet</em> einige zusammengetragen. Und fragt, wie Kulturgüterschutz funktionieren kann. Hierzu gehört auch, wie mit Denkmälern umzugehen sei, deren Präsenz mittlerweile kritisch gesehen wird. Urte Evert präsentiert im Museum in der Berliner Zitadelle eine Möglichkeit des Umgangs mit dem giftigen Erbe. Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> spricht mit Evert und Parzinger über Zerstörung und Bewahrung. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 08 Jun 2021 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Wenn Haie leuchten« </itunes:title>
    <title>»Wenn Haie leuchten« </title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Wenn Haie leuchten«    Ein Tauchgang in die Welt der Meeresforschung   Julia Schnetzer (Meeresbiologin, Bremen)  Gibt es Mücken im Meer? Schwimmen bald tropische Fische in der Nordsee? Wie steht es um den marinen Plastikmüll? Und weshalb ist das Meer so wichtig für die Rettung des Klimas? Julia Schnetzer eröffnet in ihrem Buch eine erstaunliche Welt mit leuchtenden Haien, verwirrten Barschen und sprechenden Delfinen. Anlässlich der UNESCO Nations Decade of Ocean Science, die in die...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Wenn Haie leuchten«   </b><br/>Ein Tauchgang in die Welt der Meeresforschung <br/><br/><b>Julia Schnetzer</b> (Meeresbiologin, Bremen)<br/><br/>Gibt es Mücken im Meer? Schwimmen bald tropische Fische in der Nordsee? Wie steht es um den marinen Plastikmüll? Und weshalb ist das Meer so wichtig für die Rettung des Klimas? Julia Schnetzer eröffnet in ihrem Buch eine erstaunliche Welt mit leuchtenden Haien, verwirrten Barschen und sprechenden Delfinen. Anlässlich der UNESCO Nations Decade of Ocean Science, die in diesem Jahr beginnt, widmet sie sich ausführlich der Verschmutzung der Weltmeere und zeigt, wie wir zur Erhaltung unseres größten Naturwunders beitragen können. In dem Buch verbindet Julia Schnetzer aktuelle Forschungsergebnisse, eigene Erlebnisse und Erfahrungen sowie ein Gespür für das Kuriose zu einem aufregenden und informativen Tauchgang durch die Weltmeere. Wir begleiten sie unter die Wasseroberfläche und diskutieren mit ihr den Zusammenhang zwischen Meeresverschmutzung und Klimwandel.<br/>Moderation: <b>Marie Harbott</b> (Biologin, Bremen)<br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt /  Heinrich-Böll-Siftung Nds.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Wenn Haie leuchten«   </b><br/>Ein Tauchgang in die Welt der Meeresforschung <br/><br/><b>Julia Schnetzer</b> (Meeresbiologin, Bremen)<br/><br/>Gibt es Mücken im Meer? Schwimmen bald tropische Fische in der Nordsee? Wie steht es um den marinen Plastikmüll? Und weshalb ist das Meer so wichtig für die Rettung des Klimas? Julia Schnetzer eröffnet in ihrem Buch eine erstaunliche Welt mit leuchtenden Haien, verwirrten Barschen und sprechenden Delfinen. Anlässlich der UNESCO Nations Decade of Ocean Science, die in diesem Jahr beginnt, widmet sie sich ausführlich der Verschmutzung der Weltmeere und zeigt, wie wir zur Erhaltung unseres größten Naturwunders beitragen können. In dem Buch verbindet Julia Schnetzer aktuelle Forschungsergebnisse, eigene Erlebnisse und Erfahrungen sowie ein Gespür für das Kuriose zu einem aufregenden und informativen Tauchgang durch die Weltmeere. Wir begleiten sie unter die Wasseroberfläche und diskutieren mit ihr den Zusammenhang zwischen Meeresverschmutzung und Klimwandel.<br/>Moderation: <b>Marie Harbott</b> (Biologin, Bremen)<br/><br/>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt /  Heinrich-Böll-Siftung Nds.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Erinnern stören«</itunes:title>
    <title>»Erinnern stören«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Erinnern stören«   Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive   Lydia Lierke (Politikwissenschaftlerin, Leipzig) Massimo Perinelli (Historiker, Berlin)  1990 wird bis heute gefeiert als das Jahr der Wiedervereinigung. Ost und West wurden wieder ein Ganzes – was einst getrennt, war nun vereint. Doch was Millionen von Menschen als Anlass zur Freude diente, sorgte für den Ausschluss anderer. Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen, Mölln. War der Fall der Mauer der Start...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»Erinnern stören«  </b><br/>Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive <br/><br/><b>Lydia Lierke</b> (Politikwissenschaftlerin, Leipzig)<br/><b>Massimo Perinelli</b> (Historiker, Berlin)<br/><br/>1990 wird bis heute gefeiert als das Jahr der Wiedervereinigung. Ost und West wurden wieder ein Ganzes – was einst getrennt, war nun vereint. Doch was Millionen von Menschen als Anlass zur Freude diente, sorgte für den Ausschluss anderer. Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen, Mölln. War der Fall der Mauer der Startschuss für den enormen Anstieg rechter Gewalt in den 1990er Jahren? Wie veränderte sich das Leben für Gastarbeiter:innen, Sinti und Roma und Geflüchtete im wiedervereinten Deutschland? <em>Erinnern stören</em> reflektiert den Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive. In zahlreichen Beiträgen kommen Zeitzeug:innen sowie Personen aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zu Wort, die die Geschehnisse Anfang der 1990er Jahre in ein völlig neues Licht tauchen. Was da zum Vorschein kommt, diskutieren Lydia Lierke, 1990 geboren in Hoyerswerda, und Massimo Perinelli, Kind italienischer Gast-arbeiter:innen, mit Ex-Salon-Mitarbeiterin <b>Anna-Lena Oldehus</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»Erinnern stören«  </b><br/>Der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive <br/><br/><b>Lydia Lierke</b> (Politikwissenschaftlerin, Leipzig)<br/><b>Massimo Perinelli</b> (Historiker, Berlin)<br/><br/>1990 wird bis heute gefeiert als das Jahr der Wiedervereinigung. Ost und West wurden wieder ein Ganzes – was einst getrennt, war nun vereint. Doch was Millionen von Menschen als Anlass zur Freude diente, sorgte für den Ausschluss anderer. Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Solingen, Mölln. War der Fall der Mauer der Startschuss für den enormen Anstieg rechter Gewalt in den 1990er Jahren? Wie veränderte sich das Leben für Gastarbeiter:innen, Sinti und Roma und Geflüchtete im wiedervereinten Deutschland? <em>Erinnern stören</em> reflektiert den Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive. In zahlreichen Beiträgen kommen Zeitzeug:innen sowie Personen aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zu Wort, die die Geschehnisse Anfang der 1990er Jahre in ein völlig neues Licht tauchen. Was da zum Vorschein kommt, diskutieren Lydia Lierke, 1990 geboren in Hoyerswerda, und Massimo Perinelli, Kind italienischer Gast-arbeiter:innen, mit Ex-Salon-Mitarbeiterin <b>Anna-Lena Oldehus</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 17 May 2021 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»OK, America?«</itunes:title>
    <title>»OK, America?«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»OK, America?«   Der Podcast aus und über die USA geht in die Verlängerung   Klaus Brinkbäumer (MDR-Programmdirektor, Leipzig) Rieke Havertz (Korrespondentin, Washington) ist per Video zugeschaltet   Und jetzt? Ist nach vier Jahren Chaos und Infamie im Weißen Haus also alles wieder OK, America? Sicher nicht, weshalb der Podcast von Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer so interessant bleibt wie seit seinem Start im März 2020. Zu hören sind da zwei Personen, deren USA-Expertise so enorm ist...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>»OK, America?«  </b><br/>Der Podcast aus und über die USA geht in die Verlängerung <br/><br/><b>Klaus Brinkbäumer</b> (MDR-Programmdirektor, Leipzig)<br/><b>Rieke Havertz</b> (Korrespondentin, Washington) ist per Video zugeschaltet <br/><br/>Und jetzt? Ist nach vier Jahren Chaos und Infamie im Weißen Haus also alles wieder <em>OK, America?</em> Sicher nicht, weshalb der Podcast von Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer so interessant bleibt wie seit seinem Start im März 2020. Zu hören sind da zwei Personen, deren USA-Expertise so enorm ist wie die Ignoranz des abgewählten Präsidenten. Havertz hat in Ohio studiert, war als ZEIT-Reporterin oft vor Ort und ist jetzt USA-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Brinkbäumer ist heute MDR-Programmdirektor; nach seiner Zeit als Spiegel-Chef hat er an der amerikanischen Ostküste gelebt und als Autor für ZEIT und Tagesspiegel geschrieben. Aus seinem <em>Buch Im Wahn – Die amerikanische Katastrophe</em> machte er später einen ARD-Film. Seit <em>OK, America?</em> läuft, ist viel passiert. Die Pandemie, natürlich. Der Mord an George Floyd. Der Präsident mit Corona. Die Wahl plus die Lügen danach. Der Sturm aufs Kapitol. Das zweite Impeachment. Ob sich das Duo Havertz/Brinkbäumer seine Grundsympathie für dieses Land erhalten konnte, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>»OK, America?«  </b><br/>Der Podcast aus und über die USA geht in die Verlängerung <br/><br/><b>Klaus Brinkbäumer</b> (MDR-Programmdirektor, Leipzig)<br/><b>Rieke Havertz</b> (Korrespondentin, Washington) ist per Video zugeschaltet <br/><br/>Und jetzt? Ist nach vier Jahren Chaos und Infamie im Weißen Haus also alles wieder <em>OK, America?</em> Sicher nicht, weshalb der Podcast von Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer so interessant bleibt wie seit seinem Start im März 2020. Zu hören sind da zwei Personen, deren USA-Expertise so enorm ist wie die Ignoranz des abgewählten Präsidenten. Havertz hat in Ohio studiert, war als ZEIT-Reporterin oft vor Ort und ist jetzt USA-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Brinkbäumer ist heute MDR-Programmdirektor; nach seiner Zeit als Spiegel-Chef hat er an der amerikanischen Ostküste gelebt und als Autor für ZEIT und Tagesspiegel geschrieben. Aus seinem <em>Buch Im Wahn – Die amerikanische Katastrophe</em> machte er später einen ARD-Film. Seit <em>OK, America?</em> läuft, ist viel passiert. Die Pandemie, natürlich. Der Mord an George Floyd. Der Präsident mit Corona. Die Wahl plus die Lügen danach. Der Sturm aufs Kapitol. Das zweite Impeachment. Ob sich das Duo Havertz/Brinkbäumer seine Grundsympathie für dieses Land erhalten konnte, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 10 May 2021 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>»Getriebene«</itunes:title>
    <title>»Getriebene«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Armin Wühle (Autor, Hannover)  Die Kleinstadt Thikro liegt am Rande eines Kriegsgebiets. Aus der ganzen Welt reisen Menschen an und wollen einen Blick auf das Elend jenseits der Stadtgrenzen werfen, das sie sonst nur aus den Nachrichten kennen. Ein Adrenalinkick der besonderen Art. In dieser Stadt kreuzen sich auch die Wege eines Journalisten, eines Dolmetschers und einer Aktivistin. Ihre Perspektiven skizzieren einen Ort, der die Abgründe der Menschheit ebenso sichtbar werden lässt wie ihre ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Armin Wühle (Autor, Hannover)</b><br/><br/>Die Kleinstadt Thikro liegt am Rande eines Kriegsgebiets. Aus der ganzen Welt reisen Menschen an und wollen einen Blick auf das Elend jenseits der Stadtgrenzen werfen, das sie sonst nur aus den Nachrichten kennen. Ein Adrenalinkick der besonderen Art. In dieser Stadt kreuzen sich auch die Wege eines Journalisten, eines Dolmetschers und einer Aktivistin. Ihre Perspektiven skizzieren einen Ort, der die Abgründe der Menschheit ebenso sichtbar werden lässt wie ihre Wünsche und Hoffnungen. <br/>Moderation: <b>Mariel Reichard</b></p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Armin Wühle (Autor, Hannover)</b><br/><br/>Die Kleinstadt Thikro liegt am Rande eines Kriegsgebiets. Aus der ganzen Welt reisen Menschen an und wollen einen Blick auf das Elend jenseits der Stadtgrenzen werfen, das sie sonst nur aus den Nachrichten kennen. Ein Adrenalinkick der besonderen Art. In dieser Stadt kreuzen sich auch die Wege eines Journalisten, eines Dolmetschers und einer Aktivistin. Ihre Perspektiven skizzieren einen Ort, der die Abgründe der Menschheit ebenso sichtbar werden lässt wie ihre Wünsche und Hoffnungen. <br/>Moderation: <b>Mariel Reichard</b></p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 18:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Modern Monetary Theory</itunes:title>
    <title>Modern Monetary Theory</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Modern Monetary Theory Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Ganz einfach: der Staat  Maurice Höfgen (Ökonom, Berlin)  Wer soll das bezahlen? Spätestens nach der Pandemie mit ihren gigantischen Folgekosten wird diese Frage laut werden, bei leeren Kassen in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Das muss nicht sein, sagt Maurice Höfgen, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und dort Experte für Finanzpolitik. In seinem Buch Mythos Geldknappheit erklärt der Ökonom schon im Untertite...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Modern Monetary Theory</b><br/>Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Ganz einfach: der Staat<br/><br/><b>Maurice Höfgen (Ökonom, Berlin)</b><br/><br/>Wer soll das bezahlen? Spätestens nach der Pandemie mit ihren gigantischen Folgekosten wird diese Frage laut werden, bei leeren Kassen in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Das muss nicht sein, sagt Maurice Höfgen, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und dort Experte für Finanzpolitik. In seinem Buch <em>Mythos Geldknappheit</em> erklärt der Ökonom schon im Untertitel <em>Modern Monetary Theory oder Warum es am Geld nicht scheitern muss</em>, worum es geht: um einen neuen Blick auf die Geldsysteme – und um die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Zum Beispiel: Der Staat hat nie leere Kassen! Denn er ist nicht Nutzer, sondern Schöpfer (s)einer Währung. Auf Einnahmen ist er also gar nicht angewiesen, anders als private Firmen, die Profite machen müssen, um Schulden zu tilgen oder Gewinne auszuschütten. Der Staat dagegen kann alles Handeln am Gemeinwohl ausrichten, und nicht die Staatsverschuldung definiert die Grenzen seiner Möglichkeiten, sondern mangelnde Ressourcen. Ob da ein Haken ist, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Modern Monetary Theory</b><br/>Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Ganz einfach: der Staat<br/><br/><b>Maurice Höfgen (Ökonom, Berlin)</b><br/><br/>Wer soll das bezahlen? Spätestens nach der Pandemie mit ihren gigantischen Folgekosten wird diese Frage laut werden, bei leeren Kassen in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden. Das muss nicht sein, sagt Maurice Höfgen, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und dort Experte für Finanzpolitik. In seinem Buch <em>Mythos Geldknappheit</em> erklärt der Ökonom schon im Untertitel <em>Modern Monetary Theory oder Warum es am Geld nicht scheitern muss</em>, worum es geht: um einen neuen Blick auf die Geldsysteme – und um die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Zum Beispiel: Der Staat hat nie leere Kassen! Denn er ist nicht Nutzer, sondern Schöpfer (s)einer Währung. Auf Einnahmen ist er also gar nicht angewiesen, anders als private Firmen, die Profite machen müssen, um Schulden zu tilgen oder Gewinne auszuschütten. Der Staat dagegen kann alles Handeln am Gemeinwohl ausrichten, und nicht die Staatsverschuldung definiert die Grenzen seiner Möglichkeiten, sondern mangelnde Ressourcen. Ob da ein Haken ist, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 26 Apr 2021 19:00:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:title>Triple Zero. Anders bauen.</itunes:title>
    <title>Triple Zero. Anders bauen.</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Werner Sobek (Bauingenieur/Architekt, Stuttgart) »Ich will nicht hören, dass man bei Visionen zum Arzt gehen soll. Wir brauchen ein Feuer am Horizont.« Sobek sorgt sich, Sobek ist sauer. Das heutige Bauwesen, sagt Werner Sobek, steht für 60 % des Ressourcen-verbrauchs und für 60 % des Müllaufkommens. Eins der größten Probleme: das Baumaterial. Zum einen gehen die Rohstoffe aus. Sand z. B. gibt es nicht wie Sand am Meer. Wir brauchen ihn, um Beton herzustellen, können aber nur 5 % des Weltsand...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Werner Sobek </b>(Bauingenieur/Architekt, Stuttgart)</p><p>»Ich will nicht hören, dass man bei Visionen zum Arzt gehen soll. Wir brauchen ein Feuer am Horizont.« Sobek sorgt sich, Sobek ist sauer. Das heutige Bauwesen, sagt Werner Sobek, steht für 60 % des Ressourcen-verbrauchs und für 60 % des Müllaufkommens. Eins der größten Probleme: das Baumaterial. Zum einen gehen die Rohstoffe aus. Sand z. B. gibt es nicht wie Sand am Meer. Wir brauchen ihn, um Beton herzustellen, können aber nur 5 % des Weltsandes fürs Bauen verwenden. Zum anderen geht nichts ohne Recycling, weiß Sobek, einer der wichtigsten Bauingenieure weltweit (und 1991-1994 Professor in Hannover). Schon im Jahr 2000 hat Sobek das erste »Triple-Zero«-Haus der Welt gebaut: Zero Energy, Zero Emissions, Zero Waste. Es ist übrigens sein Wohnhaus. Wenn der Ingenieur an die Zukunft des Bauens denkt, denkt er auch an Mobilität und Gesellschaft. So oder so: »Die Art zu bauen muss grundlegend verändert werden«, sagt Sobek. »Wie denn?«, fragt Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Werner Sobek </b>(Bauingenieur/Architekt, Stuttgart)</p><p>»Ich will nicht hören, dass man bei Visionen zum Arzt gehen soll. Wir brauchen ein Feuer am Horizont.« Sobek sorgt sich, Sobek ist sauer. Das heutige Bauwesen, sagt Werner Sobek, steht für 60 % des Ressourcen-verbrauchs und für 60 % des Müllaufkommens. Eins der größten Probleme: das Baumaterial. Zum einen gehen die Rohstoffe aus. Sand z. B. gibt es nicht wie Sand am Meer. Wir brauchen ihn, um Beton herzustellen, können aber nur 5 % des Weltsandes fürs Bauen verwenden. Zum anderen geht nichts ohne Recycling, weiß Sobek, einer der wichtigsten Bauingenieure weltweit (und 1991-1994 Professor in Hannover). Schon im Jahr 2000 hat Sobek das erste »Triple-Zero«-Haus der Welt gebaut: Zero Energy, Zero Emissions, Zero Waste. Es ist übrigens sein Wohnhaus. Wenn der Ingenieur an die Zukunft des Bauens denkt, denkt er auch an Mobilität und Gesellschaft. So oder so: »Die Art zu bauen muss grundlegend verändert werden«, sagt Sobek. »Wie denn?«, fragt Salon-Moderator <b>Joachim Otte</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Mon, 01 Mar 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Intendantinnenduett – Zwei erste Frauen verzahnen Sparten</itunes:title>
    <title>Intendantinnenduett – Zwei erste Frauen verzahnen Sparten</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Sonja Anders (Intendantin Schauspiel, Hannover) Laura Berman (Intendantin Staatsoper, Hannover) Sonja Anders ist die erste Frau an der Spitze des Schauspielhauses Hannover. Laura Berman ist die erste Frau an der Spitze des Opernhauses Hannover. Gutes Statement, fettes Signal. Die beiden Ersten sagen sich: Lass uns die Sparten unseres Staatstheaters mal stärker verzahnen und Ko-Produktionen machen, um Einheit zu demonstrieren. Und das muss alles offener werden, interkultureller, diverser, plur...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Sonja Anders</b> (Intendantin Schauspiel, Hannover)<br/><b>Laura Berman</b> (Intendantin Staatsoper, Hannover)</p><p>Sonja Anders ist die erste Frau an der Spitze des Schauspielhauses Hannover. Laura Berman ist die erste Frau an der Spitze des Opernhauses Hannover. Gutes Statement, fettes Signal. Die beiden Ersten sagen sich: Lass uns die Sparten unseres Staatstheaters mal stärker verzahnen und Ko-Produktionen machen, um Einheit zu demonstrieren. Und das muss alles offener werden, interkultureller, diverser, pluralistischer. Kantine für alle! Oper für Studierende umsonst! Stärker mit den freien Szenen kooperieren! Kurz nach Intendantinnenduettamtsantritt sabotierte Corona die Aufbruchsstimmung gründlich. Das Neue-Presse-Duett <b>Stefan Gohlisch</b> und <b>Henning Queren</b> fragt, was Corona mit Beziehung und Spielplan der First Ladies gemacht hat, und wie die alten neuen Pläne, zu denen man vielleicht irgendwann wieder zurückkehrt, eigentlich nochmal aussehen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sonja Anders</b> (Intendantin Schauspiel, Hannover)<br/><b>Laura Berman</b> (Intendantin Staatsoper, Hannover)</p><p>Sonja Anders ist die erste Frau an der Spitze des Schauspielhauses Hannover. Laura Berman ist die erste Frau an der Spitze des Opernhauses Hannover. Gutes Statement, fettes Signal. Die beiden Ersten sagen sich: Lass uns die Sparten unseres Staatstheaters mal stärker verzahnen und Ko-Produktionen machen, um Einheit zu demonstrieren. Und das muss alles offener werden, interkultureller, diverser, pluralistischer. Kantine für alle! Oper für Studierende umsonst! Stärker mit den freien Szenen kooperieren! Kurz nach Intendantinnenduettamtsantritt sabotierte Corona die Aufbruchsstimmung gründlich. Das Neue-Presse-Duett <b>Stefan Gohlisch</b> und <b>Henning Queren</b> fragt, was Corona mit Beziehung und Spielplan der First Ladies gemacht hat, und wie die alten neuen Pläne, zu denen man vielleicht irgendwann wieder zurückkehrt, eigentlich nochmal aussehen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Offenheit«</itunes:title>
    <title>»Offenheit«</title>
    <itunes:summary><![CDATA[»Offenheit ist eine Art Freiheit, die ich mir mittlerweile zugestehe und anderen Menschen wünsche.« Seit über zehn Jahren lässt Jaqueline Scheiber Menschen im digitalen Raum poetisch an ihren Gedanken teilhaben; stellt bewusst erlebten Verlust, ihre psychische Erkrankung oder stigmatisierende Körperbilder dar, um diese Themen zu enttabuisieren. In ihrem ersten Buch – ein literarischer Essay – reflektiert sie, wieso Offenheit mehr als bloße Selbstdarstellung ist und wie ihr diese Methode zum A...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>»Offenheit ist eine Art Freiheit, die ich mir mittlerweile zugestehe und anderen Menschen wünsche.« Seit über zehn Jahren lässt Jaqueline Scheiber Menschen im digitalen Raum poetisch an ihren Gedanken teilhaben; stellt bewusst erlebten Verlust, ihre psychische Erkrankung oder stigmatisierende Körperbilder dar, um diese Themen zu enttabuisieren. In ihrem ersten Buch – ein literarischer Essay – reflektiert sie, wieso Offenheit mehr als bloße Selbstdarstellung ist und wie ihr diese Methode zum Ankommen verhilft.  Durch den Podcast führt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>»Offenheit ist eine Art Freiheit, die ich mir mittlerweile zugestehe und anderen Menschen wünsche.« Seit über zehn Jahren lässt Jaqueline Scheiber Menschen im digitalen Raum poetisch an ihren Gedanken teilhaben; stellt bewusst erlebten Verlust, ihre psychische Erkrankung oder stigmatisierende Körperbilder dar, um diese Themen zu enttabuisieren. In ihrem ersten Buch – ein literarischer Essay – reflektiert sie, wieso Offenheit mehr als bloße Selbstdarstellung ist und wie ihr diese Methode zum Ankommen verhilft.  Durch den Podcast führt Salon-Moderatorin <b>Greta Hauptmann</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Fri, 29 Jan 2021 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»AktenEinsicht« – Geschichten von Frauen und Gewalt</itunes:title>
    <title>»AktenEinsicht« – Geschichten von Frauen und Gewalt</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Christina Clemm (Autorin / Strafverteidigerin, Berlin) In Deutschland ist jede dritte Frau von physischer und / oder sexualisierter Gewalt betroffen. Jede dieser Frauen hat ihre eigene Geschichte, doch die wenigsten Fälle bekommen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Christina Clemm macht sichtbar, womit Frauen tagtäglich zu kämpfen haben. Sie verteidigt Opfer sexualisierter und rassistisch motivierter Gewalt und kennt die strukturellen Probleme dieser Gesellschaft genauso wie die von Poliz...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Christina Clemm</b> (Autorin / Strafverteidigerin, Berlin)</p><p>In Deutschland ist jede dritte Frau von physischer und / oder sexualisierter Gewalt betroffen. Jede dieser Frauen hat ihre eigene Geschichte, doch die wenigsten Fälle bekommen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Christina Clemm macht sichtbar, womit Frauen tagtäglich zu kämpfen haben. Sie verteidigt Opfer sexualisierter und rassistisch motivierter Gewalt und kennt die strukturellen Probleme dieser Gesellschaft genauso wie die von Polizei und Justiz. In mehreren Kurzgeschichten verarbeitet sie, was sie in unzähligen Fällen erfahren hat. Ihre Motivation: »gesamtgesellschaftlich das Massenphänomen der geschlechtsspezifischen Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen«. Wie allgegenwärtig dieses Phänomen ist und warum wir trotzdem zuversichtlich sein sollten, diskutiert Christina Clemm gemeinsam mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Christina Clemm</b> (Autorin / Strafverteidigerin, Berlin)</p><p>In Deutschland ist jede dritte Frau von physischer und / oder sexualisierter Gewalt betroffen. Jede dieser Frauen hat ihre eigene Geschichte, doch die wenigsten Fälle bekommen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Christina Clemm macht sichtbar, womit Frauen tagtäglich zu kämpfen haben. Sie verteidigt Opfer sexualisierter und rassistisch motivierter Gewalt und kennt die strukturellen Probleme dieser Gesellschaft genauso wie die von Polizei und Justiz. In mehreren Kurzgeschichten verarbeitet sie, was sie in unzähligen Fällen erfahren hat. Ihre Motivation: »gesamtgesellschaftlich das Massenphänomen der geschlechtsspezifischen Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen«. Wie allgegenwärtig dieses Phänomen ist und warum wir trotzdem zuversichtlich sein sollten, diskutiert Christina Clemm gemeinsam mit Salon-Moderatorin <b>Mariel Reichard</b>.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 26 Jan 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>(Un)masculinities – Wann ist ein Mann ein Mann?</itunes:title>
    <title>(Un)masculinities – Wann ist ein Mann ein Mann?</title>
    <itunes:summary><![CDATA[(Un)masculinities – Wann ist ein Mann ein Mann? Fabian Hart (Mode-Journalist, Hamburg) Astrid Deuber-Mankowsky (Medien- u. Kulturtheoretikerin, Bochum) Männer weinen nicht. Männer reden nicht gern über Gefühle. Männer sind immer stark und müssen nie zum Arzt. Oder? Solchen Klischees sagt der Journalist und Autor Fabian Hart in der VOGUE-Kolumne Das neue Blau und dem Podcast Zart bleiben den Kampf an. In seinen Publikationen kritisiert Hart die fehlende Emanzipation der Männlichkeit und weicht...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>(Un)masculinities – Wann ist ein Mann ein Mann?</b></p><p><b>Fabian Hart</b> (Mode-Journalist, Hamburg)<br/><b>Astrid Deuber-Mankowsky</b> (Medien- u. Kulturtheoretikerin, Bochum)</p><p>Männer weinen nicht. Männer reden nicht gern über Gefühle. Männer sind immer stark und müssen nie zum Arzt. Oder? Solchen Klischees sagt der Journalist und Autor Fabian Hart in der VOGUE-Kolumne <em>Das neue Blau</em> und dem Podcast <em>Zart bleiben</em> den Kampf an. In seinen Publikationen kritisiert Hart die fehlende Emanzipation der Männlichkeit und weicht Klischees und Stereotype auf. Warum gibt es toxische Männlichkeit? Welche Machtstrukturen sind damit verbunden? Was können wir tun, um sie zu hinterfragen und aufzubrechen? Zu solchen Fragen forscht auch Astrid Deuber-Mankowsky, Professorin für Medien- und Kulturtheorie an der Ruhr-Universität Bochum. <br/>Durch den Podcast führt <b>Anna-Lena Oldehus</b>, Koordinatorin des Studienschwerpunktes Gender Studies an der Leibniz Universität Hannover. </p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>(Un)masculinities – Wann ist ein Mann ein Mann?</b></p><p><b>Fabian Hart</b> (Mode-Journalist, Hamburg)<br/><b>Astrid Deuber-Mankowsky</b> (Medien- u. Kulturtheoretikerin, Bochum)</p><p>Männer weinen nicht. Männer reden nicht gern über Gefühle. Männer sind immer stark und müssen nie zum Arzt. Oder? Solchen Klischees sagt der Journalist und Autor Fabian Hart in der VOGUE-Kolumne <em>Das neue Blau</em> und dem Podcast <em>Zart bleiben</em> den Kampf an. In seinen Publikationen kritisiert Hart die fehlende Emanzipation der Männlichkeit und weicht Klischees und Stereotype auf. Warum gibt es toxische Männlichkeit? Welche Machtstrukturen sind damit verbunden? Was können wir tun, um sie zu hinterfragen und aufzubrechen? Zu solchen Fragen forscht auch Astrid Deuber-Mankowsky, Professorin für Medien- und Kulturtheorie an der Ruhr-Universität Bochum. <br/>Durch den Podcast führt <b>Anna-Lena Oldehus</b>, Koordinatorin des Studienschwerpunktes Gender Studies an der Leibniz Universität Hannover. </p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 09:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>Literarische Übersetzungen – Brückenbau im Spiel der Sprachen</itunes:title>
    <title>Literarische Übersetzungen – Brückenbau im Spiel der Sprachen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Ursula Gräfe (Autorin/ Übersetzerin, Frankfurt am Main) Claudia Ott (Arabistin/ Übersetzerin, Beedenbostel) Haruki Murakami, u. a. Autor des von Ursula Gräfe jetzt erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzten Romans Die Chroniken des Aufziehvogels, nennt das Übersetzen eine »Knochenarbeit«, in der es darum gehe, »den richtigen Ton zu treffen«. Viel Feingefühl und Erfahrung ist nötig, um den »Geist der Sprache« des Originals auch in der Übersetzung zu vermitteln. Und das so geschickt, dass ...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p><b>Ursula Gräfe</b> (Autorin/ Übersetzerin, Frankfurt am Main)<br/><b>Claudia Ott</b> (Arabistin/ Übersetzerin, Beedenbostel)</p><p>Haruki Murakami, u. a. Autor des von Ursula Gräfe jetzt erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzten Romans <em>Die Chroniken des Aufziehvogels</em>, nennt das Übersetzen eine »Knochenarbeit«, in der es darum gehe, »den richtigen Ton zu treffen«. Viel Feingefühl und Erfahrung ist nötig, um den »Geist der Sprache« des Originals auch in der Übersetzung zu vermitteln. Und das so geschickt, dass »nicht die Fremdheit, sondern das Fremde gefühlt wird«, wie Wilhelm von Humboldt meinte. Geht es doch auch um Kulturvermittlung. Ursula Gräfe und Claudia Ott sind zwei renommierte Übersetzerinnen, die sich damit bestens auskennen: Gräfe mit Murakami und Ott mit ihrer Neuübersetzung von <em>Tausendundeine Nacht </em>nach den ältesten arabischen Handschriften. Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> sprechen sie über Leidenschaft bei der Knochenarbeit.<br/><br/>Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Lesung von Frau Gräfe aus dem Podcast entfernen.</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ursula Gräfe</b> (Autorin/ Übersetzerin, Frankfurt am Main)<br/><b>Claudia Ott</b> (Arabistin/ Übersetzerin, Beedenbostel)</p><p>Haruki Murakami, u. a. Autor des von Ursula Gräfe jetzt erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzten Romans <em>Die Chroniken des Aufziehvogels</em>, nennt das Übersetzen eine »Knochenarbeit«, in der es darum gehe, »den richtigen Ton zu treffen«. Viel Feingefühl und Erfahrung ist nötig, um den »Geist der Sprache« des Originals auch in der Übersetzung zu vermitteln. Und das so geschickt, dass »nicht die Fremdheit, sondern das Fremde gefühlt wird«, wie Wilhelm von Humboldt meinte. Geht es doch auch um Kulturvermittlung. Ursula Gräfe und Claudia Ott sind zwei renommierte Übersetzerinnen, die sich damit bestens auskennen: Gräfe mit Murakami und Ott mit ihrer Neuübersetzung von <em>Tausendundeine Nacht </em>nach den ältesten arabischen Handschriften. Mit Salon-Moderator <b>Matthias Vogel</b> sprechen sie über Leidenschaft bei der Knochenarbeit.<br/><br/>Aus rechtlichen Gründen mussten wir die Lesung von Frau Gräfe aus dem Podcast entfernen.</p>]]></content:encoded>
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    <pubDate>Wed, 16 Dec 2020 11:00:00 +0100</pubDate>
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    <itunes:title>»Die Klimaschmutzlobby« – Leugnen, lügen, langsam machen</itunes:title>
    <title>»Die Klimaschmutzlobby« – Leugnen, lügen, langsam machen</title>
    <itunes:summary><![CDATA[Susanne Götze, Annika Joeres (Journalistinnen, Hamburg/ Paris) Die menschengemachte Erderwärmung ist wissenschaftlicher Konsens. Also, was tun gegen den Klimakrise? Gibt es nicht, sagen Klima-Skeptiker. Klimapolitik? Fordern abgehobene Eliten gegen das Volk, sagen Rechtspopulisten. Klimaverträglich wirtschaften? Nur ohne Verbote und bloß nicht zu schnell, sagen die, die weder an nachhaltiger Wirtschaft noch an staatlichen Eingriffen interessiert sind. Ihre Statements entstehen unter Mitwirkun...]]></itunes:summary>
    <description><![CDATA[<p>Susanne Götze, Annika Joeres (Journalistinnen, Hamburg/ Paris)</p><p>Die menschengemachte Erderwärmung ist wissenschaftlicher Konsens. Also, was tun gegen den Klimakrise? Gibt es nicht, sagen Klima-Skeptiker. Klimapolitik? Fordern abgehobene Eliten gegen das Volk, sagen Rechtspopulisten. Klimaverträglich wirtschaften? Nur ohne Verbote und bloß nicht zu schnell, sagen die, die weder an nachhaltiger Wirtschaft noch an staatlichen Eingriffen interessiert sind. Ihre Statements entstehen unter Mitwirkung notorischer Fake-Science-Produzenten, neoliberaler Think Tanks oder finanzstarker Lobbys; so haben es Susanne Götze und Annika Joeres für ihr Buch <em>Die Klimaschmutzlobby</em> recherchiert. Wie gut sich beide – als Journalistinnen in einer sehr männerdominierten Szene – zurechtgefunden haben, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen</p>]]></description>
    <content:encoded><![CDATA[<p>Susanne Götze, Annika Joeres (Journalistinnen, Hamburg/ Paris)</p><p>Die menschengemachte Erderwärmung ist wissenschaftlicher Konsens. Also, was tun gegen den Klimakrise? Gibt es nicht, sagen Klima-Skeptiker. Klimapolitik? Fordern abgehobene Eliten gegen das Volk, sagen Rechtspopulisten. Klimaverträglich wirtschaften? Nur ohne Verbote und bloß nicht zu schnell, sagen die, die weder an nachhaltiger Wirtschaft noch an staatlichen Eingriffen interessiert sind. Ihre Statements entstehen unter Mitwirkung notorischer Fake-Science-Produzenten, neoliberaler Think Tanks oder finanzstarker Lobbys; so haben es Susanne Götze und Annika Joeres für ihr Buch <em>Die Klimaschmutzlobby</em> recherchiert. Wie gut sich beide – als Journalistinnen in einer sehr männerdominierten Szene – zurechtgefunden haben, fragt Salon-Moderator <b>Jens Meyer-Kovac</b>.</p><p>In Kooperation mit Stiftung Leben &amp; Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen</p>]]></content:encoded>
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    <itunes:author>Literarischer Salon </itunes:author>
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    <pubDate>Mon, 09 Nov 2020 14:00:00 +0100</pubDate>
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